Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
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Wer es nicht weiß, muss etwas glauben. Jeder der heute noch an die Schöpfung glaubt sollte sich aufgrund eines ungesunden geistigen Zustandes in eine psychiatrische Anstalt einweisen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beides! Was wissen wir schon darüber?! Anstatt der dualistischen Herangehensweise mal die dialektische probieren ;) Nebenbei, ich bin "radikaler" Atheist, doch muss man doch erkennen, dass eine endgültige Antwort bisher (noch?) nicht möglich ist. Von daher komme ich zu diesem Schluss. Obwohl natürlich ziemlich viel - aber eben nicht alles - für die Evolution spricht. Aso, die Idee eines Schöpfers, einer Person halte ich aber für vollkommenden Blöd-sinn, weil sich darin zwei Dinge widerspiegeln:

Zum einen eine patriarchale Gesellschaftsordnung - DER GOTT --> Warum nicht die Göttin? Warum ein Mann und nicht eine Frau?
Zum anderen ist die Personifizierung eines gestaltlosen Wesens eine allzu menschliche Ei-genschaft. Warum also überhaupt eine Art menschliches Wesen? Warum kein abstraktes We-sen mit unbestimmter Form?
 
AW: Evolution oder Schoepfung? :D

Hehe, genau.
Da fällt mir gerade auch das Spaghetti-Monster ein, was nen Dozent mal in der Vorlesung erwähnt hat.:D
 
Mal ne Frage an die, die an die Evolution glauben.
Wenn wir Menschen uns doch an die Physik und nicht die Physik sich an uns angepasst hat,
warum haben wir dann ein Gehirn bzw. warum hat sich unser Gehirn so entwickelt, dass wir es nur zu ein paar Prozent nutzen können?

Warum entwickelt sich in der Evolution etwas, was sich nicht entwickeln braucht, da es nicht genutzt wird? Einfach so aus langeweile? Oder meint ihr, unsere Vorfahren haben 100% ihres Hirnes genutzt?

Was halt hier wohl einleuchten würde, ist: Wir waren mal vollkommen, durch die Sünde aber unvollkommen = somit auf deutsch gesagt blöd ^^
 
Was meinst du genau mit "dass wir es nur zu ein paar Prozent nutzen können?"
Meinst du damit die gleichzeitige Aktivität von Neuronen?
Wenn du mal jemanden sehen willst, bei dem möglichst viele Neuronen gleichzeitig aktiv sind, dann brauchst du nur einen Epileptiker bei einem Grand-mal-Anfall zuzusehen...
 
@ space-marine

Wieso sollte Gott dann ein Gehirn entwickeln, welches wir nicht zu 100% brauchen. Wieso sollte Gott Lebewesen erzeugen, die nichts bringen, außer sich gegenseitig aufzuessen, was hat er davon? Deine frage kann man also auch umdrehen.

Außerdem reizen wir unser Hirn schon gut aus, das meiste läuft eben Unterbewusst ab und mental können wir nur ganz wenig nutzen. Außerdem was bringt es das Gehirn immer zu 100% nutzen, außer einen erhöten Energie verbrauch.

LG Stadtlohner
 
space_marine schrieb:
Warum entwickelt sich in der Evolution etwas, was sich nicht entwickeln braucht, da es nicht genutzt wird?

Wenn etwas nicht mehr genutzt wird / keinen Vorteil mehr bringt, bildet es sich wieder zurück. So zum Beispiel das Steißbein, das von einem Schwanz übriggeblieben ist.

Das unser Gehirn nicht komplett (zur gleichen Zeit) genutzt wird hat schon einen Sinn. Der Energieverbrauch darf nicht unnötig hoch sein, wie Stadtlohner bereits sagte. Viele Anpassungen des Menschen (allgemein aller Lebewesen) können auf den effizienten Energieverbrauch zurückgeführt werden -> höhere Überlebenschancen, da weniger Energiezufuhr in Form von Nahrung notwendig.

Meines Wissens nach gibt es keinen Teil des Gehirns, das überhaupt nicht genutzt wird. Es wird dann genutzt, wenn es notwendig ist. Deine CPU läuft doch auch nicht ständig auf 100% :D
 
@alle die für die Schöpfung sind
Einmal eine Frage von mir auf die ich mir noch keine vernünftige Antwort reimen konnte. Woher kommt Gott? Es wird oft gemeckert, dass das Universum nicht aus dem nichts entstanden sein kann. Aber wieso kann Gott das dann?
 
@ Stadtlohner
Wieso sollte Gott dann ein Gehirn entwickeln, welches wir nicht zu 100% brauchen.
Vielleicht hat er nur einen anderen Humor als Du?
Vielleicht ist es aber auch einfach nur gut, Reserven zu haben. Kein Lebewesen lebt ständig am Limit irgendeiner Fähigkeit.

Wieso sollte Gott Lebewesen erzeugen, die nichts bringen, außer sich gegenseitig aufzuessen
Vielleicht mag Gott hin & wieder mal ein Schnitzel und um das mächtige Schwein auf diesem Planeten zu etablieren, gehören eben auch Raubtiere dazu die das schwein jagen, um das Fleisch des Schweins nicht nur Fett zu machen.

Außerdem was bringt es das Gehirn immer zu 100% nutzen, außer einen erhöten Energie verbrauch
ebend......siehe oben!
 
