Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Also ich muss vorneweg sagen: Ich glaube nicht an Gott. Ich habe keine Religion!

Ich bin ehr der Typ der sagt: Es gibt für alles eine Logische Erklärung.

Ich kann es mir nicht vorstellen das ein Mensch/Wolke (Gott) Irgendwo steht und sagt: Hey ich mach jetzt erstmal 2 Menschen, Adam und Eva (so beginnt das doch oder?, bitte gleich aufklären wenn ich falsch liege!) dann setzen die weitere Menschen in die Welt.

So gesehen sind wir alle miteinander Verwandt :cool_alt:

Versteht ihr wie ich das meine. Ich aktzeptiere jeden der sagt, Ich glaube an Gott und an die Schöpfung! Ich finde sowas total o.k. nur sollten solche Leute nicht versuchen andere zu Ihrem glauben zuübereden. Genauso wenig umgekehrt. Das finde ich gerade das spannende..jeder glaubt an etwas aber keine kann es belegen.

Klingt ein wenig nach Galileo Mysterie Spezail aber trozdem!

Man könnte noch 2 Jahre weiter diskutieren, und jeder würde seins behaupten, das es das das richtige ist. Genau wie in den Religionen: Jede Religion sagt doch: Ich bin die richtige. Von Toleranz und Akzeptanz ehr weniger zu spühren!

grüße

:affe:
 
Lithium-Ion schrieb:
Wenn man an die Evolution "glaubt" dann muss man auch folgendes glauben:

- Alles entsteht aus dem Nichts.
- Nichtlebendes bringt Leben hervor.
- Zufall bringt Feinabstimmung hervor.
- Chaos bringt Information hervor.
- Nichtbewusstsein bringt Bewusstsein hervor.
- Unlogik bringt Logik hervor.

- Woraus "Alles" (Urknall) entstanden ist weiss niemand. Vielleicht nicht aus dem "Nichts", sondern aus einem vorangegangenem kollabierten Universum (Zyklus)? Ausserdem: was ist "Nichts"? Das Vakuum ist es anscheinend nicht wirklich (Casimir-Effekt).
- Leben entsteht nicht nur aus Unbelebtem, es besteht sogar daraus: Moleküle/Atome.
- Was ist "Information"? Müsste das Chaos nicht auch Informationen liefern, damit man es überhaupt als solches erkennt?
- Ist man ein Gott, wenn man jemanden wiederbelebt und somit wieder zum Bewusstsein bringt?
- Unlogik? Wo gabs denn sowas?

Lithium-Ion schrieb:
Bis heute ist es den Anhängern des Darwinismus noch nicht gelungen anhand von naturalistischen Prozessen zu erklären, wie unbelebte Materie sich irgendwie zu den ersten lebenden Zellen zusammensetzn konnte.
[...]
Außerdem bestätigen die fossilen Funde bis jetzt noch nicht Darwins Theorie, dass es im Laufe von Jahrmillionen unzählige Übergangsformen gegeben hat.
Na und? Widerlegt wurde es auch nicht.

Lithium-Ion schrieb:
Zu alle dem kommt noch hinzu, dass der Naturalismus absolut keine glaubwürdige Erklärung dafür hat, wie das Universum überhaupt entstanden ist, warum es überhaupt zum sogenannten Urknall kam. Dieses Versagen der naturalistischen und darwinistischen Ideen öffnen die Tür für andere Hypothesen, dass nämlich sowohl das Universum als auch das Leben darin die Produkte eines intelligenten Schöpfers sein könnten.
Und wessen Produkt ist der intelligente Schöpfer? Wenn er aus dem Nichts entstehen darf, warum nicht auch der Urknall bzw. wenn er schon immer da war, warum nicht auch das Universum mit einem immer wiederkehrenden Urknall?

