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Erdähnlicher Planet entdeckt: Gliese 581g
- Ersteller Dominion
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morning666
Lt. Commander
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Nee so einfach ist das nicht. (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentz-Transformation)
Bei 0.3c sind die relativistischen Effekte noch nicht ausgeprägt, wie man durch Einsetzen in die Glg sieht. Deshalb ist es eine gute Grundannahme, wenn man von Zukunftstechnologien träumt. Dass das ganze Unbemannt läuft, versteht sich von selbst.
Und na ja, wir stecken im Moment in einer Krise. Aber deshalb gleich ausschließen, dass unseren Kindern und Kindeskindern es noch nicht gelingt auf 0.3c zu kommen halte ich schon für arg pessismistisch. Wer weiß schon, was in 50 oder 100 Jahren passiert ? Vielleicht können wir dann schon ein synthethisches Bewusstsein erzeugen, oder haben Datenträger, die diese Menge an Informationen auf winzigstem Raum speichern können. Oder haben das Geheimnis des Kälteschlafs entdeckt. Oder oder oder...
Der (kalten) Kernfusion gebe ich noch 30-40 Jahre, dann ist sie entwickelt, 10-20 weitere Jahre und sie wird die heutigen AKW ablösen. Wenn alles glatt läuft, dürfte zu dieser Zeit der erste Mensch seinen Boden auf den Mars setzen. Vielleicht haben wir bis dahin auch Titan nochmal besucht, oder uns durch die Eiskruste von Io (oder war es Enceladus ?) geschmolzen. Je nachdem was und ob man dort etwas in Richtung Leben findet, wird auch die Motivation gegeben sein, "ganz weit draußen" danach zu suchen. (Im Moment ist diese Motivation gegen Null imo... Projekte wie der TFP werden quasi eingestellt, und auch SETI vermeldet seit dem Wow Signal nix neues mehr)
Wenn man so ein Raumschiff im Orbit baut macht das auch sehr vieles einfacher. Auch hier ist mit der ISS eine gute Grundlage geschaffen, wo man dranbleiben sollte/wird !
Dann wäre nämlich auch für ein solches Raumschiff Startgeschwindigkeit=Reisegeschwindigkeit, da es im Weltall nix gibt, was reibt. Okay, das Bremsen wäre ein anderes Thema, das stimmt schon. Aber auch hier kann man sehr viel "tricksen" durch die Gravitation der Planeten im Zielsystem. Aber selbst ein Vorbeiflug einer kleinen Sonde wäre ja schon bahnbrechend - Bilder von Planeten eines anderen Sonnensystems, man stelle sich das mal vor !
Für den Anfang würde ja Alpha Centauri genügen (Ob sich in einem Doppelsternsystem auch Planeten bilden sei mal dahingestellt, da gibt es kontroverse Meinungen)
Bei 0.3c sind die relativistischen Effekte noch nicht ausgeprägt, wie man durch Einsetzen in die Glg sieht. Deshalb ist es eine gute Grundannahme, wenn man von Zukunftstechnologien träumt. Dass das ganze Unbemannt läuft, versteht sich von selbst.
Und na ja, wir stecken im Moment in einer Krise. Aber deshalb gleich ausschließen, dass unseren Kindern und Kindeskindern es noch nicht gelingt auf 0.3c zu kommen halte ich schon für arg pessismistisch. Wer weiß schon, was in 50 oder 100 Jahren passiert ? Vielleicht können wir dann schon ein synthethisches Bewusstsein erzeugen, oder haben Datenträger, die diese Menge an Informationen auf winzigstem Raum speichern können. Oder haben das Geheimnis des Kälteschlafs entdeckt. Oder oder oder...
Der (kalten) Kernfusion gebe ich noch 30-40 Jahre, dann ist sie entwickelt, 10-20 weitere Jahre und sie wird die heutigen AKW ablösen. Wenn alles glatt läuft, dürfte zu dieser Zeit der erste Mensch seinen Boden auf den Mars setzen. Vielleicht haben wir bis dahin auch Titan nochmal besucht, oder uns durch die Eiskruste von Io (oder war es Enceladus ?) geschmolzen. Je nachdem was und ob man dort etwas in Richtung Leben findet, wird auch die Motivation gegeben sein, "ganz weit draußen" danach zu suchen. (Im Moment ist diese Motivation gegen Null imo... Projekte wie der TFP werden quasi eingestellt, und auch SETI vermeldet seit dem Wow Signal nix neues mehr)
Wenn man so ein Raumschiff im Orbit baut macht das auch sehr vieles einfacher. Auch hier ist mit der ISS eine gute Grundlage geschaffen, wo man dranbleiben sollte/wird !
