Erdöl geht aus und zu wenig wird unternommen um neue Energen zu verwenden

Deswegen wird ja auch auf Wasserstoff gesetzt.
Fusionieren, nicht spalten!

Ich glaube nicht, dass uns bis 2031 der Wasserstoff ausgehen wird. (lol)
 
Bookstar schrieb:
dass die Uran Vorräte schon sehr weit aufgebraucht sind
das Uran, welches zum derzeitigen Preis Wirtschaftlich Förderbar ist, reicht noch für 200-400 Jahre (jeh nach Quelle)
Die Vorräte, welche man derzeit nicht wirtschaftlich Fördern kann, sind um ein Vielfaches Größer.
um die Uran Vorkommen muss man sich also bei Gott keine Sorgen machen.
Das dürfen die im 22 Jahrhundert machen, aber ganz sicher nicht WIR!

Die Regenerativen Energien haben zudem fast alle samt einen Riesen Nachteil, sie sind nicht immer da.
EON hat z.b. einen Rießen Windpark in der Nordsee, 900MW wenn ich mich nicht irre.
klingt erstmal toll, aber es gibt immer wieder Tage, Da Liefert der Park Nichts, radebutz nix!
Das Problem Löst man relativ Leicht, man Baut einfach nen Spitzenlast Kraftwerk welches diese Einbrüche Ausgleichen kann.
toll, nun hat man ne Rießige Windanlage, braucht aber dennoch nen Teures Gaskraftwerk....
Man hätte natürlich auch nen Billiges Kohlekraftwerk Aufstellen können...

Normale Kraftwerke Laufen zwar auch nicht immer (Wartung usw.) Das stellt aber kein Problem dar, da lässt man z.b. einfach nen Kohlekraftwerk nen Tag lang mit 105% laufen.
Sag das mal ner Wind Anlage, sie soll nun 105% Leisten, oder ner Solar Anlage -.-


und Anschließend Meckert man wieder, dass der Strom Teurer wird!:freak:
2009 Zahlten wir um die 6 Milliarden Subventionen für Regenerative Energien.
2010 Waren es schon über 10 Milliarden.
2011 mal schaun ob man unter 15 Milliarden bleibt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wurde teilweise einfach in die falsche Technologie investiert. Hier in Deutschland werden riesige Solaranlagen gebaut. Nutzen/Kosten stehen da in einem ganz schlechten Verhältnis, da ist die Windkraft schon besser.
Aber die regenerativen Energien werden nur eine Chance haben, wenn da Europa an einem Strang zieht. Die Solaranlagen werden im Süden (z.B. Portugal Spanien Italien und Griechenland) und die Windenergie mehr in den Norden z.B in die Nordsee. Im inneren kann man dann Biogas- und andere anlagen errichten.
So kann man Schwankungen besser ausgleichen.natürlich braucht dann immernoch jedes Land einige konventionelle Kraftwerke um Engpässe auszugleichen.
Das ganze setzt aber voraus, dass viele Länder an einem Strang ziehen und vor allem das Leitungsnetz muss dazu massiv ausgebaut werden. Das ganze kann nur Schritt für Schritt geschehen (nicht so eine Hauruckaktion wie die Grünen immer propagieren) da die Investitionskosten immens sind.
Meiner Meinung nach muss daher der Energiemix beibehalten werden, und der Anteil der regenerativen Energien Stück für Stück steigen.
Aber massiv Photovoltaik in Deutschland ist pure Geldverschwendung.
 
Es geht nicht nur um dieVerwendung als Treibstoff oder Heizstoff. Produkte aus Kunststoff sollten auch nicht mehr mit Erdöl gebaut werden, sondern endlich neue wiederverwertbare Stoffe dafür eingesetzt werden, bzw Stoffe, die aus nicht endenden Ressourcen wie Pflanzen hergestellt werden. Erst dann wird es keine Probleme mehr geben.
 
Sag mal Radish2, meinst du das wirklich ernst was du hier so schreibst?

Produkte aus Kunststoff sollten auch nicht mehr mit Erdöl gebaut werden,

Aus was sollen Kunststoffe (für den Massenmarkt) denn sonst gebaut (!!!) werden? Aus Luft und Liebe vielleicht?

Erst dann wird es keine Probleme mehr geben.

