Elite Pro digital an A/V Receiver

Pascha77

Lieutenant
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Hallo Leute.

Ich würde gerne mein I/O Modul der Elite Pro optisch digital an einen A/V Receiver betreiben (anschaffung steht noch bevor) Kauftipps dies bezüglich wären hier auch sehr willkommen.

Ich spiele Musik mit dem Player foobar2000 ab.
Derzeit ist die Elite Por analog über die Klinkenstecker der Sondkarte mit einem Teufel Conncept G THX 7.1 verbunden.

Da ich foobar2000 benutze und ich da div. Resampler nutze, sowie die ASIO4ALL Treiber würde mich intressieren, ob da die Möglichkeit besteht, das 96 khz auch digital am Receiver ankommen, wenn ich es optisch über den Digitalausgang verbinde?
 
Also CDs besitzen doch lediglich eine Qualität von 44,1 KHz und 16 Bit. Verstehe deshalb jetzt den Sinn nicht wirklich. Oder machst du wirklich Aufnahmen in dieser hohen Qualität und möchtest diese auch anschließend über deine Anlage hören?
 
Also ich höre schon aufgrund der höheren Signalquallität einen gut hörbaren Unterschied auf meiner Analge (Teufel CEM). Analog kommt mir die nie mehr an die Soundkarte!

Wenn deine Soundkarte (X-Fi Elite Pro?) 96kHz Übertragung über den SPDIF-Out unterstützt, wovon ich stark ausgehe, meinen Titanium tut es jedenfalls, kommt das auch so am Receiver an.

Ich würde jedenfalls nicht so tief in die Tasche greifen, was den Receiver angeht. Schau mal in der Bucht vorbei, da gibt es sämtliche Receiver, gerade eben ist einer von Onkoy für 120€ weggegangen.
Solange der alle gängigen Formate decodieren kann und einen optischen Eingang hat dürfte er dir doch reichen.
Allerdings würde ich nur Marken wie Onkoy, Yamaha, Kennwood, Denon nehmen ;)
 
Wenn du Digital überträgst gibt es 2 Möglichkeiten:

Entweder die Soundkarte sampelt hoch, und gibt dann das 96Khz oder 192Khz Signal an den Reciever.
Oder du gibst (im besten Fall bitgenau) das unangetastete Signal an den Reciever, und der sampelt dann hoch.

Was besser klingt kann man ja recht schnell ausprobieren, es ist durchaus möglich das die Xfi das besser kann als ein Einstiegsreciever.
 
@ Mr. Brown: Es gibt Programme, da kann man die auf CDs vorhanden Tracks suprrippen. D.h. auch in mehrere Kanäle splitten. Damit man dann ein echtes Surround hat. Von Creative gibts da so ein Programm, das dann aus normalen CDs theopraktisch SACD-Sound macht. Die Dateigröße ist dann zwar sehr groß, aber da ich 2TB Platz hab, juckt mich das erstmal nicht.

Die Samplingfrequenz wird einfach erhöt und der Klang gleitet nur so durch den Hörraum.

Die Elite Pro kann das Signal optisch auf jeden Fall mit 96 khz ausgeben.
auch elektrisch würde gehen, aber da der Weg zum Receiver etwas weiter sein wird, wäre optisch wohl die bessere Wahl.

Natürlich fängt jetzt wieder die Qual der Wahl des richtigen Receiver an. (Ich hab kein Plan) :(
Sollte auch nicht zu billig sein.

500 Teuros wären mir der Sound schon wert.
Eventuell würde ich dann auch auf ein anderes THX-Lautsprecher System umsteigen.
 
Pascha77 schrieb:
[...]Damit man dann ein echtes Surround hat.
[...]dann aus normalen CDs theopraktisch SACD-Sound macht.
[...]
Die Samplingfrequenz wird einfach erhöt und der Klang gleitet nur so durch den Hörraum.
Tut mir leid, aber das muss ich loswerden: So ein Blödsinn :freak:
Echten (!) Surround aus einer Stereo Quelle? Ja ne.. ist klar. SACD-Sound aus einer normalen CD? Wohl noch nie eine SACD auf entsprechenden Equipment gehört...

