eltern können kein geld geben, bafög?

TomE911

Lt. Junior Grade
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Sep. 2007
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275
Hallo
eine bekannte von mir macht seit fast 1 jahr eine schulische ausbildung wo sie auch nix bezahlen muss.
Aber ihr geht es zur zeit so schlecht weil sie einfach kein geld hat.
Ihre Eltern können ihr auch nix geben.
Sie sind zwar beide arbeiten, aber brauchen wohl das geld um den kredit zu bezahlen.
Sie denkt das sie kein bafög bekommt weil ihre eltern arbeiten gehen und zu viel verdienen, was ich mir aber auch nich vorstellen kann..

was kann sie denn machen um jetzt bafög zu bekommen?
sie wohnt noch bei ihren eltern zu hause
 
Zuletzt bearbeitet:
Antrag stellen.
Vielleicht kann auch erst mal ein Nebenjob helfen?
 
nebenjob hat sie auch schon probiert..
das wird ihr alles zu viel..

wie lange kann das mit so ein antrag dauern?
 
Red-Killer schrieb:
.
Sie denkt das sie kein bafög bekommt weil ihre eltern arbeiten gehen und zu viel verdienen, was ich mir aber auch nich vorstellen kann..

Natürlich kann Sie Bafög beantragen, auch wenn ihre Eltern entsprechend verdienen. Das Geld fordert das Amt dann allerdings gleich wieder bei den Eltern ein. Die Frage ist, ob Sie diesen Weg gehen möchte.

Mfg
 
Vielleicht einfach mal hier schlau machen: http://www.bafoeg-rechner.de/

Von der Antragstellung bis zur ersten Zahlung sollen normalerweise höchstens 10 Wochen vergehen, wenn es länger dauert, kann man um einen Vorschuss bitten.

Aber ganz ehrlich, einmal googeln nach BAFÖG hätte dir die Infos auch gebracht. So ein bisschen Eigenleistung...
 
Verstehe ich es richtig, dass die Eltern einen Kredit aufgenommen haben, DAMIT die Tochter überhaupt die momentane (schulische) Ausbildung machen kann?
Und dann wir IHR es zuviel, mit einem Nebenjob ihr Taschengeld aufzubessern, damit die Eltern nicht noch mehr in Bedrängnis kommen?

Vielleicht sollte die junge Frau langsam mal erwachsen werden.
 
hamju63 schrieb:
Verstehe ich es richtig, dass die Eltern einen Kredit aufgenommen haben, DAMIT die Tochter überhaupt die momentane (schulische) Ausbildung machen kann?
Und dann wir IHR es zuviel, mit einem Nebenjob ihr Taschengeld aufzubessern, damit die Eltern nicht noch mehr in Bedrängnis kommen?

Vielleicht sollte die junge Frau langsam mal erwachsen werden.


nein der kredit wurde damals aufgenommen um ihr eigen heim zu bauen..
 
Was ist das Problem neben ner schulischen Ausbildung noch 5-10h in der Woche abends oder am Wochenende arbeiten zu gehen? Schaffen die ganzen Dual-Studenten ja auch mit der Doppelbelastung...Nichts ist unmöglich.
 
Ist ihr zu viel? :D

Also bitte... ich mache gerade nen Vollzeitjob = 40h Woche + Nebenbei noch eine Weiterbildung mit 2 mal Schule Abends nach der Arbeit, hab nen Haus, 2 Autos etc.

und die spricht von zu viel?

Selbst mein Pensum ist schaffbar und da geht noch mehr, vielleicht sollte die Dame mal Erwachsen und aus dem Elternkäfig raus?
 
Aber echt, ich habe zwar 4,5 Jahre studiert *g* dafür aber 50% die Woche gearbeitet, das gibt je nach job ca 800€ , davon konnte ich gut leben ohne meinen Eltern ernsthaft zur Last zu fallen. Die junge Dame sollte sich eventuell überlegen nicht doch einen Nebenjob anzunehmen. Mit dem Bafög ist das so eine Sache, gibt genug Fälle, da sind die Leute dann aus allen Wolken gefallen als das Bafög eines Tages zurückverlangt wurde.

Aber eine schulische Ausbildung verlangt in der Regel keine 40h Woche vorraus (eventuell mit Lernen, aber da ist die Zeit flexibel teilbar). Mir kommt es so vor als hat sie einfach keinen Bock ihre Freizeit zu opfern :D
 
Red-Killer schrieb:
hmm ja gut wenn sie ein nebenjob findet der ihr auch spaß macht dürfte es vllt. klappen

Das kann sie ja in die Stellenanzeige schreiben. Job muss Spaß machen...