Lithium-Ion schrieb:
Aus dem Bereich der Kosmologie:
Durch die wissenschaftlichen Entdeckungen der letzten 50 Jahre hat das Kalam-Argument eine neue Bedeutung gewonnen. Erstens: Was anfängt zu existieren, hat eine Ursache. Die Behauptung von Quentin Smith, dass wir "aus dem Nichts, durch Nichts und für Nichts gekommen sind" ist absurd. Zweitens: Das Universum hat einen Anfang.
Oder wir sind schlicht und einfach nicht in der Lage es zu begreifen, da es mit unserer Realität nicht vereinbar ist, die wohlgemerkt erst durch den Urknall entstanden sein soll. Es gibt Dinge die der Mensch niemals begreifen wird, nicht weil er zu dumm ist, sondern weil es nicht geht. Wir sind quasi Blinde, die wissen wollen, was Farben sind. Wer sagt, dass aus dem Nichts niemals etwas entstehen kann? Hat schon jemand dieses mysteriöse "Nichts" gesehen und bestätigt, dass daraus nichts entstehen kann?

Lithium-Ion schrieb:
Aus dem Bereich der Physik:
[...]Collins sagt ebenfalls, dass der Zufall allein nicht für dieses "anthropische Prinzip" verantwortlich sein kann und dass keinerlei Indizien vorliegen, die für die meistdiskutierte Alternative, nämlich multiple Universen sprechen.
[...]
Aus dem Bereich der Astronomie:
[...] Zahlreiche Faktoren sorgen dafür, dass unser Sonnensystem und unsere Position im Universum für eine bewohnbare Umwelt perfekt sind. "Wenn das Universum nicht mit genauester Präzision gemacht worden wäre, hätten wir niemals existieren können"
Es gibt keine Indizien dafür, weil wir nicht hinter den Vorhang blicken können (s.o.). Das liegt in der Natur der Sache, dass man nicht aus einem eigenen System hinausschauen kann. Das wir uns in einem "günstigen" Universum befinden ist keinesfalls ein Indiz für eine Schöpfung, aber das wurde hier ja schon mehrfach richtig begründet.

Lithium-Ion schrieb:
Aus dem Bereich des Bewusstseins:
Die meisten Wissenschaftler [...]
"Die meisten" wird meistens viel zu inflationär verwendet ;) Aber weiter im Text...

Lithium-Ion schrieb:
[...] gelangen zu dem Schluss, dass es mit der Physik und der Chemie nicht erklärbar ist, warum der Mensch ein Bewusstsein hat.
Wie wärs mit... hmmm.. dem Gehirn?! Sind ein paar gewisse Regionen im Gehirn nicht mehr funktionsfähig, wars das mit dem Bewusstsein (wie auch immer man das definieren mag).

Lithium-Ion schrieb:
Aber wenn man davon ausgeht, dass das alles das Ergebnis des schöpferischen Geistes von Gott war, dann haben wir überhaupt keine Schwierigkeiten damit, zu erklären, woher der Geist gekommen ist.
Behold! It's the almighty god of the gaps! :D

