Ersten gehversuche mit der Canon EOS 1000D

AlexH

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347
Hi,

habe mich mal mit der EOS1000D als Fotograf probiert. :-)

KLICK FÜR BILDER

Würde gerne mal eure Meinung hören.

Geschossen habe ich vor allem im A-DEP Modus, finde da kommen die besten Ergebnisse.
Bin ein Anfänger was Fotografieren angeht. Nahaufnahmen mit der Makto Funktion. Die ganzen Einstellungen lassen sicherlich noch mehr zu!!

Also schiest los, positives UND Negatives bitte ^^

PS: Habt ihr noch Ideen für Motive? Ich mag mein Auto und würde da gerne noch mehr machen mit :)
 
ich habe nun auch nicht viel mit professionellem Fotografieren zu tun, dennoch mal meinen Schmalz dazu.
Ich finde die Bilder im großen und ganzen sehr gelungen. Gerade der Innenraum wirkt gut in Szene gesetzt.

Zeilen 3,4 und 5 finde ich nicht sooo herausragend

Die Bilder in der Abendsonne finde ich klasse.

Du solltest die Bilder auf jede Fall mit einem Wasserzeichen versehen.
 
Was genau willst du wissen? Bilder sind OK, aber kann man auch mit normalen Kompaktkammeras machen. Also nichts besonderes.

Hab zwar selber nur eine Nikon D40 Einsteigerkammera, hab aber glaub ich von einem Freund der ein super Fotograph ist schon einiges abgeschaut.

Hier ein paar schnelle Regeln:
1.) Man braucht das richtige Auge um ein super Motiv zu entdecken. Das ist das schwierigste und einfach danach zu fragen bringt oft nix (könnt dir jetzt auf die schnelle nix sagen, was du Fotografiern sollst).

2.)Wechsle das Objektiv nur wenn du drinnen bist und halte die Kamera dabei nach unten.

3.)Verwende Autofunktionen und Moduse nur wenn du keine Zeit hast, alles richtig einzustellen (also z.B. wenn du durch eine Stadt gehst und es auf einen Moment ankommt).

4.) mach dich mit Blende und Belichtungszeit vertraut. Spiel herum. Finde herraus was was bewirkt.

5.)Und benütze so oft wie es geht ein Stativ mit Fernbedienung oder zumindest mit Selbstauslöser, weil nur SCHARFE Fotos, sind richtige Fotos, und alleine dein Blutdruck im Arm verwackelt das Bild auch bei der kleinsten Belichtungszeit schon zu stark (jaja ich weiß die Fotograpfen spinnen).

Gruß Kurfürst

P.S.: Es gibt verdammt viele verschiedene Foto Forum, wo dir noch viel besser geholfen werden kann.
 
kurfuerst1982 schrieb:
5.)Und benütze so oft wie es geht ein Stativ mit Fernbedienung oder zumindest mit Selbstauslöser, weil nur SCHARFE Fotos, sind richtige Fotos, und alleine dein Blutdruck im Arm verwackelt das Bild auch bei der kleinsten Belichtungszeit schon zu stark (jaja ich weiß die Fotograpfen spinnen).
Schwachsinn. Für bestimmte Motive/Bereiche ist es zwar empfehlenswert das Stativ zu nutzen, aber ich könnte dir Freihand-Bilder zeigen die sowas von scharf sind... Heil 200 2.
 
Im großen und ganzen ok.

Vignetierung ist auf eingen Bilder sehr stark vorhanden 225, 682.

Die Kamera ist an sich nicht schlecht, aber hau das 18-55 weg und hol was vernüftiges oder was noch vernüftigeres

Lasst bloß die Finger von den EF-S Linsen. verlgeich

Ansonsten bei Tag und Nacht Blende 8 und ISO 100 den Rest regelt die Belichtungszeit.
 
selten so viel Unsinn in einem Beitrag gelesen
mildmr schrieb:
aber hau das 18-55 weg und hol was vernüftiges oder was noch vernüftigeres
a) Ein Normalzoom mit Tele-Objektiven ersetzen -> Unsinn
b) einem Anfänger Objektive für mehrere Tausend Euro empfehlen -> Unsinn
mildmr schrieb:
Lasst bloß die Finger von den EF-S Linsen. verlgeich
Festbrennweiten mit Zoom-Objektiven vergleichen -> Unsinn
mildmr schrieb:
Ansonsten bei Tag und Nacht Blende 8 und ISO 100 den Rest regelt die Belichtungszeit.
Schon mal was von Gestaltung gehört (Tiefenschärfe, Bildwirkung, ...)


