News Euro-Office: Europäische Alternative zu Office 365 startet am 9. Juni

Ich finde die Idee eigentlich sehr gut und sogar überfällig. Ich würde mich aber nicht wundern, wenn das Programm durch den europäischen Datenschutz dermaßen leiden würde, daß es zum scheitern verurteilt ist.
 
PusteBlume0815 schrieb:
Ich würde mich aber nicht wundern, wenn das Programm durch den europäischen Datenschutz dermaßen leiden würde, daß es zum scheitern verurteilt ist.
Wie soll denn das funktionieren? Jetzt mal ganz ehrlich gefragt.
Nur weil einem US Corps immer einreden wollen, ist halt einfach so dass man seine Daten aufgeben muss, nur weil man eine Office-Paket nutzt.
Die Software hier installierst du auf deine eigene Hardware oder bezahlt einen Hoster deines Vertrauens um es für dich zu hosten. Insbesondere interessieren einer Software nicht die AGB des Hosters unter der die Software mal läuft :).
Datenschutzprobleme? Entstehen hauptsächlich, wenn mal Software und Hoster koppelt, sprich ein Microsoft es "geil" findet, ein Monopol aufs Hosting zu haben :evillol: .
 
Gerade in Verwaltungen und größeren Unternehmen reicht der politische Wille allein meist nicht aus. Die Software muss sich vielmehr im täglichen Einsatz bewähren.
Aus der Universitätsverwaltung kann ich sagen: "im täglichen Einsatz bewähren" ist ein sehr dehnbarer Begriff und kann auch einfach bedeuten, dass damit die angedachten Aufgaben erledigt werden können. Ob sie schnell oder effizient erledigt werden können, steht dann auf einem anderen Blatt Papier. An der hiesigen Uni (5-stellige Studentenzahl) hat die Einführung einer zentralen Campusmanagementsoftware, auf die auch die dezentralen Einrichtungen wie Fakultäten zugreifen können, 10 Jahre gebraucht – trotz Erfahrungswerten von anderen Hochschulstandorten. Da die Wunschfunktionen aller Beteiligten abgebildet werden müssen, ist das Ding irrsinnig tief verschachtelt und erfordert eine Fülle an Klicks, um einfachste Aufgaben zu erledigen. Aber ja: die Software tut, was sie soll.
 
Die wilde Inge schrieb:
Wer eine lokal installierbare Office-Suite für den Einzelplatz sucht, findet in Euro-Office daher keinen direkten Ersatz für LibreOffice oder Microsoft Office.
Danke für die Info, dann bleibe ich beim Original (ONLYOFFICE). Die haben inzwischen auch meinen Zeitbug behoben, dass ich den endlich mit meiner Zeiterfassung nutzen kann.
 
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Hypothek schrieb:
Da gibt es schon fertige Alternativen, die schlechter als Microsoft Office sind und dann entschließt man sich dazu, eine neue Alternative zu den Alternativen zu entwickeln, die schlechter als die schlechteren Alternativen sind.

Und dann auch noch in einem Browser!
(der größte Lacher wäre, wenn man Google Chrome oder Microsoft Edge braucht)

Da frage ich mich, mit welchen Politikern die Investoren oder CEOs verwandt sind.
Insbesondere würde ich gerne wissen, warum man nicht etablierte Alternativen gewählt hat und diese mit den entsprechenden Steuergeldern verbessert?
Mach mal ruhig mit dem Stammtisch. Es handelt sich um eine Fork von Onlyoffice, also einem etablierten und beliebten Produkt, was aber in nicht komplett transparenten Bedingungen in Russland weiterentwickelt wird. Der offene Teil ist nun geforkt - es handelt sich also nicht um eine neue Alternative, sondern um eine Weiterentwicklung des Platzhirsches in klassischer Open-Sorce-Logik.

Die Kollaborationssoftware, die im Browser läuft, ist kompatibel mit einem Offlinezugang. Du kannst auch einfach die Daten weiter lokal bearbeiten mit den gängigen Clients. Wenn du dann unternehmensweite Echtzeitkollaboration brauchst, hostest du eben Eurooffice.

Ein kleiner Tipp: Durchschnittliche Politiker sind weder faul, noch blöde, noch korrupt. Sie haben halt nicht den Luxus den du hast, ohne kritische Selbstreflexion direkt irgendeinen quatsch herauszuposaunen. Zumindest die meisten nicht.
 
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Hypothek schrieb:
Da gibt es schon fertige Alternativen, die schlechter als Microsoft Office sind und dann entschließt man sich dazu, eine neue Alternative zu den Alternativen zu entwickeln, die schlechter als die schlechteren Alternativen sind.

Und dann auch noch in einem Browser!
Und du lebst hinterm Mond oder wie?

Nenn mir mal bitte nur ein größeres erfolgreiches Unternehmen das gänzlich unabhängig vom Internet ist.

und wieso sill das hier schlecht sein? Woran machst du das fest? Weoche Alternative in 8n bezug auf was schlechter als MS Office? Zumal ketzteres ohnehin zunehmend zur Webapp entwickelt wird.

Edit: Junge wie ich diese verf**kte Touchtastatur hasse.
 
