@KnolleJupp
Meine Frau hat nicht mal bemerkt, dass auf dem PC inzwischen Linux läuft :-)
Bei einem eher flüchtigen Blick darauf sieht man nämlich keinen grossen Unterschied zu vorher. Selbst die von mir genutzten Programme sind zum grössten Teil genau die, die ich auch vorher unter Windows schon genutzt hatte. Denn die gibts auch als Linux Versionen oder kommen sogar ursprünglich von dort.
Und was die Gewohnheiten angeht, ich nutze es nicht anders als ich Windows genutzt habe. Die gleiche Anordnung der Taskleistensymbole und der Systray ist ebenfalls praktisch identisch bestückt. Die Taskleiste war schon unter Windows mein wichtigstes UI Element und ist es unter Linux ebenfalls. Es hat sich deshalb im Prinzip lediglich die Optik der Fenster und der Symbole geändert, meine Abläufe sind die gleichen geblieben. Selbst die Erstellung von Screenshots, die ich schon seit acht Jahren mit einem an die Taskleiste angehefteten Script vornehme, das nach einer kleinen Verzögerung auslöst, damit ich auch noch Menüs öffnen kann. Der auf dem Desktop abgelegte Screenshot wird dann unter Windows in MS Paint geöffnet. Das hab ich exakt so auch unter Linux. Nur dass hier eben nicht MS Paint geöffnet wird, sondern Kolourpaint, das funktional weitgehend identisch mit MS Paint ist.
Ich musste also nicht mal grossartig meine Gewohnheiten ändern. Nur für die Installation von Software war das nötig, weil es hier nunmal etwas anders läuft. Und manche unter Windows gern genutzte Funktionen wie der Ruhezustand musste ich mir selbst einrichten, weil der in der Standardinstallation von Mint halt nicht vorgesehen ist. Aber das sind eben einmalige Aktionen, die verschmerzbar sind.
Ich hab aber auch lange gebraucht, bis ich endlich umgestiegen bin. Aber der Bruch war eben gar nicht so gross wie befürchtet.