Erdöl geht aus und zu wenig wird unternommen um neue Energen zu verwenden

Radish2 schrieb:
Ja, mjan findet zwar immer neue Vorkommen, doch letzendlich wird es irgendwan ausgehen und daher sollte man so schnell wie möglich Alternative Quellen beziehen. Es kann nicht sein, dass immer noch alles auf Erdöl bassiert. Niemand macht sich darüber gedanken, allerdings ist es wirklich Zeit dass die Menschen umdenke

Mach mal die Augen auf, bevor du hier rumjammerst. Die Umstellung ist schon seit Jahren angelaufen, aber solange Erdöl noch so günstig ist im Vergleich zu Alternativen wird es aufgebraucht. Spricht auch nichts dagegen.
 
@Radish

Du haust hier ein paar Stammtischparolen raus und lieferst kaum bzw. gar keine Fakten.

Es ist ja nicht nur so, dass man mit Öl am günstigsten produziert bzw. fährt, sondern es sehr oft gar keine Alternativen geben würde.

Meines Wissens nach gibt es z.b. für Kunststoff noch gar keine Alternative die sinnvoll ist.

Wenn ich Plastik z.b. bei Verpackungen tausche, dann werden dafür deutlich mehr Bäume gefällt. Außerdem würden sich eingeschweisste Produkte schlechter halten. Es ist also nicht so einfach.

Selbst bei den KFZ ist es ja immernoch so, dass man auf die Lebenszeit eines Autos gerechnet am günstigsten mit einem Verbrennungsmotor fährt. Daher ist momentan auch die Entwicklung richtig erstmal die Verbrennungsmotoren weiter zu entwickeln. Ich bin zwar kein Freund des Downsizing aber für den normalen Anwender ist es immernoch eine saubere Sache und solange man bei den Akkus keine bahnbrechende Erkenntnis findet, wie dieses deutlich mehr Kapazität bieten könen, wird Elektro nie eine Alternative werden die für Berufspendler und Vielfahrer geeignet ist.

Die Entwicklung müsste eher in Richtung Wasserstoff gehen. Ich denke in Zukunft wird man aus einem Mix von LPG, Bioethanol, Elektroauto etc. fahren sprich keine der Techniken wird sich komplett durchsetzen.

Genauso ist heizen mit Heizöl im Effizienzgrad immernoch fast die beste Lösung. Bei ständig steigenden Stromkosten halte ich es auch nicht für klug sich von Strom so abhängig zu machen.
 
du bist deinem Post nach nicht über die neuesten Technologie informiert. Es gibt bereits Batterien, die deutlich mehr speichern können und die deutlich schneller laden. Japanische Entwickler haben solche Baterien getestet, ich weiß nicht genau, wie viel besser sie waren, allerdings waren sie deutlich besser wie dass, was man Heute so kennt. würdest du dich informeiren, wüsstest du schon, dass es die Technologien gibt, allerdings noch nichtg angewendet werden.
 
@Radish

Dann link doch mal bitte den Artikel hier rein.

Wenn ich nach Durchbruch bei Batterien suche, dann finde ich lediglich etwas von der Firma Envia Systems, die im Auftrag von GM dort einen Durchbruch errungen haben soll.

Aber selbst damit sind dann nur Reichweite von bis zu 300km drin. Ein Berufspendler fährt unter Umständen 500-600km und mehr am Tag.

Entweder sind die Batterien nicht so das man sie in einem Auto benutzen kann (zu gefährlich) oder aber sie bieten kaum mehr Kapazität, oder die Technologie ist noch so teuer und unausgereift, dass sie in einer Seriengroßproduktion gar nicht hergestellt werden kann.
 
nebulein schrieb:
...Aber selbst damit sind dann nur Reichweite von bis zu 300km drin. Ein Berufspendler fährt unter Umständen 500-600km und mehr am Tag. ....