Lithium-Ion schrieb:
Wenn man also alle Punkte die ich aufgezählt habe einmal zusammenzählt und gar nicht mal so ins Detail schaut, dann kann man daraus den logischen Schluss ziehen und ich denke dadurch lässt sich die Schöpfung viel logischer erklären als die Evolution, dass es einen transzedenten intelligenten Schöpfer gibt, durch den Leben überhaupt möglich ist.
Wenn ich nicht so in Detail gehe, würde ich glatt meinen die Erde wär ne Scheibe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mich auch mal einzuschalten..
Ich gehöre auch zu den (noch) 52 Kreationisten hier und kann mich der meinung von Litium-Ion nur anschließen. Ich hab schon oft darüber nachgedacht, wie alles rein "zufällig" entstanden sein soll.
Nimmt man jetzt zum beispiel eine stadt.
Kann sich im laufer der zeit auf grund des "urknalls" (da die bekannten physikalischen theorien unter den Bedingungen, die zum zeitpunkt des urknalls herrschten, nicht gültig sind, gibt es für den urknall selbst bislang keine akzeptierte theorie) eine ganze stadt wie New York einfach von selbst erbauen?
Ich meine, ich würde nie auf den gedanken kommen
-einen PC zu bauen
-einen fahrstuhl zu entwerfen
-die bahn zu erfinden, wenn es nie jemand zuvor getan hätte.
Und dass dies, was man heute sieht, wenn man auf die straße geht aus "nichts" entstanden ist, hört sich doch irre an! Würdet ihr mir glauben, wenn ich sage, dass mein haus auf einmal vom himmel gefallen ist?Es war einfach mal so da?
Genau so sehe ich das auch mit dem zufall:
Zitat:
"Die menschliche DNA enthält mehr geordnete und organisierte informationen als die Encyclopaedia Britannica. Wenn der vollständige text der enzyklopädie in einer pc-verschlüsselung aus dem all bei uns ankäme, würden die meisten menschen das als beweis für die existenz von außerirdischer intelligenz betrachten. Wenn etwas derartiges in der natur beobachtet wir, erklärt man dies als wirken zufälliger kräfte." - George Sim Johnson -
Stellt euch vor, ihr würdet versuchen, ein einfaches buch zu schreiben, indem ihr scrabble-buchstaben blind zieht und hintereinanderreiht, glaubt ihr dass ihr irgendwann innerhalb von jahrmillionen ein buch zustande bringt wie "hamlet"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Notebook schrieb:
Stellt euch vor, ihr würdet versuchen, ein einfaches buch zu schreiben, indem ihr scrabble-buchstaben blind zieht und hintereinanderreiht, glaubt ihr dass ihr irgendwann innerhalb von jahrmillionen ein buch zustande bringt wie "hamlet"?

Warum nicht?
Das meine ich ernst.
Was meinst du denn wie man Codes knackt zum Beispiel??
Brute Force, schon mal gehört?
Man probiert solange alle denkbaren Kombinationen bis der Code passt.
Auf die Art und weiße würde man NATÜRLICH mit genügend Zeit irgendwann ein Buch wie Hamlet mal haben?
Nur durch Ausprobieren jeder denkbaren Wortkombination!

Wieso ist das so schwer zu verstehen wenn es um Zeiträume von Millionen Jahren geht und eben genau so die Evolution funktioniert?!
Die Natur versucht Kombinationen von Genen, entwickelt sich, probiert aus, und die funktionieren, bleiben erhalten.

Evolution erklärt!
Noch Fragen?
 
@ Notebook

Es ist ja nicht alles zufällig entstanden. Es war auch nicht alles auf einmal da. Es hat sich entwickelt. New York ist auch nicht einfach von heute auf morgen erbaut worden. Es hat sich von nichts zu dem entwickelt, was es heute ist. Und für diese Entwicklung gibt es rationale Erklärungen (wie z.B. für die Wolkenkratzer).
Und dass dies, was man heute sieht, wenn man auf die straße geht aus "nichts" entstanden ist, hört sich doch irre an!
Es hört sich irre an, wenn es plötzlich da ist. Wenn man aber die Entwicklung eines PCs verfolgt, ist da "leider" nichts mystische und irres dabei.

Zu dem Zitat:
Es war nicht alles auf einmal da. Bis die DNA des Menschen (oder irgendeines anderen Lebewesens) so war wie heute (mal davon abgesehen, dass es nicht die DNA gibt), hat lange gedauert. DNA verändert sich stetig. Die "schlechte" fällt weg, die gute bleibt und "verbessert" sich.
So ist das, war es und wird auch immer so bleiben.

Zu deinem Buchbeispiel. Wenn du Zeit hast, kannst du ja gerne die Wahrscheinlichkeit ausrechnen.
Das Beispiel passt aber überhaupt nicht zur DNA. Die Veränderungen dieser wird durch Umwelteinflüsse in eine bestimmte Richtung gedrückt.
 
Wer sich auf M. Behe bezieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Sein Argument mit dem Flagellum ist längst widerlegt worden. Siehe Kitzmiller vs. Dover Trial von 2005?.

