Erdöl geht aus und zu wenig wird unternommen um neue Energen zu verwenden

Lustig, wie radish2 diejenigen, die nicht seiner Meinung sind, als ignorant beschimpft. Seine Meinung fußt auf so großartigen Argumenten wie, "ich weiß zwar nicht genau, um wieviel besser sie sind, aber ich habe irgendwo gelesen (...)"

SO sieht echtes Expertentum aus! :D
 
DDM_Reaper20 schrieb:
Seine Meinung fußt auf so großartigen Argumenten wie, "ich weiß zwar nicht genau, um wieviel besser sie sind, aber ich habe irgendwo gelesen (...)"

SO sieht echtes Expertentum aus! :D
Da musste ich an den Film "Der Diktator" denken, als der Nuklearphysiker den Diktator fragt, ob er sich sein Wissen über Atomwaffen aus Cartoons angeeignet hat. :lol:
 
Lassen wir seine Argumentationsbasis auf subjektiver Linie weg.

Er hat dennoch Recht mit der Aussage, dass wir das Öl nicht sinnlos verschleudern müssen oder nicht? Nehmen wir nur mal, wie es ja heute auch ohne wirkliche kostenintensive Möglichkeit wäre, das Gas.

Erdgas welches aus anderen Ländern kommt, kann heute in Autos verbrannt werden, es kann in BHKW verbrannt werden, es kann als Energieträger fungieren. Es besteht größtenteils aus Methan welches sich bei der Verbrennung mit Sauerstoff zu CO2 und 2H2O reagiert. Sollte das Erdgas ausgehen kann man, wie schon oben von mir beschrieben Methanhydrid nutzen. Das mit denselben Maschinen, das mit denselben Technologien, kein lästiger Umstieg auf eine andere Art, Zeit genug auch diese Maschinen effizienter zu machen, den Abbau von Methanhydrid effizienter zu machen.

Zeit genug um Kohle abzubauen, zu lagern, alte Stätten aufschütten und Bäume zu pflanzen, die das CO2 binden.

Sollte das Methan dann tatsächlich alle sein, kann man mit Windparks oder wie auch immer mit Strom, Wasserstoff herstellen und CO2 hinzugeben, hat man wieder Methan. Man muss wieder nicht umstellen. Ja, jetzt kommt ihr mit Wirkungsgrad, ich kanns förmlich riechen. Aber bei der heutigen Speichertechnologie bei Akkumulatoren oder den Verlusten im Stromnetz geht ebenso einiges flöten. Der Vorteil ist zudem, dass niemand umsteigen muss. Und wenns Methan weg ist kratzt es keinen, weil Methan nicht für andere Dinge wie eben auch die langkettigen Polymere eingesetzt wird.

Die hätten wir dann aber noch in Form von Öl vorhanden, wo keine Alternative sinnvoll ist.

Oben hatte ich es schon einmal geschrieben, es gibt Bio-Kunststoffe, ich weiss wohl nicht, ob man daraus auch Tüten machen könnte, ob sie so dünn gemacht werden könnten. Denn die zerfallen einfach nach Jahren, was die Kunststofftüten wiederum nicht tun. Oder die Aluminiumdosen etc. etc. Eine sich selbst nach Jahren zersetzende Plastikflasche ist einfach genial.
 
S!lent Death schrieb:
Sollte es wirklich zu dem unwahrscheinlichen Fall kommen das man auf Öl angewiesen sein sollte mangels alternativen kann man sich auch einfach erneut Erdöl herstellen.
Naja, dass man daraus Erdöl erstellt ist nen bisschen flapsig ausgedrückt.
Man stellt einfach die chemischen Grundstoffe her, die man auch mit Erdöl produzieren würde. Das ist das wo ich sagte man kann mit allem was viel Kohlenstoff enthält Erdöl ersetzen. Einfach ne Vergasung und Fischer-Tropsch und du bist da wo du nach der Erdölraffination mit deinem Benzinschnitten bist. Man kann auch direkt Olefine für die Kunsststoffindustrie synthetisieren.