Nana, das ist jetzt mal übertrieben. Es mag solche Extreme geben, aber die sind nicht Maßstab und somit nicht Zielgruppe. Gependelt wird im Ø 50-100km. (2004 gab es 30 Mio Pendler, nur 1,5 Mio legen mehr als 50km/Tag zurück, das wird sich nicht völlig umgekehrt haben, Quelle Wiki)

Aber mal zum Thema: vor kurzem habe ich einen Artikel gelesen, bei dem es um den Verkehr in New York ging. Alles war dreckig, es stank, Staus, die Leute haben sich aufgeregt und haben geflucht - und plötzlich gab es eine wirtschaftliche Lösung, die von alleine kam.

Es ging um das NY der 1900er Jahre, also Pferdefurhwerke und der Pferdemist alles dicht gemacht haben. Dann kam das Auto und wurde als techn. Lösung gefeiert. Es war anfangs auch teuer, selten und hatte eine geringere Reichweite als jedes Pferd.

Und so wird es mit dem E-Auto oder anderen Lösungen sein. Erdöl wird abgelöst durch neue Lösungen, die im Laufe der Zeit die alten Lösungen in Leistung und Preis verbessern.

Ich sehe das optimistisch, sobald es wirklich weh tut kommt die Lösung fast automatisch, weil die Leute dann anfangen sich umzustellen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Radish2 schrieb:
Ja, mjan findet zwar immer neue Vorkommen, doch letzendlich wird es irgendwan ausgehen und daher sollte man so schnell wie möglich Alternative Quellen beziehen.
Ja, das irgendwann ist aber noch lange hin. Öl ist immer noch verdammt billig, obwohl der Preis stetig steigt.
Es werden ja immer mehr Reserven als Ressourcen deklariert, weil die Technik voranschreitet und das Zeug wirtschaftlich förderbar ist. Die ganzen Ölsande und Ölschiefer sind ja mittlererweile auch rentabel zu fördern. Zwar ne riesen Sauerei, aber davon gibts eben massig und man kommt einfach dran. Neue Reserven findet man ja auch immer mal wieder. Wer weis ob man die nicht auch in 100 Jahren fördern kann.

Und wenns Öl alle ist, nehmen wir die Kohle. Die hält dann weitere 300 Jahre.
So schnell gehen uns die fossilen Brennstoffe nicht aus.
Nur werden die immer teurer werden, von da aus schadet es nicht rechtzeitig regenrative Energien am Start zu haben.
nebulein schrieb:
Es ist ja nicht nur so, dass man mit Öl am günstigsten produziert bzw. fährt, sondern es sehr oft gar keine Alternativen geben würde.

Meines Wissens nach gibt es z.b. für Kunststoff noch gar keine Alternative die sinnvoll ist.
Kohle, Erdgas, Holz, ...
Alles wo ordentlich Kohlenstoff drin ist kannst du als Ersatz für Erdöl nehmen. ist nur ne Frage des Preises.

Wenn ich Plastik z.b. bei Verpackungen tausche, dann werden dafür deutlich mehr Bäume gefällt.
Naja es gibt ja auch andere Alternativen, musst ja nicht Cellulose basierende Verpackungen als Ersatz nehmen.

Wie wärs zum Beispiel mit Biokunststoffen aus biotechnologisch hergestellter Polymilchsäure? Sind nur momentan teurer als petrochemische Kunststoffe und bei den Eigenschaften hinken sie auch noch etwas hinterher. Aber wenn man wollte könnte man hier auf Erdöl verzichten. (bzw. den Anteil stark reduzieren)
Die Entwicklung müsste eher in Richtung Wasserstoff gehen. Ich denke in Zukunft wird man aus einem Mix von LPG, Bioethanol, Elektroauto etc. fahren sprich keine der Techniken wird sich komplett durchsetzen.
Macht das ganze aber dann ziemlich schwer bei der Marktdurchdringung. Tankstellen könnten nen Problem bekommen wenn sie Erdgas, H2, LPG, Benzin, Diesel und Strom gleichzeitig anbieten sollen.

Was in deiner Aufzählung imho noch fehlt ist Benzin aus regenerativen Rohstoffen. Da hätte man zumindest keine Probleme mit der Infrastruktur. Und man hat da keine ethischen Probleme wie mit Bioethanol.

