Entwertung von Stimmen durch 5% Hürde

FYI: Zitat aus Bild Online:
Eine deutliche Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine Beibehaltung der der Fünf-Prozent-Hürde aus (83 Prozent).
Jetzt kann man natürlich sagen das ja auch die meisten Stimmen Parteien gegeben wurden die eingezogen sind und die fehlenden 17% genau die derer sind die scheiterten. Demokratischer Fakt (ich denke hier kann man der Bild glauben) ist das die Masse der Bevölkerung an der Hürde festhalten möchte.

Andererseits hat Demokratie ja auch den Ruf eine legitimierte Unterdrückung von Minderheiten zu sein.

#Gerechteres Wahlsystem auf Themenbasis
Hmmm... schwierig. Das erhöht das Risiko das noch mehr als jetzt schon auf populistische Themen gesetzt wird und unangenehme aber wichtige Reformen auf der Strecke bleiben.

Beispiel:
Die Hartz4 Reform (hat ne Menge Fehler die ausgebügelt werden sollten) hat so unangenehm sie ist dazu geführt das D heute recht konkurrenzfähig ist. Die SPD wurde dafür aber abgestraft. Ähnliches ist in UK Margaret Thatcher passiert. Auch die eiserne Lady hat für England notwendige aber ungeliebte Reformen durchgedrückt. Als sie starb wurde in England das Lied "Ding-Dong! The Witch Is Dead" auf Platz eins der Charts gepusht.

Ich muss ganz ehrlich passen. Ich wüsste auf Anhieb nicht wie ein gerechtes Wahlsystem aussehen sollte. In meinen Augen wäre das wichtigste, dass die Bevölkerung nicht nur auf kurzfristige Annehmlichkeiten (Umverteilungsdebatte, €Ausstieg...) schielt sondern auf langfristige Ziele setzt, auch wenn diese Mittelfristig unangenehm werden.

Solange die Wähler wankelmütig sind und nur jeder für sich schnell ein paar Vorteile erhaschen will kann man den Politikern ja nicht vorwerfen, dass sie genau dieses Wünsche bedienen.
 
Hm, themenbezogenes Wählen?
Also man wählt nicht die Partei, sondern macht sein Kreuzchen anhand der Wahlversprechen?

Ich finde diese Idee gut.
 
Die dann jedoch eingehalten werden müssen.

Wenn die Partei sagt: "Wir sind FÜR den Mindestlohn" dann müssen die auch dafür sorgen, und wenn nicht... da lässt sich sicher was tolles erfinden. Lügen klappt ja immerhin auch nicht in der Arbeitswelt (bzw. sollte es nicht).
 
Nur Politik funktioniert anders, als die Arbeitswelt.

Ich denke, man kann ruhig über alternative Wahlmethoden diskutieren.
Aber mal ehrlich, dies ist doch nur ein reines Luxusproblem.
Uns gehts doch viel zu gut, als das wir unser Wahlsystem Grundlegend, ohne Not, ändern müssten.
Zudem würde es wohl keine von den großen 5 oder 6 Partein mitmachen, weil sie nur verlieren würden.

Und am Ende: Wer will schon Politiker die die Wahrheit sagen?
Soweit ist noch kein Volk der Welt, in keinem Land.
 
Sind wir hier bei Wünsch-Dir-Was?
Mit so einem System würden sich die Wähler natürlich folgendes wünschen:
- hohe Löhne
- niedrige Steuern
- trotzdem endlos viel Rente
- keine Ausländer aus Osteuropa und kein Euro für Griechenland, aber dafür trotzdem die Absatzmärkte nutzen
- die totale Energiewende, nur noch Ökomumpitz. Elektroautos für ALLE!!!
- aber kosten darf es nix... wehe, Benzin kost mehr als 50ct.
 
Es geht mindestens 20 Millionen Menschen in diesem Land NICHT gut. Das Problem ist doch, dass diese Menschen dann auch noch falsch wählen. Warum das so ist, ich weiss es nicht. Jetzt könnte man sagen: Sie haben sich doch entschieden, was faselst du da?

Aber wie können sie sich informieren? Wie können sie Daten sammeln wenn die Medien sie verblöden? Kann man ja nicht anders sagen. Ein "Kanzlerduell" und Medienrummel. Ist das eigentlich noch fair? Fair wäre es doch, wenn alle in eine Runde kämen und daher der Öffentlichkeit presenter sind. Und nicht ein paar Pfeiffenköpfe. Sondern ALLE Pfeiffenköpfe.

Uns gehts doch viel zu gut, als das wir unser Wahlsystem Grundlegend, ohne Not, ändern müssten.
Sagen wir: Einem Großteil. Ja. So ist es.

Und am Ende: Wer will schon Politiker die die Wahrheit sagen?Soweit ist noch kein Volk der Welt, in keinem Land.
Wird mal Zeit. So transparent wie der Bürger im Internet ist, so transparent müsste die Politik sein. Wer es nicht versteht, der wirds auch mit ner langen Erklärung nicht verstehen. Wens nicht interessiert, der wird es sich eh nicht ansehen. Aber die, die verstehen wollen können sich jegliche Informationen holen. Was heute kaum möglich ist. Ebenso sollte es ganz einfach als das gesehen was es ist:
Ein Vertrauensbruch! Eine Lüge eines Politikers ist ein Vertrauensbruch gegenüber ALLEN Menschen in Deutschland. Von daher müsste es einfach Konsequenzen geben wenn die sich blöd stellen. Keiner hat was dagegen wenn ein Politiker nen Fehler macht und sagt: "Tut mir Leid, ist mir so rausgerutscht". Oder dergleichen (wenn sich das nicht zunehmend häuft, sonst leidet die Glaubwürdigkeit). Aber es passiert ja heute alles völlig ohne Konsequenz.