Shells V-Power und wie sie alle heißen sind ja synthetische Kraftstoffe auf Basis von Fischer-Tropsch. Wenn dann das Synthesegas aus regenerativen Quellen stammt (Biomasse, Müll) hat man seinen Biokraftstoff. Vor allem ist es egal woher der Kohlenstoff kommt. Man ist nicht wie bei der Bioethanolproduktion auf Stärkehaltige Biomasse angewiesen, was ja ethische Diskussionen auslöst, sondern kann wirklich Restbiomasse verwenden. (Restholz, Stroh, etc).

So ineffizient ist es aber gar nicht mehr. In Ländern wo viel Kohle vorhanden ist aber kein Öl wird es schon genutzt und ist immer mehr im kommen. In Südafrika stehen schon einige Anlagen und in China sind einige in Bau. Der Vorteil ist, dass auch minderwertige, billige Kohlen verwendet werden können die nicht für Kraftwerksprozesse, geschweige denn zur Verkokung taugen.

Aber da wir keine billig zu fördernden Kohlen haben ist das ganze in Europa weniger interessant. Da sind eher Kleinanlagen zur Biomassevergasung sinnvoll. Momentan aber nur rentabel wenn auch die entstehende Wärme sinnvoll genutzt wird.
 
Mich wundert es, dass ihr edie elektrotechnologie icht für gut heißt, mit den neuen Batterien, die es schon gibt kann man deutlich mehr Strom in deutlich eniger zeit laden und die Reichweite ist ganz anders. Es wurden auch Batterien gezeigt, die sofort zu laden sind, ich weiß nicht mehr wie die Technologie hieß und dan auch welche, die die tausendfache Leistung einer normalen Batterie haben. In den nächsten Jahren wird sich daviel tun.

ich wollte auch dass Wasserstoff Serienreif wird, allerdings sehen die Hersteller zu große Gefahren im Wasserstoff und wenn dem so ist, sollte man es weglassen, man möcht enicht Angst ahben, das Fahrzeug könnte jeden Moment explodieren und einen killen.
 
Diese Akkus die du beschreibt gibt es aber noch nicht und es wird noch lange dauern bis sie einerseits die Nachteile des E-Autos stark verringern und bezahlbar sind.
Klar ist der Elektroantrieb eine spannende und interessante Technologie, kann aber momentan den Verbrennungsmotor nicht ersetzen. Das heisst ja nicht das man die Technologie nicht gut heisst, aber es wird noch viele Jahre dauern bis sie sich durchsetzt.
Übrigens kann ich auch viel erzählen über tolle Technologien dessen Namen ich vergessen habe. Wenn du nichtmal eine Quelle dazu finden kannst, dann wird es keine Technologie sein, die in den nächsten Jahren serienreife erlangen könnte.
 
@Radish2
Du musst einfach mal lernen zwischen Forschungsprojekten und marktreifen Produkten zu unterschieden.
Es gibt tausende Projekte zu erneuerbaren Energien und zur Energiespeicherung. Nur sind fast alle noch nicht dafür geeignet im großen Maßstab eingesetzt zu werden, sowohl aus technischen als auch ökonomischen Gründen.

Und zum Thema H2. Die Sicherheit ist ja nicht das größte Problem. Es ist eher der Transport. Das H2 darfste dann von der Küste per LKW und Bahn durch die Republik karren. Da hat die Methanisierung schon so ihren Charme, auch wenn der Wirkungsgrad gammelig ist.
H2 könnte man dann eher vor Ort speichern und zu Spitzenzeiten durch ne Gasturbine jagen. Aber dazu müsste auch mal das Stromnetz ausgebaut werden. Die elektrische Energie will auch transportiert werden.
 
Sorry, aber haben wir nicht genug andere Probleme?
Ich mache mir eher gedanken darum, warum immer noch "die letzten lebendigen Wale "dieser Welt für die Fleischeslust eines überwiegend 90 % Asiatischen Marktes gnadenlos gejagt, ausgerottet und abgeschlachtet werden.
ROHSTOFF ist kein Lebewesen und wie wir hier schon zig mal gehört haben auch teilweise nicht wirtschaftlich förderbar, solange gewisse reserven bestehen.
 
