Einstellungen der SSD nach Umzug von HDD auf SSD

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tehhack

Gast
Ich habe soeben erfolgreich meine alte HDD in eine Samsung 850 Pro SSD geklont mit Samsung Data Migration. Windows läuft.

Wollte mich nur vergewissern ob ich wirklich nur den Windows Leistungsindex neu bewerten muss, damit meine SSD von Windows eingestellt wird? (Windows 7 64Bit)

Sonst läuft soweit alles
 
Eigentlich sollte man ja besser neu installieren, aber zumindest die Defragmentierung muss ausgeschaltet werden! Ist im Bios AHCI aktiv ?
 
Ja aber mein Windows ist perfekt eingestellt, daher will ich mir das ersparen.
AHCI ist eingestellt und Defragmentierung aus

Noch was vergessen ?

Danke
 
Bitte den unteren Bereich von https://www.computerbase.de/forum/threads/hdd-auf-ssd-schieben.1480026/#post-17442449 lesen!

Ich habe ca. 20 HDDs auf SSDs geclont und anschl. nur den WLI laufen lassen um die SSD mit den optimalen Einstellungen die sich bei/ nach Absolvierung des WLI ergeben zu betreiben. Niemand hat sich beschwert, dass seine SSD nicht optimal läuft/ funktioniert und ich habe bei meinen Wartungen auch nichts negatives festgestellt.

[Edit]

Ob Superfetch/ Prefetch deaktiviert werden oder nicht, wird durch den WLI und dem Ergebnis/ den Ergebnissen vom Betriebssystem entschieden ob nötig/ erforderlich oder nicht.

Wenn WLI meint Superfetch/ Prefetch sollten aktiviert sein und man deaktiviert es dennoch, kann das u.U. das i-Tüpfelchen an Performance kosten. Muss jeder selber wissen ob er dem Ergebnis des WLI und der Entscheidung seines Windows traut oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Edit)
Noch eine frage:
Sollten die Auslagerungsdateien fest eingestellt sein bei einer SSD? Oder sollte man das auf automatisch stehen lassen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde vielleicht den Pagefile manuell anpassen. Ich meine festgestellt zu haben, dass unter Windows 8.1 hier das System dynamisch die Größe regelt, unter Windows 7 jedoch einfach das doppelte des physikalisch verbauten RAMs fest eingestellt wird. Das artet bei 8GB RAM oder mehr schonmal schnell in Platzverschwendung aus auf "kleinen" SSDs.

Ebenso: Wenn Du den Modus "Ruhezustand" nicht brauchst, öffne CMD mit Adminrechten und tippe powercfg -h off ein. Das deaktiviert den Ruhezustand und gibt Dir die Anzahl Deines verbauten RAMs in GB auf der SSD frei.
 
Zuletzt bearbeitet:
WLI = Windows-Leistungsindex.

Auch unter Windows 7 entscheidet der WLI ob Superfetch/ Prefetch aktiviert/ deaktiviert werden soll oder nicht.

Hier sind 2 verschiedene Systeme die u.a. auch mit Windows 7 versehen sind. Beide mit 2 verschiedenen SSDs versehen, einmal Crucial, einmal Samsung. Auf einem System ist Superfetch/ Prefetch aktiviert, auf dem anderen nicht.
 
Hat alles einwandfrei funktioniert !
Alle Einstellungen wurden automatisch optimiert.

Nebenbei eine Anmerkung:
Es ist totaler quatsch mit dem gelaber das man Windows neu aufsetzen sollte.
Ein ordentlicher Klonvorgang ist genau so gut.