CoolHandLuke du scheinst etwas vergessen zu haben:

Behe ist aber der Auffassung, dass dies nur für die Funktion des Systems der Fall sein müsse. Daher träfe Millers Argument (für Teile der Struktur kann eine Funktion in einem anderen Zusammenhang aufgezeigt werden) Behes Definition nicht. Behe machte klar, dass für ihn als Widerlegung nur die vollständige Entstehung der von ihm angegebenen Systeme unter Laborbedingungen in Frage kommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtreduzierbare_Komplexit%C3%A4t

Es spielt aber nur so scheinbar präzise Zusammen, weil wir uns exakt DESHALB so entwickelt haben wie wir es getan haben, weil es uns die Physik ermöglich haben. Es sieht nur von unserem Standpunkt aus, als wäre alles perfekt, weil wir uns angepasst haben. Nicht die Physik hat sich dem Menschen angepasst, sondern der Mensch der Physik.

Und woher kommt die Physik? Warum ist die Physik so vielfältig und präzise?

Nach deinem Verständis müssten wir auch die Schwerkraft anzweifeln, weil auch diese noch nicht 100% exakt in wissenschaftlichen Modellen beschrieben wird, aber annähernd präzise genug um Brücken und Hochhäuser zu bauen oder Menschen auf den Mond zu schießen.

Du sagst es selber, warum die Schwerkraft so hypergenau eingestellt ist, kann man mit naturalistischen Methoden noch nicht beschreiben. Das ist ein klares Zeichen gegen "Zufall".

EDIT: Nossig hats nochmal klar gemacht und das ganze passt auch zu meinem oben genannten Beispiel mit den Büchern. Die DNA ist nicht so, weil wir auch ähnlich komplexe Systeme erdenken können. Sondern wir können diese erdenken, weil die DNA nunmal so ist. Genauso sehen wir so aus, wie wir aussehen, weil wir von den physikalischen Grundgesetzen bestimmt sind.

:watt: Willst du mir jetzt sagen, weil die DNA so ist wie sie ist, ist ein Argument für die Evolution oder was?

Historiker glauben, dass die sumerischen Zeugen direkt nach dem biblischen Ereignis zur Stadt Eridu zurückkehrten, eine geschäftige Metropole, die 1500 Jahre vor Gottes Erschaffung trockenen Landes gebaut wurde, um über die neue Entwicklung zu diskutieren. Aufzeichnungen zufolge waren sumerische Farmer, Priester und Beamte nicht nur verwirrt, sondern sie störten sich am Gesicht Gottes, welches über das Meer schwebte, weil Er den Sumerern zufolge jene verscheuchte, die nach Mesopotamien zogen, um an ihrem weitläufigen und weitverzweigten Handelssystem teilzunehmen.

Außerdem waren die Sumerer verblüfft über die Erschaffung der selben Tiere und Pflanzensamen, die sie schon seit hunderten von Generationen domestizierten und kultivierten.

"Das sumerische Volk muss Gottes Erschaffung von Himmel und Erde mitten in ihrer weit entwickelten Gesellschaft eher für ein Ärgernis gehalten haben, denn für irgendetwas anderes", sagte Paul Helund, Professor für Frühgeschichte an der Universität von Cornell. "Falls es wahr ist, was die Piktogramme besagen, dann unterbrach seine laute Stimme ihre uralten Gebetsrituale für eine ganze Woche."

Den Keiltafeln zufolge hielten die Sumerer die Erschaffung von zwei Menschen aus Staub für Gottes fragwürdigste Handlung.

"Diese zwei Menschen, die in seinem Ebenbild erschaffen wurden, wissen nicht, wie man kommuniziert, ihnen fehlen sowohl im mathematischen Bereich, wie in der Landwirtschaft, Fähigkeiten und sie haben die intellektuelle Kapazität eines Kleinkinds", schrieb ein sumerischer Philosoph. "Sie müssen das Werk eines völligen Idioten sein."

Quelle: theonion.com

Übersetzung: AM"

Könntest du mir bitte den genauen Link dafür geben, wo auf dieser website du das gefunden hast? Und was bedeutet die Übersetzung "AM"?

Ich bin ehr der Typ der sagt: Es gibt für alles eine Logische Erklärung.

Man kann die Schöpfung auch logisch erklären und wie ich finde, ist sie logischer als die Evolution.