Radish2 schrieb:
Es wurde bei manchen Dokumentationen über Bergbau am Mond gesprochen und von Ressourcen- Gewinnung und ich halte dies für eine sehr gute Idee und hoffe, es lässt sich demnächst realisieren, die Kosten sind zwar enorm, doch der Mond hat ein spezielles material, dass man hier auf der Erde nicht hat mit dem man die Energieprobleme der ERde lösen kann, ich weiß nicht mehr was es genau war, bisher ist nichts passiert, obwohl ich die Sendung vor zwei Jahren gesehen habe.

Was du meinst, ist Helium-3. Die Vorkommen auf dem Mond reichen, um die nächsten Jahrtausende über die Runden zu kommen.

Es gibt allerdings eine Reihe von Problemen dabei:
- Die nötigen Reaktoren fehlen, um das Helium-3 mit Deuterium oder gar mit Helium-3 zu fusionieren.
- Auf 100 Tonnen Gestein kommt 1 Gramm Helium-3 --> viel Spaß beim extrahieren.
- Es gibt keine Möglichkeit, das Zeug in größeren Mengen wirtschaftlich auf die Erde zu bringen. Als Lösung wird öfters von einem Weltraumfahrstuhl gesprochen, der wiederum mit derzeitigen Mitteln nicht realisierbar ist.
-Kosten, wer soll die Billionenbeträge (!) aufbringen, die Forschung und Umsetzung erfordern?

Bis diese Hindernisse überwunden sind, werden Jahrzehnte vergehen, also "demnächst" wird da erstmal garnichts realisiert.
Nach derzeitigem Stand sind übrigens die Russen die ersten, die ab 2020 mit der Förderung beginnen wollen. Weitere Mondmissionen sind von den USA, Japan, der ESA und Malaysia geplant. An dieser Front wird also schon gearbeitet, aber was (noch) nicht geht, das geht halt nicht.
 
@Keks2me

Na so kannst du auch nicht argumentieren. Da ist das Ausrotten der Wale doch eher ein kleines Problem. Treffender ist da schon eher die globale Erwärmung mit zunehmenden Wetterextremen. Außerdem kann sich nicht jeder über alles Gedanken machen, sondern jeder braucht sein Steckenpferd.
 
ich wollte auch dass Wasserstoff Serienreif wird, allerdings sehen die Hersteller zu große Gefahren im Wasserstoff und wenn dem so ist, sollte man es weglassen, man möcht enicht Angst ahben, das Fahrzeug könnte jeden Moment explodieren und einen killen.

Aus dem Grund schreibe ich ja, dass man das einfach in Methan wandeln kann. Methan wird auch heute zur Heizung in Häusern und zum Autofahren genutzt. Methan hätte keine solch explosive Wirkung wie Wasserstoff.

bensen sagt es schon, dafür müsste unser Stromnetz besser sein. Und in meinen Augen auch das Gasnetz.

@Keks2me
Das Totschlagargument bei allen Diskussionen: Gibts denn nicht bessere Themen?

Also ich persönlich würde Wale nicht im geringsten vermissen, du? Würdest du den Neandertaler vermissen? Den grünen Pfeilgiftfrosch oder Löwen? Ich will hier nicht schreiben, dass wir dazu moralisch und ethisch entscheiden dürfen wer lebt oder stirbt, aber nichts anderes macht das Tierreich und eben die Evolution des Angepassten Tag für Tag. Wir sind nun einmal die herrschende Rasse der Tiere auf der Erde, und daher werden wir alle Möglichkeiten der Expansion nutzen bis wir uns selber gegenseitig wegen mangelnder Ressourcen platt machen. Vielleicht erheben sich doch einmal die Klugen die uns zum Stoppen bringen. Aber wenn du z.B. keine Wildschweine tötest und ein Wildschwein-Tötungs-Gesetz unterschreibst, dann wimmelt es in kürzester Zeit in den Straßen von Wildschweinen, die sich angepasst haben an unsere momentane Lebenssituation.