Genau...Ente gut, alles gut!

Nehmt ihr gerade "Alternative Energiequellen" in der 5.ten Klasse durch oder wie kann man deine Naivität sonst erklären?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nasenbär schrieb:
Aber massiv Photovoltaik in Deutschland ist pure Geldverschwendung.

Und dabei wurden (und werden?) hier sogar senkrecht angebrachte Panels gefördert.
Da ist der Ertrag höher wenn man die Geldscheine direkt in einem BHKW verfeuert . . .

Radish2 schrieb:
Produkte aus Kunststoff sollten auch nicht mehr mit Erdöl gebaut werden, sondern endlich neue wiederverwertbare Stoffe dafür eingesetzt werden

Wieder das selbe Problem. Man muss erstmal alternative Materialien haben. Einige Erdölprodukte kann man ja durchaus schon ersetzen, aber wir sind eben nicht bei StarTrek, wo man Materialien mit beliebigen Eigenschaften herstellen kann. Es wird ja durchaus in dem Bereich geforscht, aber solche Sachen gehen nicht von Heut auf Morgen, da wird man sich ein paar Jahrzehnte gedulden müssen.
 
Man könnte eher damit anfangen, nicht jedem Produkt zig Umverpackungen zu verpassen.
Ich frag mich immer warum ein Teebeutel nochmal extra eingepackt werden muss, oder warum Kabel und son Kram immer in diese dämlichen Blister- (Sicht-) Verpackungen gepackt werden muss. Alleine wegen dem Auspacken finde ich da die Pappverpackungen wie z.b. Amazons "frustfreie Verpackung". Ist einfacher auszupacken und auch besser recyclebar. Gerade bei Verpackungen würde sich viel Kunststoff vermeiden lassen. Bei Gebrauchsgegenständen die was aushalten müssen ist es natürlich schwieriger einen alternativen Werkstoff zu finden, aber da sollte man schon ein bisschen in die Forschung investieren.
Aber wie schon gesagt, in all diesen Bereichen wird ein Umschwenken langsam von statten gehen müssen. Von heute auf morgen wird sich weder in der Energietechnik, noch bei Werkstoffen etwas ändern.
Aber auf jeden Fall ist es auch falsch keine alternativen Möglichkeiten zu entwickeln.
 
Justin_Sane schrieb:
Aus was sollen Kunststoffe (für den Massenmarkt) denn sonst gebaut (!!!) werden? Aus Luft und Liebe vielleicht?

Naja eben nicht aus dem guten Öl sondern aus nachwachsenden Rohstoffen, das gute daran ist, dass das Ganze noch biologisch abbaubar ist. Blöd nur das es noch zu teuer ist.



Das mit den 20 Jahren ist absoluter Blödsinn, das Erdöl reicht noch wesentlich länger aber natürlich ist es nicht verkehrt sich möglichst bald nach Alternativen umzusehen.
 
Klar...und mit den nachwachsenden Rohstoffen versorge ich dann kunststofftechnisch die ganzen Industrieländer. ;)

Wäre mal interessant wissen, ob man nur dreiviertel oder doch gleich ganz Deutschland mit "nachwachsenden Rohstoffen" zupflastern müsste, um auch nur annährend diesen Bedarf zu decken! :daumen:
Und von den Kosten wollen wir mal gar nicht erst anfangen!
 
Das Problem der "nachwachsenden Rohstoffe" ist, dass es Nahrungsmittel verteuert. Das wird vor Allem die ärmeren Länder schwer in Bedrängnis bringen.

Nur mal so am Rande:
Deutschland ist z.B. ein guter Standort für Photovoltaik. Weiter im Süden ist die Sonneneinstrahlung zu stark, da müsste man die Solarzellen wieder kühlen ;) In den Breitengraden ist es aber eher besser direkt Sonnenlicht zu bündeln ;)
Generell betrachte ich die "alternativen" Energien sehr skeptisch. Die meisten Windkraftanlagen, Solaranlagen etc. sind überhaupt nicht umweltfreundlich, wenn man die Herstellung und Betrieb mit einbezieht. Bei Photovoltaik und Windkraft geht es eher darum die Subventionen abzugreifen. Die Wenigsten scheren sich um die Umwelt, wenn man Geld machen kann (Strom einspeissen)... ;)

