Erdähnlicher Planet entdeckt: Gliese 581g

@MikeBe: dann erkläre mir bitte mal, was für dich zerstörung ist.
fakt ist, dass sauerstoff eine zersetzung bewirkt, die sonst nur durch fremdeinwirkung passieren würde

Ich bin 51 Jahre alt, habe auch Biologie studiert und ich glaube nicht dass du ein angemessener Diskussionspartner für mich bist.
wer wäre denn ein angemessener diskussionspartner oh erhabener studierter? in wie fern war denn extraterristrische biologie und physik bestandteil deines studiums?
wenn du uns übrige forenuser als so unwürdig erachtest, wäre es wohl besser, dich auch nicht in unsere gespräche einzumischen, findest du nicht?
ich bin für sachliche gespräche offen und habe auch spass an wilden spekulationen, aber so von oben herab lasse ich mich nicht gerne behandeln.

@dominion1: danke. ich werde an dieser stelle auch nicht weiter darauf eingehen, weil das thema viel zu interessant ist, als dass es geschlossen werden sollte. inhaltlich hatte das gespräch ohnehin leider sehr wenig zu bieten.
 
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dominion1 schrieb:
Das Buch wäre für mich in der Tat von Interesse.
Wenn Du also Autor /Titel benennen könntest, wäre das großartig.

Ich selbst habe von der Theorie gelesen, dass auf Silizium basierendes Leben Flüssiggas zum Energieaustausch verwenden könnte - und damit unabhängig vom Sauerstoff sei.

Ich habe das Buch heraus gekramt und es steht anders drin, als ich mich erinnert habe. :-/

Zusammenfassung:
Die Grundlage für die Idee von Silizium als "Element des Lebens" liegt darin begründet, dass Silizium ähnlich wie Kohlenstoff ganze Molekülketten bilden kann. Darauf pochen einige Wissenschaftler.
Andererseits gibt es auch Wissenschaftler, die der gegenteiligen Meinung sind. Durch den größeren Radius des Siliziumatoms werden Elektronen auf den äußeren Schalen nicht mehr so stark angezogen, weswegen es bei der Verbindung Silizium-Sauerstoff am ehesten Siliziumdioxid herauskommt. SiO2 ist auch bekannt als Sand, Quarz und Kieselerde. Daraus schließt man, dass dort wo Sauerstoff vorkommt, vor allem Wasser, wohl kein Siliziumleben existieren kann. Damit wäre Wasser keine Voraussetzung für Siliziumleben, eher sogar giftig.
Des weiteren sind Siliziumverbindungen weniger stabil Kohenstoffverbindungen.
Pluspunkte sammelt Si dabei, dass es zusammen mit Sauerstoff, Aluminium und Phosphor komplexe Moleküle bilden kann. Daraus schließen weitere Wissenschaftler, dass es eventuell bei höheren Temperaturen und für uns extremen Verhältnissen Leben auf Si-Basis geben könnte: In flüssigem Gestein.

Das Thema wird leider nur auf 3 - 4 Seiten abgehandelt. Leider etwas kurz.

Das Buch weißt weiterhin darauf hin, dass man das alles nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann. Es ist durchaus denkbar, dass es irgendwo im Universum ein Plätzchen gibt, wo Leben existiert, wie wir es uns überhaupt nicht vorstellen/denken können.

Das Buch heißt "Leben im Weltraum" von Roland M. Horn, Verlag Moewig. ISBN 3-8118-1381-1.
Amazon: http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...mede-21?creative=6378&camp=1410&link_code=as1
 
Es gibt auch Menschen die GLAUBEN dass einen Gott gibt! Ist das ein Beweis das es wirklich einen gibt? Du GLAUBST es gibt oder es könnte Leben auf fremden Planeten geben.
 
Du hast mit Beweisen angefangen. Und wenn du sagst, dass es keine Beweise für Leben auf anderen Planeten gibt, dann impliziert das, dass mal jemand auf allen(!) Planeten im Universum nachgesehen hat. Denn erst wenn man das gemacht hat, kann man hinterher zweifelsfrei sagen, dass es fremdes Leben gibt oder nicht.
 
