Schlimmstenfalls wird sie im 3D-Betrieb instabil, d.h. sie stürzt im Spiel ab und Du landest wieder auf dem Desktop. Dann erhöhst Du die Spannung halt wieder etwas.
Fange bei 1950MHz@1V an, gucke, ob die Karte stabil ist (GPU-Stresstest eine Weile laufen lassen). Ist sie stabil, senke die Spannung wieder einen Schritt. Erneut Stresstest. Ist sie immer noch stabil, senke die Spannung weiter. Uswusf. Wenn sie irgendwann instabil ist, dann gehst Du wieder zur nächst höheren Spannung zurück.
Anschaulich beschrieben: Die Spannung ist der Tritt, den die Transistoren zum Umschalten benötigen. Ist der Tritt lascher, schaltet der Transistor langsamer um - die Taktrate ist geringer. Ist der Tritt zu lasch, schaltet der Transistor gar nicht mehr um - die Karte wird instabil. Aber dabei geht nichts kaputt.

Daher ist Undervolting ungefährlich.
Man sieht in der Takt-Spannungskurve anschaulich, wie niedrigere Spannung niedrigeren Takt bedeutet.
In Deinem Fall findest Du die niedrigste Spannung heraus, bei der die Transistoren es gerade noch schaffen, die 1950MHz zu halten. Das muss nicht voll auf Kante sein. Es reicht, wenn Dir die Karte nicht mehr zu laut ist.
Das Gegenteil wäre das Overvolting.
Ist der Tritt stärker (Spannungserhöhung), springt der Transistor schneller um bzw. die Karte taktet höher. Dabei wird er aber auch heißer. Ist der Tritt zu stark, wird der Transistor zu heiß und geht irgendwann kaputt. Ist der Tritt viel zu stark, haut er den Transistor direkt "aus den Angeln"


Damit kann man eine Karte also auch bricken. Aber Undervolting ist das genaue Gegenteil.
Ab Werk befindet man sich idR irgendwo dazwischen. Man sucht also die minimale Spannung, bei der die gewünschte Ziel-Taktrate gerade noch erreicht wird.