Eiswolf 2 2080ti

jbsentinel

Cadet 1st Year
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Hallo,

Meine Gigabyte Aorus 2080ti ist mir einfach viel zu laut.
Bin jetzt auf der Suche nach einer Alternative.

Habt ihr Erfahrungen mit der Alphacool Eiswolf 2 AIO?
Danke für eure Hilfe.
Bg
 
https://www.techpowerup.com/review/alphacool-eiswolf-2-aio-gpu-cooler/6.html

ich wuerde auf den hier setzen: https://www.amazon.de/Noctua-NH-D15-Premium-Kühler-Lüftern/dp/B00L7UZMAK/
  • Leiser als die Pumpen der ganzen guenstigen AIOs
  • Billiger
  • Langlebiger

ich habe seit knapp 15 Jahren einen Noctua Kuehler in einem Rechner und wenn er mal mit einem Sockel nicht kompatibel war, gab es kostenfrei upgrade sets. Bisher kann man ihn nicht hoeren :)

Ups. geht dabei um einen GPU Block. Lesen muss man koennen. Stimme jedoch Fujiyama zu.
 
Vlt wäre es schlauer deine Karte zu verkaufen und was leises zu besorgen statt 200 Euro für ne Grafikkartenkühllösung hinzublättern.

Also mir wär das viel zu teuer (mal abgesehen von dem Stress und die Arbeit, und wenns dumm läuft geht die Karte übern Jordan)
Für 400 Euro gibt es (theoretisch!) eine 3060 Ti die fast so schnell ist wie deine Karte aber deutlich weniger Verbraucht und deutlich leiser sein sollte als deine jetzige. Der Wiederverkaufswert der 2080 Ti ist ja auch nicht so schlecht (Der Preisverfall ist auf jeden Fall exorbitant, aber völlig normal in der High-End Klasse)
 
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Ein Eiswolf ist solide (und kann als Start für eine richtige Custom-WaKü dienen), aber hier wäre es wohl sinniger (und weitaus günstiger), entweder einen klassischen Ghetto-Mod mit leiseren Lüftern zu machen oder den Aorus-Kühler gegen eine Raijintek Morpheus oder eine Arctic Accelero zu tauschen. Der Lautstärkeunterschied dürfte erheblich ausfallen.

Eine andere, kostenlose Möglichkeit zur Verringerung der Lautstärke wäre Undervolting und Anpassung der Lüfterkurve mit dem MSI Afterburner. Die 2080 Ti bietet da idR ausreichend Spielraum. Vielleicht reicht selbst das schon :)

Ein Downgrade zur 3060Ti würde ich ernsthaft nicht empfehlen :)
 
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Danke für eure Hilfe.

@ Londo Mollari Undervolting ? Hab mich damit noch nicht beschäftigt. Muss man auf etwas achten? Aber gibt's ja bestimmt auch Infos auf im Netz dazu. Werde mir das dann mal anschauen.

Habe bisher immer nur Tests von der eiswolf 2 mit einer Founders Edition gesehen, die glaube ich nicht so hoch taktet wie die aorus.

Meine aorus extreme (heisst die glaube ich) läuft im Boost auf 1950mhz. (Habe nichts übertaktet)
Aber eigentlich sollten die temps Mit der eiswolf spürbar sinken und damit auch die Lautstärke.
 
Zum Undervolting bei GPUs gibts jede Menge Anleitungen im Netz und auch hier bei CB.

Stichworte:Afterburner, Curve-Editor

Grob gesagt, zieht man die Takt/Spannungs-Kurve im Curve-Editor insgesamt etwas hoch (so dass Deine zB 1950MHz schon bei niedrigerer Spannung (zB. stellt 1V einen guten Startwert da) erreicht werden) und „kappt“ bzw. begrenzt die Kurve rechts davon (also die Taktraten höher als die1950) auf eben diese Spannung.
Ergebnis: die Karte läuft bei niedrigerer Spannung und bleibt dadurch kühler/leiser. Leistung kostet das nicht. Im Gegenteil lässt sich so sogar noch etwas Leistung gewinnen, da die Karte mehr Boost-Steps erreichen kann (die Boost-Steps sind Temperaturabhängig. Je kälter, desto höherer Boost ist möglich).
Da muss man dann für sich die goldene Mitte aus Leistung und Lautstärke finden.

Das lässt sich alles komplett im Afterburner regeln.

Meine Karte (siehe Signatur) läuft so auf 2000MHz bei 1V und in den meisten Spielen pendelt sie sich nach einiger Zeit auf 1965MHz bei 74°ein.
 
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Oha, wenn das klappt dann wäre das ja mega!
Vielen Dank für diesen Tipp!
Werde ich nachher gleich versuchen.

Besteht die Möglichkeit das die Karte dadurch instabiel wird? Bzw. Was würde im schlimmsten Fall passieren?
 
Schlimmstenfalls wird sie im 3D-Betrieb instabil, d.h. sie stürzt im Spiel ab und Du landest wieder auf dem Desktop. Dann erhöhst Du die Spannung halt wieder etwas.
Fange bei 1950MHz@1V an, gucke, ob die Karte stabil ist (GPU-Stresstest eine Weile laufen lassen). Ist sie stabil, senke die Spannung wieder einen Schritt. Erneut Stresstest. Ist sie immer noch stabil, senke die Spannung weiter. Uswusf. Wenn sie irgendwann instabil ist, dann gehst Du wieder zur nächst höheren Spannung zurück.

Anschaulich beschrieben: Die Spannung ist der Tritt, den die Transistoren zum Umschalten benötigen. Ist der Tritt lascher, schaltet der Transistor langsamer um - die Taktrate ist geringer. Ist der Tritt zu lasch, schaltet der Transistor gar nicht mehr um - die Karte wird instabil. Aber dabei geht nichts kaputt. :stacheln:
Daher ist Undervolting ungefährlich.
Man sieht in der Takt-Spannungskurve anschaulich, wie niedrigere Spannung niedrigeren Takt bedeutet.
In Deinem Fall findest Du die niedrigste Spannung heraus, bei der die Transistoren es gerade noch schaffen, die 1950MHz zu halten. Das muss nicht voll auf Kante sein. Es reicht, wenn Dir die Karte nicht mehr zu laut ist.

Das Gegenteil wäre das Overvolting.
Ist der Tritt stärker (Spannungserhöhung), springt der Transistor schneller um bzw. die Karte taktet höher. Dabei wird er aber auch heißer. Ist der Tritt zu stark, wird der Transistor zu heiß und geht irgendwann kaputt. Ist der Tritt viel zu stark, haut er den Transistor direkt "aus den Angeln" :headshot::grr:
Damit kann man eine Karte also auch bricken. Aber Undervolting ist das genaue Gegenteil.

Ab Werk befindet man sich idR irgendwo dazwischen. Man sucht also die minimale Spannung, bei der die gewünschte Ziel-Taktrate gerade noch erreicht wird.
 
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Danke für die tolle Erklärung. Werd mich gleich mal dran setzen ✌🏼👍🏽
 
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