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Eine etwas ungewöhnliche Suche - Stromverbrauch
- Ersteller Crazy_Bon
- Erstellt am
Fairy
thats my life
- Registriert
- Nov. 2001
- Beiträge
- 2.345
Nebst der äusserst groben Abschätzung aufgrund von Fertigungsprozess, Taktfrequenz und Menge an Speicher existieren zwei Verfahren, mit denen man den Stromverbrauch von Grafikkarten auch wirklich messen kann. Das trivialste Verfahren ist die Differenzmessung.
Dazu beschränkt man sich auf ein bestimmtes Testsystem. Dessen Leistungsaufnahme (ohne AGP - Grafikkarte) misst man an der ATX-Hauptversorgung, wobei zur Messung eine PCI - Grafikkarte mit bekanntem Stromverbrauch eingesetzt wird. Entfernt man die PCI - Karte und subtrahiert man deren Leistungsbedarf, kennt man den Verbrauch des Mainboards inklusive CPU und Steckkarten, aber ohne AGP - Grafikkarte.
1. (Leistungsaufnahme System) - (Leistungsaufnahme PCI Grafikkarte) = (Leistungsaufnahme ohne Grafikkarte)
2. (Leistungsaufnahme mit AGP Grafikkarte) - (Leistungsaufnahme ohne Grafikkarte) = (Leistungsaufnahme AGP Grafikkarte)
In einem nächsten Schritt kann die Leistung der AGP - Grafikkarte bestimmt werden, indem erneut eine Messung durchgeführt wird. Den Wert ohne Grafikkarte subtrahiert man vom neuen Ergebnis - die Differenz sollte den Verbrauch den Grafikkarte wiederspiegeln. Sollte.
In der Praxis ist der Stromverbrauch eines Mainboards bzw. der CPU nicht konstant, während dem Ablauf eines Benchmarks werden die unterschiedlichsten Komponenten unterschiedlich stark beansprucht. Beispielsweise benötigt der Chipsatz je nach verwendetem AGP Betriebsmodi der Grafikkarte unterschiedlich viel Strom, selbiges gilt für die CPU, welche bei einer Grafikkarte mit T&L ihre Rechenzeit für andere Operationen nutzen kann, welche eine andere Verbrauchscharakteristik aufweisen. Für die Messung des Stromverbrauchs einer Grafikkarte während einem Benchmarkablauf oder einer anderen laufenden 2D/DVD/3D - Applikation ist dieses Verfahren deshalb gänzlich ungeeignet. Einzig bei Messungen im Ruhebetrieb, d.h. unbewegter Windows - Desktop, liefert das Verfahren Näherungswerte, welche sich für den Vergleich verschiedener Grafikkarten nutzen lassen. Allerdings ist man auf ein einzelnes Testsystem fixiert und das Verfahren ist bei geringen Unterschieden sehr ungenau, da der prinzipielle Messfehler des Verfahrens immer stärker in die Rechnung mit einfliesst. Ein weiterer Nachteil wäre, dass man nur die Leistungsaufnahme der ganzen Grafikkarte ermitteln kann. Dies ist im Hinblick auf die Abwärme und die Verträglichkeit mit dem Netzteil zwar interessant, nicht jedoch für einen Kompatibilitätscheck mit Hauptplatinen, da die 3,3V- und 5V-Stromversorgung nicht getrennt gemessen werden kann.
Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass es mit jeder Grafikkarte funktioniert und relativ preiswert ist.
Messungsmöglichkeit: AGP Extender
Die zweite und eigentlich interessantere Möglichkeit ist der Einsatz eines AGP-"Zwischensteckers". Dies ist ein Bauteil, welches normalerweise im professionellen Umfeld zur Entwicklung von Grafikkarten genutzt wird. Der Stecker wird in den AGP - Steckplatz gesteckt und bietet seinerseits einen AGP - Slot, in welchen man die Grafikkarte steckt. Auf der Platine des Steckers befinden sich einige Messpunkte, LED's, Sicherungen und weitere Bauteile, welche unter anderem die Messung des Stromflusses über die 3,3V und 5V - Leitungen erlauben.
Nebst der getrennten Messungsoption bietet ein AGP Extender weitere Vorteile gegenüber einer Differenzmessung. Es lassen sich - theoretisch - auch korrekte Messungen während dem 3D - Betrieb erstellen. Die Vergleichswerte sollten auch bei kleinen Unterschieden nicht überproportional durch prinzipielle Fehler verfälscht werden.
Fairy
Dazu beschränkt man sich auf ein bestimmtes Testsystem. Dessen Leistungsaufnahme (ohne AGP - Grafikkarte) misst man an der ATX-Hauptversorgung, wobei zur Messung eine PCI - Grafikkarte mit bekanntem Stromverbrauch eingesetzt wird. Entfernt man die PCI - Karte und subtrahiert man deren Leistungsbedarf, kennt man den Verbrauch des Mainboards inklusive CPU und Steckkarten, aber ohne AGP - Grafikkarte.
