energiesparendes NAS

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Kustos

Gast
Hallo,

ich brauche Ersatz für einen Desktop-PC.
Übergangsweise soll er als Office-Pc mit Linux genutzt werden.
In spätestens einem Jahr dann als NAS. Evtl. soll dieses und anderes dann auch in einer VM laufen.
Sehr wichtig ist mir ein möglichst niedriger Stromverbrauch, am Besten in etwa wie mein jetziges Nas DS211j(10W wenn beide Festplatten in Ruhezustand). Bei Bedarf soll aber genug Leistung zur Verfügung stehen. Ich habe jetzt einige Foren durchsucht, aber noch nicht das Optimum gefunden. Die gefundenen Systeme hatten meist mind. 30W im Leerlauf. Gibts nicht auch welche mit weniger?

wichtig dürfte also sein:
- 64-Bit CPU mit Hardware Virtualisierungs Support
- mind. 8Gb Arbeitsspeicher wegen VM
- Mainbord mit Grafikchip
- Pico-PSU?
- mögl. mind. 4 interne Festplattenanschlüsse
- Gb-Lan
- Wake on lan
- ???

Durch die Vielzahl der am Markt befindlichen Produkte, ständigen Neuentwicklungen und meine sich widersprechenden Anforderungen tue ich mich bei der Auswahl schwer. Könnt ihr mir helfen oder fehlen noch ein paar Angaben?

Mit freundlichen Grüßen
Kustos
 
Irgendne Preisgrenze?

Es gibt auch Achtkern Xeons mit DDR 4 auf MiniITX.
Was willst du denn mit der VM anstellen, dass diese soviel RAM brauchen soll?

Und ein NAS braucht/bietet Redundanz, das lässt man nicht in einer VM laufen.
Auf einem NAS kann man VM's ausführen, aber nicht das NAS in einer.

Und unter 30W sind mehr als Optimistisch wenn die CPU gesteckt wird+normaler Desktophardware verwendet werden soll.
 
Ist schon machbar, mit Grafikkarte und ohne Festplatten sind 12W Idle schon drin. Bei RAM gilt: Zu wenig RAM gibts nicht.
Aufgrund des Stromverbrauchs bin ich beim Rechenknecht auch wieder bei Asus gelandet. Ohne GPU und Platten (nur SSD) sind wir bei <9W Idle gelandet.

Mainbord mit Grafikchip
Du meinst wohl eher Mainboard mit Monitorausgängen und GPU im Prozessor integriert ;-)
 
Auf einem NAS kann man VM's ausführen, aber nicht das NAS in einer.
Klar geht das. Man sollte nur idealerweise dann nen 2. Festplattencontroller haben zum durchreichen. Das nennt sich bei Intel vt-d, haben vorallem die "günstigen" CPUs und Mainboards nicht.

Ob es Sinn macht NAS in VM muss man selber wissen. Kann auch net schaden ne eigene NIC dann ebenfalls durchzureichen, der virtuelle Kram zickt manchmal rum oder liefern schlechte Performance, fürn webserver net so tragisch wenn der durchsatz etwas "niedriger" ist, beim NAS schon durchaus.

Allerdings bräuchte man mehr Platten wenn man nen NAS virtualisiert. Einmal den Storage an sich. Dann den Hypervisor, der kann aber auch aufen USB Stick laufen, und dann nochwas für die Datastores, hier auch je nach Ausfallsicherheit nen Raid1.

Sprich man hätte effektiv nur noch 2 freie Slots für Storage.

Günstiger wirds aber werden wenn man das NAS selber nicht virtualisiert sondern einfach darauf seine VM laufen lässt, da ist man dann auch flexbiler wegen dem Storage, bzw kann den selben Pool benutzen. 8GB finde ich jetzt grade beim virtualisieren nicht "viel". In meinen Augen ist das eher das Minimum.

Zum Thema "genug Leistung": Wofür?

Nächster Punkt wäre auch wie sicher sollen die Daten sein, will/braucht man ECC Ram. Dateisystem vllt sogar ZFS benutzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
- Pico-PSU?
- mögl. mind. 4 interne Festplattenanschlüsse
aus sicht des strom sparens wäre eine pico psu sicher eine gute lösung, allerdings haben diese auch oft probleme wenn viele festplatten im system sind, daher würde ich eher über ein effizientes sfx/atx netzteil nachdenken.

je nachdem wie deine anforderungen so sind würde ich über eine der folgenden zusammenstellungen als grundlage nachdenken:

Inter-Tech SY-800
FSP200-50GSV
ASRock Q1900-ITX
- 4x SATA Festplatte möglich (2x SATA3 + 2x SATA2) (ab 2x mit Molex-SATA Adapter)

Nanoxia Deep Silence 4 oder Fractal Design Define Mini
FSP250-60EGA
Intel Celeron G1840
Fujitsu D3222-B
- 6x SATA3 Festplatte möglich (ab 3x mit Molex-SATA Adapter)

BitFenix Phenom oder Fractal Design Node 304
FSP250-60EGA
Intel Core i3-4170
ASRock Rack E3C226D2I
- AES-Ni Unterstützung
- 2x Gigabit Lan mit Teaming / Link-Aggregation Möglichkeit
- 6x SATA3 Festplatte möglich (ab 3x mit Molex-SATA Adapter)
- ECC-RAM kann verwendet werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst mal Danke für die vielen Antworten!
Ich möchte erst mal die offenen Fragen beantworten:

@das_mav
Preisgrenze: was ich bis jetzt gefunden hatte lag meist bis rund 300€. Je nach Mainbord hätte ich noch das Gehäuse weiterverwendet, muß aber nicht sein. Also unter 400€ wäre schon nett. Ohne Festplatten/SSDs.

