Einfacher Weg, um Ethernet ein- und abzuschalten?

Hmm ... dieses Richtfunk-Gerät hab ich mal vermerkt als "Joker", aber 170 EUR dafür, ein Gerät nicht an- und ausschalten zu müssen, ist aktuell budgettechnisch keine Option.
Von Repeatern war aber nicht die Rede, oder? (Da wird ja meines Wissens die Datenleistung verringert). Hatte ich mal probiert, war aber nicht zufrieden mit dem Ergebnis.
Hier im Nebengebäude kommt gerade noch soeben ein wenig WLAN an. Vermutlich nicht so schwierig, dieses zu verstärken. So begeistert ich von dem Thinkpad X-1 Carbon bin, der Netzwerk-Empfänger scheint mir schwächer als beim Vorgänger von Dell.
Eine Menge zum Nachdenken, aber immerhin ein paar neue Optionen und mögliche Lösungen, für jetzt oder auch eine Zukunft mit mehr Budget/Zeit/Nerven ... ;)
Herzlichen Dank noch mal für die sachkundigen Vorschläge!
Ergänzung ()

Flipssy schrieb:
Wie Krulewi schon schrieb;

Einfach ne Txt mittels Rechtsklick auf dem Desktop erstellen und anstatt .txt ein .bat machen.
Dann diese Datei Editieren und folgendes reinschreiben;

@Echo off
netsh interface set interface "Ethernet" disable
netsh interface set interface "Ethernet" enable

Das was in den "" steht, muss der Name deines Ethernet Adapters sein.

Wenn du die CMD öffnest und dort;
netsh interface show interface

eingibst, siehst du deine Adapter. Dann musst du nur schauen welcher der ist, den du auch gerade wirklich benutzt.

Das disable und direkt enable klappt, hab es gerade getestet. Du musst nicht extra 2 Bat Dateien erstellen.

Das funktioniert tatsächlich, allerdings nicht als Schalter "Ein/Aus", sondern "nur" zum Aktivieren.
Aber das ist ja, was ich gesucht habe. Also schon einmal sehr gut! :)
Muss allerdings als Administrator ausgeführt werden.
(Kann man irgendwo einstellen, dass die Datei immer als Admin ausgeführt wird?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war nur ein Beispiel für ein Richtfunk-Set, das zugegebenermaßen nicht günstig ist, aber verdammt gute Performance liefert, da 60 GHz Funk. Es gibt auch günstigere Sets.

Man kann jedoch auch ganz simpel mit Richtantennen arbeiten, die man zB an einen Access Point mit Schraubantennen anbringen kann. Der Trick dabei ist, dass eine normale Stabantenne wie man sie kennt in alle Richtungen senkrecht zur Antennenachse funkt. Dadurch geht natürlich viel Signal verloren, weil nicht zielgerichtet gefunkt wird. Eine Richtantenne fokussiert das Signal jedoch auf einen Punkt und kann so größere Distanzen überbrücken.

Das sieht dann in etwa so aus:

Code:
Stabantenne:
(    ((    ((( | )))    ))    )

Richtantenne :
               | ))))))   )))))   ))))   )))   ))   )

Solche Richtfunkverbindungen können je nach Equipment mehrere Kilometer weit reichen. Wenn du nun eine Antenne im Haupthaus ans Fenster stellst oder besser noch an die Hauswand schraubst und im Nebengebäude dasselbe tust und anschließend die Antennen aufeinander ausrichtest, kannst du im Nebengebäude das Hauptnetzwerk am LAN-Port des dort installierten APs, an dem besagte Antenne hängt, abgreifen. Möchtest du dort wiederum auch WLAN haben für Smartphone und Co, stellst du dir einen 08/15 WLAN-Router für wenige Euros dazu.

Mit Repeatern hat das in dem Sinne nichts zu tun, weil das eine dedizierte WLAN-Verbindung nur für den Zweck der Entfernungsüberbrückung ist. Die beiden Endstationen werden jeweils per LAN an das dortige Netzwerk angeschlossen.
 
Guter Tipp, Raijin, behalte ich mal im Hinterkopf, wenn es mich zusehend nervt.
Aktuell scheitert es an der mangelnden Ratio an Leidensdruck kontra benötigter Geld- und Zeitaufwand für die Lösung. Mit der Batch-Datei das Netz wieder aktivieren klappt sehr gut, und so kann ich zumindest für den Moment mit dem Workaround leben, auch wenn ich eigentlich auch ein Typ bin, der die Probleme gerne an der Wurzel löst statt lebenslang mit einem Workaround zu leben.
Vielen Dank noch einmal und cheers! :)
 
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