Rohstoff ist aber aufbrauchbar im Sinne von komplett umgewandelt. Das Öl ist ja nachher nicht wieder auffindbar, da es chemisch umgewandelt wurde. So wie eben Methan umgewandelt wird. Nur Methan kann man später wieder zu CO2 und Wasser umwandeln. Wasser wiederum spalten um Sauerstoff und Wasserstoff zu bekommen. Welches wir mit dem CO2 anreichern um Methan zu bekommen. Ein ewiger Kreislauf, völlig nachhaltig, nur durch Verluste behaftet, aber unendlich nutzbar.

@killray
Treffender ist da schon eher die globale Erwärmung mit zunehmenden Wetterextremen.

Auch das ist ein nicht wirklich schlagendes Argument. Wenn einer der großen Vulkane plötzlich ausbrechen würde und Aschewolken in die Atmosphäre bläst, mit viel Schwefel und Kohlenstoff, wer kann dann berechnen welche Auswirkungen das insgesamt mit der heutigen CO2, Methanerzeugung und Kohlenwasserstoffe die wir in den letzten Jahrzehnten abgesondert haben? Wenn die Polkappen schmelzen und darunter befindet sich eingeschlossen Methanhydrit, dann werden wir vielleicht alle vergast? Und das soll noch nichtmals ein Scherz sein. Auswirkungen sind immer nur solange feststellbar, wie berechenbar. Der Klimawandel ist aber nur in einem kleineren Sinne berechenbar, es fehlen aber viel zu viele Konstanten die ihn nur auf uns zurückverfolgbar machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Arcanus, ja, ich meinte helium 3, gut dass schon interesse an der Förderung besteht, ist wichtig sowas.
Ergänzung ()

]quote]Auch das ist ein nicht wirklich schlagendes Argument. Wenn einer der großen Vulkane plötzlich ausbrechen würde und Aschewolken in die Atmosphäre bläst, mit viel Schwefel und Kohlenstoff, wer kann dann berechnen welche Auswirkungen das insgesamt mit der heutigen CO2, Methanerzeugung und Kohlenwasserstoffe die wir in den letzten Jahrzehnten abgesondert haben? Wenn die Polkappen schmelzen und darunter befindet sich eingeschlossen Methanhydrit, dann werden wir vielleicht alle vergast? Und das soll noch nichtmals ein Scherz sein. Auswirkungen sind immer nur solange feststellbar, wie berechenbar. Der Klimawandel ist aber nur in einem kleineren Sinne berechenbar, es fehlen aber viel zu viele Konstanten die ihn nur auf uns zurückverfolgbar machen. [/quote]

Ich habe diese Theorie auch öfters im Fernsehen gesehen. Hoffentlich kommt es nicht soweit, dass die Polkappen schmelzen, den dass, was dann passieren würde, wäre eine riesige katastrophe, es müssen Maßnahmen dafür ergriefen werden.
 
Onkelhitman schrieb:
Auch das ist ein nicht wirklich schlagendes Argument. Wenn einer der großen Vulkane plötzlich ausbrechen würde und Aschewolken in die Atmosphäre bläst, mit viel Schwefel und Kohlenstoff, wer kann dann berechnen welche Auswirkungen das insgesamt mit der heutigen CO2, Methanerzeugung und Kohlenwasserstoffe die wir in den letzten Jahrzehnten abgesondert haben?...

War ja auch nur ein Beispiel dafür das uns drängende Themen nicht ausgehen. Welche wichtig sind entscheidet dann wohl eher die persönliche Präferenz. Außerdem hätte hätte Fahrradkette, mir kann auch morgen ein Ziegel auf den Kopf fallen und mir ist dann alles wurscht. Heißt ich halte mich an die heutigen verfügbaren Fakten und beschränke mich aufs wesentliche als alle Eventualitäten mit einzubeziehen.
 