Dann wäre nämlich auch für ein solches Raumschiff Startgeschwindigkeit=Reisegeschwindigkeit, da es im Weltall nix gibt, was reibt. Okay, das Bremsen wäre ein anderes Thema, das stimmt schon. Aber auch hier kann man sehr viel "tricksen" durch die Gravitation der Planeten im Zielsystem. Aber selbst ein Vorbeiflug einer kleinen Sonde wäre ja schon bahnbrechend - Bilder von Planeten eines anderen Sonnensystems, man stelle sich das mal vor !
Für den Anfang würde ja Alpha Centauri genügen (Ob sich in einem Doppelsternsystem auch Planeten bilden sei mal dahingestellt, da gibt es kontroverse Meinungen)
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Lübke
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@Heretic Novalis: ganz so pessimistisch wie du sehe ich die sache nicht. 4 lichtjahre halte ich in den kommenden 50 jahren für eine machbare distanz. schon heute sind wir in der lage, materie auf annähernde lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. wenn man dies teilchenbeschleuniger auf sagen wir mal 200 m radius und dafür mit einem durchsatz für ausreichend masse (irgendwelche extrem schweren atome) bauen würde, wären 3/4 lichtgeschwindigkeit realisierbar. hierzu müsste genug masse (3-fache masse des raumschiffs) auf lichtgeschwindigkeit gebracht werden und mit einem mal ausgestoßen. und die kommunikation würde 4 jahre (mit laserstrahl) in jede richtung dauern (antwort also nach 8 jahren). da hast du vollkommen recht. mal eben ein telefonat mit der familie auf dem anderen planeten führen wäre also nicht machbar. man wäre also wieder da, wo man im 16ten jahrhunder bei der kolonialisierng amerikas war. jahre lange expeditionen ohne kontakt zu den schiffen und deren besatzung. kolonien wären vollkommen isoliert und auf sich allein gestellt.
aber sie wären möglich
aber sie wären möglich
Ich denke bis heute, dass die Erde nicht der einzigst bewohnte Planet ist. So wie wir Leben und denken, wirds auch weit da draußen in den unendlichen tiefen, auch Lebewesen geben, die so denken wie wir.
Jeder denkt, er ist alleine in diesem Universum
Jeder denkt, er ist alleine in diesem Universum
MikeBe
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Wo hast du diese sehr optimistische Zahl von 30.000 Km/h her, Junge das wäre 25 fache Schallgeschwindigkeit!Heretic Novalis schrieb:und nehme 30.000 km/h an - die geschwindigkeit, die beim start (!) eines space shuttles erreicht wird und nicht die dauer-fluggeschwindigkeit ist), braucht man für die strecke nicht 45.000 sondern 140.000 jahre. und wie weit ist der "neue" planet entfernt?![]()
Im Net gefunden:
Bei einem Start werden 6 sec. (T-6) vor dem abheben, die Haupttriebwerke gezündet und wenn der Countdown 0 (T=0) erreicht hat, die Feststoffbooster. Jetzt gibt es kein zurück mehr und das Space Shuttle hebt ab. Dabei geht es zunächst noch ehr gemächlich vorwärts, denn das Shuttle hat beim Start ein Gewicht von 2,04 Millionen Kilogramm und es dauert 8 Sekunden, bis die Booster und Triebwerke das Shuttle auf 161 km/h beschleunigen. Nach einer Minute hat das Shuttle eine Geschwindigkeit von 1609 km/h und fast eine halbe Million Pfund Treibstoff verbraucht. Nach zwei Minuten hat das Shuttle dann eine Höhe von 45 Kilometern erreicht und eine Geschwindigkeit von 4828 Km/h. Da die Feststoffbooster, die bis hierhin eine Schubkraft von 5,3 Millionen Pfund geliefert haben ausgebrannt sind, werden sie jetzt abgesprengt, sie gleiten an Fallschirmen zurück zur Erde und stürzen ins Meer, dort werden sie von Spezialschiffen geborgen.
Nun wird das Shuttle nur noch durch seine drei Haupttriebwerke beschleunigt, die eine Schubkraft von 1 Million Pfund erzeugen. 8 Minuten und 30 Sekunden nach dem Start trennt sich das Space Shuttle von seinem externen Zusatztank, der mit über einer halben Millionen Gallonen flüssigen Sauerstoff und flüssigen Wasserstoff gefüllt war, die jetzt verbraucht sind. Das Shuttle fliegt nun mit einer Geschwindigkeit von 8 Kilometern pro Sekunde und hat nur noch ein Gewicht von 117,934 Kilogramm, es hat also Treibstoff mit einem Gewicht von mehr als 1,59 Millionen Pfund verbraucht.
