EIST Vcore herunterstellen @ Q6600 ?!

McGillis

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Tach,

Ich hab meinen CPU könnt auch bei sysprofile unten schauen auf 3,0 Ghz getaktet, mit einem Vcore von 1,168 V bei Last. Wenn ich nun im Windows bin, reagiert EIST und taktet meinen CPU herunter, der Vcore ist aber höher - 1,184 V. Also verbrauche so theoretisch mehr Strom und der CPU wird theoretisch ein bisschen wärmer, oder?? Wie kann ich einstellen, dass EIST den Vcore niedriger einstellt, geht das überhaupt? Oder soll ich einfach EIST ausstellen?

LG
 

Drachton

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Die Lastwerte hören sich nach Vdrop an ...
Temperatur und Stromverbrauch bilden sich aus Takt, Vcore, Anzahl Transistoren (sprich Prozessorspezifische Daten). Generell kannst du nicht sagen, dass er Idle mehr Strom braucht. Er wird sicherlich weniger brauchen ;)
 

McGillis

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Ok thx für die Antworten, aber wenn er mit 3 Ghz auf 1,168 Volt läuft sollte er das ja auch mit 2 Ghz tun. Kann ich einstellen, dass er da den gleichen Vcore hat??
 

Falke

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Hallo du machst dir Sorgen wegen 0,016V unterschied :confused_alt:

Ein Auszug zur Info:
<2.5> "Stirbt" mein Prozessor früher durch Spannungserhöhung?
Eindeutig ja. Ein Stichwort ist hier Elektromigration, bei welcher aufgrund des elektrischen Stromes Ionen langsam wandern (Diffusion). Wenn der Prozessor lange genug so betrieben wurde, fallen irgendwann bestimmte Transistoren aus und wenn dies genau die Falschen sind bedeutet dies den Tod eines Prozessors. Allerdings braucht man dennoch keine Angst zu haben, da die Prozesse, wie bereits beschrieben, sehr langsam vonstatten gehen. Praktisch bedeutet dies quasi das ein angenommener Prozessor 20 Jahre (spekulativ) unter Vollast gelaufen wäre, bevor er den Geist auf gibt. Durch Erhöhung der Spannung sinkt diese Lebensdauer (auch hier kann man nur spekulieren) auf 10 Jahre. Da Prozessoren aber selten eine so lange Zeit in Betrieb sind ist dieser Effekt vernachlässigbar, solange die Spannung nicht deutlich zu stark erhöht wird. Auch sind tiefere Temperaturen günstig, da Silizium zu den wenigen Elementen gehört, welches bei erhöhter Temperatur einen geringeren Widerstand aufweist. Nach dem Ohmschen Gesetz folgt daher bei Erhöhung der Temperatur und gleicher Spannung ein höherer Strom. Zu beachten ist zudem, dass der Effekt auch von der Strukturbreite abhängig ist. Wenn die Spannung gleich bleibt ist der Prozessor mit der kleineren Strukturbreite stärker von Elektromigration betroffen als der, der in breiteren Strukturen gefertigt ist.

<2.6> Das Märchen vom vDrop
Viele beschweren sich immer wieder über den Spannungsabfall unter Last, welcher insbesondere bei Mainboards für Intel-Prozessoren sehr ausgeprägt ist. Einige modden ihr Mainboard sogar um diesen los zu werden. Im Grunde genommen ist dies völlig unnötig. Wie in <2.5> geschrieben sinkt bei Silizium der Widerstand desto Wärmer es wird. Bleibt die Spannung unter Last (= höhere Temperatur) gleich, steigt der Strom (und damit auch der "Verbrauch"). Da ein Prozessor aber weniger die Spannung interessiert als die Strommenge die durch ihn fließt, ist es problemlos möglich unter Last die Spannung zu senken, so dass weiterhin der gleiche Strom fließt. Intel hat diesen Abfall sogar spezifiziert und festgelegt. Es ist also auf keinen Fall ein Indikator für die Qualität eines Mainboards und dessen Stromversorgung, solange er nicht zu groß wird. Bei unterdimensionierten und/oder schlechten Spannungsversorgungen wird der Spannungsabfall allerdings zu groß und kann das Übertaktungspotential einschränken. Eine gewisse Daseinsberechtigung besitzen entsprechende Mods also.

Das ganze hier http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=323664#2.5
 
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Drachton

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Viele Boards haben einen Vdrop unter Volllast, ...
Dat war irgendwas mit (berichtigt mich wenn falsch):

Wenn ein Prozessor warm wird, und das is ja bei Last der Fall, brauch er weniger Vcore als im Idle und das Board passt das dann an. Dennoch heißt das nich, weniger Stromverbrauch. Du hast immer noch 1GHz weniger Leistung im Idle - das schon ne Menge ;). Wie du dem mit eingeschaltetem EIST entgegen wirken kannst, gute Frage .. in der Hinsicht kenn ich mich bei den Intel nich mehr so gut aus.
 

jamz

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du könntest doch einfach rmclock benutzen,da kannst du den verschiedenn multiplikatorenstufen verschieden vcore zuteilen,dann brauchst du eist garnich mehr.
 

usmave

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damit kannst du aber m.M. nach nur den multi regeln, und nicht mehr die vcore. wird zwar angezeigt, aber hat keinen einfluss.
 

McGillis

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Ich denk dann lass ichs halt so wies ist ;) Wenns garnichts bringt ^^ nuja danke für die Antworten :)
 

jamz

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@ usmave
also bei mir funktioniert die vcore-änderung mit RM clock ohne problem.
hab aber nur einen e4300 bei dem ich das testen kann..ka wie sichs bei quads verhält.
 

doesntmatter

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damit kannst du aber m.M. nach nur den multi regeln, und nicht mehr die vcore. wird zwar angezeigt, aber hat keinen einfluss.
Hat einen Einfluß, regle nur mit RMClock und habe ein Messgerät dran. Beim E4300 und Q6600 kann ich per "Voltage ID (VID)" senken und beobachte direkt die Absenkung in Watt auf dem Messgerät.

Die Frage ist, ob es sich lohnt Instabilitäten zu riskieren. Hängt insbesondere von der Qualität des Mainboards ab. Mein E4300 läuft mit 1,1 Volt auf 266*9=2400 in einem (billigen) 4CoreDual. Der Q6600 mit 1,15 auf 333*9=3000 auf einem P35 (tiefer geht, bringt aber kaum Watt), bei 333*6=2000 - das entspricht also dem EIST-Zustand - läuft der Quad mit 1,09, Differenz zu Vollast minus 25 Watt !, hab wohl einfach Glück. Sparen kann ich per Undervolting maximal 15 Watt beim Quad (unter Vollast - Standard-Volt zu 1,15Volt), dieses Ergebnis reicht mir schon als Motivation. Aber die Temperaturen sind auch nicht zu verachten.
 

usmave

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naja, bei mir zeigt der weder bei cpuz noch bei everest irgendeine veränderung, ausser der vcore. im rmclock steht zwar die geänderte vcore, aber sonst nirgendwo.
 
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