Ein paar Fragen zu Linux

W

Wodan73

Gast
Hallo,

Ich habe vor 2 Tagen die Linux-Distribution OpenSuse 11 installiert. Nach ein paar Stunden rumprobieren und googeln gefiel mir das OS immer mehr. Leider habe ich aber noch ein paar Verständnisfragen...

1. Chipsatztreiber? Gibt es sowas nicht für Linux? Ich habe für mein Board (Gigabyte p965 DS4) die Chipsatztreiber von Intel gesucht, leider aber keine gefunden...

2. Ich möchte OpenSuse auf eine separate HD installieren. Wie kann ich die derzeitige Installation wieder rückgängig machen? (Sodass Windows noch lauffähig ist)

3. Die Grafikkarteninstallation habe ich bereits durchgeführt. Leider funzt die 3D ebene nicht (openGL oder wie das heisst). In der Anleitung von OpenSuse steht das ich mich nach der Installation über YAST vor dem Anmeldebildschirm als root anmelden soll, über init 3 den Runlevel ändern, mit sax2 -r x.Org konfigurieren und nach der Konfiguration mit init 5 auf den Runlevel 5 wechseln soll.
Hierbei habe ich jetzt aber ein paar Probleme die auf meine Unwissenheit zurückzuführen sind. Ich komme zwar auf den Runlevel 5, weiß aber nciht wie ich auf Runlevel 3 wechseln soll. "init 3" funkrioniert leider nicht.

4. Wie kann ich nach einem Sart ohne KDE ,also mit Konsoleneingabe, auf die KDE-Oberfläche wechseln?

Eigentlich hatte ich noch ein paar zusätzliche Fragen aber um diese Uhrzeit funktionieren meine grauen Zellen nicht mehr einwandfrei... ;)


Gruß Wodan
 
Zuletzt bearbeitet:
zu 1:

Was genau fehlt oder läuft noch nicht?
Treiber zum installieen gibt es im den Sinn nicht.Man lädt die entsprechenden Kernelmodule für die Geräte nach.

zu 2:

In grub sollten die Einträge für windows und suse drin sein.
Du kannst ihn standarmäßig auf windows stellen und die Linux Partition in der Windows Datenträgerverwaltung löschen.

zu 4:
Einfach gdm/kdm aus dem momentanen runlevel entfernen/abstellen. Danach kannst du in der xinitrc einstellen, was mit startx gestartet wird.

zu 3:
Dafür sind die Infos ein wenig zu mager. Was funktioniert denn nicht und welche Karte hast du?
 
Hi

Sobald die Linux-Partition mit den Grubdaten gelöscht wurde, ist Windows auch nicht mehr bootfähig. Die Hälfte des Bootmanagers fehlt, weshalb er einfach stehen bleiben wird. Diese Lösung ist also nicht vollständig.

Eine Reparaturinstallation ist meiner Meinung nach zuviel des Guten, auch wenn es ginge.

Schaue dir hier im Forum die FAQ an, denn dort wird für jede Windowsversion beschrieben, wie man den MBR wieder herstellen kann.
https://www.computerbase.de/forum/threads/faq-haeufig-gestellte-fragen.69361/#post-761453
Danach kannst du dann die Partitionen löschen.


mfg
aki
 
Grub kann man eigentlich drin lassen, solange er in den mbr installiert wurde.

Die drei Sekunden machen doch wirklich keinen Unterschied.

So habe ich zumindest immer memtest86+ als Bootmöglichkeit.

Wenn er in die Linux Partition installiert wurde geht das natürlich nicht.
 
moin,

bei howtoforge gibt es viele "howto´s" für linux distris http://www.howtoforge.com/

falls du eine nvidia graka hast, ist es recht leicht den passenden treiber zu installieren.

nvidia treiber

dann hier mal eine anleitung, im falle einer nvidia graka:

1. vergewissere dich, dass die pakete gcc, make und kernel-source installiert sind;
einfach mit "Installieren von Software" hinzufügen.
2. lade den für deine architektur und grafikkarte passenden treiber von der NVIDIA-Seite herunter.
3. melde dich ab und beenden die aktuelle sitzung .. in dem du
4. Strg-Alt-F1 drückst, um in die konsole zu gelangen.
5. melde dich dort als root an ( su ) ( passwort ) und wechsel dann mit "init 3" in Runlevel drei.
6. starte mit folgendem befehl das installationsprogramm:
bei mir z.B. sh /home/krass999/Documents/NVIDIA-Linux-x86_64-177.13-pkg2.run
... bei der installation, alles mit ok bzw yes durch klicken ...
7. nachdem der treiber erfolgreich installiert wurde, starte SaX2 mit folgendem befehl:
sax2 -r -m 0=nvidia
8. neustarten ... und wie üblich auflösung + etc einstellen
 
Danke für eure Hilfe.