Deinen Thesen stimme ich zu, aber mit den 30.000 km, naja, denke mal nach.
Anderes Thema, es gibt nicht den geringsten Beweis, noch nicht mal ein Indiz das es extraterrestrisches Leben geben könnte, aber es ist wirklich bei manchen Menschen eine (Art von) Religion geworden.
Noch anderes Thema, es gibt keine Technologie mit der diese interplanetarischen Reisen möglich wären, auch sind solche nicht mal im Ansatz erkennbar, nimmt auch die Form einen modernen Märchens an.
Selbst wenn es diese Technik irgendwann in ferner Zukunft geben sollte, so wäre eine Expedition zu einem fremden Planeten weder wirtschaftlich noch logistisch interessant.
Übrigens, auch ich schaue gerne SF Filme.
MikeBe schrieb:Das Shuttle fliegt nun mit einer Geschwindigkeit von 8 Kilometern pro Sekunde
8 km/s = 28800 km/h
Satelliten fliegen soweit ich weiß mit ähnlicher Geschwindigkeit.
MikeBe schrieb:Anderes Thema, es gibt nicht den geringsten Beweis, noch nicht mal ein Indiz das es extraterrestrisches Leben geben könnte, aber es ist wirklich bei manchen Menschen eine (Art von) Religion geworden.
Das beste Indiz ist unsere eigene Existenz. Damit ist der Beweis erbracht, dass auch außerhalb der Erde (unter ähnlichen Bedingungen) Leben existieren könnte.
Zuletzt bearbeitet:
MikeBe schrieb:Wo hast du diese sehr optimistische Zahl von 30.000 Km/h her, Junge das wäre 25 fache Schallgeschwindigkeit
MikeBe schrieb:Das Shuttle fliegt nun mit einer Geschwindigkeit von 8 Kilometern pro Sekunde...
Sehr optimistisch ist die Geschwindigkeit in Stundenkilometern umgerechnet nicht mehr... Und das zählt sehr wohl noch zum Startprozess. Die lustigen Trägerrakten können ohne solchen Ballast nochmal deutlich einen drauflegen. Wenn man so will ist es aber eine Material- und Treibstoffverschwendung par excellence. Dass die Amerikaner ihr Raumfahrtprogramm auf Sparflamme kochen hat seine Gründe...
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Ok, "beim Start" hab ich übesehen, da ist es etwas übertrieben
Wobei hier eine Definition nötig wäre, was noch zum "Start" zählt (das Verlassen der Atmosphäre oder das Erreichen der Endgeschwindigkeit).
Und unsere Existenz ist sehr wohl nicht nur Indiz, sondern auch ein offensichtlicher Beweis dafür, dass Leben möglich ist.
Ich habe nicht geschrieben, dass es anderes Leben geben muss. Davon war bei dir aber auch nicht die Rede
Ich zitiere nochmal (Fettdruck beachten):
Gegenfrage: Kennst du das Infinite-Monkey-Theorem? Ich weiss, das Universum ist nicht unendlich groß, aber verdammt groß
Gäbe es unendlich viele Planeten in allen möglichen Konstellationen, dann muss es sogar andere Lebensformen geben.
Die Rare-Earth-Hypothese heißt immerhin nicht Unique-Earth-Hypothese.
Und unsere Existenz ist sehr wohl nicht nur Indiz, sondern auch ein offensichtlicher Beweis dafür, dass Leben möglich ist.
Ich habe nicht geschrieben, dass es anderes Leben geben muss. Davon war bei dir aber auch nicht die Rede
MikeBe schrieb:Anderes Thema, es gibt nicht den geringsten Beweis, noch nicht mal ein Indiz das es extraterrestrisches Leben geben könnte, aber es ist wirklich bei manchen Menschen eine (Art von) Religion geworden.
Gegenfrage: Kennst du das Infinite-Monkey-Theorem? Ich weiss, das Universum ist nicht unendlich groß, aber verdammt groß
Die Rare-Earth-Hypothese heißt immerhin nicht Unique-Earth-Hypothese.
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morning666
Lt. Commander
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Also Mike, ich denke kein Mensch der Welt, der sich mal vergegenwärtigt hat wie groß das sichtbare Universum ist, wird vermuten, dass es auf unserem Planeten als einzigem zu Leben gekommen ist. Afaik ist selbst im Buch "Rare Earth" das ganz klar hervorgebracht. Es geht dort so weit ich mich erinnere nur um die (Un)Wahrscheinlichkeit von Leben in der Milchstraße oder sogar noch kleineren lokalen Umgebungen.