Es besteht keine wirklich Alternative zur Atomenergie im Moment. Nur sie kann uns momentan die benötigte Energie liefern. Auf lange Zeit gesehen wird sie aber hoffentlich duch Fusion (Deuterium +Tritium) abgelöst. Allerdings ist weder im Moment der Ansatz über den Magneteinschluss noch per Laser funktionstüchtig. Es gibt (wird geben) dafür Anlagen, allerdings müssen diese erstmal fertiggestellt/gebaut werden. Ein sehr interessanter Ansatz kommt aus den USA, bei der Fusion als Neutronenquelle genutzt wird, um Atommüll weiter aufzuspalten. So würde man den Grossteil des Atommülls verringern können. Aber das ist noch weit entfernt.

Ein weiteres grosses Problem ist die extreme Energiedichte von Erdölprodukten. Nur sind sie ja so erfolgreich. Das ist schwer zu ersetzen...
 
Nuja es ist ja nicht verkehrt, auch gerade im Bezug auf die immer größer werdenden Müllberge.
Aber ein Recycling der vorhandenen Kunststoffe wäre natürlich auch eine Alternative nur die Umsetzung schein wohl noch zu schwer.

Das stimmt allerdings, Biopolymere verbauchen natürlich genau die Resourcen die unsere Nahrungsmittel benötigen. Das gleiche gilt auch für den Biodisel ;) Diese ganze Technik steckt allerdings auch noch in den Kinderschuhen und ein Förderung ist nicht verkehrt.
 
Um das hier mal auf eine Zahlenbasis zu stellen, die hier zwar schon manchesmal durchgeklungen ist, aber nie so richtig: Erdöl geht nicht in 20 Jahren aus. Zuersteinmal muss man zwischen Reserven und Ressourcen unterscheiden. Zu den Reserven werden diejenigen Rohstoffe gezählt, die bereits sicher bzw. sehr wahrscheinlich identifiziert sind und unter aktuellen Preisen und mit der aktuellen Technologie wirtschaftlich förderbar sind. 2009 beliefen sich die Erdölreserven auf etwa 182 Mrd. Tonnen bei einer jährlichen Förderung von etwa 3,8 Milliarden Tonnen. Hierbei wird jedoch weitgehend nur eine Primär- und Sekundärförderung betrieben, weshalb etwa die Hälfte des Erdöls in bereits erschlossenen Quellen verbleibt. (!) Es wäre einfach zu unwirtschaftlich, alles Öl aus jeder Quelle zu holen.

Neben den Reserven gibt es dann noch die Ressourcen, also Rohstoffe, die entweder noch nicht identifiziert wurden und/oder noch nicht wirtschaftlich förderbar sind. Steigt der Rohölpreis, sind diese wirtschaftlich förderbar und die Reserven nehmen zu. Genau das konnte man in der Vergangenheit beobachten (und genau deshalb kann es irgendwann auch passieren, dass in Deutschland wieder mehr Öl gefördert wird. Einige Lagerstätten gibt es auch hier, aber sie sind noch unwirtschaftlich.)

Darüber hinaus haben wir Erneuerbare Energie gefördert, nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa. (Erstes Stromeinspeisegesetz 1991, das Erneuerbare Energien Gesetz kam erstmals 2000.) Bereits 16 Prozent der in ganz Deutschland installierten Leistung wurde in Onshore- und Offshore-Windparks installiert, zur Bruttostromerzeugung tragen Windparks aber nur 6 Prozent bei. (Zum Vergleich: Die installierte Leistung bei Atomkraftwerken beträgt in Deutschland 14 Prozent an der gesamten installierten Leistung, macht aber 23 Prozent der Bruttostromerzeugung aus.)

Das Problem mit vielen Erneuerbaren Energien bzw. deren Nutzung durch Kraftwerke ist einfach, dass sie nicht immer bereit stehen (Wind, Sonne, Gezeitenkraftwerke) und meist nicht lastabhängig geregelt werden können. Wenn sie laufen, müssen sie halt ins Netz gespeißt werden. Es geht aber eben nicht, die Grundlast in Deutschland mit den Dingern abzudecken bzw. bräuchte man hierfür Stromspeicher, die es im benötigten Umfang nicht gibt. (Am ehesten sind Pumpspeicherwasserkraftwerke verbreitet, die aber hierzulande kaum mehr erweitert werden können und für die Speicherung der Stromerzeugung aus EE nicht ausreichen.)