Leider stehe ich vo einem neuen Problem.

ich habe im YAST versucht den Grub so zu konfigurieren das Windows das Standard-Betriebssystem ist. Seit ich dies geändert habe ist der Grub nur noch im Textmodus verfügbar (schwarzer Hintergrund statt grün) und ich kann Windows nicht mehr starten. Hier kommt die Meldung:

'booting Windows'

rootnoverify (hd1,5)
chainloader (hd0,0)+1

bootmgr is missing


Was lief hier schief???

Wie kann ich windows wieder zum laufen bringen? Die Suse startet noch einwandfrei.



Da ich die Suse mit Standardoptionen installiert habe und ich deswegen das Linuxsystem neu aufsetzen möchte bräuchte ich noch einen Rat wegen den Partionierungen. Ich habe eine Platte mit 80GB (noch leer) eine Platte mit 160GB (dies ist die Windows64bit "Partition") und noch eine Platte mit 500GB für Filme, Musik, Bilder und sonstiges. Kann ich die 500GB-Platte in NTFS lassen? Wie groß sollte ich die Partition für die Auslagerungsdatei machen? Der Arbeitsspeicher ist im Moment 4 GB groß... Wie groß sollte die Partition für das Linux Betriebssystem sein? Und auf welche Platten sollte ich was machen???


Danke für eure Hilfe...

Gruß Wodan
 
Wodan73 schrieb:
Hallo,

Ich habe vor 2 Tagen die Linux-Distribution OpenSuse 11 installiert. Nach ein paar Stunden rumprobieren und googeln gefiel mir das OS immer mehr. Leider habe ich aber noch ein paar Verständnisfragen...

1. Chipsatztreiber? Gibt es sowas nicht für Linux? Ich habe für mein Board (Gigabyte p965 DS4) die Chipsatztreiber von Intel gesucht, leider aber keine gefunden...

2. Ich möchte OpenSuse auf eine separate HD installieren. Wie kann ich die derzeitige Installation wieder rückgängig machen? (Sodass Windows noch lauffähig ist)

3. Die Grafikkarteninstallation habe ich bereits durchgeführt. Leider funzt die 3D ebene nicht (openGL oder wie das heisst). In der Anleitung von OpenSuse steht das ich mich nach der Installation über YAST vor dem Anmeldebildschirm als root anmelden soll, über init 3 den Runlevel ändern, mit sax2 -r x.Org konfigurieren und nach der Konfiguration mit init 5 auf den Runlevel 5 wechseln soll.
Hierbei habe ich jetzt aber ein paar Probleme die auf meine Unwissenheit zurückzuführen sind. Ich komme zwar auf den Runlevel 5, weiß aber nciht wie ich auf Runlevel 3 wechseln soll. "init 3" funkrioniert leider nicht.

4. Wie kann ich nach einem Sart ohne KDE ,also mit Konsoleneingabe, auf die KDE-Oberfläche wechseln?

Eigentlich hatte ich noch ein paar zusätzliche Fragen aber um diese Uhrzeit funktionieren meine grauen Zellen nicht mehr einwandfrei... ;)


Gruß Wodan

Hallo Wodan73

Erstmal willkommen im Linux Bereich.

Wenn du das erste mal mit Linux zu tun hast ,solltest auch hier überlegen welche Distribution für dich selber am besten ist. Durch neuere HArdware und bestimmte Treiber ( leider nicht alle für jede Hardware verfügbar) ist somit auch nicht jede Hardware generell über Linux ansprechbar. Um die bestmöglichste unterstützung zu Treibern und Hardware zu kriegen wäre eine Distribution Interessant wo man selbst als Laie wenig machen muss !. Klingt irgendwie logich und nicht unüberlegt ,da man sich später dann auf eine Distribution festlegen kann wenn man über das betreffende Hintergrundwissen verfügt.
Gerade für solche Sachen hat sich in letzter Zeit Ubuntu herausgeschält ,da es nicht selten auch mit nicht Freeware Treibern Hardware entsprechend ansprechen kann die z.B. nicht unter Suse ( mit oder ohne KDE, Gnome ,etc.) ansprechbar sind. Noch dazu sind die Pakete (egal ob Treiber oder Programm ) alle mit der endung *.deb gekennzeichnet .Was die Installation dieser Sachen auch für Laien erheblich vereinfacht. Nur wegen der KDE Oberfläche jetzt ein Linux zu nutzen halte ich für überheblich und übertrieben. Gnome ( eine wietere oberfläche für Linux) geht mit den Ressourcen des Systemes deutlich besser um und braucht nicht soviel Speicher wie die KDE Oberfläche.Also wer auf Grafischen Schnickschnack verzichten kann kommt mit Gnome eher besser zurecht. Wer braucht denn heutzutage ne "kindergratenoberfläche" a la Konkurrenz unter Linux ? . Nur die wenigsten und die sind eher zu 99,9% PEBKAC .

Das nur mal als Bemerkung nebenbei.

Natürlich ist jedem freigestellt was er nutzen will aber für Einsteiger eignet sich erstmal eine Distribution mit der man besser zurechtkommt und die die Hardware auch entsprechend unterstützt als sich mit Yast und anderen Sachen rumzuärgern als Anfänger !!!!.