Aber das Universum ist halt viel, viel größer. Und bei nahezu unendlich Möglichkeiten/Konstellationen, werden sicher nicht wenige dabei sein, die Planeten der richtigen Masse zu genau den richtigen Bedingungen in habitable Zonen erzeugen. Die Frage ist nur wo.
Aber: Abgesehen davon ist es durchaus möglich, dass es sogar tausende Zivilisationen intelligenter Wesen gibt in der Milchstraße, wir bekämen davon schlicht und ergreifend nichts mit... jedenfalls nicht solange es nicht deutlich leistungsfähigere Teleskope gibt oder sie sich aktiv mitteilen. Vielleicht "wohnen" sie auch tendenziell zu weit weg.
Aber wissenschaftlich, und wenn man mal etwas träumt, könnte man vermuten, dass es in feeeerner Zukunft andere Prioritäten in unserer Gesellschaft geben könnte, als wirtschaftliche...
Wobei es denke ich mal bis zum Sterben unserer Sonne keine interstellare bemannte Raumfahrt geben wird.
Was ich mir hingegen zb gut vorstellen kann - auch wenn es jetzt noch wie Scifi klingen mag - ist dass man im äußeren Sonnensystem eine Raumstation unterhält, und von dort aus - ähnlich wie bei einer Schrotflinte - viele hunderte oder tausende winziger Sonden auf relativistische Geschwindigkeit bringt und sie dann in Richtung des Zielsystems schießt. Im An- und Vorbeiflug sammeln und übertragen sie dann Daten, wobei alle dasselbe tun und man eben auf Redundanz zählt. Natürlich sind wir da noch so einige Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende von entfernt, erstmal müssen wir auf den Mars und die Fusion beherrschen vorher geht da gar nichts ;-)
(Übrigens wäre der Antrieb selbst bereits mit heutiger Technik realisierbar, wenn auch unter utopischem Energieaufwand. Die Sonden selbst jedoch nicht. Aber da lässt die (Nano)technologie denke ich mal nicht allzulange auf sich warten. Natürlich ist es auch noch lange nicht möglich eine solche Anlage im Weltall zu bauen, geschweige denn am Rand des Sonnensystems^^ Aber... kommt Zeit, kommt Rat)
Aber das Universum ist halt viel, viel größer. Und bei nahezu unendlich Möglichkeiten/Konstellationen, werden sicher nicht wenige dabei sein, die Planeten der richtigen Masse zu genau den richtigen Bedingungen in habitable Zonen erzeugen. Die Frage ist nur wo.
Aber: Abgesehen davon ist es durchaus möglich, dass es sogar tausende Zivilisationen intelligenter Wesen gibt in der Milchstraße, wir bekämen davon schlicht und ergreifend nichts mit... jedenfalls nicht solange es nicht deutlich leistungsfähigere Teleskope gibt oder sie sich aktiv mitteilen. Vielleicht "wohnen" sie auch tendenziell zu weit weg.
Selbst wenn es diese Technik irgendwann in ferner Zukunft geben sollte, so wäre eine Expedition zu einem fremden Planeten weder wirtschaftlich noch logistisch interessant.
Aber wissenschaftlich, und wenn man mal etwas träumt, könnte man vermuten, dass es in feeeerner Zukunft andere Prioritäten in unserer Gesellschaft geben könnte, als wirtschaftliche...
Wobei es denke ich mal bis zum Sterben unserer Sonne keine interstellare bemannte Raumfahrt geben wird.
Was ich mir hingegen zb gut vorstellen kann - auch wenn es jetzt noch wie Scifi klingen mag - ist dass man im äußeren Sonnensystem eine Raumstation unterhält, und von dort aus - ähnlich wie bei einer Schrotflinte - viele hunderte oder tausende winziger Sonden auf relativistische Geschwindigkeit bringt und sie dann in Richtung des Zielsystems schießt. Im An- und Vorbeiflug sammeln und übertragen sie dann Daten, wobei alle dasselbe tun und man eben auf Redundanz zählt. Natürlich sind wir da noch so einige Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende von entfernt, erstmal müssen wir auf den Mars und die Fusion beherrschen vorher geht da gar nichts ;-)
(Übrigens wäre der Antrieb selbst bereits mit heutiger Technik realisierbar, wenn auch unter utopischem Energieaufwand. Die Sonden selbst jedoch nicht. Aber da lässt die (Nano)technologie denke ich mal nicht allzulange auf sich warten. Natürlich ist es auch noch lange nicht möglich eine solche Anlage im Weltall zu bauen, geschweige denn am Rand des Sonnensystems^^ Aber... kommt Zeit, kommt Rat)
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@ e-Laurin (Post # 122):
Allerbesten Dank dafür, dass Du tatsächlich an die Nennung des Buches gedacht hast, sowie für Deine Erläuterung. Werde es mir, sobald ich Zeit dazu finde, mal durchlesen.