Versteht ihr wie ich das meine. Ich aktzeptiere jeden der sagt, Ich glaube an Gott und an die Schöpfung! Ich finde sowas total o.k. nur sollten solche Leute nicht versuchen andere zu Ihrem glauben zuübereden. Genauso wenig umgekehrt. Das finde ich gerade das spannende..jeder glaubt an etwas aber keine kann es belegen.

Ich denke es sind hier ja wohl eher die Evolutionisten, die versuchen die Kreationisten zwanhaft zu überzeugen. Ich versuche lediglich nur mal ein wenig die Kehrseite dessen aufzuzeigen und Kritik am Darwinismus zu äußern, weil hier 87,96 % der Befragten scheinbar blind an die Evolution glauben. Deil es in den letzten hundert Jahren anscheinend Mode geworden ist, weil sie in den Schulbüchern als Tatsache angesehen wird und deswegen nicht mehr hinterfragt wird.

- Leben entsteht nicht nur aus Unbelebtem, es besteht sogar daraus: Moleküle/Atome.
- Was ist "Information"? Müsste das Chaos nicht auch Informationen liefern, damit man es überhaupt als solches erkennt?
- Ist man ein Gott, wenn man jemanden wiederbelebt und somit wieder zum Bewusstsein bringt?
- Unlogik? Wo gabs denn sowas?

- Das sagst du, nachdem das Leben funktioniert. Aber was ist wenn du Moleküle und Atome hast und daraus Leben machen sollst? Erklärs mir!
- Information wird benötigt, damit jede Zelle, jedes Protein, jedes winzige fuziteil in deinem Körper weis was es zu tun hat.
- "...wenn man jemanden wiederbelebt" Genau du sagst es selber, nachdem er mal gelebt hat. Also hatte er davor schon Bewusstsein. Woher kam dieses?
- Ja wo gibt es denn Unlogik im Universum? Das frage ich mich auch, denn es gibt ja nur logische Zusammenhänge.

Bis heute ist es den Anhängern des Darwinismus noch nicht gelungen anhand von naturalistischen Prozessen zu erklären, wie unbelebte Materie sich irgendwie zu den ersten lebenden Zellen zusammensetzn konnte.
[...]
Außerdem bestätigen die fossilen Funde bis jetzt noch nicht Darwins Theorie, dass es im Laufe von Jahrmillionen unzählige Übergangsformen gegeben hat.

Na und? Widerlegt wurde es auch nicht.

Ist diese Trotzreaktion jetzt auch ein Argument für den Darwinismus oder was?

Es gibt keine Indizien dafür, weil wir nicht hinter den Vorhang blicken können (s.o.). Das liegt in der Natur der Sache, dass man nicht aus einem eigenen System hinausschauen kann. Das wir uns in einem "günstigen" Universum befinden ist keinesfalls ein Indiz für eine Schöpfung, aber das wurde hier ja schon mehrfach richtig begründet.

Uns allen scheint aber nicht klar zu sein wie "günstig" der Umstand ist in dem wir uns befinden. Vom perfekten Beginn der Welt, zum perfekten Ort im Universum zum perfekten Planeten zur perfekten Natur und meiner Ansicht nach perfekten Geschöpf, dem Mensch. Ich denke es spielen Billiarden, Trilliarden, Oktilliarden Faktoren ein, um so ein perfektes Leben zu ermöglichen. Wir können uns gar nicht vorstellen wie perfekt alles zusammenspielt. Das ist meine Meinung und das ist mMn ein starkes Indiz für einen Schöpfer.

Wie wärs mit... hmmm.. dem Gehirn?! Sind ein paar gewisse Regionen im Gehirn nicht mehr funktionsfähig, wars das mit dem Bewusstsein (wie auch immer man das definieren mag).

Du argumentierst immer so, dass du etwas auseinandernimmst, was zusammen funktioniert, es aber dann nicht mehr richtig funktioniert. Aber woher kommt denn das zusammengesetzte "komplette" Gehirn mit Bewusstsein?
 
