News EU forciert MPEG4 via DVB-T

Oh, versteh mich nicht falsch, ich sage gar nicht (mehr) dass du unbedingt falsch legst, vielleicht hast du recht, aber wenn, dann möchte ich gerne verstehen warum. Du hast gesagt (wenn ich das jetzt richtig interpretieren sollte), dass Interpolation eine mathematische Lösung sei, fehlende Informationen nachzubilden, aber ich verstehe nicht, wieso das bei Weave der Fall sein soll, da die beiden Halbbilder einfach nur verschränkt angezeigt werden. Was die zweckgebundenheit der WP-Artikel angeht: Hinter deinem Link habe ich zu Denínterlacing auch nichts gefunden. ;)
 
ok, das ist ein anfang. die antwort auf deine frage habe ich zwar schon min. 2 mal ausführlich beantwortet aber ich versuch es mal anders:

interpolation ist folgendes:
da gibt es eine fuktion, die unbekannt ist. was man kennt sind die werte an bestimmten stellen.

beim interlacing sind die halbbiblder die bekannten werte. was fehlt sind die zeilen, die halt fehlen. im fall des aktuellen fehnrsehns haben wir 50hz, d.h. 50 halbbilder und wie du richtig beobachtet hast sind es bei z.m. normalen tv sendungen 50 verschiedene halbbilder (daher kammeffekt). d.h. die zwei aufeinander folgenden halbbilder sind nicht aus dem selben zeitschrit.

die angesprochene funktion ist die funktion, die quasi das bild ausgibt. wir kennen von zeitpunkt x nur die hälfte der werte. vom zeitpunkt x+1 wieder nur die hälfte.

jetzt muss man sich überlegen, wie bestimmt man die fehlenden werte um 50 mal pro sek ein vollbild darzustellen. die berechnung, also die interpolation nimmt die gegebenen punkte aus zeitpunkt x, aus zeitpunkt x+1 und ggf allen vorigen zeitpunkten und verrechnet das irgendwie um die fehlenden punkte zu bestimmen.

weave nimmt die daten aus zeitschritt x und x+1. die berechnung die er macht um die fehlenden punkte zu bestimmen ist einfach eine triviale: er nähert die fehlenden punkte einfach nur durch die punkte die aus einem vorigen zeitschritt bekannt waren.

d.h. die funktion mit der interpoliert wird ist hier eine copy funktion, mathematisch genannt die identität. beim skalieren z.b. gibt es eine analoge interpolation. wenn man bilder vergrößert kann man die fehlenden pixel entweder als eine art mischung von benachbarten darstellen oder einfach nachbarn kopieren. beides ist interpolation, nur letztere eine triviala und nicht besonders gut aussehende (großer fehler).

während beim skalieren die interpolation zwei dimensional ist, ist sie beim deinterlacen 3 dimensional: es muss auch auf der zeitachse interpoliert werden (auch oder nur).

edit: fehlen einen keine werte der unbekannten funktion, also sind alle werte dieser bekannt, dann ist das einfache kopieren dieser ohne etwas zu ergänzen immer noch als eine interpolation zu bezeichnen, aber eine interpolation die Null zu rekonstruieren hat. man rekonstruiert quasi mit den vorhandenen daten, die ja nicht fehlen. klingt dämlich, formal konsitent.
 
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