Epson ET-2750 druckt kein Schwarz mehr, Farben sehr schwach, trotz mehrfacher Reinigung

WonderBoy

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Hallo zusammen,

mein Epson EcoTank ET-2750 stand etwa ein Jahr unbenutzt.

Ich habe inzwischen mehrfach das automatische Reinigungsprogramm laufen lassen. Ergebnis:

– Farben kommen nur sehr schwach
– Schwarz druckt gar nicht

Tintentanks sind ausreichend gefüllt.

Düsentest zeigt entweder Lücken oder gar kein Schwarz.

Fragen:

  1. Macht eine manuelle Druckkopfreinigung bei diesem Modell Sinn? Wie geht das?
  2. Hat jemand Erfahrung mit Reinigungslösung oder Isopropanol?

Ich möchte vermeiden, noch mehr Tinte durch Reinigungszyklen zu verschwenden, wenn der Kopf vermutlich eingetrocknet ist.

Danke für jede praxisnahe Einschätzung und Tipps.
 
Normale Reinigung, Menüpunkt 2. Wo finde ich die Intensiv Reinigung? Und wie kann ich manuell reinigen?

Kann man die evtl nur über Software triggeen? Im Drucker Menü selbst finde ich nichts dazu.
 
WonderBoy schrieb:
Hallo zusammen,

mein Epson EcoTank ET-2750 stand etwa ein Jahr unbenutzt.
Am Stromnetz im Standby so das er den Druckkopf regelmäßig durchspülen kann oder stromlos?

Wenn stromlos ist der Druckkopf wohl hinüber...
 
Am Gerät selbst gibt es im Menüpunkt Wartung eine Power-Reinigung.
Hat bei meinen Epson ET 2856 geholfen.
Ich musste den Vorgang aber dreimal wiederholen, was eine Menge Tinte kostet.
 
Stromlos. Möchte aber alles funktionieren. Okay - schau nochmal nach. Manuell reinigen kann man nicht?
 
"Tinte kostet" das ist immer noch billiger als neuer Drucker oder neuer Druckkopf oder zumindest bei Canon kann man Ersatzteile vergessen und gleich neuen Drucker kaufen

bei verkrustungen kanns helfen die auslässe in isopropanol zu baden. dauernde Druckversuche wenn nichts kommt, kann die Düsen killen (tinte hat indirekt auch eine kühlfunktion)

Tank und Schläuche gecheckt, ist das gefüllt? große Luftblasen im schlauch, können die nachführung neuer tinte verhindern. dann muss man spülen / initialisieren, kA wie Epson das nennt, was bei der erstfüllung eben auch gemacht wird

zumindest Canon spült dann definitiv viel zu lange, trick ist hier dann, mal kurz stecker ziehen um den vorgang abzubrechen, muss dann aber gleich wieder rein der stecker...

war bei mir einmal notwendig (irgendwie luft in den schlauch gekommen, evlt stand das gerät leicht schief), drucke trotzdem, seit 2021 noch mit der ersten tintenfüllung, aber dieses jahr wird irgendwann mal aufgefüllt
 
Eingetrocknete Tinte - der Klassiker. Hab ich bei meinem Epson auch grad wieder gehabt. Am Ende waren dann aber die Tinten leer, obwohl noch ein Rest angezeigt wurde.

Das Problem hast du ja beim Tanker weniger - da siehst du den Rest.

Das einfachste: Ein paar Feuchttücher (nur Wasser, ohne Zusatzstoffe) nehmen, zusammenfalten und unter den Druckbereich legen. Dann in den Wartungsmodus gehen, damit der Schlitten mit den Patronen in die Mitte kommt.

Oder beim Drucken den Stromstecker ziehen. Im stromlosen Zustand dann den Schlitten ein paarmal über die Feuchttücher schieben.
Eine ziemliche Sauerei - Handschuhe benutzen!

Danach (und mit neuen Patronen) sollte der Drucker wieder drucken. Ggf. dann nochmal die Reinigung machen.

Ich habe mir jetzt eine Erinnerung gestellt: Jede Woche mindestens einmal was drucken. Das sollte helfen und braucht weniger Tinte, als das Reinigen.
 