@ bensen: Ich bin kein Chemiker. Hab mir ehrlich gesagt den wikipedia Artikel auch nicht groß durchgelesen. Ich weiss nur das es Verfahren gibt womit man die entsprechenden Moleküle auch snythetisch basteln kann. (wahrscheinlich sind auch hier wieder Fehler drin ^^)


Zu Wasserstoff: Hier stockt die Entwicklung schon seit einiger Zeit. Es gibt zwar verschiedene Brennstoffzelltypen. Jede haben alle gewisse Vor- & Nachteile. Sei es der Wirkungsgrad, die Betriebstemperatur, oder einfach die Kosten. Wer mehr wissen will darf den wikipedia Artikel lesen und verstehen. Der gibt schonmal einen groben Einblick.

Wer kennt hier übrigens noch den guten Natrium Schwefel Akku? Niemand!? Der wurde in den 70er nämlich auch schonmal als heiliger Gral gefeiert. Aber hat sich letztendlich nicht durchsetzen können. (im Vergleich zum Blei-Akku versteht sich)
 
Die globale Erwärmung ist aber nicht vorauszuberechnen. Das will ich damit sagen, und ist daher von uns so auch nicht verhinderbar. Wir wissen einfach nicht, welche Konstanten noch dafür oder dagegen sprechen.

Wann war es, ich habe letztens gelesen, dass es wohl einen riesigen Kometenschauer um die Zeit von Karl des Großen hab (bin kein Astrologe, bin mir nicht sicher ob man es Kometen, Meteoriten, Asteroide nennt). Vielleicht wird bei einem "Beschuss" von vielen Teilchen gleichzeitig auf unsere Athmosphäre auch ein Effekt verursacht, der den Pegel steigen lässt und die Erde angreifbarer macht. Wir wissen es nicht.

Natürlich kann man diese Werte alle nicht mit einbeziehen, sie sind zum Teil einfach unbekannt.

Wir können, wie du schreibst, was an denen ändern, die wir wissen, und deren wir uns bewusst sind. Ob diese aber tatsächlich eine Änderung zum Guten hervorrufen, das wissen wir gar nicht, da wir dafür einen Versuch starten müssten. Und selbst wenn wir den machen würden, es könnte zum Aufhalten des Klimawandels und einer Stabilisation führen, oder vielleicht sogar zur Eistzeit, die immer mal wieder auf der Erde herrschte. Vielleicht verhindern wir eine Eiszeit. Ich weiss es nicht, und möchte nicht soweit gehen dahingehend Theorien aufzustellen, aber wenn bei einer Gleichung sehr viele Faktoren unbekannt sind, dann kann nicht am Ende 42 rauskommen ;) Sondern nur: Irgendwas.

@Radish2
Du kannst keine Maßnahmen für etwas ergreifen, dessen Ausgang ungewiss ist. Weisst du was passiert? Vielleicht vergessen wir einen blöden Parameter, oder um es noch spitzer auszudrücken, vielleicht rebellieren dann die Wale gegen uns und durchtrennen unsere Unterseekabel. Es kann nicht ausgeschlossen werden, also ist es eine Möglichkeit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, auch wenn diese z.B: 1: 1 000 000 ist. Wenn wir aber die Auswirkung nicht kennen, wie sollen wir uns dagegen wehren?
 
Also bei aller liebe, aber ich mache mich halt über etwas relevanteres sorgen das ein lebewesen betrifft und nicht nur eine chemische umwandlungsform wie Rohöl.
Niemand will hier jetzt anfangen mit Kindern in Afrika, die nichts zu essen haben.
Es ist doch wohl sehr relevant ob ich etwas "ausbeute" "jage" und abschlachte, bei dem ein Lebewesen Todesängste verspürt um dann nur als Delikatesse auf einem Tisch zu landen oder ein Problem in 20 Jahren habe das schon seit 20 jahren als Problem deklariert wird um dann wieder in 20 jahren kein Problem zu sein.

Wir würden auch überleben ohne Rohöl und ohne Wale, aber stelll dir mal vor ohne "ÖL" da auch keine massive Waljagd, also kommt es mir sogar sehr gelegen wenn nicht bis dahin alle tot sind.

