Buttkiss schrieb:
Abhängigkeit von Drittländern
Stimmt die Abhängigkeit ist ja durch die Energiewende so drastisch gesunken, jegliche Produktion ist aktuell vollständig an China gebunden. Ohne deren Ressourcen würde kaum eine Entwicklung passieren.
Im Verbundnetz sind wir vollständig auf Nachbarländer angewiesen wenn Lastabschaltungen nicht in Kauf genommen werden sollen, das Endlagerungsproblem gibt es bereits, ob da wenige hundert Castoren dazukommen ist irrelevant bei der vorhandenen Menge.
Bauzeiten können sehr gering sein, wie immer nur eine Frage der Fachkräfte und Infrastruktur. Wenn man nach 30 Jahren wieder eine Anlage baut braucht das nunmal seine Zeit bis die Arbeiter spezialisiert und eingearbeitet sind. siebenjahre von Sparenstich bis Synchronisation sind da eher sie Regel. Siehe China, Korea und den VAE.
Und die Kosten sind auf die Ausgelegte Betriebszeit tatsächlich sehr gering. Und liegen im Einstelligen Centberei inklusive Bau, Rückbau und die Rückstellung für die Endlagerung.
Sind nicht wirklich Argumente gegen Atomenergie sondern nur gegen unfähige Staaten die diese nutzen.
Wenn der Staat die Rücklagen anderweitig im Haushalt ausgibt, keine Laufzeitensicherheiten garantieren kann geht jedes Projekt schief.
Bei geeigneter Umsetzung sind die Anlagen deutlich billiger wie die nun notwendigen Gaskraftwerke und preiswerter wie alle fossilen Energieträger.
Ich wiederhole mich gerne, einzig der Punkt Sicherheit (Anschlag, Kriegsplatz, technischer Betrieb) sowie der Beschaffung sind kaum Argumente wirklich standhaft.
Gerne können wir das weiter ausführen aber um wirklich einen Beitrag zur Klimabilanz einzuhalten sind Kernkraftwerke neben einem effizienten Ausbau der EE die einzige Option.
Nicht ohne Grund sagt selbst die Bundesregierung, dass 36mio Tonnen CO2 durch eine Betriebsverlängerung der letzten 6 AkWs pro Jahr hätten eingespart werden können.
En Link hatte ich in diesem Threat bereits genannt.