Eigenbau NAS / Server, reicht diese Hardware ?

Große CPU Power benötigt man eigentlich nicht in einem NAS. Der N100 in meinem Mini PC ist für so Docker Kram der im Hinergrund rödelt ausreichend und verbraucht kaum was. Mein i3 14100 im DIY NAS ist auch viel zu überdimensioniert. Mit dem Intel 1700 Sockel kannst du aber noch mehr CPU Power/Kerne nutzen, wenn du wirklich mal richtig Power willst.

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Easy. Hab hier nen 3600 mit 8GiB RAM und einer GTX 1080 und darauf OMV als NAS, paar kleine VMs, ne Nextcloud, Immich, HomeAssistant, PiHole und mehr im Docker-Container.
Deine Hardware reicht also für einiges. Als OS würde ich Unraid oder Proxmox empfehlen, wenn du dich einigermassen auskennst.
 
Ich habe hier einen i7 6700 in nem M900 sff von Lenovo mit 64 GB RAM und vielleicht so 12-15 LXCs mit jellyfin, Frigate, immich usw.
Verbrauchter RAM ~ 8 GB und die CPU meistens im idle.
Ich würde gerne was neueres/besseres, aber es macht einfach keinen Sinn! Ich überlege auch den RAM zu verkaufen, weil hier noch ein 32er Kit rumliegt.

Wenn du nicht irgendwelche KI Anwendungen dauerhaft laufen hast, tut es auch Hardware für 100-150€
Ergänzung ()

Lieber in gutes Netzwerk und Backup investieren
 
Sorry für die späten Antworten, mir kam leider was privates dazwischen.
madmax2010 schrieb:
Schau bei der SSD, dass wenigstens TLC chips verbaut sind.
Mit Dingen die man üblicherweise zuhause betreibt, wirst du
Es sind diese NVME`s.

Skysurfa schrieb:
Das Mainboard hat nur einen 1Gbit LAN Anschluss. Ich würde auf 2,5 Gbit gehen.
Stimmt das habe ich total übersehen. Aktuell habe ich ja ein 2,5 Gbit Netzwerk bei mir.
Skyloar schrieb:
Soll dein NAS dann mit Unraid oder TrueNas laufen?
Es sollte Unraid werden. Muss mich da aber erst herantasten.
Col. Jessep schrieb:
Was ist dein UseCase?

Wie viele Docker Container, VMs?

Wie sieht dein Heimnetzwerk aus?

Eher Strom sparen oder volle Power für irgendwelche Anwendungen?
Bis zu 12 Platten als NAS/Datengrab, 2,5 Gbit Netzwerk, aktuell 15 Container und 1 - 2 VM (Synology DS1821+ mit 32 GB Ram. Eher Strom sparen aber mit Luft nach oben. Wer weiss was die Zukunft bringt.
Skyloar schrieb:
Aktuell fehlt uns allen hier das Ziel, was Du mit deinem NAS-System erreichen möchtest? Einfach Datengrab mit paar Dockern und 1 / 2 VMs ab und zu und das alles Energieeffizient oder doch härtere Anforderungen mit mehreren parallel laufend VM's/Dockern/Diensten und Hauptsache alles flüssig und energieverbrauch eher zweitrangig?

Aktuell läuft bei mir die Synology 1821+ mit 32 GB Ram als 24/7 NAS.
Synology macht aber mittlerweile was Sie wollen, der Container Manager (Docker) ist nicht mehr so aktuell.

Ein Ugreen 8 Bay NAS kostet mittlerweile um die 1300 € ohne zusätzlichen Ram.

Deshalb kam mir die Idee mit den Eigenbau, wäre auch nicht billiger aber ich hätte mehr HDD Bays.