Und ich glaube, dass sich hier jemand einen Account zum rumtrollen gemacht hat...
Überzeuge mich vom Gegenteil.
 
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dominion1 schrieb:
Einsteins Theorie beinhaltet ja, soweit ich weiß, dass sich nichts schneller als das Licht bewegen kann.

Rein theoretisch könnte die Physik dennoch "ausgetrickst" werden: Durch die Verkürzung der Strecke. Also die Technologie, den Raum zu krümmen....

dominion1 schrieb:
....Glaubt man der Theorie der Raumkrümmung, dann ist das Erreichen von Überlichtgeschwindigkeit gar nicht nötig, um im Ergebnis mit Überlichtgeschwindigkeit zu reisen....

Und wie krümmt mann den Raum? Gibt es vielleicht auch natürliche Raumkrümmungen? Ja, jede Masse krümmt den Raum. Die Erde ein bischen. Die Sonne schon ein bischen mehr. Richtig toll wird der Raum von schwarzen Löchern gekrümmt. Diese besitzen nämlich sehr viel masse.

Also wenn man jetzt einen Apparat baut mit den man dem Raum krümmen wil, zwecks verkürzter Reise zu Gliese 581g, dann braucht man bloß noch besagte Maschine und als Treibstofftank ein paar Schwarzen Löcher.
Denn Einstein sagt ja: Masse = Energie^2
Und wenn man eine Strecke von 20 Lichtjahren falten will, dann braucht man sehr, sehr viel Masse oder Energie.

Also du sagtest ja selbst "theoretisch ist es möglich". Aber praktisch scheitert es an der enormen Enrgie die von nöten ist.
 
Vielleicht gibt es diese Abkürzungen/Wurmlöcher ja schon, auf natürliche Art und Weise entstanden. Man müsste sie nur finden.
 
Bestimmt gibt es sowas. Dies streite ich ja auch gar nicht ab. Es ist ja auch erwiesen, dass Masse den raum krümmt.
Aber nehmen wir mal an, dass es so ein Wurmloch gibt, gleich hinterm Mond ein Stückchen links.
Wie kommt man da durch ohne auf auf die Größe eines Atoms zerqutscht zu werden?
Wenn es genug Energie hat den Raum über mehrere Lichtjahre zu krümmen, dann hat es doch bestimmt keinerlei Auswirkungen auf eine Raumschiffkapsel mit 3 amerikanischen Astronauten drin, oder?

Hm, ein Versuch wärs wert.
 
Für die Wissenschaft!! :D

Interessant wäre es aber nicht nur zu wissen ob Materie durchgeht, sondern ob sowas auch als Kommunikationsweg nutzbar sein könnte.
 
..und dann hoffen, dass E.T. am andern Ende der Galaxis englisch spricht.:lol:
 
Ein simples Signal, dass nicht auf natürliche Weise im Universum entsteht würde für eine Kontaktaufnahme reichen. Oder man macht es wie im Film Contact und sendet Primzahlen, das setzt zumindest ein gewisses mathematisches Verständnis voraus ;)
 
Hab hier noch ein interessantes Video zum Thema mit einer recht nüchternen Betrachtung der Möglichkeiten. Viel Spass damit! :)

PS: Die gesamte Serie dürfte den einen oder anderen hier im Thread interessieren. Ein Blick lohnt sich sicher!
 
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Green Mamba schrieb:
Hab hier noch ein interessantes Video...!

Hm, sag doch gleich, dass das Prof Harald Lesch ist.;)

Die gesamten Folgen von Alpha Centauri kann man uneingeschränkt jedem, egal ob Experte oder Noob, empfehlen.
Ich hab jede seiner Sendungen, manche auch mehrmals gesehen.

Lesch hat doch eine sehr umgängliche, einfache Art und auch manchmal eine sehr bestimmente Art etwas zu erklären. Weil er nämlich sagt, das geht und sowas dagegen geht nicht.