Nur ein Tipp, keine Lösung, wechsele auf einen Laserdrucker um unnötigen Ärger zu ersparen.
 
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WonderBoy schrieb:
Und wie kann ich manuell reinigen?
Schau mal bitte hier:

 
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Der Link von Froki ist der gängige Lösungsansatz hierfür: Druckkopf bei Start des Druckers festhalten und Gerät ausschalten, dann ein Blatt der Küchenrolle in Isopropanol-Alkohol tränken und unter den Druckkopf schieben (der sich minimal anheben lässt). Das Ganze dann längere Zeit einwirken lassen, Druckkopf in die Arritierungsposition schieben und Drucker wieder starten. Dann Düsentests drucken und ggf. Druckkopfreinigung durchführen (evtl. auch mit Power-Reinigung).

Kann funktionieren, muss aber nicht. Wenn die Eintrocknungen zu stark sind, bringt das alles nichts. Druckkkopf ausbauen ist immenser Aufwand, wofür man den ganzen Drucker zerlegen muss (was für Laien keinenfalls durchführbar ist).
Ergänzung ()

Senderoz schrieb:
Nur ein Tipp, keine Lösung, wechsele auf einen Laserdrucker um unnötigen Ärger zu ersparen.
Der Toner kann bei 1 Jahr Nichtbenutzung auch eintrocknen.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Der Link von Froki ist der gängige Lösungsansatz hierfür: Druckkopf bei Start des Druckers festhalten
Laß das bitte, das killt die Zahnräder des Kopfantriebes oder den Motor.
Es reicht, wenn der Kopf außerhalb der Ruheposition und entriegelt ist.

Dann kann man die Papierprozedur durchführen.
Sie hilft sehr viel mehr, als die Reinigungsprogramme.
 
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Eisbrecher99 schrieb:
Der Toner kann bei
nein. kann definitiv ned. weil nix trocknen kann bei nano-plastikpulver. weil das nie feucht/nass war.
bzw wenns mal feucht wurde, läuft das unter wasserschaden. und kann eigentlich nur durch schweren user-fail passieren.
 
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Während meine Familie bei uns vor Ort den Karnevalszug geschaut hat, habe ich mehrere Stunden damit verbracht den Druckkopf des Tintentankers meiner Großeltern zu reinigen, einen Canon Pixma G3020.

Er druckt wieder.

Da hätte eigentlich nichts verstopfen dürfen.

Belassen meine Großeltern den Tintentanker doch permanent am Strom und drucken einmal die Woche - über den Druckertreiber - ein Düsentestmuster aus.

Mein Großvater hat mich vorhin gebeten, denen einen Farblaserdrucker zu besorgen. Das werde ich kommende Woche tun.
 
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wuselsurfer schrieb:
Laß das bitte, das killt die Zahnräder des Kopfantriebes oder den Motor.
Es reicht, wenn der Kopf außerhalb der Ruheposition und entriegelt ist.

Dann kann man die Papierprozedur durchführen.
Sie hilft sehr viel mehr, als die Reinigungsprogramme.
Das macht man ja schließlich nicht ständig... Ergo unbegründete Furcht vor "verschlissenen Zahnrädern".
 
Eisbrecher99 schrieb:
Toner kann ... bei Nichtbenutzung auch eintrocknen.
Was? Das habe ich bisher noch nie gelesen. Toner ist ein feingemahlenes Puder, was soll da eintrocknen?

Wenn es nach 10 Jahren Nichtbenutzung Tonerprobleme gibt, nimmt man die Tonerkartusche raus, schüttelt sie in waagerechter Richtung mehrfach hin und her, setzt sie wieder ein und druckt.

Nach 10 Jahren Nichtbenutzung des Druckers hat man andere Probleme mit dem Drucker als welche mit dem Toner. Da sind die Andruckrollen zerfallen, die Kupplungen sind angeklebt, Sensoren sind verschmutzt, Dichtungsstreifen an den Trommeln, beim Developer und an den Tonerkartuschen haben sich aufgelöst usw. usf.

Nach 10 Jahren Nichtbenutzung kann man das Gerät zum Wertstoffhof bringen.
 
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