Hast was gut bei mir... .
@ Haudrauff (Post # 126 und nachfolgende):
Zu Deiner Einlassung hins. der Raumkrümmung:
Du hast natürlich insofern recht, als dass eine unvorstellbar große Menge Energie nötig wäre, um den Raum zu krümmen, da gewissermaßen ein künstliches schwarzes Loch erzeugt werden müsste. Von einer solchen Energiequelle können wir heutzutage nur träumen.
Was Du scheinbar aber nicht beachtet hast, ist die Tatsache, dass die Krümmung nicht über die gesamte Strecke erfolgen muss oder kann.
Bsp: Ziel ist es, eine Strecke von 100.000 km zu bewältigen.
Sagen wir weiter der Faktor der Krümmung wäre 100 (man könnte also die ursprüngliche Strecke auf 1/100 verkürzen). Dann wären noch 1.000 km effektiv zurückzulegen.
Nun kannst Du aber ebenso die 100.000 km Gesamtstrecke in 10 Teilstücke aufteilen. Also 10 * 10.000 km. Dann wären nach der Krümmung mit Faktor 100 10 * 100m zurückzulegen.
Dies funktioniert selbstredend auch mit noch viel mehr, viel kleineren Teilabschnitten.
Bei 1000 Teilabschnitten wäre die Distanz pro Abschnitt noch 1m.
Da die erforderliche Energie, die für die Krümmung benötigt wird, mit der Vergrößerung der zu krümmenden Strecke exponentiell und eben nicht proportional wachsen dürfte, stellen Teilabschnitte ein probates Mittel dar, den Energiebedarf erheblich zu begrenzen.
All das ist freilich reine Theorie und es dürfte noch Generationen dauern, bis aus diesen Theorien auch nur erste Versuche hervorgehen (wenn dies überhaupt geschieht).
Ich wollte mit diesem Post nur darauf hinweisen, dass theoretisch für Überlichtgeschwindigkeitsflüge nicht gleich die Energiemenge eines großen schwarzen Loches erforderlich wäre, sondern bereits viel kleinere Energiemengen ausreichen könnten.
Darüber hinaus sei hier angemerkt, dass – wenn überhaupt – Überlichtgeschwindigkeitsflüge per Raumkrümmung nur auf diese Weise denkbar wären, da gewährleistet sein muss, dass der zu krümmende Raum gänzlich frei von Materie ist, er also vor Einleitung der Krümmung zunächst überprüft werden müsste.
@ Green Mamba:
Besten Dank für das Video. Leschi bereitet die Informationen grundsätzlich sehr allgemeinverständlich auf, weshalb ich seine Sendungen liebe.
MfG,
Dominion.
Allerbesten Dank dafür, dass Du tatsächlich an die Nennung des Buches gedacht hast, sowie für Deine Erläuterung. Werde es mir, sobald ich Zeit dazu finde, mal durchlesen.
Hast was gut bei mir... .
@ Haudrauff (Post # 126 und nachfolgende):
Zu Deiner Einlassung hins. der Raumkrümmung:
Du hast natürlich insofern recht, als dass eine unvorstellbar große Menge Energie nötig wäre, um den Raum zu krümmen, da gewissermaßen ein künstliches schwarzes Loch erzeugt werden müsste. Von einer solchen Energiequelle können wir heutzutage nur träumen.
Was Du scheinbar aber nicht beachtet hast, ist die Tatsache, dass die Krümmung nicht über die gesamte Strecke erfolgen muss oder kann.
Bsp: Ziel ist es, eine Strecke von 100.000 km zu bewältigen.
Sagen wir weiter der Faktor der Krümmung wäre 100 (man könnte also die ursprüngliche Strecke auf 1/100 verkürzen). Dann wären noch 1.000 km effektiv zurückzulegen.
Nun kannst Du aber ebenso die 100.000 km Gesamtstrecke in 10 Teilstücke aufteilen. Also 10 * 10.000 km. Dann wären nach der Krümmung mit Faktor 100 10 * 100m zurückzulegen.
