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News Entwickler erhalten mehr: Microsoft senkt Umsatzanteil für PC-Spiele von 30 auf 12 %

xexex schrieb:
Dann haben sie die Kunden entweder jahrelang verarscht oder sie werden ihre ganzen Kundenbindungsspielereien, deren Entwicklung sicherlich nicht umsonst ist, in ein Premium Abo auslagern müssen.
Demnach haben dann alle die jemals 30% genommen haben ihre Kunden verarscht, wie auch GoG, Microsoft usw.?
Und 12% sind keine verarsche? Mit anderen Worten 0% müssen es sein, im Gegenzug soll sich der Betreiber dann per Werbung und Abomodell finanzieren.
Niemand muss und soll Steam kopieren und "niemand" braucht 20 Freundeslisten, 20 Mod Workshops oder ähnliches. Wie vermutlich die meisten, kaufe ich bei den Anbietern meine Spiele, die 10% die hier immer nach "Features" schreien und sie auch nutzen, kann Steam gerne behalten.
Die 20 Freundeslisten kommen ja nur zustande weil jeder eine einführt. Ich nutze aktiv keine, lediglich für Multiplayer Einladungen. Und zu den Features, da mache ich schon exzessiven Gebrauch von den Diskussionsforen, andere nutzen Familienbibliotheken oder Streaming auf Geräte. Steam ist auch der einzige wo man News zu Updates/Patches erhält.
Es gibt einfach keinen Store/Launcher der auch nur annähernd im Sinne der Spieler mit Steam mithalten kann.
 
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sNo0k schrieb:
und Du glaubst ernsthaft, dass die Ersparnis jetzt an die Endkunden weitergegeben wird?
Das habe ich nie behauptet und habe auch kein Problem das der publisher die 30% nimmt denn ich will für einmalig bezahlte Sachen auch noch in Jahren die Möglichkeit haben auf eine gute Infrastruktur zuzugreifen und meine digitalen Inhalten laden zu können

Genauso wenig spreche ich den Entwicklern ab das sie die 30% in ihre Preise reinrechnen und die können sie gerne auch behalten und müssen diese nicht an mich den Endkunden weitergeben.......

In der Handels Kette muss jeder was davon haben damit ich als Endkunde auch in Jahren was davon habe

Ich kann es einfach nicht begreifen warum man den Vertrieb nicht 30% gönnt... Steam zb gibt es seit 2003 das sind bald 20 Jahre....... Da wird der Vertrieb seit 20 Jahren für publisher für 30% des Verkauf Preise aufrecht gehalten so das ich als Endkunde seit knapp 20 Jahre meine kaufe laden kann und das je nach Preis des Spieles "recht wenig" wenn man bedenkt das Preise von 15~70 Euro pro Spiel anfallen

Von daher
Ja publisher nehmt euch die 30% (und bietet uns was dafür)
Ja ihr Entwickler rechnet die 30% in eure verkaufe rein und ja behaltet diese....
Ergänzung ()

xexex schrieb:
physikalischer Güter zwischen 5-15% Marge verlangt, werden digitale Güter heutzutage mit 30% Marge verkloppt, obwoh

Bei dem physikalischen Produkt wird es aber nur einmal normaler Weise an einen Kunden verkauft

Digitale Inhalte sollen über Jahre verfügbar sein für den Endkunden am. Besten für immer

Der Vergleich Digital vs physisch hinkt Total Da beide Sachen viele unterschiedliche Variablen haben
 
Physikalische Güter müssen erstmal produziert werden. Da kommen die Pressung auf Disk, der druck des Covers/Handbuchs und verpacken dazu. Anschließend noch die Auslieferung. Und dann obendrauf noch Provisionen. Da nimmt der Publisher weniger ein als beim Onlinevertrieb mit 30%. Wohingegen die Reichweite online noch sehr viel höher und unkomplizierter ist.
 