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Finde es armselig, das man Software die vermeintlich unter russischer Kontrole steht forkt. OnlyOffice ist "schlecht" weil die die Russen die Hand drauf haben, damit es besser wird forken wir das und wenn es schlecht läuft behaupten wir dann, das die Russsen eine Hintertür eingebaut haben. ;-)

Weil bestimmte Unternehmen daran verdiene möchten, hat man nicht schon eine bestehende gute Deutsche Office Suite "Softmaker Office" genommen, sondern forkt um es dann später verkaufen zu können,
SoftMaker gibt es auch als konstenlose FreeOffice Version für die geizigen oder die nicht den vollen Funktionsumfang brauchen.

Es könnte auch daran liegen, das Nürnberg ein Sonderfall ist und sich nicht an deutsche und EU Vorgaben halten muß. Es kann nur an Nürnberg liegen. ;-)
 
Diese Sozialistische EU versucht den Robotron. Wird scheitern, aber einige haben daran verdient.
 
Klebezettelcity schrieb:
So liest sich der Artikel aber nicht.
Man sollte halt auch die Quelle noch lesen und nicht nur die News.
Zunächst haben wir dafür den Code bereinigt, einige Sicherheitsupdates implementiert und Euro-Office in bestehende Lösungen integriert”, sagt Frank Karlitschek, CEO von Nextcloud. „Der nächste Schritt ist die Arbeit an den Desktop- und Mobil-Apps sowie den Integrationsfunktionen.
So ein RTFM Emoji wäre manchmal echt nicht schlecht.
 
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NameHere schrieb:
Finde es armselig, das man Software die vermeintlich unter russischer Kontrole steht forkt.
Hätte Russland halt keinen völkerrechtswidrigem Angrifskrieg gegen die Ukraine gestartet.

Was wären denn die Alternativen? Was wäre denn die Alternativen? Die kostenlose Version ist wegen den Limitierungen nicht ernsthaft einsetzbar. Die kommerzielle verstößt gegen EU-Sanktionen, weil man halt nicht den sinnlosen Krieg mitfinanzieren soll...
 
Artikel schrieb:
Dokumente, Tabellen und Präsentationen sollen gemeinsam im Browser bearbeitet werden können
[...]
Damit wird Euro-Office nicht als isoliertes Einzelprodukt positioniert, sondern als Bestandteil bestehender Kollaborationsplattformen.

Eine klassische Desktop-Anwendung ist Euro-Office hingegen nämlich nicht.
Ufff, schade, sehr schade 😔
Leider nichts für mich...
 
Wenn man will, das EU Office gleich ein Erfolg wird, muss man auch den Consumer mitnehmen. Am Start sollte direkt ein Standalone Paket zur Installation und Offline Verwendung zzr Verfügung stehen. Also ein richtiger Client, der auch im Unternehmen eingesetzt werden kann.

Nur so kann man alle erreichen, dann wäre es auch interessant für mich.
 
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Diesen Dreck werde ich nie im Leben bei mir installieren.
Entweder MS Office oder besser OnlyOffice.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Hätte Russland halt keinen völkerrechtswidrigem Angrifskrieg gegen die Ukraine gestartet.
Cooler Grund für das forken. Seien wir mal konsequent, wie mit Öl und Gas aus diesem Land. (sind wir nicht)
DerAnnoSiedler schrieb:
Was wären denn die Alternativen? Was wäre denn die Alternativen? Die kostenlose Version ist wegen den Limitierungen nicht ernsthaft einsetzbar. Die kommerzielle verstößt gegen EU-Sanktionen, weil man halt nicht den sinnlosen Krieg mitfinanzieren soll...
Du hast eine Leseschwäche oder kannst das gelesene nicht richtig verarbeiten. Ich habe die Alternative benannt, als freie Version und als Kaufversion. SoftMaker ist eine deutsche Firma aus Nürnberg.

Ich will keine Diskussionen über Kriege und Länder ausserhalb der EU. Lasst uns über Office-Software reden und EU-Lösungen dafür.
Ergänzung ()

Rejin schrieb:
Diesen Dreck werde ich nie im Leben bei mir installieren.
Entweder MS Office oder besser OnlyOffice
Leider hat es der Redakteur versäumt, zu erwähnen, das es eine Kopie (fork) von OnlyOffice ist. Die Frage ist, wie es sich weiter entwickelt unter neuem Dach.
"Rider heißt jetzt Twix"
 
Zuletzt bearbeitet:
Palomino schrieb:
Da kann man nachhelfen. Einfach Gesetze erlassen die öffentliche Verwaltungen zwingen, Daten ausschließlich auf europäischen Servern speichern zu dürfen. zusätzlich muss das auch für für Unternehmen gelten, die öffentliche Aufträge erhalten wollen. Damit fallen amerikanische Unternehmen schonmal raus, selbst wenn sie Server in der EU haben.
Sehe ich genauso. Wegen jedem Dreck wirst als kleiner schickaniert und der Staat selbst steckt systemrelevante Elemente in irgendeine US Cloud.
 
Klingt spannend. Stehen ja einige namhafte Größen dahinter.
 
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