Daher , probier mal Ubuntu aus und schaus dir mal in ruhe an.
Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

Jede Distri hat (mehr oder weniger) ihre vor oder Nachteile. Aber zur Zeit ist die Debian Version und deren "Ableger" (z.B. ubuntu,kbuntu,edubuntu,etc.) in sachen Treiber besser.

Ist nur ein Tip,was du letztendlich draus machst ist deine Sache Wodan73
 
Hallo, danke für den Hinweis.

Ich habe mit OpenSuse angefangen, da ich über diese Distrubition einen Bericht in der Chip gelesen habe. Ich hatte mich bis dahin gar nicht für Linux interessiert. Also habe ich mir mit meiner 1000er DSL-Leitung die DVD-Version von OpenSuse heruntergeladen. Das dauerte ziemlich lange... :-(
Bei der Installation von OpenSuse dachte ich mir, "wow geht das einfach und schnell". Ich war begeistert. Und das tolle daran ist, ich kann mir die Oberfläche auswählen. Es stehen Gnome, KDE 3.5, und KDE 4.0 und noch ein paar andere, weniger Anspruchsvolle Arbeitsoberflächen zur Verfügung.
Damit ich nicht ganz dumm dastehe hatte ich mir noch ein Lernvideo von Video2Brain besorgt. Beim angucken bin ich fast eingeschlafen, ich denke ich habe aber etwas mitgenommen.
Außerdem hatte ich mir noch das komplette Handbuch von OpenSuse 11 ausgedruckt und zu einem Teil auch schon gelesen. Leider habe ich aber auch schon wieder viel vergessen von dem gelesenen...
Aus diesem Grund möchte ich vorerst bei OpenSuse bleiben.
Im Grunde liegt Unwissenheit nicht an der Distrubition sondern am Nutzer... ;-) (achso, du sagtest es ja schon ->PEBKAC) :-) Ich muß auch ehrlich gestehen das ich auf eine "kindergratenoberfläche" stehe. *schäm*
Hardwaretechnisch funz bei mir mitlerweile auch alles.


Nun bleibt noch die Frage wie ich mein Windows wieder zum booten bekomme und wie ich die Festplatten für eine neue Linux installation aufteilen soll. Hierzu dachte ich mir folgendes: die 160GB-Platte bleibt für Windows Vista 64bit, die 80GB-Platte nehme ich für Linux64bit wobei ich hier 5GB der Auslagerungsdatei geben werde, 10GB dem System und den Rest der /home-Partition. Die 500GB Platte werde ich als Medienplatte belassen wobei ich mich hier frage ob eine NTFS-Partition unter Linux ohne Probleme läuft...
Macht die vorgeschlagene Aufteilung Sinn???


Gruß Wodan
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt, bitte Forenregeln beachten ;))
Jeder hat mal klein angefangen, auch wie ;)
Mach dir keine Sorgen, in ein-zwei Monaten bist du zehnmal schlauer als heute, einfach nur weil du Linux diese Zeit lang benutzt hast.

Die Linux-Festplatte würde ich wie folgt aufteilen:
2 GB Swap
10 GB /
Rest /home

Ich weiß ja nicht, was du so vor hast, aber 5 GB Auslagerung ist sehr sehr viel. 2 GB reichen locker bis an dein Lebensende. Wenn du 2+ GB RAM im Rechner hast, kannst du dir überlegen, ob du überhaupt eine Auslagerungsdatei brauchst.

/home sollte extra liegen, so dass man bei einer Neuinstallation nicht alle Einstellungen und "eigene Dateien" verliert. Gerade als Anfänger weiß man sich bei Problemen oft noch nicht zu behelfen und installiert einfachshalber neu.
 
So, nach langem googeln und probieren mit meinem zerschossenen Vista habe ich es einfach neu installiert. Und weil das ganze so schön war, habe ich OpenSuse gleich dazu erneuert.
Die Linux-Partitionen habe ich so aufgeteilt wie es e-Laurin vorgeschlagen hat. Vielen Dank für den Tip...


Gruß

Wodan
 
Die meisten die sich nich sicher sind nutzen neben Linux noch im Dualboot die Konkurrenz. Wenn man fit genug ist wandert so oder so die Konkurrenz in die Tonne und ändert das bootmenu entsprechend um :).
Ja ,auch ich hab mal klein angefangen aber hatte leider mit Suse nicht soviel glück da Yast sich recht Zickig verhielt. Mit Ubuntu ( Gnome Oberfläche) war die Komplete Installation innerhalb von 30 Min. erledigt.Und das nur auf einem M550 Celereon Basierenden 2 Ghz Notebook mit 160er STA Platte und 1GB Ram. Gestern hab ich das Vista Home Basic von der Platte geschmissen da ich keinen grund mehr sehe die konkurrenz zu nutzen ( mit Ausnahme einiger Spiele). Da ich auf dem Notebokk so oder so nicht Zocke ist das eher nebesächlich .Und dank kissmet und Linux kann ich so auch einige WLan User um so einfacher ärgern :)
 
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