@ AlexH
Da ist für einen Anfänger schon einiges Schöne dabei, mach weiter so!
Schau mal bei Flickr vorbei und lass dich da inspirieren.
 
Danke schon mal soweit :-)

Also ein neues Objektiv möchte ich so schnell nicht kaufen.

Ich muss wirklich einfach mal Experimentieren glaub ich.
Vor allem Blende und Belichtungszeit.. Stativ wird geordert :)

hab die Kamera schon immer im Auto weil ich ständig Plätze finde bei denen ich denke "So daaa musst du jetzt n Foto schießen" :freak:
 
Die Fotos sind doch schon ganz gut aber achte nächstes mal darauf: Felge nach vorne und nicht das Reifenprofil ;)

Außerdem hast du teilweise trotz niedrigem Standpunktes den Horizont genau mittig ins Bild gelegt, dies solltest du versuchen zu vermeiden (Mittiger Horizont meist langweilig)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde da sind für den Anfang schon viele gute Ideen dabei, man sieht, dass du die Bilder in Auto-Zeitschriften genauer studiert hast ;)

+ Sonneuntergangsstimmung und Licht meistens sehr gut genutzt
+ Spiel mit scharfen und unscharfen Bereichen teilweise auch interessant umgesetzt
+ sinnvolle Location gewählt

- manche unscharf (z.B. dieses), ohne dass ich ein Stilmittel oder Sinn darin erkennen könnte
- vor allem die Perspektiven von oben wirken erzwungen und ins Bild gepresst. Evtl. hattest du hier nicht genügend Weitwinkel zur Verfügung, aber ich würde es hier mit einem noch schrägeren Bildaufbau probieren (die Länge des Autos von Bildecke zu Ecke, und nicht direkt von oben sondern schräger)
- z.T. zu dunkel (Beispiel), hier wäre evtl. ein Blitz zum Aufhellen des Vordergrunds bzw. Autos sinnvoll, denn für korrekt belichtete Wolken (Gegenlicht) und ein korrekt Belichtetes Motiv genügt der Dynamikumfang einfach nicht


MfG german_freaky
 
Burner87 schrieb:
selten so viel Unsinn in einem Beitrag gelesen

a) Ein Normalzoom mit Tele-Objektiven ersetzen -> Unsinn
b) einem Anfänger Objektive für mehrere Tausend Euro empfehlen -> Unsinn

Festbrennweiten mit Zoom-Objektiven vergleichen -> Unsinn

Schon mal was von Gestaltung gehört (Tiefenschärfe, Bildwirkung, ...)


@ AlexH
Da ist für einen Anfänger schon einiges Schöne dabei, mach weiter so!
Schau mal bei Flickr vorbei und lass dich da inspirieren.

Mag sein das ich mich falsch ausgedrückt habe, aber wieso ist das Unsinn?

Das EF-S 18-55 ist einfach Schrott. da kannste dir gleich ne bessere Powershot kaufen. Der Chip in der 1000D hat wesentlich mehr zu bieten als für so'n verwaschenes Objektiv herzuhalten. Und für die Bildgestaltung mit Tiefenschärfe sind Festbrennweiten wohl 100 mal besser geeignet, da meist geringere Blende. Außerdem sind sie wesentlich schärfer.

Und bei den Objektiven gings mir nur um die Bildqualität. Und das 70-200 L IS USM (ich weis das das übertrieben ist) ist auch ein Zoom im Normalbereich. Teleobjektive sind Festbrennweiten ab 200 bis 1200mm. Meinetwegen lass es ein EF 28-135 sein.

EF-S 18-55 vs. EF 50 bei 1/200s 55/50mm f8.0
 
mildmr schrieb:
Mag sein das ich mich falsch ausgedrückt habe, aber wieso ist das Unsinn?
Ist die Frage ernst gemeint?

mildmr schrieb:
Das EF-S 18-55 ist einfach Schrott.
Totaler Schwachsinn! Das EF-S 18-55IS ist das mit Abstand beste Canon Zoom unter 100€. In Relation zum Preis schlägt es alles. Klar gibt es besseres, aber dann für wesentlich mehr Geld.

mildmr schrieb:
Und für die Bildgestaltung mit Tiefenschärfe sind Festbrennweiten wohl 100 mal besser geeignet, da meist geringere Blende. Außerdem sind sie wesentlich schärfer.
FBs haben meist eine bessere Bildqualität, sind aber auch relativ unflexibel. Für Bildgestaltung kann auch die Wahl des passenden Ausschnitts wichtiger sein, die evtl. mit einer FB nicht sinnvoll zu realisieren ist oder das zu fotografierende Geschehen ist schon vorbei bis man sich den passenden Ausschnitt erlaufen hat oder die Linse gewechselt hat.

mildmr schrieb:
Und das 70-200 L IS USM (ich weis das das übertrieben ist) ist auch ein Zoom im Normalbereich.