1. (Leistungsaufnahme System) - (Leistungsaufnahme PCI Grafikkarte) = (Leistungsaufnahme ohne Grafikkarte)
2. (Leistungsaufnahme mit AGP Grafikkarte) - (Leistungsaufnahme ohne Grafikkarte) = (Leistungsaufnahme AGP Grafikkarte)
In einem nächsten Schritt kann die Leistung der AGP - Grafikkarte bestimmt werden, indem erneut eine Messung durchgeführt wird. Den Wert ohne Grafikkarte subtrahiert man vom neuen Ergebnis - die Differenz sollte den Verbrauch den Grafikkarte wiederspiegeln. Sollte.
In der Praxis ist der Stromverbrauch eines Mainboards bzw. der CPU nicht konstant, während dem Ablauf eines Benchmarks werden die unterschiedlichsten Komponenten unterschiedlich stark beansprucht. Beispielsweise benötigt der Chipsatz je nach verwendetem AGP Betriebsmodi der Grafikkarte unterschiedlich viel Strom, selbiges gilt für die CPU, welche bei einer Grafikkarte mit T&L ihre Rechenzeit für andere Operationen nutzen kann, welche eine andere Verbrauchscharakteristik aufweisen. Für die Messung des Stromverbrauchs einer Grafikkarte während einem Benchmarkablauf oder einer anderen laufenden 2D/DVD/3D - Applikation ist dieses Verfahren deshalb gänzlich ungeeignet. Einzig bei Messungen im Ruhebetrieb, d.h. unbewegter Windows - Desktop, liefert das Verfahren Näherungswerte, welche sich für den Vergleich verschiedener Grafikkarten nutzen lassen. Allerdings ist man auf ein einzelnes Testsystem fixiert und das Verfahren ist bei geringen Unterschieden sehr ungenau, da der prinzipielle Messfehler des Verfahrens immer stärker in die Rechnung mit einfliesst. Ein weiterer Nachteil wäre, dass man nur die Leistungsaufnahme der ganzen Grafikkarte ermitteln kann. Dies ist im Hinblick auf die Abwärme und die Verträglichkeit mit dem Netzteil zwar interessant, nicht jedoch für einen Kompatibilitätscheck mit Hauptplatinen, da die 3,3V- und 5V-Stromversorgung nicht getrennt gemessen werden kann.
Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass es mit jeder Grafikkarte funktioniert und relativ preiswert ist.
Messungsmöglichkeit: AGP Extender
Die zweite und eigentlich interessantere Möglichkeit ist der Einsatz eines AGP-"Zwischensteckers". Dies ist ein Bauteil, welches normalerweise im professionellen Umfeld zur Entwicklung von Grafikkarten genutzt wird. Der Stecker wird in den AGP - Steckplatz gesteckt und bietet seinerseits einen AGP - Slot, in welchen man die Grafikkarte steckt. Auf der Platine des Steckers befinden sich einige Messpunkte, LED's, Sicherungen und weitere Bauteile, welche unter anderem die Messung des Stromflusses über die 3,3V und 5V - Leitungen erlauben.
Nebst der getrennten Messungsoption bietet ein AGP Extender weitere Vorteile gegenüber einer Differenzmessung. Es lassen sich - theoretisch - auch korrekte Messungen während dem 3D - Betrieb erstellen. Die Vergleichswerte sollten auch bei kleinen Unterschieden nicht überproportional durch prinzipielle Fehler verfälscht werden.
Fairy
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Bombwurzel
Admiral
- Registriert
- März 2001
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- 7.310
Na denn wollen wir mal wieder:
http://www.google.de/
Eingabe: "Leistungsaufnahme GeForce"
[SUCHEN] <-- Anklicken!!
und dort finden wir gleich auf Seite 1 einen Link zu TECHCHANNEL
und wir lesen dort:
GeForce 256: 24 Watt (Elsa ErazorX,X²) bis 30 Watt (ABit Silurio 256)
GeForce 2: 16Watt (nVidia Referenzboard)
und auf der gleichen Seite, in einem anderen Artikel (übrigens auch über Google gefunden) gibt es den Rest der Antwort:
LINK
GeForce3 Ti500 bis zu 42 Watt
Nachtrag:
Falls es noch von Interesse ist, findest du HIER auch gleich noch die Leistungsdaten der GeForce4 Ti 4600.
Diese schlägt gleich mal mit sage und schreibe 43 Watt zu Buche.
Eine Radeon 8500 begnügt sich mit mehr als 10 Watt weniger.
Einen entprechenden Kommentar verkneife ich mir an dieser Stelle.
http://www.google.de/
Eingabe: "Leistungsaufnahme GeForce"
[SUCHEN] <-- Anklicken!!
und dort finden wir gleich auf Seite 1 einen Link zu TECHCHANNEL
und wir lesen dort:
GeForce 256: 24 Watt (Elsa ErazorX,X²) bis 30 Watt (ABit Silurio 256)
GeForce 2: 16Watt (nVidia Referenzboard)
und auf der gleichen Seite, in einem anderen Artikel (übrigens auch über Google gefunden) gibt es den Rest der Antwort:
LINK
GeForce3 Ti500 bis zu 42 Watt
Nachtrag:
Falls es noch von Interesse ist, findest du HIER auch gleich noch die Leistungsdaten der GeForce4 Ti 4600.