Dies funktioniert selbstredend auch mit noch viel mehr, viel kleineren Teilabschnitten.
Bei 1000 Teilabschnitten wäre die Distanz pro Abschnitt noch 1m.
Da die erforderliche Energie, die für die Krümmung benötigt wird, mit der Vergrößerung der zu krümmenden Strecke exponentiell und eben nicht proportional wachsen dürfte, stellen Teilabschnitte ein probates Mittel dar, den Energiebedarf erheblich zu begrenzen.
All das ist freilich reine Theorie und es dürfte noch Generationen dauern, bis aus diesen Theorien auch nur erste Versuche hervorgehen (wenn dies überhaupt geschieht).
Ich wollte mit diesem Post nur darauf hinweisen, dass theoretisch für Überlichtgeschwindigkeitsflüge nicht gleich die Energiemenge eines großen schwarzen Loches erforderlich wäre, sondern bereits viel kleinere Energiemengen ausreichen könnten.
Darüber hinaus sei hier angemerkt, dass – wenn überhaupt – Überlichtgeschwindigkeitsflüge per Raumkrümmung nur auf diese Weise denkbar wären, da gewährleistet sein muss, dass der zu krümmende Raum gänzlich frei von Materie ist, er also vor Einleitung der Krümmung zunächst überprüft werden müsste.
@ Green Mamba:
Besten Dank für das Video. Leschi bereitet die Informationen grundsätzlich sehr allgemeinverständlich auf, weshalb ich seine Sendungen liebe.
MfG,
Dominion.
MikeBe
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dOM89DoM schrieb:Und das zählt sehr wohl noch zum Startprozess. Die lustigen Trägerrakten können ohne solchen Ballast nochmal deutlich einen drauflegen. Wenn man so will ist es aber eine Material- und Treibstoffverschwendung par excellence. Dass die Amerikaner ihr Raumfahrtprogramm auf Sparflamme kochen hat seine Gründe...
Nein, eine derartige Beschleunigung innerhalb der Erdgravitation würde einen Menschen schlicht und ergreifend zerdrücken. Von was du redest, die +/- 30.000 km/h sind der "freie Fall" des Shuttles/Satellit oder was auch immer um die Erde, Stichwort gekrümmter Raum, Orbit. Oder die Reise/Dauergeschwindindigkeit des Shuttles im Orbit und das hat mit der Startgeschwindindigkeit nichts zu tun.
Mit welcher Geschwindigkeit sind denn die Apollo Kapseln, wenn sie dann wirklich zum Mond geflogen sind, unterwegs gewesen?
Warum kochen denn die Amis deiner Ansicht nach ihr RP auf Sparflamme?
Ich diskutiere hier gerne mit, habe auch nichts z.B. gegen Lübke, aber wenn man Behauptungen aufstellt wie Sauerstoff ist giftig und zerfrisst Edelmetalle dann kann ich mir denken wie der User das gemeint hat, aber diese Behauptungen sind, genau wie die 30.000 Startgeschwindigkeit des Shuttles, schlicht und einfach unrichtig.
@MikeBe:
Nur schon in Anbetracht der Einheit der Geschwindigkeit hat dies ja konkret nichts mit der auftretenden Beschleunigung zu tun - wenn du hinreichend langsam beschleunigst kriegst du auch keine Probleme mit dem menschlichen Körper. Was die 30'000 km/h mit der Raumkrümmung zu tun haben kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Mit "freiem Fall"/Umlaufgeschwindigkeit hat diese Geschwindigkeitsangabe ja auch nur bedingt etwas zu tun, für eine vernünftige Umlaufbahn braucht man deutlich (!) kleinere Bahngeschwindigkeiten.
Was ich sagen will ist, die angegebene Geschwindigkeit ist absolut (im Bezugssystem der Erde), sprich du kannst sie so nehmen wie sie dasteht - sprich sie wird Ende des Startprozesses erreicht. Für Raumfahrt die sich nicht in der Erdlaufbahn abspielen soll braucht man grosse Geschwindigkeiten. Ich bin kein Freund von Wikipedia, aber siehe beispielsweise hier.
Zum Raumfahrtprogramm der Amis - wenn für für zwei Kriege nicht ausreichend Moneten vorhanden sind, die eigene Wirtschaft ohnehin schon deutlich gebeutelt ist und Raumfahrtprogramme wie der Flug zum Mars auch ordentlich ins Budget fallen würden kann ich nur verstehen wenn man irgendwo spart...