Solange solche Probleme bestehen, werden wir auf Kohle, Gas, Öl und Kernenergie zurückgreifen müssen. Sonst gäbe es nur Strom, wenn die Sonne scheint oder Wind geht. Auch Autos lassen sich nicht mal eben auf die Brennstoffzelle umstellen. Daran wird seit Jahren (Jahrzehnten) geforscht, aber das Ergebnis ist noch nicht wirtschaftlich. Oder fährt der Threadersteller hier einen Hybriden? Wenn nein, weshalb nicht?
 
Jirko schrieb:
Das Problem mit vielen Erneuerbaren Energien bzw. deren Nutzung durch Kraftwerke ist einfach, dass sie nicht immer bereit stehen (Wind, Sonne, Gezeitenkraftwerke) und meist nicht lastabhängig geregelt werden können. Wenn sie laufen, müssen sie halt ins Netz gespeißt werden. Es geht aber eben nicht, die Grundlast in Deutschland mit den Dingern abzudecken bzw. bräuchte man hierfür Stromspeicher, die es im benötigten Umfang nicht gibt. (Am ehesten sind Pumpspeicherwasserkraftwerke verbreitet, die aber hierzulande kaum mehr erweitert werden können und für die Speicherung der Stromerzeugung aus EE nicht ausreichen.)

Das ließe sich aber zu nicht unerheblichen Teilen mildern wenn man die überflüssige Energie zur Gewinnung von Wasserstoff verwenden würde. Das würde zumindest in den größeren Windparks Sinn machen. Den Wasserstoff kann man Prima mit Tankwagen einsammeln und zum Nächstgelegenen Kraftwerk bringen was Spitzenlastenergie mittels entsprechender Vorfeuerung bereitstellen kann. Oder zu wem auch immer der das Zeug gerade braucht.

Ein weiteres nicht unerheblich kleines Problem ist das die Stromnetze dem Wachstum der EE nicht gewachsen sind. Immer größere Mengen Strom müssen immer weiter transportiert werden.
 
da es schon diesen Thread gibt habe noch eine Frage dazu:

werden wir nächstes Jahr 2,00€/Liter Benzin durchbrechen? Ich habe so meine Zweifel ... muss wohl nächstes Jahr mein Auto verkaufen wegen zu hohen Benzinpreisen. Schaue mich nach Elektroautos mit 400km Reichweite um ...

Link http://www.tecson.de/pheizoel.html
 
Ein Elektroauto mit der Reichweite das sich finanziell auch lohnt wirst du nicht finden. Zumal wird bei einem so riesigen Akku das Fzg Gewicht so hoch dass die effizienz auch leidet. Da macht es mehr Sinn ein Auto mit Verbrennungsmotor und einem Verbrauch unter 5l/100km zu kaufen.
 
Ein Tesla hat durchaus eine Reichweite bis 500 km, je nach Fahrweise. Damit liegt er im wirtschaftlich sinnvollen Bereich. Lediglich die Anschaffungskosten sind noch relativ hoch.
 
Auf alle Fälle werden wir ganz nah dran sein an den 2,- Euro.
Für Pendler der absolute "Horror".
Für alle mit "Wohlstands-Führerschein" perfekt, habe ich umso mehr "freie Fahrt".

Treffen würde mich das auch, aber das bisschen Spaß lasse ich mir nicht nehmen.
 
An den Threaderöffner:

Dass Erdöl nur noch 20-25 Jahre vorhanden ist und es langsam zur Neige geht, hat man mir damals auch schon in der 6. Klasse erzählt.

Das war 1975 :)
 
Ja, mjan findet zwar immer neue Vorkommen, doch letzendlich wird es irgendwan ausgehen und daher sollte man so schnell wie möglich Alternative Quellen beziehen. Es kann nicht sein, dass immer noch alles auf Erdöl bassiert. Niemand macht sich darüber gedanken, allerdings ist es wirklich Zeit dass die Menschen umdenken

Blödbommel: Irgendwie Arrogant, was du hier sagst. Es ist wichtig, dass enldich neue Energieformen eingesetzt werden.
 
Zurück
Oben