Einfachster Netzwerkspeicher

Snooty

Commodore
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Dez. 2012
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4.652
Hio,

Ich brauche ~10 GB Speicher, auf den ich von überall im Netzwerk zugreifen kann. Ich habe eine FB 6490 - hier ist aber sowohl das mitgebrachte Fritz.NAS als auch ein USB-Stick (USB 2.0) mit paar KB/s oder <5 MB/s zu langsam.

Ich brauche keinerlei sonstige Funktionen, außer dem Speicher. Die Software eines Synology/Qnap-NAS ist also schon völlig überladen.

Was wäre die simpelste Lösung eine HDD/SSD/USB-Stick/SD-Card < 200 € im Netzwerk zur Verfügung zu stellen?
 
Raspberry Pi? eine 16-32 GB MicroSD dürfte ja samt OS völlig ausreichen. Da bist du sehr günstig dabei.
 
raspy mit sd-karte und samba-share
 
Ein Raspberry Pi mit entsprechend grosser SD Karte und einem fast beliebigen OS. Ich hab einen RaspPi mit Windows 10 IoT Core, der genau diesen Zweck erfüllt - nämlich ein 55GB grosses Netzlaufwerk bereitstellen. Ein RaspPi Starterset kostet ~50 €, wenn Du eine genügend grosse SD Karte schon besitzt, kann das sogar noch unterboten werden. Die Systeme für den RaspPi gibts an jeder Ecke kostenlos.
 
Rechner als Server
Raspy2 als Client (100Mbit Netzwerkkarte)
Code:
pi@raspberrypi:~ $ iperf -c 192.168.178.29 -P 1 -i 1 -p 5001 -t 10 -T 1
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.178.29, TCP port 5001
TCP window size: 43.8 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  3] local 192.168.178.26 port 48074 connected with 192.168.178.29 port 5001
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  3]  0.0- 1.0 sec  11.4 MBytes  95.4 Mbits/sec
[  3]  1.0- 2.0 sec  11.4 MBytes  95.4 Mbits/sec
[  3]  2.0- 3.0 sec  11.2 MBytes  94.4 Mbits/sec

Rechner als Client
Raspy2 als Server
Unbenannt.JPG
 
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10 Mbit/s sind kein Problem, aber mehr brauche ich da auch nicht.
 
Ich nutze mein altes Smartphone dafür.
Dient auch als Zwischenstelle für meine LAN-Syncronisierung von PC und Notebook.
Da aber bei dem nur max brutto 72Mbit/s WLAN geht, ist der Speed mit 5 MB/s nicht super, aber mehr als ausreichend.
Wenn dein altes mehr kann, wärs einen Versuch wert: Investition 0€ wenn du genug Speicher frei hast.
 
Buffalo Nas LS mit 2TB kosten 120Euro und ist ohne großen Aufwand eingerichtet!Klar zuviel Speicher wie gewünscht, aber mit ner externen Festplatte oder USB Stick kommste bei der Fritzbox wegen der Geschwindigkeit nicht weit!
 
Eine Lösung mit (3.5") HDD wäre mir auf jeden Fall zu stromhungrig, wenn nur 10GB gebraucht werden.
 
@Cave Johnson
Ich habs grade mal über Wlan (802.11n) getestet, also grosse Dateien gehen mit 25 - 35 Mbit/s auf den RaspPi. Per Lan werde ich es später mal ausprobieren. Wie gesagt, ich benötige dieses Netzlaufwerk nicht so dringend, dass ich hohe Übertragungsraten erzielen muss. Sollte ich mehr benötigen, hänge ich eine SSD dran und geb die als Netzlaufwerk frei. Dann sollten höhere Raten machbar sein.
 
Doch von meinem Tablet aus kopiere ich mit bis zu 35 Mbit/s zum RasPi - stellenweise geht die Übertragung auf knapp 5 MB/s hoch, natürlich nicht durchgehend. Per Lan gehts noch höher, allerdings ebenfalls nicht durchgehend, aber es macht dann doch schon mal extreme Spünge.

RaspPi - Performance - Network.jpg

In meinem Bild sieht man es aus der Sicht von Windows 10 IoT. Das war ein Iso File mit ~6 GB, nach etwa einem GB übertragener Daten.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung!)
@Cave Johnson
Also ich habs jetzt mal getestet, gegen eine Festplatte am USB des RaspPi kommt die SD Karte lange nicht an. Da laufen mit einer grossen Datei bei mir dann dauerhaft ~11,5 MB/s (~95 Mbit/s) auf die Platte. Bei Beständen von kleineren Files bricht es natürlich etwas ein. Aber das hält sich auch in Grenzen und liegt immer noch deutlich über der Performance, die man mit der SD Karte hat. Mehr als knapp 100 Mbit/s geht bei mir nicht, weil die Switches kein Gbit können.

RaspPi - Performance - Network.jpg

Dafür, dass RaspPi und Festplatte eh schon rumlagen und nur eingesetzt werden mussten, eine recht schnell verfügbare Methode der Datenspeicherung ins Netzwerk. Selbst die Einrichtung war flott erledigt, denn das aktuell laufende Windows 10 IoT Core hatte ich erst gestern Mittag neu aufgesetzt. Mehr als mit dem IoT Dashboard das Passwort festlegen, die SD Karte beschreiben und in den RaspPi einsetzen, muss man kaum noch tun. Das IoT Dashboard bietet einem dann problemlosen Zugriff auf die Verwaltungsmöglichkeiten. USB Laufwerke werden wie gewohnt direkt bereitgestellt und können, wenn gewünscht, über ihre administrativen Freigaben angesprochen werden.

RaspPi - IoT Dashboard.jpg
 
@Cave Johnson
Nachdem das inzwischen so gut funktioniert, hab ich beschlossen endlich mal auf GigaBit umzustellen - einfach auch, weil ich mal wieder was zum Spielen brauche :-)

Also hab ich mir einen GigaBit Switch und einen RaspPi 3 B+ (besitzt eine GBit Lanschnittstelle) bestellt. Damit sollte ich dann auch den USB 2.0 des RaspPi ausnutzen und entsprechend höhere Datenraten erzielen können. Wenn das läuft - werde ich mir noch ein Rack/Gehäuse entwerfen, das den Switch, den RaspPi und die angeschlossenen Laufwerke aufnimmt und dieses dann mit dem 3D Drucker anfertigen.
 
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