@Daaron
Sind wir hier bei Wünsch-Dir-Was?Mit so einem System würden sich die Wähler natürlich folgendes wünschen:
Und bei welchem Wünsch-Dir-Was sind wir heute? Bei einem der Konzerne und Unternehmen? Bei den Energiekonzernen? Bei der Industrie? Dienstleistungen? Bei dem der Politiker? Der Pensionäre? Der Selbstständigen? Der "Reichen"? Der Besserverdiener? Der Kirche? Der EU?

Auf fast alle wird Rücksicht genommen nur auf den Bürger nicht. Der kann machen was er will, seine Stimme ist sowieso nichts wert. Hauptsache er wird geboren, er bekommt das richtige als Kind eingebläut, geht arbeiten und hoffentlich stirbt er mit 67 knapp vor der Rente. Ahja, kaufen muss er. Kaufen kaufen kaufen. Ohne Limit. Ohne Rücksicht auf Verluste. Damit der Markt wächst, in Bewegung bleibt, und die Reichen reicher werden, die Unternehmen größer werden, damit die Machthaber mehr Macht bekommen.

Klasse, da bin ich lieber im Utopia der Volksvertreter als im Realismus der Machthaber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Onkelhitman schrieb:
Aber wie können sie sich informieren? Wie können sie Daten sammeln wenn die Medien sie verblöden?
http://www.bpb.de/ sollte man eigentlich kennen.

Ein "Kanzlerduell" und Medienrummel. Ist das eigentlich noch fair? Fair wäre es doch, wenn alle in eine Runde kämen und daher der Öffentlichkeit presenter sind. Und nicht ein paar Pfeiffenköpfe. Sondern ALLE Pfeiffenköpfe.
Da Minister ebenfalls austauschbar sind müsstest du auch noch deren Beraterstab mit ran zitieren. Wenige Minister, wie z.B. Frau Leutheusser-Schnarrenberger, haben tatsächlich so viel Anstand, tatsächlich unabhängig eigene Entscheidungen zu treffen.

Wird mal Zeit. So transparent wie der Bürger im Internet ist, so transparent müsste die Politik sein.
Dann brauchst du eine Diktatur, denn da sind alle Ziele vollkommen klar.

Und bei welchem Wünsch-Dir-Was sind wir heute? Bei einem der Konzerne und Unternehmen? Bei den Energiekonzernen? Bei der Industrie? Dienstleistungen? Bei dem der Politiker? Der Pensionäre? Der Selbstständigen? Der "Reichen"? Der Besserverdiener? Der Kirche? Der EU?
2x Unrecht gibt Recht?
Ich bin kein Fan der Lobbyarbeit, aber das ändert noch lange nix daran, dass eine Politik auch finanzierbar sein muss. Du kannst dir eben keinen Wünsch-Dir-Was - Teller zusammenstellen. Öko-Hippie-Krams erhöht nun einmal zwingend die Lebenshaltungskosten. Den H4-Satz zu erhöhen geht nicht, ohne woanders mehr Steuern abzugreifen. Mindestlohn für alle klingt toll, aber wenn die Frisöse jetzt 10€/h+Trinkgeld verdient, dann kostet ein Friseurbesuch auch signifikant mehr. Lohnsteigerung => Preissteigerung => Schrei nach Lohnsteigerung...

Auf fast alle wird Rücksicht genommen nur auf den Bürger nicht. Der kann machen was er will, seine Stimme ist sowieso nichts wert.
Wenn du deine Stimme wegwirfst, indem du die BüSo wählst... Deine Sache, war absehbar.

Hauptsache er wird geboren, er bekommt das richtige als Kind eingebläut, geht arbeiten und hoffentlich stirbt er mit 67 knapp vor der Rente.
Sozialverträgliches Frühableben? Ein Märchen... Tatsächlich steigt die Lebenserwartung konstant an. Du kannst nicht 50 in die Rente, wenn du mit 30 erst fertig studiert hast und dann durch medizinische Versorgung etc. 95 wirst.

Ahja, kaufen muss er. Kaufen kaufen kaufen. Ohne Limit. Ohne Rücksicht auf Verluste. Damit der Markt wächst, in Bewegung bleibt, und die Reichen reicher werden, die Unternehmen größer werden, damit die Machthaber mehr Macht bekommen.
Weißt du, was das Tolle an einer Demokratie ist, insbesondere an einer mit einem durchaus gutem Schulsystem und sehr niedrigen Studienkosten?
Du kannst SELBST so ein Reicher werden. Du kannst SELBST zum Unternehmer werden und VERkaufen.

Es zwingt dich niemand, dich der Mittelmäßigkeit zu ergeben. Geh zur Schule, geh zur Uni, studier was anständiges (also nix aus SpraLiKuWi) und gründe dein Startup. Mach alles richtig, und du bist mit 30 Millionär.
 
@daaron:
- hohe Löhne
- niedrige Steuern
- trotzdem endlos viel Rente
- keine Ausländer aus Osteuropa und kein Euro für Griechenland, aber dafür trotzdem die Absatzmärkte nutzen
- die totale Energiewende, nur noch Ökomumpitz. Elektroautos für ALLE!!!
- aber kosten darf es nix... wehe, Benzin kost mehr als 50ct.
mit dem wahlprogram könntes du einigen der neunen populistischen parteien ernste konkurrenz machen, ist dir das klar? :eek:
du solltest allerdings noch ergänzen dass wir das ganze finanzieren indem wir "die reichen" mehr besteuern, sowas ist sehr beliebt.
 