Das Problem ist, dass alle Technologien vor und Nachteile haben. Es gibt keine die sich besonders hervortut. An allen wird ständig geforscht und Fortschritte errungen, so dass man nicht absehen kann welche Technologie das Rennen machen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wärs zum Beispiel mit Biokunststoffen aus biotechnologisch hergestellter Polymilchsäure? Sind nur momentan teurer als petrochemische Kunststoffe und bei den Eigenschaften hinken sie auch noch etwas hinterher. Aber wenn man wollte könnte man hier auf Erdöl verzichten. (bzw. den Anteil stark reduzieren)
Zitat:
Hinken etwas hinterher? Naja, fürs Plastiksackerl beim Einkauf reichts gerade noch. Allerdings bedenke, dass aktuell selbst im grünsten Bio-Kunststoff noch immer zu einem sehr großen Teil herkömmlicher Kunststoff als Verarbeitungshilfsmittel drinnen ist. (zumindest bei den diversen Mais- und Kartoffelstärke Biokunststoffen unabdingbar; PLA (Milchsäure) "funktioniert" etwas besser)

btw: Nicht mal 10% (eher so um die 8%) des geförderten Rohöls wandert in die Chemische Industrie und davon wird nur etwas mehr als die Hälfte zu Kunststoffen polymerisiert.
Für viele Polymerisationsketten dient jedoch Erdgas als Ausgangsstoff.

Hier braucht man nicht den Hebel ansetzen. 90% des Rohöls führen wir noch immer der dümmstmöglichen Verwendung zu. (verbrennen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt. Das ist aber mit allen Quellen so.

Aber wenn das wirklich ausgehen sollte haben wir immer noch genug Methanhydrid in den Meeren um auf Gas umzusteigen. Wenn aber Öl wech is, isses wech. Methan jedoch kann man mithilfe der Erzeugung von Wasserstoff und dem Beimischen von CO2 erzeugen, welches dann wieder verbrannt werden kann. Mit dem ausgeschiedenen CO2 wiederum kann man dann Bäume nachhaltig aufforsten.

Ein Kunststoffersatz existiert bereits, nennt sich: Arboform. Wo wir wieder bei Bäumen werden.

Dann könnte man noch BHKW einrichten und darin Holz verbrennen, für Warmwasser, Strom und Heizung. Wo wir wieder bei Bäumen wären.... ;)
 
Was für eine einstellung habt ihr denn Jungs? ich kann es nicht glauben, was ihr da schreibt. ist doch egal ob man die Rohstoffe noch hat, was wichtig ist, dass man jetzt langsam umsteigt. japan, Frankreich haben damit angefangen, wenigstens bieten sie Fahrzeuge mit Elektromotor an, Deutschland bietet ein paar wenige an, wahrscheinlich weil alle so denken wie ihr. Wenn das eine ausgeht verbrauchen wir die nächsten Reserven fossilem Brennstoffes, wenn die ausgehen die nächsten etc.

Ihr seit bestimmt auch Leute, die immer Ausdrucke auf schönem weißen Papier in der Frima Drucken, wobei man nur auf recycletem Papier Drucken sollte und Zeitungen komplett abgeschafft werden sollen und durch Ebook Reader ersetzt werden, wie bei Star Trek. Man würde an den Kiosk gehen, die Zeitungen könnte man an Monitore als Vorschau durchlesen, würde dann den Ereader zur Verkäuferin geben, sie würde dann die entsprechende Zeitung aufspielen und somit würde man Unmängen von Papier einsparen.

Wenn ich mir anschaue, wie viel Strom und Rssourcen die Deutschen im täglichen leben verbrauchen ist es einfach nur unglaublich. Im öffentlichen Verkehr in Stuttgart beispieslweise werden nur Busse mit verbrennungsmotor eingesetzt, es gibt nichtmal Strombusse, in jeder haltestelle leuchten unmengen von Lichtern und Werbungen, Kioske bieten so unglaublich viele Printmedien an, wenn man sich dass alles so überlegt ist es wirklich kein Wunder, dass jeden Tag riesige Felder von Bäumen gefällt werden müssen. Im täglichen Leben denkt keiner an die Umwelt, nur an den täglichen Konfort, sonst wäre Papier beispiesweise in vielen Bereichen schon abgeschafft. Zeitung auf einem guten und Konfortablem Ereader wäre auf die dauer sowas von sparsamer. eine Zeitung ist was tolles, dass Papier, wie es riecht und so, allerdings ist die Zeit gekommen, wo die Menscheit auf diesen Luxus verzichten sollte.
 
