Empfehlung POE Switch + 2x AP

örrrg

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Hallo Leute!
Mit der WLAN-Abdeckung hapert es in meinem Haus, da die dafür zuständige Fritzbox 7490 nah am Patchfeld hängt.
Die Fritze dient nur als AccessPoint fürs WLAN und als Switch, NICHT als Internet-Router. Alle LAN-Ports sind belegt.
Die Fritzbox könnte zwar an einen günstigeren Standort, aber ein Bündel Patchkabel dorthin zu ziehen wäre optisch ne Katastrophe.

Ich plane nun, die Fritzbox durch einen Switch und 2 WLAN-AccessPoints zu ersetzen. Ubiquiti scheint ja recht gut zu funktionieren, v.a. wenn es darum geht, automatisch 5GHz statt 2,4 zu nutzen.

1. Da ich noch nie mit POE zu tun hatte, frage ich euch, was für einen Switch ich brauche.
2. Braucht der Switch dann (mit POE) weniger Strom, als wenn ich die APs an eigenen Netzteilen betreibe? Je 10m Kabellänge.
3. Wozu brauche ich diese Injektoren, die Ubquiti mitliefert?

Dankö
 
Moin

1. Kann pauschal nicht beantwortet werden ohne zu wissen ob du auch mal eine Netztrennung durchführen möchtest. Stichwort VLAN
2. Brauch weniger Strom da nur ein Netzteil mit Leistungsverlusten arbeiten muss und der Strom nur gebraucht wird wenn am Port wirklich Strom gezogen wird
3. Gar nicht mit PoE Switch, ohne PoE Switch kannst du sie nicht betreiben dann würdest du die Injektoren nehmen.
 
Achtung!!!!

3. Wozu brauche ich diese Injektoren, die Ubquiti mitliefert?
meine Antennen von Ubquiti laufen NICHT von POE Switch da diese Injektoren andere Standarts liefern. Ohne die Injektoren wirst du nicht auskommen.
 
free_username schrieb:
Achtung!!!!

3. Wozu brauche ich diese Injektoren, die Ubquiti mitliefert?
meine Antennen von Ubquiti laufen NICHT von POE Switch da diese Injektoren andere Standarts liefern. Ohne die Injektoren wirst du nicht auskommen.
Das ist nur bei den ganz alten Lights der Fall die nicht nach 802.3AF arbeiten. Das tun aber selbst die neueren Revisionen. Ich denke er wird auf die Wifi 6 APs setzen und die können alle 802.3AF.
 
Schwabe66 schrieb:
Moin

1. Kann pauschal nicht beantwortet werden ohne zu wissen ob du auch mal eine Netztrennung durchführen möchtest. Stichwort VLAN
2. Brauch weniger Strom da nur ein Netzteil mit Leistungsverlusten arbeiten muss und der Strom nur gebraucht wird wenn am Port wirklich Strom gezogen wird
3. Gar nicht mit PoE Switch, ohne PoE Switch kannst du sie nicht betreiben dann würdest du die Injektoren nehmen.
Danke für die schnelle Antwort!

1. VLAN wird nicht genutzt
2. dachte ich mir, danke für die Bestätigung :)

Welchen Standard muss der Switch unterstützen? Das Teil sollte 8 Ports haben, zwei davon mit POE.

bei den APs würde der UniFi Ap AC Lite ausreichen. Der Großteil an Datenverkehr läuft übers Ethernet. WLan ist für die mobilen Geräte. Wichtig ist dass 5Ghz im Haus-Umfeld genutzt wird, und 2,4GHz eben wenn die Reichweite von 5GHz am Ende ist (Garten usw.)
 
örrrg schrieb:
Danke für die schnelle Antwort!

1. VLAN wird nicht genutzt
2. dachte ich mir, danke für die Bestätigung :)

Welchen Standard muss der Switch unterstützen? Das Teil sollte 8 Ports haben, zwei davon mit POE.

bei den APs würde der UniFi Ap AC Lite ausreichen. Der Großteil an Datenverkehr läuft übers Ethernet. WLan ist für die mobilen Geräte. Wichtig ist dass 5Ghz im Haus-Umfeld genutzt wird, und 2,4GHz eben wenn die Reichweite von 5GHz am Ende ist (Garten usw.)
Reicht auch vollkommen, aber bitte die:

https://store.ui.com/collections/unifi-network-wireless/products/unifi-ap-6-lite

Switch:

Als Beispiel: https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/201050449_-dgs-1100-08pv2-d-link.html

Kannst aber eigentlich fast jeden aktuellen nehmen.
 
örrrg schrieb:
Danke für die schnelle Antwort!