@Daaron
Hmpf. Das setzt voraus, dass du nicht so verschlossen bist, dass du so Politikverdrossen bist, dass du generell nach solchen Informationen suchst. Wir haben ca. 62 Millionen Wahlberechtigte. Eine Menge von diesen Menschen wird sich eine Meinung bilden aus dem, was sie hören WOLLEN. Nicht was die Wahrheit IST.

Ich bin kein Fan der Lobbyarbeit, aber das ändert noch lange nix daran, dass eine Politik auch finanzierbar sein muss. Du kannst dir eben keinen Wünsch-Dir-Was - Teller zusammenstellen.
Völlig richtig. Und deine danach folgenden Sätze stimmen auch. Ist ja richtig, und das bemängel ich nicht.

Tatsächlich steigt die Lebenserwartung konstant an. Du kannst nicht 50 in die Rente, wenn du mit 30 erst fertig studiert hast und dann durch medizinische Versorgung etc. 95 wirst.
Nein, der wahre Knackpunkt liegt noch nichtmals da. Würden wirklich alle Menschen gleich gut versorgt werden wäre die Lebenserwartung in meinen Augen sogar noch höher. Wenn ich die Horrorstorys (die im übrigen natürlich nicht aufrechenbar sind auf gesamt Deutschland) von Krankenhäusern und älteren Patienten, Patienten die sich alles gefallen lassen und Alzheimer-Patienten höre dreht sich mir der Magen um. Wie gesagt, sind meine persönlichen Geschichten die ich mitbekomme, und ich rechne das nicht hoch. Was allerdings Fakt ist, ist dass die Lebenserwartung nach oben geht, und dass das Durchschnittsalter nach oben geht. Dies aber natürlich nicht nur, weil die Menschen generell älter werden, sondern weil auch weniger Menschen geboren werden. Und doch, du kannst die Menschen ZWINGEN mit 65 in Rente zu gehen, so wie sie jetzt gezwungen werden immer später in Rente zu gehen, was letztlich in manchen Berufen dazu führt, dass die Menschen mit Abschlägen in Rente gehen, weil sie die Arbeit so lange einfach nicht ausführen können. Dann im Alter durch Aufgabe aller Arbeiten und Aufgaben sich aufgeben und ferner wieder höhere Kosten verursachen (ohne jetzt einen menschlichen Aspekt zu benutzen sondern rein den wirtschaftlichen). Ich bin mir nicht sicher wieviele Menschen wir insgesamt als Arbeitslose nach Lebensjahren haben, aber wichtig wäre doch, wenn die jüngeren Arbeit fänden, die eben noch arbeiten können und demnach die anderen Menschen versorgen. Und nicht dass die Arbeitszeit immer weiter erhöht wird ohne Limit.

Weißt du, was das Tolle an einer Demokratie ist, insbesondere an einer mit einem durchaus gutem Schulsystem und sehr niedrigen Studienkosten? Du kannst SELBST so ein Reicher werden. Du kannst SELBST zum Unternehmer werden und VERkaufen.
Das stelle ich in meiner Generation schon in Frage. Ich bin unter 30 und kann dir sagen, dass die damaligen Schüler in meiner Altersgruppe und meinen Schulklassen sie letzten Idioten waren. Sie haben das Leben nicht verstanden. Glück- oder Unglücklicherweise weiss ich es auch von der Generation die 10 Jahre später in die Schule kam. Live miterlebt. Diese Kinder KÖNNEN gar nicht mehr selbstständig denken. Ja, ist eine gnadenlose Pauschalisierung. Die letzte Politikaufgabe war: Finde heraus wieviele Parteien es auf der Liste gibt. 8te Klasse. Super Aufgabe. Die blicken nicht durch. Selbst für uns, die wir uns ja dafür interessieren, ist es mitunter unsagbar schwer zu verstehen was alles noch so läuft.

Die Chancengleichheit trifft nicht immer zu, und sie kann auch gar nicht zutreffen, denn der Start ist schon ganz anders. Je nach Schule, je nach Lehrer, je nach Unterricht, und Unterrichtsausfall, je nach den Eltern und je nachdem ob du vielleicht noch Zusatzunterricht hattest oder nicht sind die Chancen für Kinder nicht gleich. Dazu sind viele Eltern (auch wieder eine Pauschalaussage von mir, da ich es so miterlebe, daher KEINE hochrechnung auf ALLE meinerseits) dann auch arbeiten, und haben zwar einen annehmbaren Lohn, aber keine Zeit für ihre Kinder. Letztlich bedeutet dies, dass die Kinder ihre Werte, ihre Moral und ihr Denken (sofern das stattfindet) so oberflächlich ist, und von der Schule aufgedrückt, dass sie selber genau die Ziele haben. Ja, ich bin auch der Meinung mit genug Initiative und Machtdrang und Überlegung findet man eine Nische in die man die Brechstange schieben kann um zu hebeln und zum Millionär zu werden. Aber nicht JEDER. Und auch nicht ALLE und auch auf keinen Fall Chancengleich. Du kannst noch so gut sein in deiner Ausbildung, wenn der Sohn des Chefs mitmacht bei der Ausbildung wirst du in keinem Fall eingestellt.