@Radish2: Neue Technologien schön und gut. Aber kaum jemand wird einen großen Aufpreis für ein Fahrzeug ausgeben wollen, was mehr Nachteile als Vorteile hat. Bzw. können sich das viele auch gar nicht leisten, selbst wenn sie wollten.



@Fu Manchu: Der Vergleich ist nett, passt aber nicht so ganz. Das Auto hat sich auch erst durchgesetzt, als sie deutlich mehr Vorteile hatten als Pferde. Autos kann man den ganzen Tag fahren ohne Kraftverlust, man hat kein Tier um das man scih täglich kümmern muss, man ist schneller und kann mehr transportieren...
Das Elektroauto bleibt auch in 20 Jahren ein Auto, ohne signifikante Vorteile. Man kommt nicht schneller ans Ziel, man wird nicht mehr transportieren können, man wird nie eine größere Reichweite erzielen und die Anschaffungskosten werden auch nie günstiger sein. Der einzige Vorteil ist, dass kein Öl benötigt wird und dass die Abgase nicht in der Stadt emittiert werden, sondern die Kraftwerke es schön verteilen.
Solange es sich für den Nutzer nicht finanziell rentiert, wird das reine Elektroauto auch als Stadtflitzer (wo die begrenzte Reichweite nicht viel ausmacht) ein Nischenprodukt bleiben.

Riesige Mengen an CO2 könnte man übrigens ganz leicht einsparen, wenn man den Ölkonzernen verbieten würde, das Erdgas bei der Ölförderung abzufackeln. Jedenfalls wäre das effektiver und sinnvoller als ein Glühbirnenverbot...

Wasserstoff sehe ich in den nächsten Jahren ohne Chance als Treibstoff. Ganz einfach weil es verdammt teuer ist, eine Infrastruktur dafür aufzubauen. Man sieht es doch auch bei Ladesäulen für E-Autos- So lange da nicht gut dran verdient wird, rührt da keiner einen Finger. Dann lieber den Wasserstoff in Methan umwandeln und ab ins Gasnetz. Da hat man die beste Infrastruktur die man sich vorstellen kann bereits verfügbar. Viellicht eine sinnvolle Übergangslösung.


Edit:
@radish:
Ich kann auch nicht glauben was du so schreibst. redest von neuen Technologien, aber würdest zum Kiosk laufen um deine Zeitung auf den Reader laden zu lassen... Es gibt seit einigen Jahren so eine Erfindung , die heißt Internet ;)
Im übrigen hätten die deutschen Hersteller keine Probleme, ein Elektroauto auf den Markt zu bringen, die Technologie ist vorhanden. Aber momentan ist es einfach gewinnträchtiger, in effizientere Verbrennungsmotoren zu investieren und in Fahrzeuge für aufstrebende Automärkte wie China, Brasilien oder Rußland zu entwickeln. Was passiert, wenn man letzteres vernachlässigt und lieber auf E-Autos setzt sieht man doch gut am Beispiel renault. Ohne ihre Beteiligung an Nissan würden sie genauso knietief im Mist stecken wie Peugeot. Trotzdem investieren die deutschen Konzerne wie VW, BMW und Mercedes Milliarden in die Elektrifizierung. Der Kunde sieht davon nur nicht viel weil keine Autos auf dem Markt gebracht werden, da es sich finanziell noch nicht lohnt. Daher demonstriert man die entwickelte Technik lieber in Prestige Fahrzeugen wie Mercedes SLS E-Cell oder Audi R8 e-tron. Man sieht es ja auch am Volt/Ampera (die im übrigen serielle Hybridfahrzeuge und keine reinen E-Autos sind). Angedacht war, dass ein Werk in den USA und eins von Opel in Europa die Dinger produziert. Es ist noch nicht mal das in den USA ausgelastet.