  • Eigenbau mit Platz für bis zu 12 HDD`s und 2 NVMEs als Datengrab für die Famile. (mit Platz für die Zukunft)
  • Docker Container und VM`s werden drauf laufen. (aktuell wären es 15 Container und 1-2 VM)
  • Soll aber alles flott und flüssig laufen und wenn möglich nicht so strom hungrig sein da 24/7
  • Von der Leistung her sowas wie die Ugreen 8800 plus
 
Es besteht auch die passende Möglichkeit, die DS als Storage zu nutzen und dein geplantes System als Compute zu verwenden, sozusagen als Rechenzentrum. Direkter LAN Zugang bei beiden und der zweite LAN am Compute zum Switch (separat Storage <-> Compute) Den PCIE Platz in der DS kannst du als update für 2.5 Lan nutzen, wenn dich „ein“ Flaschenhals stört.

Darum ist es zu empfehlen beim Compute mindestens 2 LAN‘s zu haben.

Deine beiden nvme Plätze in der DS nutzt du als Cache im lese/schreib- Modi(2x250gb pro ssd passt zu deinem profil), um die Geschwindigkeit der langsamen HDD‘s ab zupuffern. Oder auch durch kostenspielige Sata-Ssd zu ersetzen.

Somit brauchst du die DS nicht ersetzen und bindest ihn wertvoll ein, so mein Vorschlag.
 
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harryhirsch1976 schrieb:
Sind ok, aber selbst bei aktuellen Verhältnissen deutlich zu teuer, nutze in Servern normalerweise die da:
https://geizhals.de/kioxia-exceria-plus-g3-ssd-2tb-lsd10z002tg8-lsd10z002tc8-a3054927.html
Ergänzung ()

dideldei schrieb:
Deine beiden nvme Plätze in der DS nutzt du als Cache im lese/schreib- Modi(2x250gb pro ssd passt zu deinem profil), um die Geschwindigkeit der langsamen HDD‘s ab zupuffern. Oder auch durch kostenspielige Sata-Ssd zu ersetzen.
Yep. Wobei es bis 5 gbit/s keinen Unterschied macht ob Sata oder nvme. Höchstens, wenn man Sata slots sparen will
 
madmax2010 schrieb:
Sind ok, aber selbst bei aktuellen Verhältnissen deutlich zu teuer, nutze in Servern normalerweise die da:
https://geizhals.de/kioxia-exceria-plus-g3-ssd-2tb-lsd10z002tg8-lsd10z002tc8-a3054927.html
Die NVME`s sind schon vorhanden, brauchen nicht gekauft werden.
dideldei schrieb:
Somit brauchst du die DS nicht ersetzen und bindest ihn wertvoll ein, so mein Vorschlag.
Danke für den Vorschlag, jedoch hätte ich dann 2 Geräte 24/7 an.

Mein Plan war eigentlich alles in einem zu vereinen und das würde dann 24/7 laufen.
 
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Das beste all in one system (Hypervisor für VMs und gleichzeitig NAS) ist meiner Ansicht nach Proxmox. Da ist ZFS serienmäßig dabei, dazu eine web-gui für VMs und OS. Man kann SAMBA für den NAS Part nutzen oder den schnelleren ksmbd.

Als Ergänzung für ACL, Share, User und ZFS Management gibts add-ons wie mein napp-it 4ai. Das ist ein copy and run Tool das nichts am OS (läuft auf jedem OS, nur herunterladen) ändert.

Relativ sparsam sind die 65W AM4 CPUs.
 
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gea schrieb:
Das beste all in one system (Hypervisor für VMs und gleichzeitig NAS) ist meiner Ansicht nach Proxmox.
Gehe ich mit, würde ich auch empfehlen.

Zur Hardware würde ich eine Konfiguration wie in einem Elitedesk / Prodesk von HP empfehlen. Die sind zuverlässig und brauchen wenig Strom. Mein Favourite ist der Prodesk 400 g7 sff/mt.

I5 10500 gepaart mit 32GB oder mehr Ram und eventuell einer X710 10Gbit/s Netzwerkkarte für die Zukunft.
Für den Fall, dass noch Jellyfin laufen soll, würde ich eine Quadro P2000 dazu nehmen. Unbegrenzt Streams und ausreichend Leistung.
Nutze selbe Konfiguration für meinen Reverse Proxy und habe mit Powertop das Gerät auf 8~11 Watt bekommen im Idle.
 
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