Es zwingt dich niemand, dich der Mittelmäßigkeit zu ergeben.
Aus dieser Mittelmäßigkeit kann man sich nur erheben, wenn man erkennt was Mittelmäßigkeit bedeutet. Für mich bedeutet es zum Beispiel wenn man immer kuscht, wenn man immer nur auf Geld aus ist, wenn man keine Meinung hat, ein Mitläufer ist, wenn man seine eigentlichen Ziele der Masse unterordnet und nicht erkennt was wirklich wichtig ist. Der eine findet das wichtig, der andere das. Keiner wird immer dieselben Ziele haben. Aber Grundbedürfnisse wird wohl jeder haben. Man sollte also Grundbedürfnisse stillen und zum anderen den Wettbewerb erhalten.

Da hilft keine Linke, die so gut wie alles verstaatlichen will, da hilft aber auch nicht der unendliche Wachstum und Konsum der anderen Parteien und Gesinnungen. Es gibt keine Ideale Form und die wirds niemals geben. Völlig abstruse Mittel jedoch einen Großteil der Menschen bei Laune zu halten ist keine Form der Chancenschaffung sondern nur Unterdrückung um das Problem zu umgehen.

Wir driften jedoch stark ab, denn es geht darum, dass die Menschen die Möglichkeit haben sollten, das zu wählen was sie wollen. Die Politik sollte dann versuchen Lösungen zu finden. Welche Punkte, ob es jetzt meine Punkte sind, oder deine, ist doch völlig egal oder nicht? Die Politik müsste dann nach den Wünschen handeln. Nehmen wir einmal an, sie sind gegen H4. Dann müssen die gewählten Vertreter eine finanzierbare Möglichkeit finden. Ein BGE ist NICHT möglich, da ja JEDER Bürger Geld bekommen würde, scheidet also schonmal aus. Ein Mindestlohn nützt nur denen die auch arbeiten, scheidet auch aus. Aber wir brauchen ja auch auf keine Lösung zusteuern, das sollten ja die Volksvertreter machen.
 
Lübke schrieb:
@daaron:
mit dem wahlprogram könntes du einigen der neunen populistischen parteien ernste konkurrenz machen, ist dir das klar? :eek:
Ist weitestgehend aus dem Wahlprogramm der AfD... :evillol:

Onkelhitman schrieb:
Hmpf. Das setzt voraus, dass du nicht so verschlossen bist, dass du so Politikverdrossen bist, dass du generell nach solchen Informationen suchst. Wir haben ca. 62 Millionen Wahlberechtigte. Eine Menge von diesen Menschen wird sich eine Meinung bilden aus dem, was sie hören WOLLEN. Nicht was die Wahrheit IST.
Komisch.... Ich kenn die Bundeszentrale noch aus meiner Schulzeit. Die ist nix neues. Wers nicht kennt oder nicht kennen WILL ist selbst schuld.

Ich bin mir nicht sicher wieviele Menschen wir insgesamt als Arbeitslose nach Lebensjahren haben, aber wichtig wäre doch, wenn die jüngeren Arbeit fänden, die eben noch arbeiten können und demnach die anderen Menschen versorgen. Und nicht dass die Arbeitszeit immer weiter erhöht wird ohne Limit.
Unsere Jugendarbeitslosigkeit ist spitze. Die, die jetzt nach der Schule keine Lehre finden, sind schlichtweg unbrauchbares Material. Faul, strunzdumm, ADHS als Ausrede, Türkdeutsch als einzige Sprache, Knallkörper wie Sido als Vorbild, Meth als Frühstück... SOLCHE Vögel sind die arbeitslosen Jugendlichen in Deutschland.

Die Chancengleichheit trifft nicht immer zu, und sie kann auch gar nicht zutreffen, denn der Start ist schon ganz anders. Je nach Schule, je nach Lehrer, je nach Unterricht, und Unterrichtsausfall, je nach den Eltern und je nachdem ob du vielleicht noch Zusatzunterricht hattest oder nicht sind die Chancen für Kinder nicht gleich.
...und genau deshalb wird auch endlich mehr für ein Zentralabitur getan... etwas, dass einige Bundesländer schon seit Urzeiten haben. Aber hier greift wieder das Thema Freiheit: Du musst nicht im Ghetto wohnen, geschweige denn deine Kinder zur Schule schicken. Du kannst auch irgendwo aufs Land ziehen. Da hast du zwar nur 1MBit statt 100, dafür können deine Kinder deutlich besser aufwachsen.

Dazu sind viele Eltern (auch wieder eine Pauschalaussage von mir, da ich es so miterlebe, daher KEINE hochrechnung auf ALLE meinerseits) dann auch arbeiten, und haben zwar einen annehmbaren Lohn, aber keine Zeit für ihre Kinder.
Du bist Wessi udn noch dazu <30. Du kannst es dir nicht vorstellen, dass beide Elternteile arbeiten und TROTZDEM was aus den Kindern wird.
In der DDR war es stinknormal, dass beide Eltern Vollzeit arbeiten waren, und es hat den Kindern nicht geschadet. In meinem Freundeskreis gab es unter den Eltern keine "Hausfrau & Mutter". Trotzdem umfasst mein soziales Umfeld Juristen, Industrie-Meister, Techniker, Dipl.Ings,...