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Einige verstehen hier ganz kritische Zusammenhänge nicht. Der Druck auf Steam wird hier nicht über die Endkunden aufgebaut, sondern aus Sicht der Entwickler die sich für die eine oder andere Plattform entscheiden. Das bedeutet für Steam dann entgangenen Umsatz. Schon jetzt erscheinen viele große Titel zeitexklusiv wo anders. Für Valve bedeutet das, dass sie rechnen dürfen, wie lange sich die 30% Umsatzbeteiligung noch lohnen, wenn ein Hauptteil des Gesamtumsatzes wegbricht.

Und so entsteht halt Konkurrenz, von dem dann am Ende gerade auch die ganzen Steam Fanboys hier profitieren. Weil Valve dazu gedrängt wird, die eigene Plattform zu verbessern. Sowohl für Entwickler als auch für Endkunden.

Und zum Thema wie viel % angemessen sind: Wenn es für einen Publisher keinen wirtschaftlichen Grund mehr gibt, eine eigene konkurrierende Plattform zu bauen um den Gebühren zu entgehen, ist der Preis angemessen.
 
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Kangasplat schrieb:
Einige verstehen hier ganz kritische Zusammenhänge nicht. Der Druck auf Steam wird hier nicht über die Endkunden aufgebaut, sondern aus Sicht der Entwickler die sich für die eine oder andere Plattform entscheiden.
Als Entwickler/Publisher steht es dir frei dein Spiel in allen Stores zu veröffentlichen, was ja sicherlich auch Sinn macht. Trotzdem entsteht eine Gewisse Problematik, nämlich die Spieler aus verschiedenen Stores online zusammenzuführen. Crossplay über alle Stores hinweg und dann kommen Lösungen wie Publisher Accounts zustande, was wiederum zusätzlich nervt
 
-Stealth- schrieb:
Forza Horizon 4 gibt es mittlerweile auf Steam.
Jau danke für die Info, hab schon geschaut bevor ich den Beitrag abgeschickt hab.
Die Preise sind leider komplett daneben für ein bald 3 Jahre altes Spiel und es ist nicht mal der vollständige Inhalt dabei, egal welche Version, so als wolle man das nicht verkaufen...
Dazu hängt dem Port auch ne Menge negativer Reviews an was Multi USB Input, Performance und Crashes angeht. 70€ für die Standardversion inklusive DLC Werbung.. :freak:.
Horizon Zero Dawn nahm ich da letztes Jahr mit Handkuss an, 40€ und kompletter Inhalt nach einem Jahr der Exklusivität.

Ich warte jetzt eh gemütlich bis FH5, Age of Empires IV ab und Forza Motorsport 8 werde ich sicher auch n Blick riskieren - ob ich davon was kaufe entscheidet dann Microsoft.
 
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eax1990 schrieb:
danke für die Info, hab schon geschaut bevor ich den Beitrag abgeschickt hab.
Und zusätzlich zu den Preisen sollte man aufpassen daß es immer noch eine uwp App ist


Was das greifbare Produkte angeht , das ist doch wieder eine ganz andere Kalkulation ....und ob die nur 15 % +- nehmen halte ich für ein Gerücht .... Möglich bei manchen Produkten aber nicht alle und auch wird dir kein Hersteller wenn man das Produkt Schrottet "kostenfreien" Nachlieferung bieten ...

Gönnt doch einfach jeden Shop egal ob ms , Epic oder sonst wem das sie 30% ohne Gemecker von Endkunden nehmen ihr wohlt doch auch in Jahren noch Zugriff auf die Sachen haben oder ?

Und mit Glück Entwicklen die Plattformen auch noch weitere interessante Produkte , nicht für jeden aber durchaus einige werden Interesse haben

Zb
-Spiele unter Linux .....
-Ein easy Möglichkeit mods zu suchen und einzubinden
-ein gutes vr System .....
 