Was Ressourcenverschwendung angeht hast du sicherlich recht. Aber verzichtest du auf Komfort? Fährst du ausschließlich Fahrrad, egal bei welchem Wetter? Wie oft duscht du in der Woche? Verbraucht deine Toilette nicht eigentlich auch viel zu viel Wasser?
Bevor man an solche Kleinigkeiten rangeht sollte man die Verschwendung im großen Stil abschalten. Wie oben bereits geschrieben das abfackeln des Erdgas bei der Ölförderung, das heizen mit Strom, Industrieanlagen sollten die erzeugte Wärme effizient nutzen usw ...
Ein Elektrobus ist einfach schwer zu realisieren. So ein Bus ist viele Stunden am Tag nonstop unterwegs, wann soll denn die Batterie geladen werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Radish2 schrieb:
Ja, mjan findet zwar immer neue Vorkommen, doch letzendlich wird es irgendwan ausgehen.

ja, irgendwann.aber wieso sollte man eine "reserve" übrig lassen?
wozu? ganz ehrlich, wozu?

Hilft Erdöl der Natur? sterben ohne Erdöl haufenweise Tierrassen?
wem Hilft Öl?

es gibt Konzerne welche damit Richtig viel Asche verdienen.
wenn das Öl weg ist, dann werden die mit nem anderen Rohstoff richtig viel Asche verdienen.
also um diese Konzerne würde ich mir an deiner stelle keine Sorgen machen.


Radish2 schrieb:
doch, man sollte immer ein wenig Erdöl vorkommen da lassen, falls man in einem Notfall schnell Erdöl Ressourcen braucht, alles bis zum letzten Tropfen zu erschöpfen ist nicht wirklich gut.
Notfall?
wenn die Marsmenschen angreifen?
was für einen "Notfall" sollte es denn geben, dass man unbedingt Erdöl braucht?
"Etwas" wird es sowieso immer geben. Und wenn die Förderung 50€ pro Liter kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Florian, dein Posting ist eher ignorant. Es kann immer wieder Notfälle geben, eine Bedrohung aus dem all ist in der Tat eine Möglichkeit, beispielsweise ein Asteroid oder eine große naturkatastrophe, wo man schnell Erdöl Ressourcen benötigen würde um herzustellen, ein theoretisches Scenario.

außerdem ist es von dir Dumm zu sagen, dass man es einfach bis zum letzten Tropfen verschwenden soll, sag einmal, bist du so ein kapitalist, dass du keinen Funken Moral in dir hast? Moralisch ist es nicht zulässig, dass man Ressourcen einfach so bis zum letzten Tropfen verbraucht, für die die natur Millionen von jahre gebraucht hat um sie herzustellen. Schreinbar hast du keine Moral.

Wegen den Kosten, verdammt, es wird doch sowieso nur Gewinn von den Firmen gemacht, da wird es zeit, dass man endlich neue Ressourcen anwendet oder wenigstens die Technologie perfektioniert. Den glaub mir, die alternativen Energien sind bei weitem noch nict perfektioniert.

Es wurde bei manchen Dokumentationen über Bergbau am Mond gesprochen und von Ressourcen- Gewinnung und ich halte dies für eine sehr gute Idee und hoffe, es lässt sich demnächst realisieren, die Kosten sind zwar enorm, doch der Mond hat ein spezielles material, dass man hier auf der Erde nicht hat mit dem man die Energieprobleme der ERde lösen kann, ich weiß nicht mehr was es genau war, bisher ist nichts passiert, obwohl ich die Sendung vor zwei Jahren gesehen habe.
 
nochmal, was nützt der Natur Erdöl?
wenn es jetzt um bedrohte Tierarten ginge, dann könnte ich deine Einwände ja verstehen.
aber der Natur ist es doch völlig egal ob in der erde nun Erdöl steckt oder nicht.

meine Einstellung hat nichts mit Moral zu tun, das ist Gleichgültigkeit!
es ist schön, dass man mit Erdöl nen günstigen Energieträger gefunden hat.
aber wenn der Energieträger weg ist, dann nimmt man eben einen anderen.
denn nichts anderes ist Erdöl, ein Energieträger.
Und das ist bei gott nichts schützenswertes.