Aber nicht JEDER. Und auch nicht ALLE und auch auf keinen Fall Chancengleich. Du kannst noch so gut sein in deiner Ausbildung, wenn der Sohn des Chefs mitmacht bei der Ausbildung wirst du in keinem Fall eingestellt.
Keiner bezweifelt Vitamin B. Vitamin B ist toll, hab ich selbst auch schon genutzt.
Unabhängig davon findest du aber auch ohne Vitamin B eine tolle Lehrstelle im Handwerk. Du willst richtig Schotter einfahren? Dann mach eine Lehre bei Lange & Söhne, Nomos und den anderen Firmen in Glashütte. Die bilden aus und haben auch teilweise Probleme, qualifizierten Nachwuchs zu finden.

Da hilft keine Linke, die so gut wie alles verstaatlichen will, da hilft aber auch nicht der unendliche Wachstum und Konsum der anderen Parteien und Gesinnungen.
Einige Dinge hätten nie privatisiert werden dürfen: Bahn & Telekom zum Beispiel...

Wir driften jedoch stark ab, denn es geht darum, dass die Menschen die Möglichkeit haben sollten, das zu wählen was sie wollen.
Kannst du... indem du deine Interessenvertreter wählst, die die jeweiligen Aspekte auf ihrer Agenda haben.
 
@Daaron
Komisch.... Ich kenn die Bundeszentrale noch aus meiner Schulzeit. Die ist nix neues. Wers nicht kennt oder nicht kennen WILL ist selbst schuld.
Japp, aus deiner Schulzeit. Vielleicht kennt es einer nicht, weil ers nicht gelernt hat und eben auf dem Jugendlichen: "Was kümmerts mich?" Trip ist, der aber NUR entsteht, weil er eben aufwächst mit dem "Ich kann eh nichts ändern" Syndrom, welches einem ja eingeimpft wird.

Die, die jetzt nach der Schule keine Lehre finden, sind schlichtweg unbrauchbares Material. Faul, strunzdumm, ADHS als Ausrede, Türkdeutsch als einzige Sprache, Knallkörper wie Sido als Vorbild, Meth als Frühstück... SOLCHE Vögel sind die arbeitslosen Jugendlichen in Deutschland.
Huiuiui, da prügelst du aber tief rein mit dem Knüppel. Hast du dafür einen Beleg? Hört sich ja schlimmer an als ich es befürchtet hätte, ich hätte einfach nur gesagt, dass es zu wenig Jobs gibt.

Du bist Wessi udn noch dazu <30. Du kannst es dir nicht vorstellen, dass beide Elternteile arbeiten und TROTZDEM was aus den Kindern wird.In der DDR war es stinknormal, dass beide Eltern Vollzeit arbeiten waren, und es hat den Kindern nicht geschadet. In meinem Freundeskreis gab es unter den Eltern keine "Hausfrau & Mutter". Trotzdem umfasst mein soziales Umfeld Juristen, Industrie-Meister, Techniker, Dipl.Ings,...
Hier liegt dein Fehler. Es ist mir SCHEISSEGAL ob einer nen Arzt, Ingenieur, Politiker, Polizist, Putzfrau, Fußballtrainer, oder was auch immer ist. Es ist auch völlig egal ob er/sie es ist. Und warum? Weil das nichts aussagt. Ich kann von meinen Beispielen sprechen so wie du von deinen. Meine Oma war auch arbeiten und mein Opa war arbeiten, im Westen, um schön Urlaub machen zu können einmal im Jahr mit 3 Kindern. Haus musste abbezahlt werden. Arbeit gab es genug, wie Sand am Meer nach dem Krieg in der Aufbauphase. Beide KONNTEN arbeiten, weil Uroma noch zu hause war und sich um die Kinder gekümmert hat. Die kam nicht ins Heim und die Kinder in die Kindertagesstätte. Warum auch? Sie hatte was zu tun, fühlte sich nicht nutzlos, und die Kinder waren behütet. Und dann die Kinder meiner Oma, auf einmal völlig anders. Die haben ebenfalls Arbeit bekommen, konnten sich die Arbeit aussuchen und haben gutes Geld bekommen, haben in Saus und Braus gelebt (im Verhältnis zu meinen Großeltern) und konnten ebenfalls noch auf meine Großeltern zurückgreifen damit ICH versorgt wurde. Und ich weiss nicht wieviele es sind, aber es werden wenige Familien noch so aufgebaut sein. Oma kommt ins Heim und die Kinder in die Kita und die Eltern können schuften gehen um beides zu bezahlen. Ob Haus, fraglich.

Und da kommen die Werte ins Spiel, wie du schreibst: "Und es hat den Kindern nicht geschadet." Doch, hat es. Und weisst du wo? In der Sichtweise. In den Werten. Nämlich in dem: "Ich muss arbeiten gehen, damit ich meinen Kindern eine Zukunft bieten kann und den Alten eine Sicherheit". Aber anstatt seine Zeit mit diesen Menschen zu verbringen, so wie es üblich war FRÜHER, so kommt der Staat ans tragen, der die Kinder aufnimmt und so mit dem Hammer auf den Amboss bearbeitet dass sie gar nicht mehr merken oder in die Denkweise kommen: Macht mich das ganze arbeiten eigentlich glücklich?

Ich will gar keine Millionen verdienen. Warum auch? Sie machen mich kein bisschen glücklicher.

Kannst du... indem du deine Interessenvertreter wählst, die die jeweiligen Aspekte auf ihrer Agenda haben.
Ich kann wählen wen ich will, es ist völlig irrelevant solange die Gruppen, die eben nicht so weit denken KÖNNEN und durch die Medien/Staat/Wirtschaft geblendet werden und werden WOLLEN nicht endlich ihre Interessenvertreter wählen (oder aufstellen indem man eine Partei gründet). Es gibt bei weitem schlimmere Länder und Bankrotte und dergleichen, bestreite ich gar nicht. Aber eine Wahl hat man nicht. Man kauft immer nur die Wundertüte für 1€ und am Ende guckt man ob was brauchbares drin war.
 