Vieleicht am Mittelformat, da passt es aber nicht dran. Das 70-200 ist vor allem die mit großer Sicherheit völlig falsche Empfehlung für einen Einsteiger, schon allein auf Grund des Preises.

mildmr schrieb:
Teleobjektive sind Festbrennweiten ab 200 bis 1200mm.

Code:
Festbrennweiten ab 200 bis 1200mm sind Teleobjektive.
So rum ergibt die Aussage einen Sinn. Das andere ist schlicht falsch.




Ich behaupte einfach mal ins Blaue heraus, dass du keinen blassen Schimmer hast was du für eine Soße in dem Beitrag losgelassen hast. Lies erst mal ein Bisschen nach wovon du redest wenn du schon nichts zu einem Thema weißt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für den Anfang sicherlich ganz gut.

Raten würde ich dir, dass du dich wirklich besser in einem Fotoforum anmeldest, wie auch hier schon geschrieben.
kurfuerst1982 schrieb:
Es gibt verdammt viele verschiedene Foto Forum, wo dir noch viel besser geholfen werden kann.

Hier in diesem Thread steht so viel Blödsinn, das ist eher kontraproduktiv ;).

Z.B.
kurfuerst1982 schrieb:
5.)Und benütze so oft wie es geht ein Stativ mit Fernbedienung oder zumindest mit Selbstauslöser, weil nur SCHARFE Fotos, sind richtige Fotos, und alleine dein Blutdruck im Arm verwackelt das Bild auch bei der kleinsten Belichtungszeit schon zu stark (jaja ich weiß die Fotograpfen spinnen).
und
mildmr schrieb:
Ansonsten bei Tag und Nacht Blende 8 und ISO 100 den Rest regelt die Belichtungszeit.

Da fällt einem echt nix mehr ein ... :rolleyes:
 
35-50mm ist Normal, darüber ist Tele und darunter ist Weitwinkel.

@ AlexH:
Du hast dir eine neue Kamera gekauft, ein paar Fotos gemacht und nun?

Ich denke, es ist zu früh um über deine Bild zu urteilen. Gib einem Kind eine Kamera und lass es 1.000 Bilder machen. Es werden sicherlich einige dabei sein, die gut sind. Sagt das was aus? Nein. Selbst wenn man was zu deinen sagen würde, hast du es nicht absichtlich gemacht und keine Aussage drin.

Das ist vergleichbar mit Essen: "Ich hab mir einen neuen Topf gekauft. Wie findet ihr mein Essen?" Jeder weiß, dass gutes Essen weit mehr ist, als die Technik, mit der es zubereitet wurde. Es geht um die Zutaten, um die Komposition, Zusammenstellung, den Aufbau des Menüs, um die Präsentation und immer um den Kontext. Es gibt auch keine allgemeingültigen Regeln, wie ein gutes Essen muss immer Hühnchen beinhalten oder nur mit scharfen Gewürzen gibt es ein gutes Essen. Das ist a) geschmacksabhängig und b) abhängig, was du kochen willst. Und oft wird es erst spannend, wenn man die Regeln bricht und was anders macht. Dafür muss man aber erstmal lernen, nach Rezept zu kochen, um zu wissen, wie was zusammen gehört. "Lernen die Regel, um sie zu brechen" sagt mein Design-Prof immer.

Setz dich also mit Farblehre, Komposition, Technik und Inhalten auseinander. Lerne, was besondere Bilder besonders macht. Zieh daraus deinen Stil. Schau dir an, was andere machen. Geh in Fotogallerien. Hol dir Bücher, die nicht nur deine Kamera beschreiben. Mach vielleicht einen Fotokurs an der VHS. Rede mit anderen Fotografen. Setz dir Ziele, die über "Ich nehm mir mein Auto und mach am Samstag ein paar Fotos" hinaus gehen.

Und überdenke noch mal deine Aussage zum Objektiv. Der Vorteil einer SLR ist ja nun mal, dass man verschiedenen Objektive ansetzen kann. Sonst hättest du dir ja auch eine Kompaktkamera kaufen können. Aber ich glaube, diese Erkenntnis kommt ganz automatisch, wenn man sich mehr mit dem Thema auseinander setzt.