Is wirklich nicht böse gemeint, aber wenn man etwas erreichen oder vorwärts kommen will im Leben, dann muss man halt manchmal auch dafür was tun.
 
wenn beide Eltern arbeiten wirds nur sehr sehr wenig geben wenn überhaupt ~150€

der Kredit wird nich angerechnet, ist ja keine Ausgabe sondern wird angespart
 
Das mit dem Bafög sollte sowieso viel strenger gehandhabt werden. Ich bin chronisch krank und habe aufgrund meiner Ausbildung + dreijährigen Berufstätigkeit keinen Anspruch auf Bafög gehabt (habe danach noch nen Bachelor gemacht und wäre froh gewesen über ne finanzielle Spritze vom Staat). Auch nur deshalb, weil ich (leider) noch zu Hause wohne und somit quasi keine Ausgaben hatte und somit ein bisschen was ansparen konnte.
Z.b. Migranten mit Konten im Ausland (die von vornherein ihr Geld auf ausländischen Konten belassen, damit deutsche Behörden keinen Zugriff darauf haben) bekommen ja oft den vollen Satz, ich als chronisch Kranker Deutscher mit etlichen finanziellen Belastungen muss schauen, wo ich bleibe. Armes Deutschland :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
ThomasSilent schrieb:
Mir kommt es so vor als hat sie einfach keinen Bock ihre Freizeit zu opfern :D

Dieser Eindruck war auch der Ansatz für meine etwas provokante Frage vorher.

Selbst wenn Bafög ...
Sie muss das am Ende der Ausbildung wieder zurück zahlen.
Da sollte man sich schon überlegen, ob man es zwingend braucht.

Klar ist es blöde, wenn man selber (noch oder wieder) zur Schule geht und die Freunde mit regelmäßigem Job mehr Geld zur Verfügung haben.
Aber erstens ist dies nur so lange der Fall, bis die eigene Ausbildung dann ja hoffentlich bald auch abgeschlossen ist und zweitens ging es denen ja während ihrer Ausbildung auch nicht anders.

Aber mal ehrlich ...
wenn jemandem während einer schulischen Ausbildung ein Nebenjob 'zu viel' ist, dann läuft da bezüglich des eigenen Anspruchsdenkens gewaltig etwas verkehrt - auch in Bezug auf das spätere Leben.
 
Bei einer schulischen Ausbildung bekommt sie kein Studenten-Bafög, sondern Schüler-Bafög, welches nicht zurückgezahlt werden muss (außer derjenige hat es zu unrecht erhalten). Dennoch besteht die Gefahr, dass sie kein Bafög bekommt, da die Eltern zu viel verdienen. Denn bei der Berechnung mindern Kredite oder eine private Insolvenz nicht das herangezogene Einkommen.

Am Besten, sie geht mal zu einer Beratungsstelle, welche sich mit dem Thema auskennt.
 
xLoud schrieb:
Das mit dem Bafög sollte sowieso viel strenger gehandhabt werden. Ich bin chronisch krank und habe aufgrund meiner Ausbildung + dreijährigen Berufstätigkeit keinen Anspruch auf Bafög gehabt (habe danach noch nen Bachelor gemacht und wäre froh gewesen über ne finanzielle Spritze vom Staat). Auch nur deshalb, weil ich (leider) noch zu Hause wohne und somit quasi keine Ausgaben hatte und somit ein bisschen was ansparen konnte.
Z.b. Migranten mit Konten im Ausland (die von vornherein ihr Geld auf ausländischen Konten belassen, damit deutsche Behörden keinen Zugriff darauf haben) bekommen ja oft den vollen Satz, ich als chronisch Kranker Deutscher mit etlichen finanziellen Belastungen muss schauen, wo ich bleibe. Armes Deutschland :freak:

Super Einstellung ...
 
ja, das ist das neue nazitum... gebildet und trotzdem mit scheuklappen vor den augen...
 
Nun, wenn ihr Scheuklappen vor den Augen habt, kann ich nichts für. Das ist nun mal die leider recht normale Normalität. Ob ihr es nun wahr haben wollt oder nicht. Und ich weiss nicht, was das mit Nazismus zu tun haben sollte ...
 
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