Den Glauben soll man glauben und nicht beweisen.
Naja wer nicht an Gott glaubt, wird später schon sehen was passiert. :evillol:
 
@jonesjunior
Ich verlange auch schon lange nicht mehr, dass mir irgendjemand etwas das mit Glauben zu tun hat beweist. Es ist eben ein Glaube und ich finde es falsch zu versuchen diesen zu wiederlegen. Die Kirche finde ich eigentlich recht nützlich da sie die Menschlichen Werte definiert und zum Nachdenken anregt. Dennoch muss es doch eine Geschichte geben die den von mir angesprochenen Punkt behandelt.
 
S.E.P.P. schrieb:
Die Kirche finde ich eigentlich recht nützlich da sie die Menschlichen Werte definiert und zum Nachdenken anregt.

Eine machtgierige Institution sollte überhaupt nichts definieren (und gehört meiner Meinung nach auch abgeschafft). Man hat ja in letzter Zeit gesehen, was sie von menschlichen Werten wirklich hält -> Wegsehen, statt Handeln, wenn man selbst Mist gebaut hat.

Wenn man eine Religion hat, wozu benötigt man dann noch eine Kirche, die sagt was richtig oder falsch ist? Das sollte jeder Mensch für sich selbst entscheiden, anstatt sich alles vorschreiben zu lassen. Insbesondere die katholische Kirche war schon immer weltfremd und sturköpfig.
 
Zuletzt bearbeitet:
jonesjunior schrieb:
Den Glauben soll man glauben und nicht beweisen.
Naja wer nicht an Gott glaubt, wird später schon sehen was passiert. :evillol:

Ja da passiert genau das was auch passiert ist bevor du geboren wurdest nämlich nix.
Ergänzung ()

Lars_SHG schrieb:
@ Stadtlohner

Vielleicht hat er nur einen anderen Humor als Du?
Vielleicht ist es aber auch einfach nur gut, Reserven zu haben. Kein Lebewesen lebt ständig am Limit irgendeiner Fähigkeit.


Vielleicht mag Gott hin & wieder mal ein Schnitzel und um das mächtige Schwein auf diesem Planeten zu etablieren, gehören eben auch Raubtiere dazu die das schwein jagen, um das Fleisch des Schweins nicht nur Fett zu machen.


ebend......siehe oben!

Ich fasse es einfach nicht das es wirklich Leute gibt die TATSÄCHLICH an soetwas glauben oO ?!
 
Evolution oder Schöpfung? Diese Gegenüberstellung hinkt gewaltig. Die Verwissenschaftlichung des Glaubens, die eifrige Kreationisten gern vorantreiben, versucht Glaubensinhalte wissenschaftlich, logisch und methodisch zu begründen. Die Lieblingstaktik, wie auch hier in diesem Thread, liegt darin, wissenschaftliche Erkenntnisse zu widerlegen.
Das macht allerdings die eigene Theorie nicht wahrer.

Größtes Manko an kreationistischer Methodik ist jedoch die fehlende Ergebnisoffenheit, die nunmal Basis in dieser klassischen Auseinandersetzung sein muss.

Die Frage ist also nicht ob es einen Gott, mehrere Götter, Spaghettimonster oder Teekannen gibt, Evolution oder Schöpfung richtig ist, sondern eher, wie Religionen/Ideologien entstehen bzw. weitergegeben werden. Denn diese Erkenntnis liefert ein bedeutendes Indiz bei der Beurteilung des Wahrheitsgehaltes von Glaubensinhalten.

Vielleicht mal folgender Ansatz: Was würde Ratzi glauben wenn er

a) in Saudi Arabien
b) in Nordkorea
c) in Indien

geboren und erzogen worden wäre?

Glaube ist nicht natürlich, sondern lediglich ein anerzogenes Abhängigkeitsverhältnis, welches maßgeblich durch das Elternhaus bzw. das kulturelle Umfeld bestimmt wird. Jeder "gute Christ" hier wäre ein ebenso "guter Kommunist" in NK oder ein "guter Moslem in SA".
Das macht die Beliebigkeit deutlich.

Ich halte es nicht für zielführend, Religion oder Glaube wissenschaftlich widerlegen zu wollen. Diese Ebene führt zu nichts, da einfach das Bewusstsein oder das Eingeständnis fehlt, dass Glaubensinhalte lediglich auf beliebiger Konditionierung beruhen.

MFG
 
Evolution ist wohl die beste (mir bekannte) Erklärung aktuell.

Ich hoffe, die Evolution verläuft schnell genug, um uns von dem Virus der "Religion" zu befreien und dass wir irgendwann mal wirkliche Moral haben, basierend auf Herzlichkeit und Verstand statt auf Autoritätshörigkeit.
 
religion ist für die menschen wichtig. sie bietet halt. und evolution und religion können durchaus im einklag stehen. wer sagt denn, dass die ganze evolution nicht von etwas göttlichem (oder eben einem oder mehreren göttern wenn man will) angestoßen wurde und sich nach einem höheren plan entwickelt? die wissenschaft entschlüsselt nur so nach und nach den plan. das wäre doch kein wiederspruch.
 
Lübke schrieb:
wer sagt denn, dass die ganze evolution nicht von etwas göttlichem (oder eben einem oder mehreren göttern wenn man will) angestoßen wurde und sich nach einem höheren plan entwickelt? die wissenschaft entschlüsselt nur so nach und nach den plan. das wäre doch kein wiederspruch.

Auch wenn es so wäre, wäre niemand in der Lage das jemals nachzuweisen. Also nichts weiter als Zeitverschwendung darüber nachzudenken. Das hättte nur philosophischen Wert.
 
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