Stichwort Redundanz: Wirklich wichtige Daten sichere ich auf externe BackupPlatten. Größter Speicherplatzfresser sind bei mir aber mit der STB aufgenommene Filme. Wenn die mal „verloren gingen“ wäre es aber nicht so schlimm.

@e-Funktion
>Du meinst wohl eher Mainboard mit Monitorausgängen und GPU im Prozessor integriert ;-)<
Ich möchte keine extra Grafikkarte, die auch wieder nur den Stromverbrauch erhöht. Leistungsmäßig mir reichen die heute meist integrierten Grafikmöglichkeiten aus. Irgendeine Grafikfunktion sollte also irgendwo verbaut sein ;-)

@Bogeyman
NAS in VM war eine Erwägung, die Aufgrund der Hinweise hier nun wegfällt. Auf selbst verursachte Hakelein kann ich gerne verzichten. Liveaufnahme auf dem NAS mit der STB soll schon problemlos möglich sein.
-> Also VM sollen auf den NAS laufen.

>Zum Thema "genug Leistung": Wofür?<
Wie oben schon erwähnt soll das NAS hauptsächlich als Datengrab für Audio/Video dienen. Von der Synology habe ich die Cloud Station schätzen gelernt. Das werde ich wohl mit Owncloud auf dem neuen System ersetzen. Ganz so optimal finde ich es nicht, aber momentan die beste Alternative.
Als Groupware soll Tine 2.0 wieder auf das NAS. Momentan habe ich es nicht lokal installiert, da das jetzige NAS damit überlastet ist. Also Kalender und Adressensynchronisation(activesync) innerhalb der Familie.
Als Mailserver, evtl. in Tine 2.0.
Kein Muß aber wünschenswert:
-pfSense für Firewall, Webfilter
-Als DC/AD
-VM auch mal zum experimentieren

Als System habe ich mir Openmediavault ausgesucht. Damit wäre auch ZFS möglich.

Hardwarevorschläge:
1. HP Microserver Gen8 G1610T, 2,3GHz, 2GB RAM + Kingston KTH-PL316E/8G, ca. 24W = 288€
dazu RAM und + weiteres 1GB-LAN

von Nightfly09:
2. "Celeron J1900" soll teils bessere Werte als Haswell bringen, ca. 14W= 150-210€
(CPU fest)
3. "Haswell" 289€
4. mit 451€ zu teuer
dazu jeweils noch Ram + weiteres 1GB-LAN.

Das Neueste und Beste bei niedrigstem Verbrauch hatte ich früher schon mal rausgesucht.
5. Intel Core i5-5675C, 4x 3.10GHz
ASRock H97M Anniversary
Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600
Fractal Design Core 1500
FSP Fortron/Source FSP350-60EGN(90)
=521€
Ist mir aber viel zu teuer.


Am Besten gefällt mir von Nightfly09 das System mit Celeron J1900. Scheint leistungsfähig zu sein und sehr sparsam. Der Preis ist auch heiß. Aber schafft der die Anforderungen?
 
Kustos schrieb:
2. "Celeron J1900" soll teils bessere Werte als Haswell bringen, ca. 14W= 150-210€
meinst du im bezug auf die rechenleistung, leistungsaufnahme oder effizienz?
Kustos schrieb:
4. mit 451€ zu teuer
dazu jeweils noch Ram + weiteres 1GB-LAN.
mag sein das ich was überlesen habe, wofür benötigst du noch 1x gb-lan zusätzlich? gerade die 4. zusammenstellung ist mit den zwei netzwerkanschlüssen doch recht gut ausgestattet.
 
Nightfly09 schrieb:
meinst du im bezug auf die rechenleistung, leistungsaufnahme oder effizienz?
Das Verhältnis Leistung / Watt.

Nightfly09 schrieb:
mag sein das ich was überlesen habe, wofür benötigst du noch 1x gb-lan zusätzlich? gerade die 4. zusammenstellung ist mit den zwei netzwerkanschlüssen doch recht gut ausgestattet.
Das habe ich übersehen. sorry
 
Das Verhältnis Leistung / Watt.
da sollte der g1840 besser abschneiden als der j1900, die leistung ist wesentlich höher, die leistungsaufnahme im idle je nach mainboard in etwa gleich und unter last gehnehmingt sich der g1840 auch nur ein paar watt mehr.
 
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