Wie muß ich mir das eigentlich mit der Auslagerungs-Datei bei Windows vorstellen? Leg ich sie fest an, was ich eigentlich immer mache, bleibt die "pagefile.sys" physikalisch an der gleichen Stelle? Nutzt sich der Bereich einer normalen Festplatte schneller ab, da in diesem Bereich die meisten Vorgänge stattfinden? Und wie ist das bei einer SSD zu sehen? Sollte man es komplett dem Windows überlassen, sich die Datei dynamisch in Größe und Ort? zu verwalten?
Auf die Fragen bin ich in dem Moment gestoßen, da ich vor kurzem vor einem Rechner saß, der beim Starten ständig mit einem Bluescreen abgestürzt ist. Da war das so geregelt, daß Betriebssystem auf Platte 0 (ich definiere mal nach Anschlüssen auf dem Board), und die Auslagerungsdatei fest auf Platte 1 war. Mit fest definierter Größe.
Als ich die Platte 1 wegen Fehlereingrenzung abgeklemmt hatte, fuhr der Rechner sofort anstandlos hoch, nur mit der Meckermeldung, daß die Auslagerungsdatei nicht da ist. Ich habe die Einstellung dann dahingehend geändert, daß die Auslagerungsdatei auf dem Laufwerk 0 ist, wo auch das Betriebssystem liegt. Dann die Platte 1 auch wieder angeschlossen, und siehe da, der Rechner bootet komplett durch, ohne Bluescreen. Dann die Partition, wo die Auslagerungsdatei lag, untersucht, und sehr viele defekte Sektoren gefunden. Ich gehe jetzt mal davon aus, daß genau in diesem Bereich die Auslagerungsdatei lag.
Vielleicht denke ich aber auch falsch, darum meine obigen Fragen....