Ich habe das Eindruck wir hängen uns gegenseitig an unterschiedlichen Auffassungen von Begriffen (eine konkrete "Startgeschwindigkeit" gibt es ja - abgesehen vom vorhandenen Drehimpuls auf der Erdoberfläche - auch nicht, die ändert sich ja im Laufe der Beschleunigungsphase). Bitte hänge mich nicht an meinem Tonfall auf
Nur schon in Anbetracht der Einheit der Geschwindigkeit hat dies ja konkret nichts mit der auftretenden Beschleunigung zu tun - wenn du hinreichend langsam beschleunigst kriegst du auch keine Probleme mit dem menschlichen Körper. Was die 30'000 km/h mit der Raumkrümmung zu tun haben kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Mit "freiem Fall"/Umlaufgeschwindigkeit hat diese Geschwindigkeitsangabe ja auch nur bedingt etwas zu tun, für eine vernünftige Umlaufbahn braucht man deutlich (!) kleinere Bahngeschwindigkeiten.
Was ich sagen will ist, die angegebene Geschwindigkeit ist absolut (im Bezugssystem der Erde), sprich du kannst sie so nehmen wie sie dasteht - sprich sie wird Ende des Startprozesses erreicht. Für Raumfahrt die sich nicht in der Erdlaufbahn abspielen soll braucht man grosse Geschwindigkeiten. Ich bin kein Freund von Wikipedia, aber siehe beispielsweise hier.
Zum Raumfahrtprogramm der Amis - wenn für für zwei Kriege nicht ausreichend Moneten vorhanden sind, die eigene Wirtschaft ohnehin schon deutlich gebeutelt ist und Raumfahrtprogramme wie der Flug zum Mars auch ordentlich ins Budget fallen würden kann ich nur verstehen wenn man irgendwo spart...
Ich habe das Eindruck wir hängen uns gegenseitig an unterschiedlichen Auffassungen von Begriffen (eine konkrete "Startgeschwindigkeit" gibt es ja - abgesehen vom vorhandenen Drehimpuls auf der Erdoberfläche - auch nicht, die ändert sich ja im Laufe der Beschleunigungsphase). Bitte hänge mich nicht an meinem Tonfall auf
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MikeBe
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Ein Raumschiff, Satellit oder was auch immer im Orbit befindet sich quasi im freien Fall um die Erde, denn eine Kreisbahn um die Erde ist ein Spezialfall eines freien Falls, der dadurch gekennzeichnet ist, dass außer der Schwerkraft keine weiteren Kräfte wirken. In jedem freien Fall herrscht Schwerelosigkeit.
Mir ist durchaus klar was du meinst, Fluchtgeschwindigkeit nennt sich das.
Mir ist durchaus klar was du meinst, Fluchtgeschwindigkeit nennt sich das.
G
Green Mamba
Gast
@Dominion
Zum Thema Raumkrümmungs-Antrieb, noch ein lustiges Video. Eine Masse wie die der Sonne bringt uns also im Vorbeiflug einen Unterschied zum nicht gekrümmten Raum von gerade mal 36km auf eine Gesamtstrecke von über 250 Mio. km (diesmal kein Irrtum in der Größenordnung). Zudem braucht man für diese Theorie nicht nur ungeheure Mengen an Energie, sondern auch eine Technologie um damit die extrem komprimierte Masse für ein schwarzes Loch zu erzeugen. Diese entsteht im natürlichen Umfeld bei einer Explosion einer Supernova. Dann muss man noch aufpassen dass man mit seinem Raumschiffchen nicht in das soeben erzeugte Loch hineinfällt, denn das Teil zieht ja ungemein an. Allein der Antrieb um ein hineinfallen zu verhindern --> unvorstellbar.
Es ist also abgesehen davon, dass es nur eine Theorie ist, zudem extrem schwer vorstellbar auf diese Art zu reisen.
Ein ganzes Arsenal technischer und physikalischer Hürden müsste überwunden werden, wobei selbst die erste Frage, nämlich die Energiefrage bereits unvorstellbar zu beantworten ist. Wie sollen wir die Energie, die äquivalent zu der mehrerer Sonnen ist, erzeugen? Ich würde daher nicht zu arg drauf rumreiten.
PS: Die Startgeschwindigkeit einer Rakete ist in den meisten Fällen 0km/h.
