EU: Befristete Führerscheine für Anfänger

CSchnuffi5

Commander
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2.314
Hi schaut mal was die EU durchbringen will: http://www.n24.de/politik/inland/index.php/a2004080816300351803#

und noch paar fragen von mir dazu vielleicht kann mich da einer aufklären.

also wenn das im Oktober beschlossen werden sollte ab wann gillt das wo?
für wen?
auch für die deren Führerschein schon gedruckt ist nach "alten" EU Führerschein?

so danke erstmal und lasst mal eure Meinung darüber ab aber bitte sachlich bleiben
 
Hmmm...einerseits bekommt man damit diese alten Tattergreiß-Sonntagsfahrer
mit Colaflaschenboden-Brillen von den Straßen runter. :D Andererseits finde ich
den Verwaltungsaufwand ungerechtfertigt hoch. Aber das schafft ja Beamten-
Arbeitsplätze. :lol:

Was ich sinnvoller fände wäre eine PS-Beschränkung für Fahranfänger. Nach
2 Jahren unfallfreiem Fahren mit 50 oder 75PS darf dann 'aufgerüstet' werden.
Jeder Unfall innerhalb der Beschränkungszeit verlängert diese um 1 Jahr.
Das wär' doch mal was. :)

-Ronny
 
ähm wenn man einen unfall verschuldet, verlängert sich die probezeit eh schon um 2 jahre auf dann 4 jahre. und das ist nicht allzu spaßig. dann muss man nur einmal wieder über 21km/h zu schnell sein und zack muss man wieder zu nachprüfung.

hmm mal gucken was daraus wird, ich hoffe es ist nur ein sommerlochthema.

naja den ps-vorschlag find ich nicht gut. in meinem fall würde das bedeuten, dass ich nicht mit dem 90PS-Passat Bj.95 meiner eltern fahren dürfte. und der passat ist beileibe kein renngeschoss.
im übrigen fährt man heute in der fahrschule auch meist mit wagen, die 90-120 PS haben. der fahrschulgolf, mit dem ich immer fahre, hat 100PS. und wenn man denn mal richtig tritt, geht der schon gut ab.
dann würden viele in den ersten 2 jahren kaum auto fahren können, weil sie eben kein eigenes auto haben und die wagen der eltern of >100PS haben. nach 2 jahren dürften sie dann damit fahren, hätten kaum fahrpraxis und sind dann immer noch genauso unfallgefährdend.
 
Vielleicht ist dieser Schritt nicht ganz so falsch. Vor allem den Vorschlag mit der Kopplung der Neuerteilung nach medizinischen Tests fände ich sinnvoll. Reaktions- und Sehtest ab 50. So müsste das sein, dann passieren auch weniger Unfälle. Ich habe bei uns seit letztem Jahr (01.10.2003) mal kleine Notizen gemacht mit allen Unfällen, die im Landkreisteil unserer Zeitung stehen. Ergebnis: Nur etwa 26 Prozent der gesamten Unfälle gehen auf Kosten der Senioren (ab 50), aber der Anteil an Unfällen mit Todesfolge oder mit Schwerstverletzten, die Fahrer ab 50 verursachen liegt bei 46,7%. Das ist doch der Hammer! Wenn ich dann bis letzte Woche noch morgens aus dem Fenster geschaut habe und unseren Nachbarn sah, der halbblind war und fuhr wie ein Verrückter (3 Unfälle seit August letzten Jahres, die er verschuldet hat, an 5 war er mit beteiligt), dann graut's mir so richtig. Das Halbblind stimmt übrigens, da er vorgestern seinen Blindenausweis bekommen hat!

Solchen Dingen solte vorgebeugt werden. Man stelle sich mal vor, der Mann wäre nach Nürnberg gefahren und da vielliecht mit 30 in die Fußgängerzone! Sowas ist in meinen Augen grob fahrlässig und deshalb wäre die Kopplung an medizinische Kriterien äußerst sinnvoll.

CU Endurance
 
aber ab 50 alle 10 jahre wäre auch ein sehr großer Zeitraum wo sich da viel verändern kann
ich würde sagen bei 50 das 1. mal
dann 55. das 2. mal dann 58.3. und dann alle 2 Jahre
 
Auch wenn eine die Geschichte von Endurance und auch teilweise die tägliche Erfahurung auf solche forderungen kommen, lässt, wird es wohl kaum möglich sein, dies durchzusetzten. Zumal die 50+ Kunden die zahlungskräftigsten sind.
 
Es ist bereits seit längerer Zeit so, dass man ab 50 alle 5 Jahre einen Gesundheitscheck machen muß, wenn man im Besitz eines Klasse 2 oder Busführerscheines ist.
C für fünf Jahre
C1 bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres, danach jeweils für fünf Jahre
D für fünf Jahre, längstens jedoch bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres, danach jeweils für fünf Jahre
D1 für fünf Jahre, längstens jedoch bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres, danach jeweils für fünf Jahre
 
Der Grundgedanke mag gut sein, dann sollte allerdings die Verlängerung an nen kurzen Medizin-, Theorie- und Praxis-Check gekoppelt sein. Ansonsten verkommt das zur reinen Geldmacherei der Gemeinden befürchte ich.
 
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