Zum upsampling: Upsampling bringt dir nicht nur keine Soundverbesserung, sondern unter Umständen sogar eine Verschlechterung. Wenn du kein Vielfaches von der originalfrequenz benutzt (sprich bei 44,1khz der CDDA 88,2khz) dann wirds schwierig. Denn dann müssen "Töne" erfunden werden, für die es gar keine Informationen gibt; Im Idealfall(!) klingt es dann _identisch_ wie mit der Original Abtastfrequenz, aber nie und nimmer besser.

Die beste Qualität erreicht man, wenn das Signal Bitgenau mit der Original Abtastrate so wie es in der Quelle vorhanden ist, weiter gibt

Edit: Solltest du wirklich eine Methode gefunden haben, bei der es mit Upsampling objektiv besser klingt, dann geh mal zu irgend einem Hersteller von Audiogeräten und du wirst wahrscheinlich reichlich entlohnt werden. ;)
 
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Ich kann MATRIX_Morpheus nur zustimmen.

Vllt gibt es da Möglichkeiten die mit dem Crystalizer vergleichbar sind. Sound wird bearbeitet und wirkt imposanter, aber das hat dann nichts mehr mit dem Orginal zu tun.
 
MATRIX_Morpheus schrieb:
Zum upsampling: Upsampling bringt dir nicht nur keine Soundverbesserung, sondern unter Umständen sogar eine Verschlechterung. Wenn du kein Vielfaches von der originalfrequenz benutzt (sprich bei 44,1khz der CDDA 88,2khz) dann wirds schwierig. Denn dann müssen "Töne" erfunden werden, für die es gar keine Informationen gibt; Im Idealfall(!) klingt es dann _identisch_ wie mit der Original Abtastfrequenz, aber nie und nimmer besser.

Die beste Qualität erreicht man, wenn das Signal Bitgenau mit der Original Abtastrate so wie es in der Quelle vorhanden ist, weiter gibt

Edit: Solltest du wirklich eine Methode gefunden haben, bei der es mit Upsampling objektiv besser klingt, dann geh mal zu irgend einem Hersteller von Audiogeräten und du wirst wahrscheinlich reichlich entlohnt werden. ;)

Das ist so nicht ganz richtig. Eigentlich jeder aktuelle DA Wandler (sei es in einer 10€ Soundkarte oder einem 10000€ CD Player) sampelt hoch. Der Sinn dahinter ist ist nicht, zusätzliche Klanginformationen zu erhalten (geht natürlich nicht), sondern das digitale Signal zu glätten und es auch der, dem Wandler folgenden analogen Weiterverarbeitung leichter zu machen. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Anti-Aliasing in Computerspielen. Das kann schlechter klingen als das "original", gleich gut, oder wenn man es richtig gemacht wird, auch besser. Externe DACs oder viele CD Player ab einer gewissen Preisklasse bieten auch oft die Möglichkeit an, manuell durch verschiedene Upsamlpingstufen und Filter zu schalten, und die Angenehmste auszuwählen.
 
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Man sollte bedenken, dass wir hier von Upsampling der Soundkarte sprechen, die ein digitales Signal ausgeben soll.
Einige wichtige Filter die du ansprichst nutzen so gar nichts. Und auch das Upsampling halte ich in dieser Konstellation immer für schlecht.
 
digitalangel18 schrieb:
Das ist so nicht ganz richtig. Eigentlich jeder aktuelle DA Wandler (sei es in einer 10€ Soundkarte oder einem 10000€ CD Player) sampelt hoch.
Oversampling (was du vermutlich meinst) im ADC und DAC Bereich hat natürlich Vorteile, hat aber mit dem Upsampling eines reinen digitalen Signals wie es hier der Fall ist nichts zu tun.
 
Oversampling (z.B. 8fach) und Upsampling (aktuell meist auf 24bit/192khz) finden im DAC Teil des Recievers statt, wenn er beispielsweise ein 16bit/44 od. 48khz Signal von der Soundkarte bekommt.

Oder aber man lässt die Soundkarte schon das Upsampling übernehmen, dann muss der Reciever dies natürlich nichtmehr tun. Was nun besser klingt (und ob überhaupt ein Unterschied auszumachen ist) kann man ja ganz einfach selbst ausprobieren. Darauf wollte ich hinaus.
 
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Glaube das wird sehr schwer rauszuhören ... da muss schon eine amtlich teure Anlage dastehen. Da wäre mal wieder Blindtest angesagt und ich tippe: Münzwurf = Ergebnis. ;)
 
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