News Euro-Office: Europäische Alternative zu Office 365 startet am 9. Juni

Office 365 ist keine Anwendung sondern ein Ökosystem:
.) Lokale Office Installation
.) Exchange (abgestimmt auf Outlook + optional Windows Domäne)
.) Clouddienste zum Online bearbeiten
.) OneDrive
.) Teams mit Integration in Outlook Kalender
.) Android Apps (zum Synchronisieren von Mail/Kalender/Kontakten)

Wenn man das ersetzten will, dann braucht man eine Lösung mit der man alles abdecken kann. Insellösungen, die nicht in den Rest integriert sind bringen nichts.
 
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OpenSystemFan schrieb:
Häh? Ist doch OpenSource. Wie soll das gehen?
Schonmal von XZ in Zusammenhang mit SSH gehört? So wie Open Source es ermöglicht hat das zu finden, so hat es auch ermöglicht, das zu implementieren. Wen man die Umstände des Fundes bedenkt, kann einem schon anders werden..

 
DeusoftheWired schrieb:
Das Geld, die politische Unterstützung und Aufmerksamkeit wären wesentlich besser bei der einzigen vernünftigen Alterntive LibreOffice aufgehoben gewesen.
Syrato schrieb:
Wäre bei LibreOffice besser investiert gewesen! Wir haben doch schon gute Möglichkeit, unterstützen wir diese!
Auf der einen Seite begründen die Entwickler die Wahl mit besserer Architektur und Code von OnlyOffice.
Auf der anderen Seite gibt es aber bereits eine ähnliche Lösung mit LibreOffice, bzw. der Online-Variante Collabora: openDesk. Ebenfalls von öffentlicher Seite, finanziert durchs BMI. Ebenfalls mit Nextcloud, openProject und XWiki.
Vor dem Hintergrund fände ich daher auch eine Abgrenzung interessant, denn beide Projekte scheinen irgendwie sehr ähnlich zu sein.
 
Vom Gefühl und von meiner Beobachtung her nutzen Excel-User sowieso nur 20% von der extrem mächtigen Software. Daher sollte das an vielen Stellen kein Problem sein, eine Alternative zu etablieren. Darüber hinaus dürfte es auch kein Problem sein, die Alternative sukzessive zu verbessern und auf MS-Excel Niveau zu bringen, wenn man einfach kontinuierlich am Ball bleibt und Gelder zu Verfügung stellt. Letzteres sollte auch kein Problem sein, wenn man bedenkt, wie viel Steuereinnahmen EU-Länder haben (allein in D fast eine Billion), welche z.T. in beträchtlichen Mengen für Mumpitz rausgehauen wird. Da draußen gibt es eine Armada an hochtalentierten Entwicklern und Softwareingenieuren. Die kriegen das gemeinsam hin. Es ist immer nur eine Frage des Geldes.

Ich halte den Ansatz für wichtig und richtig. Alles fängt mal klein an und wenn man die Dinge in dem Studium direkt schlechtredet, kann auch niemals etwas kleines zu etwas großem werden.
 
Sehr schön! Nur wenn ich mit einige Beamte anschaue die gerade so wissen wo sie hinklicken müssen und das nach 25 Jahren dann wird das erstmal für Chaos sorgen. Aber keine Sorge das wäre bei großen Unternehmen genauso. Die Leute stehen Neuigkeiten immer negativ gegenüber und wollen am besten ihr DOS System wieder zurück
 
Es sind ja nicht nur die Ofice Anwendungen, die oft bei Office365 genutzt werden. Es beinhaltet z.B. im EDU Bereich auch einen Exchange Online und Sharepoint. Kann dass mit dieser Lösung auch abgedeckt werden? Klar es gibt sicher alternativen. Aber es ist irgendwie immer nur die Rede von Alternativen zu Word, Excel, Powerpoint und ein paar anderen.
 
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NameHere schrieb:
Weil bestimmte Unternehmen daran verdiene möchten, hat man nicht schon eine bestehende gute Deutsche Office Suite "Softmaker Office" genommen, sondern forkt um es dann später verkaufen zu können,
SoftMaker gibt es auch als konstenlose FreeOffice Version für die geizigen oder die nicht den vollen Funktionsumfang brauchen.
und diese versionen darf man einfach in eine eigene kommerzielle lösung integrieren? siehste... also wenn man nicht von grund auf eine office-lösung erstellen will, braucht man eben eine vorhandene quelloffene. hier hat man sich eben für die onlyoffice-sources entschieden.
 