Lübke schrieb:
ich wollte schon vorschlagen die partei AvD (Alternative von Daaron) zu taufen :D
Eins kann ich dir sagen: Ich hab diese Populisten nicht gewählt.
Nur weil deren Wahlprogramm super klingt muss man die noch lange nicht wählen. Wenn man auch nur ne halbe Hirnzelle hat dann erkennt man, dass das Programm eben nur auf Stimmenfang ausgelegt ist und nicht praktisch durchführbar ist. Allein das Euro-Thema... purer Populismus.
Serdar Somuncu hats schön ausgedrückt, als er den Herrn Lucke als Westentaschendemagogen bezeichnete.

Onkelhitman schrieb:
Japp, aus deiner Schulzeit. Vielleicht kennt es einer nicht, weil ers nicht gelernt hat und eben auf dem Jugendlichen: "Was kümmerts mich?" Trip ist, der aber NUR entsteht, weil er eben aufwächst mit dem "Ich kann eh nichts ändern" Syndrom, welches einem ja eingeimpft wird.
Erziehungsfrage. Normalerweise kommt man mit 12 oder so bereits mit der BPB in Berührung, da sollte man durchaus noch Ideale haben.... Wenn nicht, dann hätte Mami eben ihren kleinen Kevin besser aktiv erziehen sollen, anstatt diese Aufgabe dem Fernseher, den Smartphones und überforderten Lehrern zu überlassen.

Huiuiui, da prügelst du aber tief rein mit dem Knüppel. Hast du dafür einen Beleg? Hört sich ja schlimmer an als ich es befürchtet hätte, ich hätte einfach nur gesagt, dass es zu wenig Jobs gibt.
Jep. Mittelständiges Unternehmen aus der Metallbranche hier aus dem Ort. Internationale Geschäftspartner, gute wirtschaftliche Lage, stetiges Wachstum, anständige Löhne...
Was war? Die haben zu wenig Lehrlinge, sind in die lokale Mittelschule und haben um Nachwuchs geworben. Kein Aas hats interessiert.... und die Lehrlinge, die sie hatten, mussten sie zu weiten Teilen schon im ersten Jahr entsorgen, weil die Schwachmaten unpünktlich, unhöflich und faul waren.

Und da kommen die Werte ins Spiel, wie du schreibst: "Und es hat den Kindern nicht geschadet." Doch, hat es. Und weisst du wo? In der Sichtweise. In den Werten. Nämlich in dem: "Ich muss arbeiten gehen, damit ich meinen Kindern eine Zukunft bieten kann und den Alten eine Sicherheit". Aber anstatt seine Zeit mit diesen Menschen zu verbringen, so wie es üblich war FRÜHER, so kommt der Staat ans tragen, der die Kinder aufnimmt und so mit dem Hammer auf den Amboss bearbeitet dass sie gar nicht mehr merken oder in die Denkweise kommen: Macht mich das ganze arbeiten eigentlich glücklich?
Früher (im Sinne von: vorindustriell, ja sogar neolithisch) haben die Eltern den ganzen Tag geackert, wahlweise auf dem Feld, im Fischerboot oder sonstwo, um die Familie zu ernähren. Oftmals mussten dabei sogar die Kinder mit arbeiten.
Damit du als Kind eine Chance hast, deine Kindheit mit Bildung zu füllen müssen deine Eltern natürlich mehr leisten. Erst die Leistungsgesellschaft macht das überhaupt möglich. Wirf doch mal einen Blick in die Kulturen, in denen angeblich alles so viel besser ist, weil Mami und Papi den ganzen Tag Zeit für die kleinen Rotzlöffel haben: Das sind dann solche Kulturen wie Amazonas-Indianer, bei denen die Rotzlöffel mit nach Maniok buddeln müssen, sobald sie aufrecht stehen können.

Und macht Arbeiten glücklich? Ganz ehrlich: Durchaus. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, ist durchaus positiv. Wenn du mir nicht glaubst, dann kündige. Gib deinen weltlichen Besitz auf udn werd mal 2 Jahre lang Hartzer. Leb nur von der Titte der Wohlfahrt.
Wenn du ein nur halb so anständiger Mensch bist, wie ich erwarte, dann wirst du die 2 Jahre nicht durchhalten. Du wirst durchdrehen und dich an allen Ecken udn Enden um IRGEND EINE Arbeit bemühen.

Ich will gar keine Millionen verdienen. Warum auch? Sie machen mich kein bisschen glücklicher.
Zu unseren Geschäftspartnern gehören ein paar sehr wohlhabende Menschen... und die sind hochgradig entspannt.
Finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit macht sehr wohl glücklich bzw. ermöglicht dir, dir das zu leisten, was dich glücklich macht. Wenn es dich glücklich macht, wenn deine Kinder eine gute Ausbildung erhalten, dann muss jemand dafür die Kohle ran karren.... nur eben in Deutschland viel weniger als z.B. in den USA.

Man kauft immer nur die Wundertüte für 1€ und am Ende guckt man ob was brauchbares drin war.
Die Quittung für diese Denkweise kriegt Deutschland jetzt... Entweder Neuwahlen oder 4 Jahre Stillstand durch Kompromissregierung.
Hätten mehr Leute Eier bewiesen und z.B. die Piraten gewählt, weil ihnen das Konzept der Piraten gefällt, dann hätte sich durchaus was drehen können.
 