2. dachte ich mir, danke für die Bestätigung :)
Würde ich ohne Nachweis bzw. korrekte Angabe der Produkte in Frage stellen wollen. Je nach Wirkungsgrad des Netzteils im Switch bei geringer Nutzung der eigentlich möglichen PoE Leitung. Dürfte aber in der Gesamtstromaufnahme keine spürbare Rolle spielen.
 
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Eben wegen der Leitungslänge hatte ich Bedenken. In einem Fall wäre es 5m dickes Verlegekabel und zwei kurze Patchkabel, im anderen ein 10m Patchkabel vom Switch zum AP.

Für WLAN6 habe ich keinen Bedarf. Performance reicht locker aus. Nur die Abdeckung ist ein Problem.
 
örrrg schrieb:
Die Fritze dient nur als AccessPoint fürs WLAN und als Switch, NICHT als Internet-Router. Alle LAN-Ports sind belegt.
Die Fritzbox könnte zwar an einen günstigeren Standort, aber ein Bündel Patchkabel dorthin zu ziehen wäre optisch ne Katastrophe.

Ich plane nun, die Fritzbox durch einen Switch und 2 WLAN-AccessPoints zu ersetzen. Ubiquiti scheint ja recht gut zu funktionieren, v.a. wenn es darum geht, automatisch 5GHz statt 2,4 zu nutzen.
Deine Begründung ergibt keinen Sinn. Wenn du eh einen Switch planst, kannst du die Fritzbox auch einfach woanders platzieren und brauchst nur ein einziges Kabel, da du ja den Switch hast. Nichts gegen ein 2er Ubiquiti Setup, hab ich ja selbst, aber das hat nichts mit einem "Bündel Patchkabel" für die Fritzbox zu tun.


Schwabe66 schrieb:
So empfehlenswert der UAP AC Lite im Bereich Wifi 5 auch war/ist, so sehr muss man vom Wifi-6-Nachfolger U6 Lite abraten. Dieser bietet Wifi 6 nur auf 5 GHz und nicht auf 2,4 GHz. Letzteres ist aber einer der Vorteile von Wifi 6, weil 2,4 GHz mit höherer Reichweite punkten kann. Darüber hinaus ist das nur ein 2x2 AP, der entsprechend weniger Dampf unter der Haube hat. Der U6-Lite ist also ein 50:50 Wifi6 / Wifi4 AP und da gibt es aktuell sinnvollere Alternativen, die komplett auf Wifi 6 setzen - abwärtskompatibel sind sie ja alle.
Aus der U6-Reihe von Ubiquiti würde ich aktuell tatsächlich nur den U6 Pro empfehlen, der natürlich teurer ist, aber der Funktionsumfang ist auch deutlich größer.



Bezüglich Energieverbrauch und PoE-Switch vs -Injektor: Hier kommt es auf die Details an.
Das Netzteil eines 24er Switch mit 24x PoE+ und 500 Watt PoE-Budget, an den man nur 2 APs mit insgesamt ~20 Watt Verbrauch anschließt, wird entsprechend ineffizient arbeiten. Bei einem 8er PoE-Switch, der zB nur 50 Watt PoE-Budget bietet, sieht das ganz anders aus.

Sofern man den PoE-Switch sinnvoll wählt, wird er mutmaßlich weniger Energie verbrauchen als ein Switch ohne PoE + 2x PoE-Injektoren. Messbar mag das vielleicht sein, aber einen spürbaren Unterschied wird das eher nicht machen. Im Falle eines UAP AC Lite, bei dem der PoE-Injektor noch mit beiliegt (beim U6 nicht mehr), wäre es gar so, dass die Mehrkosten für den PoE-Switch die vermeintliche Ersparnis beim Verbrauch übersteigen werden.
 
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Wie Raijin schreibt, die FRITZ!Box könnte hoch. Und unten dann ein Switch. Vielleicht brauchst Du gar keine neuen WLAN-Access-Point. Oder ist das beschlossene Sache?
örrrg schrieb:
die Abdeckung ist ein Problem
In dem Fall würde ich erst messen … um einen Überblick zu bekommen.
örrrg schrieb:
NICHT als Internet-Router
Darf man fragen, was Du als Router nutzt? Und wie schnell Dein Internet ist bzw. Heimnetz sein soll?
örrrg schrieb:
wenn ich die APs an eigenen Netzteilen betreibe
Spricht (dann) was gegen FRITZ!Repeater?
Die verbrauchen von sich aus bereits sowenig Strom, habe noch nichts Besseres gefunden.
örrrg schrieb:
was für einen Switch ich brauche
Kannst mit dem billigsten PoE+ anfangen … allerdings steht Multi-Gigabit und Wi-Fi 6e vor der Tür. Bei Letzterem zeichnet sich ab, dass PoE++ nötig wird. Und dann bist Du aktuell noch in Preis-Regionen … puh. Bei zwei WLAN-Access-Points? Ehrlich, ich würde Netzteile bzw. Injektoren nehmen.
örrrg schrieb:
recht gut zu funktionieren, v.a. wenn es darum geht, automatisch 5GHz statt 2,4 zu nutzen
Du spielst auf Band- bzw. Access-Point-Steering an … dafür muss es kein UniFi sein. Willst Du in dem Punkt nochmals Beratung oder ist das fix?
 