Hypothek schrieb:
Microsoft bzw. dessen Office Lösung hat gewonnen und sie ist objektiv betrachtet mit mehr nützlichen Funktionen ausgestattet, als alle Alternativen.
Qualität führte zu Geld und Geld zu Qualität,
Ist diese Qualität mit uns im Raum?
 
Jack3ss schrieb:
das gibts in Österreich schon,
und Microsoft hat versichert, dass alle Daten hier bleiben,
sonst dürften wir gar kein Office mehr verwenden.
bringt also nix
Sarkasmus sollte man kennzeichnen. "Microsoft hat versichert" - wenn bei Verdacht auf blablabla die USA Regierung die Daten sehen will, muss Microsoft sie rausgeben, egal wo der Server steht. Und wenn es eine Anforderung durch einen Geheimdienst ist, darf Microsoft nicht mal auf Nachfrage bestätigen, dass sie die Daten rausgegeben haben. Man kann genau das, was Eurooffice gerade macht, jetzt schon selber Hosten, halt eine Nextclout mit Onlyoffice, Eurooffice ist ja nur ein Fork von Onlyoffice.
 
paganini schrieb:
Sehr schön! Nur wenn ich mit einige Beamte anschaue die gerade so wissen wo sie hinklicken müssen und das nach 25 Jahren dann wird das erstmal für Chaos sorgen. Aber keine Sorge das wäre bei großen Unternehmen genauso. Die Leute stehen Neuigkeiten immer negativ gegenüber und wollen am besten ihr DOS System wieder zurück
"Hey, lass uns das Wahlrecht für Hunde einführen"
"Das ist eine ganz schlechte Idee"
"Immer diese ewig gestrigen..."

Mit Verlaub, was für ein dämlicher Beitrag. Eine Neuerung ist nun wirklich nicht immer etwas positives, bloß weil das Wort "Neu" in ihr steckt. Genauso wenig übrigens, wie alles "Alte" altbacken ist. Das sollte jeder mit dem Erreichen des Erwachsenenalters eigentlich verstanden haben.
 
Tolle Idee, aber Totgeburt.

Nur im Browser? Ich nutze auf Arbeit Office 365... wenn die vin Euro Office nicht deutlich besser sind bei der Browser-Version ist das keine Alternative zu einer nativen Anwendung.

Wieso nicht mit LibreOffice zusammen tun und kooperieren? Das wäre deutlich sinnvoller gewesen.
 
saintsimon schrieb:
Aber für welchen Staat? In D kämst Du nie durch die SÜ, aber Landesverrat würde mich jetzt nicht überraschen ...
sogar Ü2,
 
UrlaubMitStalin schrieb:
Wieso nicht mit LibreOffice zusammen tun und kooperieren?
onlyoffice hat heute schon eine online-komponente, bei libreoffice ist das erst für irgendwann später angedacht. wenn man jetzt so ein projekt umsetzen will, welche grundlage nimmt man da wohl?
 
UrlaubMitStalin schrieb:
Wieso nicht mit LibreOffice zusammen tun und kooperieren?
Machen die doch schon ewig? Kannst schon lange Collabora (die Web-Version von LibreOffice) z.B. zu deiner Ionos HiDrive buchen. Oder z.B. in Nextcloud integrieren. Oder zu deiner hosted-Nextcloud bei Ionos buchen.
Gibt aber halt dennoch ein starkes Interesse in einer - ob es einem gefällt oder nicht - stark MS geprägten Business-Welt nach einer docx-nativem Office-Lösung.
 
luckysh0t schrieb:
Schonmal von XZ in Zusammenhang mit SSH gehört? So wie Open Source es ermöglicht hat das zu finden, so hat es auch ermöglicht, das zu implementieren. Wen man die Umstände des Fundes bedenkt, kann einem schon anders werden..

Danke, verstehe. 100% Sicher ist nichts. Aber ist ja trotzdem was anderes als im ClosedSource. Da muss man ja nicht tricksen für sowas.
 
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