Eigenen Router?

Miniseasch

Cadet 3rd Year
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Hallo liebes Forum!
Ich habe die SuFu bereits bemüht, aber keine zufriedenstellende Antwort auf meine Frage gefunden.

Ich brauche einen neuen Internetvertrag. Mit dazu auch einen neuen Router.
Ich möchte den Vertrag bei Kabel Deutschland abschließen, da die angebotene Geschwindigkeit hier am höchsten ist.
Jetzt zur Frage:
Empfehlt Ihr mir, einen eigenen Router (z.B. AVM FritzBox 6590 Cable) zu kaufen oder den standart mitgelieferten zu benutzen?
Mir ist hauptsächlich die Geschwindigkeit über LAN-Kabel wichtig. WLAN ist zweitrangig, sollte natürlich trotzdem einigermaßen funktionieren. Genutzt wird der Anschluss von zwei Mitbewohnern und mir. Wir spielen gerne Games, in denen der Ping einigermaßen wichtig ist und auch gerne mal größere Dateien gedownloadet werden.

Sollte ich Eurer Meinung nach auf einen wohl besseren Router setzen oder ist das für meinen Zweck nicht von merklichem Vorteil?

Danke für die Bemühungen!

Felix
 
Miniseasch schrieb:
Ich möchte den Vertrag bei Kabel Deutschland abschließen, da die angebotene Geschwindigkeit hier am höchsten ist.

Sicher, dass auch abends die Geschwindigkeit da ist (den Speed müssen sich meist viele teilen)? Wenn VDSL zu haben ist, ist das eigentlich immer zu bevorzugen ;)
 
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Ob du die Geschwindigkeit bei einer Kabelleitung auch Abends hast ist nicht gesagt. Ihr teilt euch die Bandbreite eines TV-Kabel Strangs mit X Nachbarn, was gerne vor allem Abends zu Einbrüchen führt. Muss nicht sein, ist aber nicht selten.

Wenn ihr auch VDSL nehmen könntet würde ich das immer vorziehen.

Ansonsten bist du mit einer Fritzbox (fast) immer auf der richtigen Seite. Würde sie selbst kaufen, da bekommst du fünf Jahre Garantie drauf, gemietet hat man in diesem Zeitraum in der Regel ein vielfaches bezahlt.
 
Immer dieses Kabel gebasche..

Egal ob VDSL oder Kabel:

Beides ist ein "shared Medium" und grundsätzlich überbucht.

Bei VDSL ist es die Leitung vom Provider zum Straßenverzweiger, bei Kabel ist es da Kabel. Macht letztendlich keinen pauschalen! Unterschied. Es kommt bei Kabel stark darauf an, wie groß die Segmente sind und bei VDSl, was der Uplink des Kabelverzweigers her gibt.
 
Ich würde vorher erst einmal bei Nachbarn nach fragen ob die auch einen Kabel anschluß haben und ob wirklich die Volle Geschwindigkeit Abends an kommt. Und sollte VDSL Verfübar sein würde ich Lieber VDSL Bestellen anstatt kabel.
 
6590 würde ich jetzt nicht mehr kaufen. DOCSIS 3.1 ist fast im ganzen Kablenetz verfügbar und das kann keiner der aktuell erhältlichen Router. Ich würde warten bis es die 6591 gibt und bis dahin den Standard Kabelrouter nutzen. Meiner leistet bei meiner (auch abends) 1gbit/s Leitung auch da seine 965 mbit/s down. Mein Ping ist mit dem Router auch abends konstant niedrig. (ist halt leider Regionsabhängig)
Aber wie bereits geschrieben, man kann an einer komplett überlasteten Kabel oder aber selbstverständlich auch VDSL (Netzkoppelpunkt) hängen. Das gibt es nicht nur bei Kabel @liebe Kabelhater.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst -> Kabel (online) buchen, Router nach 2 Tagen erhalten und ausprobieren. Innerhalb der 14 Tage sonst einfach widerrufen, fertig. Bei DSL kannst du gerne auf deinen Telekomtechniker warten :)
 
Würde VDSL auch immer vorziehen, aber nicht primär wegen der Shared Medium Problematik, die hat man irgendwie immer, nur halt an anderen Stellen, sondern wegen dem Upload.
Der ist bei Kabel eigentlich im Verhältnis immer sehr schlecht.
 
Hi,

den Upload kannst du mit entsprechender Option auch auf 50 MBit/s "aufboren" ;)
 
IMMER schlechter würde ich jetzt nicht schreiben. Bin schweren Herzens (bzw. wegen Bandbreite) vor eine paar Jahren zu KD gewechselt. Anfang letzten Jahres auf 500 Mbit, wovon PiMalDaumen immer 530Mbit ankommen. Ich lade permanent mit 64MB runter. Die Arbeitskollegen haben eher Stress mit VDSL. Ich würde direkt von den Engländern wieder zurück wechseln, aber die Telekom bietet hier "nur" 200Mbit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beides ist ein "shared Medium" und grundsätzlich überbucht.
Das stimmt so leider nicht, ein shared Medium sind lediglich Kabelleitungen (DOCSIS) und FTTH Leitungen (GPON). DSL in allen Varianten nutzt dedizierte Leitungen pro Teilnehmer und ist damit nach Definition NICHT shared.

Das heißt natürlich nicht das der Uplink des DSLAM nicht zum Flaschenhals werden kann, den gibt es aber ja AUCH wieder beim Verteiler bei DOCSIS. Die Anbindung der Verteiler aufzubohren ist allerdings relativ einfach für die Provider, das Kabelsegment aufzubohren (sei es durch Nutzung zusätzlicher Frequenzen oder Teilen des Segments) ist ungleich schwieriger.

Das Internet ist voll von Berichten über Probleme mit Kabelverbindungen am Abend, bei VDSL gibt es die quasi gar nicht. Das immer wieder weg reden zu wollen ist wie Hohn für die die darunter leiden und keine andere Wahl haben weil kein VDSL verfügbar.
 
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