Das mit den Wildschweinen und Neandertalern finde ich sehr weit hergeholt, -Äpfel > Birnen
 
Gar nicht, der Neandertaler ist auf Grund der Evolution und des überlebens des Anpassungsfähigsten ausgestorben. Wäre der Neandertaler zu seiner Zeit angepasster gewesen, wären wir vielleicht mit dem Neandertaler verwandt.

Er ist aber ausgestorben, weg, vermisst du ihn? Es ist dasselbe wie mit den Tieren. Der Neandertaler, und ja, auch wir, sind Tiere. Wie man das definiert ist eine Sache, da wir aber von Tieren abstammen sind auch wir nur Tiere. Tiere mit einem Gewissen (nicht immer), mit einem leistungsfähigen Gehirn. Aber eben immer noch Tiere.

Es ist doch wohl sehr relevant ob ich etwas "ausbeute" "jage" und abschlachte, bei dem ein Lebewesen Todesängste verspürt um dann nur als Delikatesse auf einem Tisch zu landen

Das ist deine Definition von "ausbeute". Jeden Tag gibt es Menschen die Todesangst haben und auf bestialische Weise getötet werden. Dennoch würde ich nicht soweit gehen es über die Todesangst eines Tieres zu stellen. Was ist mit einem Baum? Weil er die Todesangst nicht besitzt kann ihm die Kettensäge egal sein? Hat er nicht auch eine Daseinsberechtigung? Und was ist mit den Pflanzen die wir essen?

Pflanzen wie Tiere sind nur auf eines aus, zu expandieren und in einem Lebensraum zu überleben. Können sie dies nicht, oder können sie noch nichtmals das sein, wie sie nach jahrhunderten, Jahrtausenden geworden sind, dann sterben sie aus. Ich würde auch nicht den fiktiven Ultraviolett-Schmetterling vermissen. Würdest du z.B. mich vermissen? Nehmen wir an, ich sterbe. Würdest du sagen "Ne, also ohne Onkelhitman will ich auch nimmer"? Immerhin bin ich auch nur ein Individuum. So wir eben eine gesamte Rasse oder Tierart.

Klar brauchen wir uns nicht darum zu prügeln, ob das Abschlachten nicht falsch ist, und man Wale ja in Ruhe lassen könnte. Du machst dir über etwas relevantes Sorgen, aber wenn das Öl knapper wird und kein Umstieg stattfindet, dann ist die Rasse Mensch gefährdet.
 
Nasenbär schrieb:
...@Fu Manchu: Der Vergleich ist nett, passt aber nicht so ganz. Das Auto hat sich auch erst durchgesetzt, als sie deutlich mehr Vorteile hatten als Pferde. Autos kann man den ganzen Tag fahren ohne Kraftverlust, man hat kein Tier um das man scih täglich kümmern muss, man ist schneller und kann mehr transportieren...
Das Elektroauto bleibt auch in 20 Jahren ein Auto, ohne signifikante Vorteile. ...

Klar wurde das Pferd erst abgelöst, als es keine Vorteile zum Auto mehr hatte - was ich ja auch schrieb. Und ich gebe dem E-Auto weniger als 20 Jahre um für mehr als die Hälfte der Nutzer Vorteile zu haben ggü dem Benziner
 
Zugegeben, 20 Jahre ist ein langer Zeitraum in dem viel passieren kann. Ich meinte es ja auch nur in der Art, dass die Unterschiede Pferd<->Auto wesentlich größer sind als Auto<-> E-Auto. Die Vorteile sind die geringeren Betriebskosten und weniger Abgase in der Stadt. Das war es ja auch schon. Der Erfolg des E-Autos ist also sehr stark am Öl- und Strompreis gekoppelt.
Die Nachteile wie Reichweite, und Kosten müssen da erstmal behoben werden. Für PKW in 20 Jahren sicherlich machbar, zumindest die Kosten, aber bei LKWs bin ich da skeptisch. Die haben ja Tanks von mehreren hundert Litern, um das zu ersetzen muss man sich dann was anderes einfallen lassen.
 
Zurück
Oben