Zum Thema Raumkrümmungs-Antrieb, noch ein lustiges Video. Eine Masse wie die der Sonne bringt uns also im Vorbeiflug einen Unterschied zum nicht gekrümmten Raum von gerade mal 36km auf eine Gesamtstrecke von über 250 Mio. km (diesmal kein Irrtum in der Größenordnung). Zudem braucht man für diese Theorie nicht nur ungeheure Mengen an Energie, sondern auch eine Technologie um damit die extrem komprimierte Masse für ein schwarzes Loch zu erzeugen. Diese entsteht im natürlichen Umfeld bei einer Explosion einer Supernova. Dann muss man noch aufpassen dass man mit seinem Raumschiffchen nicht in das soeben erzeugte Loch hineinfällt, denn das Teil zieht ja ungemein an. Allein der Antrieb um ein hineinfallen zu verhindern --> unvorstellbar.
Es ist also abgesehen davon, dass es nur eine Theorie ist, zudem extrem schwer vorstellbar auf diese Art zu reisen.
Ein ganzes Arsenal technischer und physikalischer Hürden müsste überwunden werden, wobei selbst die erste Frage, nämlich die Energiefrage bereits unvorstellbar zu beantworten ist. Wie sollen wir die Energie, die äquivalent zu der mehrerer Sonnen ist, erzeugen? Ich würde daher nicht zu arg drauf rumreiten.
PS: Die Startgeschwindigkeit einer Rakete ist in den meisten Fällen 0km/h.
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@ Green Mamba:
Nochmals vielen Dank für das (zweite) Video.
Zu Deinen Ausführungen allerdings zwei Dinge:
Erstens dürften schwarze Löcher den Raum deutlich stärker krümmen als Materie, da sie Materie in extrem komprimierter Form darstellen.
Zweitens:
Bist Du Dir sicher, dass schwarze Löcher durch eine Nova / Supernova (Sternenexplosion) entstehen?
Das würde mich wundern, da in diesem Falle die Kräfte nach außen wirken. Meines Wissens nach dürfte nur die Sternimplosion imstande sein, schwarze Löcher zu erzeugen.
MfG,
Dominion.
Nochmals vielen Dank für das (zweite) Video.
Zu Deinen Ausführungen allerdings zwei Dinge:
Erstens dürften schwarze Löcher den Raum deutlich stärker krümmen als Materie, da sie Materie in extrem komprimierter Form darstellen.
Zweitens:
Bist Du Dir sicher, dass schwarze Löcher durch eine Nova / Supernova (Sternenexplosion) entstehen?
Das würde mich wundern, da in diesem Falle die Kräfte nach außen wirken. Meines Wissens nach dürfte nur die Sternimplosion imstande sein, schwarze Löcher zu erzeugen.
MfG,
Dominion.
Haudrauff
Admiral
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Hm, dann empfehle ich Folge 1/1999, 12/2000, 11/2001, 2/2002, 2/2004, 22/2004, 10/2006! Da gehts explizit um Schwarze Löcher. (Hm, ich könnte schwören es gab ne Sendung mit Namen "Wie entsehen schwarze Löcher"?)
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-videothek-1999-ID1209394797341.xml
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-videothek-1999-ID1209394797341.xml
Lesch erwähnt in Green Mamba's Video bei der Beschreibung des Experiments deutlich, dass es sich um eine Laufzeitverzögerung handelt, der Weg wird für die Radiowellen durch die Krümmung des Raumes durch die Sonne also länger (!). Das ist eine nicht unerhebliche Tatsache wenn man durch Krümmung eine Verkürzung der Distanz errreichen möchte
Alles eine Frage des Bezugssystems - wähle eines das raumfest ist und nicht mit der Erde mitdreht..
Green Mamba schrieb:Die Startgeschwindigkeit einer Rakete ist in den meisten Fällen 0km/h.
Alles eine Frage des Bezugssystems - wähle eines das raumfest ist und nicht mit der Erde mitdreht..
Haudrauff
Admiral
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@dominion1
Die Doku-Folge mit Harald Lesch, "Star Trek - Science vs Fiction" geht auch nochmal auf dein Lieblingsthema ein.
Folge 2 von 7 beschäftigt sich mit Wurmlöcher und Schwarzen Löcher.
Hab abba keine Ahnung wo ma das ansehen kann.
Edit: Wie immer auf Youtube http://www.youtube.com/watch?v=3QXzFpcjqwQ
Die Doku-Folge mit Harald Lesch, "Star Trek - Science vs Fiction" geht auch nochmal auf dein Lieblingsthema ein.
Folge 2 von 7 beschäftigt sich mit Wurmlöcher und Schwarzen Löcher.
Hab abba keine Ahnung wo ma das ansehen kann.
Edit: Wie immer auf Youtube http://www.youtube.com/watch?v=3QXzFpcjqwQ
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