In einer Sekunde auf Warp 7 - geht nicht, wenn man nicht als rote Soße an der Cockpitwand enden will.
Den Raum falten um durchs Universum zu düsen (oder zu Gliese 581g)- geht. Aber nur wenn man beinahe unendlich Masse bzw Energie zur Verfügung hat.
 
Wieso wollt ihr alle die Physik überwinden ? Braucht man gar nicht !

Sobald uns Kernfusion unter Laborbedingungen gelingt, und sobald entsprechende Technologien verfügbar sind (meine Schätzung, grob aus dem Bauch: 200-500 Jahre), könnte folgendes möglich sein:

- Unbemannte Raumflüge mit niedrig-relativistischen Geschwindigkeiten. zb 0.3c, damit wäre eine Sonde noch innerhalb eines Menschenlebens "drüben bei Gliese"

- Upload menschlichen Bewusstseins auf winzige Datenträger

- Kryostasis (Körper wird in Kälteschlaf versetzt und dann wieder aufgeweckt sobald das Raumschiff am Ziel ist)

- vielleicht, wenn man mit irgendeinem Material die Gammastrahlen aufhalten oder sogar nutzbar machen kann, die einem da als "Gegenwind" entgegen kommen, sogar bemannten Raumflug mit niedrig-relativistischen Geschwindigkeiten

Insbesondere ist die Eigenzeit die beim Flug mit relativistischen Geschwindigkeiten vergeht gar nicht sooo "astronomisch" hoch, wie die Zeit eines (ruhenden) Beobachters auf der Erde.

Und spätestens wenn in einigen Millionen (Milliarden ?) Jahre unsere Sonne in Arsch geht, müssen wir hier sowieso weg !
 
Das hast du natürlich auch recht.
Wenn man in jedem deiner aufgezählten Bereiche Fortschritte macht kann man auch Zeit und Weg sparen (relativ gesehen).

Wobei ich nicht glaube, dass Kernfusion noch 200 Jahre dauern soll. (erste Testreaktoren sind doch schon am start)

Und unsere Umwelt ... tja, die Sonne wird 100% irgendwann zum Roten Riesen. Ich würde aber schon gerne vorher hier weg sein. Wenn wir überhaupt noch in zig Millionen Jahren exestieren.

PS: In zig Millionen (bzw Milliarden) Jahren ist Gliese 598,2g auch nicht mehr da.

Nachtrag:
morning666 schrieb:
Insbesondere ist die Eigenzeit die beim Flug mit relativistischen Geschwindigkeiten vergeht gar nicht sooo "astronomisch" hoch, wie die Zeit eines (ruhenden) Beobachters auf der Erde

Stimmt. Angenommen wir würden eine Sojus-Kapsel (oder was auch imma) mit 0.3c zu Gliese schicken, dann wären ja die Kosmonaten ja auch "nur" ca 7 Jahre lang unterwegs, oder?
 
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Ich bedanke mich zuerst an Green Mamba für das Video! Sehr hilfreich.

Ich habe ein sehr interessanten Artikel gefunden, es betrifft das Thema Teleportation.
Es werden in Zukunft Satelliten installiert, die Photonen mit Information von A nach B übermitteln.
Theoretisch sind Strecken von mehrere 1000 Kilometer möglich.

Darunter verstehen Physiker, dass zwei Teilchen miteinander verbunden sind und unabhängig von ihrer Entfernung den gleichen Zustand annehmen.

Mehr hier weiter zu lesen. LINK
 
Lübke schrieb:
mich würde mal interessieren, wie hoch die wahrscheinlichkeit ist, einen ähnlich "günstig" gelegenen planeten näher an der erde zu finden. 581g dürfte wohl außer reichweite der menschen liegen.
das nächste (doppel-)sternensystem wäre alpha centauri mit ca. 4 lichtjahren entfernung. und selbst diese 4 lichtjahre sind außerhalb der reichweite der erde. es ist ja schön und gut, dass man andere planeten entdeckt und dahin reisen möchte zwecks terraforming und kolonisation, aber man sollte seine fantasie mal etwas runter- und den verstandesapparat dafür hochschrauben und erkennen, dass weder wir, noch unsere kinder und kindeskinder einen dieser planeten besuchen werden können.