Ohhh der nächste Schritt der Game Strategie von MS startet. Wollen die wirklich noch mal Zeit und Geld für den Müll in Windows in die Hand nehmen? Vielleicht schafft ein Milliarden Doller Unternehmen es jetzt mal einen Store zu bauen. Abseits der PWA, AWB, XYZ Container und was MS sonst noch alles nur im Store haben wollte. Scheinbar versucht MS es wieder an dem Milliarden Doller Geldruckverfahren Store einige Millionen abzugreifen. Naja, logischer Schritt, kaufen Studios, haben die Gamegrundlage schlecht hin aber schaffen es nicht einen Store anzubieten. Diese Tür vernagelt sich dann auch langsam im Universum MS
 
eax1990 schrieb:
Glaube nicht dass Valve in Zugzwang kommt, Microsoft Store und Epic Games Store sind die schlechtesten Plattformen für PC, wobei der EGS noch weit unter dem von Microsoft liegt.
Jo, unter Zugzwang sind/waren wohl eher jene, die ihre Plattform durch bessere Umsatzbeteiligung für Entwickler attraktiver machen wollen. Jetzt bleibt erst mal abzuwarten ob die Rechnung überhaupt aufgeht und Steam etwas ändern muss.

Momentan wird es noch eher so sein, dass die Masse an verkauften Spielen über Steam trotz geringerer Umsatzbeteiligung mehr Geld einbringen wird, als bei Epic und dem MS-Store zusammen. Deswegen werden Entwickler jetzt nicht in Massen abspringen, sondern höchstens in allen Shops verkaufen und hoffen das mehr Leute bei Epic, oder im MS-Store kaufen.
 
"Sarah Bond, Head of Game Creator Experience & Ecosystem bei Microsoft, begründet den Schritt in einem Blogeintrag mit der Liebe Microsofts für PC-Spiele und Entwickler."

Von derselben Firma, die den PC als Spieleplattform tot gesagt hat, die Entwicklung von DirectX verzögt hat, Deals im Hintergrund gegen PC-Spiele gemacht hat, um ihre eigene Konsole zu pushen.
 
Wahrscheinlich spekuliert MS, dass sie mit dem Anteil mehr unabhängige Devs oder kleinere Publisher an Bord holen können. Keine Ahnung, ob dass aufgehen wird, immerhin ist der MS Store nicht gerade mit einer großen Zielgruppe gesegnet...
 
finde nicht das Valve da in Zugzwang gerät, der Microsoft/Xbox Store ist doch am wenigsten von allen Konkurrenz. Freiwillig kauf ich da nix und wird nur wenn für den Gamepass genutzt.
Ansonsten der unnötigste und langsamste Store. Da ist mir sogar Epic 10 mal lieber.
 
Schön für Entwickler aber das ist der letzte Store wo ich was kaufen würde.
Hab selbst bei Origin und Uplay noch nie ein Cent gelassen. Epic wird von mir auch nie Geld sehen.
Eingekauft wird nur bei Steam und GOG. Alles andere sind unnötige Plagen.
 
mit GOG kannst du alle anderen Clients mit einbinden sehr praktisch ehrlich gesagt.
Wenn nur 12% dann müssen die PC Preise fallen. Wetten tut es nicht..........
 
Wölkchen schrieb:
Valve sind die einzigen von der ganzen Horde, die daran arbeiten, dass Spieler die Option haben, die Plattform zu wechseln
Microsoft: PC + XBox



pookpook schrieb:
Wenn nur 12% dann müssen die PC Preise fallen. Wetten tut es nicht..........
RogueSix schrieb:
Außerdem bestimmen die Geschäftsbedingungen von Valve, dass Entwickler/Publisher ein Spiel auf anderen Plattformen nicht zum Nachteil von Steam-Kunden günstiger anbieten dürfen.
 
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Ich kaufe bei dem Anbieter welcher meine Plattform (Linux) am besten unterstützt und auf absehbare Zeit wird das wohl Valve bleiben.
 
pookpook schrieb:
mit GOG kannst du alle anderen Clients mit einbinden sehr praktisch ehrlich gesagt.
Wenn nur 12% dann müssen die PC Preise fallen. Wetten tut es nicht..........
Microsoft begründet es doch sogar damit, dass sie die Entwickler stärken wollen. Damit ist doch klar, dass der Endkundenpreis gleich bleibt aber etwas mehr Geld beim Entwickler landen soll.
 
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