Viel Spaß weiterhin.
 
Klasse!

Die Bilder können sich sehen lassen. Klar kann man hier und da noch an den Details arbeiten. Aber das macht es doch aus, wenn man den Ehrgeiz entwickelt in die Fotografie einzusteigen. Die 1000d ist ne solide Einsteigerkamera.
Den Nörglern und den Geldrumschmeiß- Pseudekameraexperten sei hier in diesem Thread sei gesagt, des es nicht immer nur auf die Technik ankommt, sondern viel mehr auf die kreativität des Menschen hinter der Linse.

AlexH, wenn du tatsächlich ein blutiger Anfänger bist, dann gehörst du mit zur Kreativabteilung der Kamerakünstler.
Es gibt genug Leute, wohl auch in diesem Thread, die Urlaubsschnappschüse mit einer 5000€ Kameraausrüstung machen, und sich dann wundern, das bei einer Vorführung alle Einschlafen.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
xDream schrieb:
Ist die Frage ernst gemeint?


Totaler Schwachsinn! Das EF-S 18-55IS ist das mit Abstand beste Canon Zoom unter 100€. In Relation zum Preis schlägt es alles. Klar gibt es besseres, aber dann für wesentlich mehr Geld.


FBs haben meist eine bessere Bildqualität, sind aber auch relativ unflexibel. Für Bildgestaltung kann auch die Wahl des passenden Ausschnitts wichtiger sein, die evtl. mit einer FB nicht sinnvoll zu realisieren ist oder das zu fotografierende Geschehen ist schon vorbei bis man sich den passenden Ausschnitt erlaufen hat oder die Linse gewechselt hat.



Vieleicht am Mittelformat, da passt es aber nicht dran. Das 70-200 ist vor allem die mit großer Sicherheit völlig falsche Empfehlung für einen Einsteiger, schon allein auf Grund des Preises.



Code:
Festbrennweiten ab 200 bis 1200mm sind Teleobjektive.
So rum ergibt die Aussage einen Sinn. Das andere ist schlicht falsch.




Ich behaupte einfach mal ins Blaue heraus, dass du keinen blassen Schimmer hast was du für eine Soße in dem Beitrag losgelassen hast. Lies erst mal ein Bisschen nach wovon du redest wenn du schon nichts zu einem Thema weißt.

Mann, oh mann ist das ein geflame. Das war wie gesagt keine Empfehlung sondern ein Fingerzeig. Im Grunde kann jeder machen was er für richtig hält. Ich bleibe aber dabei dass die gesamte EF-S Reihe Schrott ist. Und lass doch Festbrennweiten unflexibel sein, macht er da Sport oder Tieraufnahmen?
Ergänzung ()

hiro schrieb:
Für den Anfang sicherlich ganz gut.

Raten würde ich dir, dass du dich wirklich besser in einem Fotoforum anmeldest, wie auch hier schon geschrieben.


Hier in diesem Thread steht so viel Blödsinn, das ist eher kontraproduktiv ;).

Z.B.

und


Da fällt einem echt nix mehr ein ... :rolleyes:

Mir schon:

Kein Blitz dabei - Blende 2.
Fast schon Nacht - Blende 2 Komma 8.
Schnelles Tier - Blende 4.
Grünes Gewächs - Blende 5 Komma 6.
Willst Du mit 'nem Makro nicht untergehn: Blende 16.
Ist die Schärfentiefe ranzig, nimm Blende 22.

Mein Gott, dass sind alte Faustregeln aus der Zeit als es noch keine eingebauten Belichtungsmesser gab. Und die 8ter Regel gilt vor allem immernoch da die Beugungsunschärfe bei den meisten Objektiven in diesem Bereich am geringsten ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
mildmr schrieb:
Mann, oh mann ist das ein geflame. Das war wie gesagt keine Empfehlung sondern ein Fingerzeig. Im Grunde kann jeder machen was er für richtig hält.
Genauso war es kein "geflame", sondern ein Hinweis, das die "Blende 8 ISO 100 Rest macht Belichtungszeit"-Regel Blödsinn ist.


mildmr schrieb:
Kein Blitz dabei - Blende 2.
Fast schon Nacht - Blende 2 Komma 8.
Schnelles Tier - Blende 4.
Grünes Gewächs - Blende 5 Komma 6.
Willst Du mit 'nem Makro nicht untergehn: Blende 16.
Ist die Schärfentiefe ranzig, nimm Blende 22.