:)
Ihr habt mich falsch verstanden. Die Fritzbox fliegt raus, die habe ich nur durch ZUfall bekommen. Die wird komplett ersetzt durch Switch + 2 APs.
Ergänzung ()

norKoeri schrieb:
Du spielst auf Band- bzw. Access-Point-Steering an … dafür muss es kein UniFi sein. Willst Du in dem Punkt nochmals Beratung oder ist das fix?
ZuU diesem Punkt: Das mit dem Band-Steering klappt momentan nicht. Die Clients sollten das 5GHz Band nutzen. Beide Bänder mit gleicher SSID - und alle gurken im 2,4er Band herum. Gebe ich dem 5GHz eine andere SSID, und verbiete ich dem Handy das 2,4er, nimmt das 5GHz Band. Das kann doch nicht Sinn der Sache sein?
 
Raijin schrieb:
So empfehlenswert der UAP AC Lite im Bereich Wifi 5 auch war/ist, so sehr muss man vom Wifi-6-Nachfolger U6 Lite abraten.

Da hast du vollkommen recht, allerdings möchte er in Zukunft vllt ma das ganze Ökosystem nutzen und wir wissen was mit den alten APs passiert ist. Ich würde die alten Lights nicht mehr verbauen.

Alternative wäre bei mir Aruba Instant ON
 
Klär' mich mal einer auf: Was ist denn mit den alten APs passiert? :)
 
örrrg schrieb:
Das mit dem Band-Steering klappt [mit AVM] nicht.
AVM-Mesh bzw. deren Band-Steering mag ich auch nicht.

Du musst zwei Dinge bedenken: Manche WLAN-Clients gehen zum Schlafen (oder allgemein zum Stromsparen) ins 2,4 GHz. Und am Ende entscheidet immer noch der WLAN-Client, welches Band er nutzt. Ich habe das bei mir anders gelöst: In Lümmel-Ecken wie der Couch bertreibe ich ganz nah einen WLAN-Access-Point auf 5 GHz-only. Für die Abdeckung der Fläche – wo 2,4 GHz völlig ausreicht nutze, weil ich nur durchlaufe – habe ich einen weiteren WLAN-Access-Point. Den könnte ich Dual-Band fahren, aber aus Kostengründen waren es 2,4 GHz-only geworden. Das ganze habe ich mit den wichtigsten bzw. schwächsten WLAN-Clients durchgemessen …

… und am Ende nutze ich überhaupt kein Mesh-System. Die Access-Points sind völlig stupide Access-Points. Ohne Controller. Für 3 € das Stück … und Deine FRITZ!Box könnte bleiben.

Darf man trotzdem fragen, was Du als Router nutzt? Und wie schnell Dein Internet ist bzw. Heimnetz sein soll?
 
Das Mesh-Gedöns habe ich auch nur angefangen, weil die Übergabe/Übernahme zwischen den Access Points eben nicht gescheit funktioniert hat. Und ich zufällig zwei Fritzboxen hatte. Ergebnis: naja.

Aktuell sind zwei FritzBoxen* und ggf. ein Fritz Repeater im Einsatz. Da diese Geräte jedoch einen 230V-Anschluss benötigen, ist die Standortwahl eingeschränkt. eine FritzBox muss ich wegen dem Internetprovider behalten, die trägt zum WLAn aber kaum bei.

Meine Idee war, von dem AVM-Zeugs wegzukommen und es mal mit Ubiquiti zu probieren. Ne Ethernet-Strippe mit Kleinspannung irgendwo hinzuziehen, macht mir weniger Bauchschmerzen als Netzspannung an den Standort für die Funke zu verlegen.

*zwei Gebäude mit 2 Stromzählern, je Gebäude ne FritzBox. Dazwischen Ethernet-Kabel verlegt. Geht nicht? Geht doch: ein Überspannungsableiter als RJ45-Kupplung an die Erdung angeschlossen und es läuft seit über 10 Jahren. Keine Probleme mit Gewittern, Brummschleifen oder ähnlichem. Volle 1Gbit/s.
 
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