es fehlt einfach an der technologie (und hier primär an der energiequelle). selbst bei 100.000 km/h, welche erstmal erreicht werden wollen, brauchst du für die strecke nach alpha centauri ca. 45.000 jahre. die kommunikation mit "dort" ist auch nicht gerade unkompliziert, muss man auf eine antwort doch 8 jahre warten. und wenn wir einfach mal nur mit den geschwindigkeiten rechnen, die uns momentan und in absehbarer zukunft zur verfügung stehen (ich greife hier einfach mal hoch und nehme 30.000 km/h an - die geschwindigkeit, die beim start (!) eines space shuttles erreicht wird und nicht die dauer-fluggeschwindigkeit ist), braucht man für die strecke nicht 45.000 sondern 140.000 jahre. und wie weit ist der "neue" planet entfernt? ;)

die probleme bei der reise an sich (strahlung, isolation, parallelgesellschaften, versorgung, ...) hab ich erstmal weggelassen, ich denke, das ganze ist so schon unrealistisch genug.

fakt ist: solange wir keine möglichkeit haben, zumindest mit halber lichtgeschwindigkeit zu reisen, sind wir auf unser sonnensystem beschränkt was reisen oder kolonisierung angeht. und selbst wenn das irgendwann möglich sein sollte, wirds schwierig in hinblick auf zeitprobleme & co. - zumindest solange einsteins relativitätstheorien bis dahin noch nicht falsifiziert oder vielleicht doch ein warp-antrieb erfunden wurde ;)

aber man sollte dennoch die forschung nicht aufgeben, denn ohne fantasie gehts nicht voran! nur darf man nicht den fehler machen und träume und wünsche für realität zu halten. diese gratwanderung muss man hinbekommen, ansonsten wird man keinerlei ergebnisse erhalten ausser seltsame "diskussionen" im großen weiten datennetz ;)

@ork
beamen ist dennoch nicht so einfach auf den menschen übertragbar. wo sollen die informationen geschpeichert werden? und wie? woher nimmt man den zweiten menschen, wenn nur die informationen übertragen werden sollen und nicht der gesamte mensch an sich (was eine aufheizung UND wieder zusammensetzung erfordern würde, auf die ich hier nicht näher eingehen werde. stichwort: materie-energie-übergang) und was passiert dann mit den zwei identischen wesen? von herrn heisenberg und der unschärferelation fang ich besser gar nicht erst an ;)

bei der verschränkung von photonen wird gerne von "beamen" im stil von star trek gesprochen. aber wie man sieht, wenn man sich etwas damit beschäftigt, sind das zwei völlig verschiedene methoden und vergleiche befinden sich maximal auf bild-niveau.
 
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Haudrauff schrieb:
Angenommen wir würden eine Sojus-Kapsel (oder was auch imma) mit 0.3c zu Gliese schicken, dann wären ja die Kosmonaten ja auch "nur" ca 7 Jahre lang unterwegs, oder?

Nein, das dauert für den Reisenden selbst noch deutlich länger (in der Grössenordnung 65 Jahre, entspricht einer "Zeitersparnis" von etwa 3 Jahren in seinem eigenen Bezugssystem im Vergleich zum unsrigen). Wie kommst du auf die geratenen 7 Jahre?! Damit die Zeitdilatation sich wirklich deutlich bemerkbar macht muss da immer noch eine deutliche Schippe an Geschwindigkeit draufgelegt werden...
 
1/3 Lichtgeschwindigkeit.
Bei 20 Lichtjahren macht das dann ca 7 Jahre Flugzeit die für die Kosmonauten vergeht.
Auf der Erde währen es natürlich nach wie vor 20 jahre.
Oder kann man die Zeitkompression nicht so einfach runterrechnen? ich glaube schon.
 
So und jetzt schau noch mal genau hin was du da gerechnet hast, ansonsten mache ich deinen Grundschullehrer ausfindig;)
 
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