Mein Gott, dass sind alte Faustregeln aus der Zeit als es noch keine eingebauten Belichtungsmesser gab. Und die 8ter Regel gilt vor allem immernoch da die Beugungsunschärfe bei den meisten Objektiven in diesem Bereich am geringsten ist.
Was nützt mir die "bessere" Blende 8, wenn die Belichtungszeit so lang wird, dass das Bild unscharf wird?
Außerdem nehme ich mir dadurch eines der wichtigsten gestalterischen Mittel, nämlich das Spiel mit der Schärfentiefe ...
Und: Bei modernen Kameras kann man je nach Aufnahmesituation locker bis ISO 800 gehen, ohne das man viel Rauschen sieht. Deine Blende 8 ISO 100 Regel ist wie im Porsche immer nur im höchsten Gang Tempo 90 zu fahren, weil er da am wenigsten verbraucht ...
 
mildmr schrieb:
Kein Blitz dabei - Blende 2.
Fast schon Nacht - Blende 2 Komma 8.
Schnelles Tier - Blende 4.
Grünes Gewächs - Blende 5 Komma 6.
Willst Du mit 'nem Makro nicht untergehn: Blende 16.
Ist die Schärfentiefe ranzig, nimm Blende 22.

Mein Gott, dass sind alte Faustregeln aus der Zeit als es noch keine eingebauten Belichtungsmesser gab. Und die 8ter Regel gilt vor allem immernoch da die Beugungsunschärfe bei den meisten Objektiven in diesem Bereich am geringsten ist.

Das sind einfach dämliche Bauernregeln die sich irgendwelche Knalltüten aus Langeweile ausgedacht haben (die sich eben reimen).
Es gibt gewisse Erfahrungswerte von damals dass bei wolkenlosem und sonnigem Himmel 100 ASA, Blende 16 und 1/125 ein korrekt belichtetes Bild ergeben. Bei weissen Motiven sollte aber eine Blende unterbelichtet werden um ein Überstrahlen zu vermeiden.
Also Blende 22 wählen oder eben die Belichtungszeit entsprechend verkürzen. Wenn man das im Hinterkopf hat, kann man machen was man will und sich Blende, Empfindlichkeit und Verschlusszeit so wählen wie man es braucht um das Ergebnis zu bekommen das man im Kopf hat. Ob das jetzt ein grünes Gewächs oder sonstwas ist, ist völlig egal.
Mit Faustregeln hat das von dir beschriebene absolut gar nichts zu tun.
Beugungsunschärfe trifft im Übrigen durch geringe Blendenöffnungen, also geschlossenere Blenden auf.
Die Beugung ist durch die Blendenöffung bestimmt und sie ist immer da. Bei offener Blende ist sie nur so gering, dass die Pixelauflösung nicht ausreicht, um sie zeigen zu können. Bei Offenblende überwiegen eben noch die Objektivfehler. Ab einer gewissen Grenzblende ist die Beugungsunschärfe identisch mit der Pixelauflösung und dann siehst du es auch.
 
@topic
nutze am besten den Av Modus der Kamera -> damit kannst du über die Blende die Tiefenschärfe steuern -> A-DEP nimmt dir zu viele Möglichkeiten.

Die Bilder sind für den Anfang schon nciht schlecht...teilweise aber recht Dunkel das manche Datails im "Schwarz absaufen".

Aussagen wie:
Ich bleibe aber dabei dass die gesamte EF-S Reihe Schrott ist

sind für die Tonne...das 18-55mm IS ist eine vernünftige Einsteigerlinse...

Sofern du öfters solche Fotos amchen möchtest solltest du über ein vernünftiges Stativ nachdenken.

@Off-Topic
Und für die Bildgestaltung mit Tiefenschärfe sind Festbrennweiten wohl 100 mal besser geeignet, da meist geringere Blende

Ja & Nein -> die meisten Lichtstarken Festprennweiten (z.B. ein Canon 50mm 1,4 oder 1,8) muss man auch um 1-2 Blenden abblenden damit es "knackscharf" wird -> und als "Anfänger" sich mit Festbrennweiten zudecken bringt überhaupt nix.... klar.... ein 50mm 1,4 / 1,8 kann man mal immer gebrauchen -> Aber vernünftig freistellen ist auch bei einer Blende von 4-6 problemlos möglich, der Gegenstand muss einfach 3m weiter vom Hintergrund weg sein als wenn ich das mit ner Blende von 2 mache.

P.S.: Ich habe mein 50er 1,8 verkauft und mir das Tamron 17-50mm 2,8 VC zugelegt ;)
 
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