P.S. mein PC ist schneller gebootet als mein BenQ Monitor :)
 
Wie muß ich mir das eigentlich mit der Auslagerungs-Datei bei Windows vorstellen? Leg ich sie fest an, was ich eigentlich immer mache, bleibt die "pagefile.sys" physikalisch an der gleichen Stelle? Nutzt sich der Bereich einer normalen Festplatte schneller ab, da in diesem Bereich die meisten Vorgänge stattfinden? Und wie ist das bei einer SSD zu sehen? Sollte man es komplett dem Windows überlassen, sich die Datei dynamisch in Größe und Ort? zu verwalten?
Auf die Fragen bin ich in dem Moment gestoßen, da ich vor kurzem vor einem Rechner saß, der beim Starten ständig mit einem Bluescreen abgestürzt ist. Da war das so geregelt, daß Betriebssystem auf Platte 0 (ich definiere mal nach Anschlüssen auf dem Board), und die Auslagerungsdatei fest auf Platte 1 war. Mit fest definierter Größe.
Als ich die Platte 1 wegen Fehlereingrenzung abgeklemmt hatte, fuhr der Rechner sofort anstandlos hoch, nur mit der Meckermeldung, daß die Auslagerungsdatei nicht da ist. Ich habe die Einstellung dann dahingehend geändert, daß die Auslagerungsdatei auf dem Laufwerk 0 ist, wo auch das Betriebssystem liegt. Dann die Platte 1 auch wieder angeschlossen, und siehe da, der Rechner bootet komplett durch, ohne Bluescreen. Dann die Partition, wo die Auslagerungsdatei lag, untersucht, und sehr viele defekte Sektoren gefunden. Ich gehe jetzt mal davon aus, daß genau in diesem Bereich die Auslagerungsdatei lag.

Vielleicht denke ich aber auch falsch, darum meine obigen Fragen....
 
Copiegeil schrieb:

Da blicke ich auch nicht durch. Ich habe es jetzt auf 12192 MB fest eingestellt. Dies war der empfohlene Wert von Windows.
Bin der Meinung das ein fester Wert besser ist als ein dynamischer.
Komischerweise ist mir trotzdem aufgefallen das in Games die pagefile Größe variiert. Diese kann man ja mit MSI Afterburner anzeigen lassen und vor allem in GTA V hatte sie ca. 9GB obwohl ich damals 2GB fest eingestellt hatte. Auch jetzt wo ich 11GB eingestellt habe, variiert die pagefile Größe.

Anscheinend macht Windows das trotzdem automatisch

Kann jemand erlären warum das so ist?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
Nun, an die empfohlene Größe von Windows hab ich mich noch nie gehalten, da dies von der Größe des Arbeitsspeichers abhängt, und nicht von der Nutzung des PC. Zumal Windows in der Lage ist, zusätzlich auszulagern und auch einige Programme mit großen Hunger eigenständig auslagern (Adobe Photoshop usw.).
 
Der eine Benutzer überlässt all dies seinem Windows, sprich sie lassen die Größe der Auslagerungsdatei vom System verwalten und brauchen sich da um nichts kümmern.

Dann gibt es Benutzer die sich solche Dinge entsprechend ihren Anforderungen und Bedürfnissen anpassen. Dazu muss man aber auch bereit und willens sein, so etwas ggfs. über einen längeren Zeitraum ausgiebig zu testen. Denn niemand hier kann bei dem anderen über die Schulter gucken und da zugucken wie der PC be-/ genutzt wird und wie seine Arbeitsweise ist.

Und derjenige der sich ggfs. die Größe der Auslagerungsdatei manuell anpassen will/ möchte, der muss halt mit verschiedenen Werten die da z.B. sein können min. 1024MB - max. 1024MB, oder min. 2048MB - max. 2048MB oder auch 3072 - 3072 oder auch 4096 - 4096 oder auch min. 1024MB - max. 4096MB, oder auch min. 2048 - max. 4096MB, etc. pp..

Hängt alles von der Arbeits-/ Nutzungsweise und den eingesetzten Programmen/ Anwendungen ab.
 
Wo kann man in Win7 nachsehen, wieviel MB momentan "ausgelagert" wurden ?
Ist das im Task-Manager der Kernel-Seicher (MB) -> Ausgelagert ?
 
Nein, einen groben Über-/ Einblick bekommt man im Ressourcenmonitor und dort nach klick auf den Reiter 'Arbeitsspeicher' und dann rechts 'Festgelegter virtueller Speicher', da wird einem auch die %- Auslastung angezeigt.

Auch der Process Explorer kann einem dabei behilflich sein. Der sollte entsprechend konfiguriert/ eingestellt werden.
 
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