Ich lass ja auch nicht in der nächsten Kiesgrube 20 Tonnen Kies übrig, damit sich spätere Generationen am Kies erfreuen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Florian, Erdöl ist zwar ein energieträger, man sollte Ihn allerdings trotzdem nicht restlos ausschöpfen, ich glaube du bist entweder zu Ignorant oder verstehst es einfach nicht. Die alternativen energien, die die Menschhheit finden und perfektionieren wird, werden mit Sicherheit schwieriger herzustellen sein als Erdöl, pflanzliche energien, chemische Energien und so weiter, wenn dann mal ein Notfall eintritt und schnell Erdöl Ähnliches Zeug benötigt wird jedoch kein Tropfen mehr vorhanden ist, was macht man dann? Man muss immer etwas von dem Zeug übrig lassen, meiner Meinung nach.

@Nasenbär, Du hast Recht mit Ereader und Internet, allerdings wird nicht jede ältere Person ins Internet gehen und sich Zeitungen runterladen, daher sollen Kioske so wie oben esagt ausgestattet sein. Wen man eine Reise von zwei Tagen macht und sich dann wo anders eine Zeitung kaufen will, geht man ins Kiosk (wo auch verkäufer arbeiten und die ARbeitsplätze bestehen bleiben) und schaut sich über Touchscreen die Inhalte der gewünschten zeitung dort an, die Titelseiten. Wenn einem eine Zeitung oder Zeitschrift zusagt, bittet man die Verkäuferin den Ereader anzschließen und die Zeitung auf den E-Reader zu laden. so würde das System auch für ältere oder unerfahrene Mneschen funktionieren, denn man könnte ein E-REader leicht programmieren, sodass er garnicht an einen Computer erinnert. Übrigens sollten keine Karten oder Chips für die Zeitungen hergestellt werden, da diese auch unmengen an Ressourcen kosten würden (jede Zeitung eine Karte, sowas wäre eine Verschwendung ohnegleichen.) E- Reader an Dockingstation im Kiosk oder am Pc Zuhause, Zeitung aufpsielen lassen, fertig. Konfortabler, farbiger Lesespaß für Unterwegs und stark reduzierter papierverbrauch. Die Verkäufer würden ihre Arbeitsplätze nicht verlieren, da sie anstatt die papierzeitungen zu verkaufen einfach die Daten von Ihrem Computer auf den Reader gegen eine Gebühr aufpsielen. Wenn ich in Deutschland eine wichtige Position indetr Politik hätte, hätte ich es schon längst durchgesetzt.
 
Sherman123 schrieb:
Hinken etwas hinterher? Naja, fürs Plastiksackerl beim Einkauf reichts gerade noch.
Worum gings denn gerade? Wenn ich mich recht erinnere Verpackungen.
Und reicht gerade noch ist ja wohl der Witz des Jahres. PLA taugt alle mal dafür PE und PP in Verpackungen und simplen Gegenständen zu ersetzen. Und das reicht ja auch. Der Großteil der Kunststoffe geht in die ganzen Einwegartikel.

Ich hab ja auch nie davon gesprochen, dass Biokunststoffe jetzt schon für komplexe und belastete Bauteile taugen. PLA kann sicher nicht halogenierte Polyolefine ersetzen.

Sicher wäre es eh besser den Kunststoffmüll grundsätzlich zu verringen. Mir immer wieder unverständlich warum manche bei jedem Einkauf Tüten dazu kaufen. Aber kompostierbare Polymere auf Basis nachwachsender Rohstoffe ist sicher nicht das verkehrteste.

Aber klar ist auch das so manche Discounter mit ihren Biotüten nur Bauernfängerei betreiben. Da ist dann nur ein Monomer biotechnisch hergestellt und 90% weiterhin petrochemisch und die bewerben das als Biotüte. Aber das wurde mittlererweile glaub ich verboten wenn ich mich nicht irre.