Und macht Arbeiten glücklich? Ganz ehrlich: Durchaus. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, ist durchaus positiv.
Das hast du, wenn du zu hause bist nicht? Zu hause machst du nichts? Du räumst nicht auf? Du putzt nicht, du kochst nicht? Du kümmerst dich nicht um die Kinder? Du spülst nicht? Du reparierst nichts?

Wenn du mir nicht glaubst, dann kündige. Gib deinen weltlichen Besitz auf udn werd mal 2 Jahre lang Hartzer. Leb nur von der Titte der Wohlfahrt.Wenn du ein nur halb so anständiger Mensch bist, wie ich erwarte, dann wirst du die 2 Jahre nicht durchhalten. Du wirst durchdrehen und dich an allen Ecken udn Enden um IRGEND EINE Arbeit bemühen.
Bitte nicht, das hatte ich schon in vielen anderen Threads in denen ich schon als Millionär, oder Reicher, oder Hartzer, oder ich solle mal Obdachlos sein, ich solle mal Politiker sein, ich solle Polizist sein, Bundeswehrsoldat sein etc. etc. Die "Titte der Wohlfahrt" ist der Steuerzahler. Das macht er nicht weil er ein netter Mensch ist. Das macht er weil er es MUSS. Weil wir hier das Grundgesetz haben und dieses nunmal vorschreibt, dass wir alle schön Steuern bezahlen. Ich glaube nicht, dass ich durchdrehen würde. Weil ich mich nicht mit Arbeit identifiziere.

Finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit macht sehr wohl glücklich bzw. ermöglicht dir, dir das zu leisten, was dich glücklich macht. Wenn es dich glücklich macht, wenn deine Kinder eine gute Ausbildung erhalten, dann muss jemand dafür die Kohle ran karren....
Du meinst soziale Kontakte? Die kannst du durch Geld erkaufen? Das bezweifel ich stark. Ich denke mal Freunde und Familie kann man sich nicht erkaufen. Und die sind weitaus wichtiger als Geld. Ja für mich. Für mich sind Menschen wichtiger als Geld. Deswegen bin ich auch so sozial eingestellt. Weil mich nicht interessiert, ob jemand 1 Million im Monat verdient, oder 5000 oder 1000 oder nur 400. Für mich ist wichtig, wer der Mensch dahinter ist. Und dass er gleich behandelt wird. Er kann ein Arsch sein, oder er kann eine nette Person sein, er bleibt aber ein Mensch, dem ich dieselben Rechte eingestehen möchte, wie jedem anderen Menschen auch. Ich kann mir kein Gewissen kaufen mit viel Geld. Ich kann mir keine Zeit mit meinen Kindern erkaufen mit viel Geld. Oder etwas wieder gut machen mit Geld.

Aber wie geschrieben, da gehen unsere Vorstellungen eben auseinander.

Hätten mehr Leute Eier bewiesen und z.B. die Piraten gewählt, weil ihnen das Konzept der Piraten gefällt, dann hätte sich durchaus was drehen können.
Sehe ich ebenso, drehe es aber ein wenig und sage: Wenn alle die Eier gehabt hätten zu wählen, und alle den gewählt hätten den sie wollen.
 
Onkelhitman schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich durchdrehen würde. Weil ich mich nicht mit Arbeit identifiziere.
Probier es... Es gibt nix penetranteres, als vollkommen nutzlos auf dem Arsch zu sitzen.

Du meinst soziale Kontakte? Die kannst du durch Geld erkaufen? Das bezweifel ich stark. Ich denke mal Freunde und Familie kann man sich nicht erkaufen. Und die sind weitaus wichtiger als Geld. Ja für mich. Für mich sind Menschen wichtiger als Geld.
Du kannst ja mal versuchen deine sozialen Kontakte zu pflegen, wenn du gerade so genug Schotter hast, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Ich kann mir keine Zeit mit meinen Kindern erkaufen mit viel Geld.
Falsch. Wenn du ungebildet bist und somit nur einen lausigen Job, z.B. als Frisöse, hast, dann hast du deutlich weniger Freizeit als z.B. ein Notar oder ein leitender Angestellter bei nem großen Konzern. Du hast evtl. sogar noch einen Zweitjob. Weil du kein Geld für ne "Consuela" hast, musst du abends auch noch den Dreck wegräumen, den deine Kinder den Tag über hinterlassen haben.

Sehe ich ebenso, drehe es aber ein wenig und sage: Wenn alle die Eier gehabt hätten zu wählen, und alle den gewählt hätten den sie wollen.
Du hast IMMER Nichtwähler. Das kannst du nicht verhindern, darüber braucht man sich auch nicht aufregen.
Und wahrscheinlich haben die meisten Leute den gewählt, den sie wollten. Wobei die Wahl eher so aussieht: Wähle nicht die, die du garantiert nicht willst. Aber so funktioniert es immer. Dafür hast du ja deinen Direktkandidaten und deine Zweitstimme. Man kann schlecht n Direktkandidaten der Piraten, AfD oder sonstwas wählen, wenn es keinen im Wahlkreis gibt....
 