Diese schlägt gleich mal mit sage und schreibe 43 Watt zu Buche.
Eine Radeon 8500 begnügt sich mit mehr als 10 Watt weniger.
Einen entprechenden Kommentar verkneife ich mir an dieser Stelle.
Zuletzt bearbeitet:
Carsten
Commodore
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- Juli 2001
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- 4.590
Original erstellt von Bombwurzel
Eine Radeon 8500 begnügt sich mit mehr als 10 Watt weniger.
Einen entprechenden Kommentar verkneife ich mir an dieser Stelle.
Ah so
edit:
BTW, verbrauchen 64MB auch ein wenig Schotorom. Und noch weiß keiner, wieviel die R8k5 mit 128MB verbrauche wird....hoffentlich freust du dich nicht zu früh. Außerdem ist die Strommessung vom TecChannel nicht allzu Aussagekräftig, da "nur" die DX7-TnL Einheit angeworfen wird, nicht aber die Pixelshader bzw. der Vertexshader der Radeon, den er zusätzlich integriert hat. GF3 macht's mittels VS-Programm.
Zuletzt bearbeitet:
Beware
Lt. Junior Grade
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@Bombwurzel
Ich stimme Dir zu das der Leistungshunger der neuen Graka´s neue ausmaße annihmt .
Im gleichen Atemzug muß man aber auch erwähnen das dieses nur kommt, weil der Käufer natürlich nur nach einer neuen Graka greift die noch realistischer die 3D-Spiele darstellt!
Nun 43Watt hört sich viel an, es wurde aber extra für dies Generation von Stromfressenden Monstern den schon länger existierenden AGP-Pro ins Leben gerufen der für 100Watt ausgelegt ist.
...und wenn die Graka bei 43W Verlustleistung mal zu warm wird ersetzt man den original Kühler halt durch einen besseren.
Ich stimme Dir zu das der Leistungshunger der neuen Graka´s neue ausmaße annihmt .
Im gleichen Atemzug muß man aber auch erwähnen das dieses nur kommt, weil der Käufer natürlich nur nach einer neuen Graka greift die noch realistischer die 3D-Spiele darstellt!
Nun 43Watt hört sich viel an, es wurde aber extra für dies Generation von Stromfressenden Monstern den schon länger existierenden AGP-Pro ins Leben gerufen der für 100Watt ausgelegt ist.
...und wenn die Graka bei 43W Verlustleistung mal zu warm wird ersetzt man den original Kühler halt durch einen besseren.
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Breaker
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Original erstellt von Carsten
Wow, wie haste den denn festbekommen?
Hält der Wärmeleitkleber soviel Gewicht oder liegt der alpha nur Probe?![]()
Die Karte sieht aus wie von MS, außer der Graka darf nichts anderes im Sys laufen
Bombwurzel
Admiral
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Soweit mir bekannt ist, läuft die GeForce3 nur noch auf 1,5V
Ob zusätzlich noch irgendwo 3,3V verbraten werden, weiß ich nicht.
Ob zusätzlich noch irgendwo 3,3V verbraten werden, weiß ich nicht.
Beware
Lt. Junior Grade
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@ Carsten
nein nein, der liegt nicht Probe, ist mit 2x M3 Schrauben befestigt .. habe nochmal ein vergrößertes Bild angefügt
Kühler ist ein alter Alpha PFH6035 + Lüfter von MO 2,64Watt.
Original erstellt von Carsten
Wow, wie haste den denn festbekommen?
Hält der Wärmeleitkleber soviel Gewicht oder liegt der alpha nur Probe?![]()
nein nein, der liegt nicht Probe, ist mit 2x M3 Schrauben befestigt .. habe nochmal ein vergrößertes Bild angefügt
Kühler ist ein alter Alpha PFH6035 + Lüfter von MO 2,64Watt.
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Breaker
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Original erstellt von Crazy_Bon
Vielen Dank Bombwurzel für die Infos.
Das würde ja bedeuten, dass die Gf3Ti500 über 12,7 Amperé aus dem AGP bezieht bei 3,3 Volt oder hat sich die Spannung geändert?
Das kann ungefähr hinkommen, meine GF 2 TI soll 9 Amphere verschlingen (bei meinem alten Netzteil wurden nur 14 A auf der 3,3 V Leitung geliefert (blieben 5 A übrig), die haben dann den Ram (1 x 256 MB DDR), alle anderen Karten (Sound, TV und Netzwerk) und ein 1400er C-Bird versorgt...jetzt habe ichein 431 W Enermax drin...hat ein bisschen mehr Leistungsreserven
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