Radish2 schrieb:
außerdem ist es von dir Dumm zu sagen, dass man es einfach bis zum letzten Tropfen verschwenden soll, sag einmal, bist du so ein kapitalist, dass du keinen Funken Moral in dir hast? Moralisch ist es nicht zulässig, dass man Ressourcen einfach so bis zum letzten Tropfen verbraucht, für die die natur Millionen von jahre gebraucht hat um sie herzustellen. Schreinbar hast du keine Moral.
Wenn du mal wieder auf die sachliche Schiene zurück kommst kann man vielelicht wieder vernünftig weiter diskutieren. Die Moralkeule ist hier völlig fehl am Platze und Beleidigungen erst recht. Nur weil wir nicht so naiv sind wie du sind wir hier nicht die Vollassis.
Hier ist sicher keiner gegen regenerativen Energien, aber das ganze hat momentan noch seine Grenzen. Da muss (und wird auch) noch viel geforscht werden. Man kann in einer Marktwirtschaft nichts an den Mann bringen was wirtschaftlich nicht rentabel ist.

Radish2 schrieb:
Was für eine einstellung habt ihr denn Jungs? ich kann es nicht glauben, was ihr da schreibt. ist doch egal ob man die Rohstoffe noch hat, was wichtig ist, dass man jetzt langsam umsteigt.
Mh? Du hast doch behauptet die fossilen Rohstoffe gehen zur neige. Und wenn man das widerlegt, dann hat man eine verwerfliche Einstellung? Es ist nun mal kein Argument für regenrative Energien. In absehbarer Zeit gehen uns die Rohstoffe nicht aus.

japan, Frankreich haben damit angefangen, wenigstens bieten sie Fahrzeuge mit Elektromotor an, Deutschland bietet ein paar wenige an, wahrscheinlich weil alle so denken wie ihr.
Das große Problem was wir haben ist die Energie bereitzustellen und sicher nicht diese zu verbraten.
Gerade Frankreich hat nen sehr sehr geringen Anteil an Strom aus regenerativen Quellen und setzt schön auf Atomstrom. Deren Strompreis ist auch erheblich geringer als bei uns.
Da sind Elektrofahrzeuge natürlich auch eher interessant.
Die machen das sicher nicht aus ökologischer Überzeugung, dann hätten sie ihren Strom schon längst anders produziert.
Man sollte ich erstmal darauf Konzentrieren den Strom regenerativ zu erzeugen, das Bauen von Elektrofahrzeugen ist das kleinste Problem was wir haben.
 
Sollte es wirklich zu dem unwahrscheinlichen Fall kommen das man auf Öl angewiesen sein sollte mangels alternativen kann man sich auch einfach erneut Erdöl herstellen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fischer-Tropsch-Synthese <-- wurde schon im 2. WK eingesetzt um Brennstoffe für den Antrieb von Motoren zu produzieren, ist nur vergleichsweise ineffizient. Also teurer als neues Öl zu pumpen.
 
Und was ist wenn nach dem Notfall noch ein Notfall auftritt -> doppelt so viel Erdöl "sparen.
Und was, wenn noch einer auftritt?
Und dann noch ein viel schlimmerer?

Was wenn die Erde plötzlich eine chemische Reaktion durchführt, und alles Erdöl unbrauchbar wird?

Man kann immer irgend ein Szenario/Rechtfertigung finden (wobei das in meinen Augen keine Erklärung für "spart Erdöl für den worst case") ist.

Nen E Auto kostet 50k
Nen Benzinauto 20k

Dein Budget: 20k
(jeweils frei erfundene Zahlen)

Ich wette du kaufst dann natürlich das E-Auto...

Es rentiert sich einfach nicht bzw. können es sich nicht alle leisten. Zumal ander Autos schöner aussehen bei besserem P/L-Verhältnis (ja nur darum geht es: P/L - es sei denn Kohle(Geld) ist eh egal ;))
Jetzt brauchst du auch nicht kommen mit "ja in 150 Jahren und 2Millionen gefahrenen Kilometern (/Hyperbel) würde sich das wieder armortisieren - auch wenn das Auto niemals so lange durchält....

Und was ist Moral? Richtig eine subjektive Bewertung von Dingen durch den/einen Menschen.
Und nicht ein von der Natur vorgegebenes Axiom - deswegen ist Moral in meinen Augen "nur Gefasel" und eigentlich unnötig.
 
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