Daaron schrieb:
Eins kann ich dir sagen: Ich hab diese Populisten nicht gewählt.
Nur weil deren Wahlprogramm super klingt muss man die noch lange nicht wählen. Wenn man auch nur ne halbe Hirnzelle hat dann erkennt man, dass das Programm eben nur auf Stimmenfang ausgelegt ist und nicht praktisch durchführbar ist. Allein das Euro-Thema... purer Populismus.
Serdar Somuncu hats schön ausgedrückt, als er den Herrn Lucke als Westentaschendemagogen bezeichnete.
.
1. Worauf sind denn deiner Meinung nach die Parteiprogramme der anderen Parteien ausgerichtet?
2. Das Ende des Euro wird kommen. Da kannst du dich auf den Kopf stellen und den Deutschen Export bejubeln. Da helfen auch keine Technokratenregierungen in Griechenland und Italien, keine Parteiverbote in Griechenland, keine Fiskalpakte, die schon im Jahr darauf gebrochen werden, keine Umverteilung von Steuergeldern durch ESM bis selbst Deutschland zahlungsunfähig ist, keine Austeritätspolitik, keine Bankenunion mit gemeinsamer Haftung aller Sparer Europas usw usw usw, aber schaut halt weiter der Lösung der Krise zu.
/edit
Mal eine Liste der Parteien, die gegen den Euro sind:
Freie Wähler
Team Stronach (Österreich)
FPÖ (Österreich)
Front National (Frankreich)
Wahre Finnen
KKE (Griechenland)
Partei für die Freiheit (Niederlande)
5 Sterne (Italien )
 
Zuletzt bearbeitet:
@schreiber2
Mit wann ist denn ungefähr mit dem Ende des Euros zu rechnen? Ich frage nur deshalb, weil diese Prophezeiung so oder so ähnlich schon seit knapp vier Jahren gebetsmühlenartig heraufbeschworen wird. Ich meine, seit vier Jahren warte ich jetzt darauf und passiert ist bisher nichts. Es wäre nur fair, wenn die Demagogen von AfD und den von dir aufgezählten Parteien endlich mal konkret werden könnten. Wie soll ich denn so rechtzeitig in die Neo-Deutschmark oder den Franken umschichten?
 
Als Deutscher wäre es ziemlich dämlich, bei einer Rückkehr in die DM oder auch bei einer Verkleinerung des Euroraums vorher in eine andere Währung umzuschichten, weil beides aufwerten würde. Die Kapitalflucht derzeit kommt derzeit ja durch bevorstehende Bankenunion und niedrige Zinsen.
http://www.focus.de/finanzen/news/w...er-geldmenge-waechst-schwach_aid_1112777.html

Der Crash des Euro läuft solange, wie Deutschland noch zahlungsfähig ist. Derzeit wird durch Kredite und Bürgschaften Zeit gekauft. Aber das hat eben bald ein Ende. Am meisten Zeit würde man gewinnen, wenn Eurobonds kommen oder dieser Schuldentilgungsfond. Aber rechtlich ist das eigentlich schon ausgeschlossen. Bundesverfassungsgericht hat klar gesagt, dass es keine automatischen und unbegrenzten Zahlungen an andere Staaten geben darf. Wenn dieses Gericht nun Eurobonds durchwinken sollte, wissen wir, dass wir in einem Unrechtsstaat leben und dann sollte jeder Deutsche auf die Straße gehen und dagegen demonstrieren.

Praktisch gesehen ist der Euro schon tot, weil er keine Währung zum Sparen mehr ist, nur noch zum Konsumieren. In den Südländern ist es zu riskant(Banken und Staaten vor der Pleite) und in den Nordländern gibts zu wenig Zinsen.
Überall hörst du "rein in Sachwerte". Immobilien, Aktien, Edelmetalle.
 
schreiber2 schrieb:
2. Das Ende des Euro wird kommen. Da kannst du dich auf den Kopf stellen und den Deutschen Export bejubeln.
Genauso, wie im Frühjahr schon die totale europaweite Enteignung in Folge der Zyperngeschichte erfolgen sollte? Das kannst du dir an den Hut nageln.
25% aller chinesischen Devisen sind in Euro. Das sollte mit in Betracht gezogen werden.

Mal eine Liste der Parteien, die gegen den Euro sind:
Freie Wähler
Team Stronach (Österreich)
FPÖ (Österreich)
Front National (Frankreich)
Wahre Finnen
KKE (Griechenland)
Partei für die Freiheit (Niederlande)
5 Sterne (Italien )
Die meisten davon sind weit aus dem rechten Spektrum oder um es anders zu sagen: Nazis.
Oh, und du hast eine Partei vergessen: Die NPD. Selbes Spektrum...

Euro-Hass ist ein typisches populistisches Mittel aktuell. Die Boulevard-Presse füttert die dämliche Masse mit Euro-Panik, und die Rechtspopulisten (darunter auch die AfD) schüren diese Ängste. Die Boulevard-Presse füttert die dämliche Masse mit Zuwanderer-Märchen, die Rechtspopulisten nutzen das.
Wenn du Wählerstimmen angeln willst, dann funktioniert das am Besten immer noch damit, einfach den Leuten dazu verkaufen, was sie bereits kennen. Niemand will etwas von globalen Folgen hören, das kannst du Lieschen Müller weder verkaufen noch ansatzweise erklären. Lieschen Müller versteht das "Big Picture" nicht, die sieht nur "Hilfe hilfe, ein Roma! Hilfe Hilfe, mein Euro!"
 
Und ich sehe die Eurobefürwortung als Populismus, er wird ja quasi als Staatsreligion dargestellt. Er wird uns als Friedensprojekt verkauft. Lachhaft, wenn man in die Südländer schaut.
btw vor der Krise ist der Euro noch mit Begriffen wie "Wohlstand für alle" betitelt worden. Ein Wunder, dass man sich nicht traut, diese Parole auch heute noch raus zu posaunen.
 
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