Lithium-Ion schrieb:
- Das sagst du, nachdem das Leben funktioniert. Aber was ist wenn du Moleküle und Atome hast und daraus Leben machen sollst? Erklärs mir!
Wahrscheinlich ist mein Post untergegangen:
Nur mal angenommen aus unserer Ursuppe bilden sich aus Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Phosphor die 4 Nukleotide der RNA (ist glaub ich nachgewiesen, das dies geschieht). Diese Nukleotide lagern sich jetzt aneinander und treffen jetzt in einem kleinen Tümpel auf eine erhöhte Konzentration von Fettsäuremolekülen. Es bilden sich Mizellen und unsere Nukleotide werden darin eingeschlossen. Unsere Mizelle verändert sich und nimmt immer mehr Lipide auf und lagern sich zu einer Doppelmembran zusammen. Durch diese Lipidschicht können kleine Moleküle diffundieren, große (wie unsere zusammengelagerten Nukleotide) schlecht. Es kommen also immer mehr Nukleotidbausteine in unsere Mizelle und lagern sich aneinander. Einige dieser RNA-Moleküle falten sich zu sogenannten Robozymen. Diese Ribozyme haben jetzt eine ganz entscheidende Eigenschaft: sie katalysieren bestimmte chemische Reaktionen: zum Beispiel Stoffwechselprozesse, Reaktionen die die Fortpflanzung betreffen oder die Knüpfung von Peptidbindungen (in diesem Bereich spielen sie auch heute noch eine entscheidende Rolle).
Irgendwann entstehen auch Ribozyme die RNA-Stränge in Aminosäuren übersetzen. Und schon entstehen die ersten bewusst (intelligent?) produzierten Proteine. Diese übernehmen bald die Funktion der Ribozyme. Durch diese Proteine hat unsere "Zelle" eine deutlich höhere Überlebenswahrscheinlichkeit, als die Milliarden anderen Fettzellen in unserem Tümpel und vermehrt sich immer mehr.
Wir haben also eine zufällig entstandene Informationsquelle mit regelmäßiger Abfolge, die mehr oder weniger komplex ist und mit einer Funktion korreliert.
Unsere ersten lebenden Zellen.
Und wo passt da jetzt Gott rein bzw. warum muss da jetzt Gott zwangsweise seine Finger im Spiel haben?
(das ist jetzt ganz stark vereinfacht und mit Fehlern behaftet ein Weg beschrieben (soweit ich mich erinnere), auf welche Weise Leben entstanden sein könnte).

Zum Bewusstsein, das nach einem von dir gebrachten Zitat nichts mit Physik und Chemie zu tun hat.
  • Antidepressiva (können Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, depressiver Verstimmung ins Gegenteil umkehren) Der Effekt unterscheidet sich übrigens von dem erreichten Placebo-Effekt. Wie schafft man das jetzt so ganz ohne Chemie?
  • Halluzinogenen versuche da mal in dich hineinzuhorchen... Und hat sich da etwas im Vergleich zum normalen Status verändert?
  • Neuroleptika
    die Nebenwirkungen, wie sie in dem letzten Zitat beschrieben sind, passen jetzt wie genau zu deiner Aussage? Ein seelenloser Fleischklumpen, durch Chemie. Ja wie kommt das denn zustande?
  • Elektrokrampftherapie
    Eine Nebenwirkung ist zb der Gedächtnisverlust. Eine Studie zeigte, dass in ca. 35% der Fällen die Leute über einen Intelligenzverlust klagten. Eine Veränderung der Hirnstruktur wurde übrigens nicht nachgewiesen.
    Wie schafft man das jetzt ganz ohne Physik (hier Strom)?
Man kann (noch) nicht alles auf chemischer/physikalischer Ebene erklären und selbst das, was man glaubt erklären zu können, sind auch nur Theorien (wie zb die Wirkungsweise von Antidepressiva), die sich aber immer wieder bestätigen. Wie kann man also Dinge, die laut dir durch Physik und Chemie nicht erklärbar sind durch eben diese zwei Bereiche beeinflussen und Erzeugen?
Jedes Gefühl geht mit einer Ausschüttung von Neurotransmittern einher. Und was sind die, wenn nicht chemisch?
http://www.lvbayern-apk.de/pdf/Tagungsband2007.pdf schrieb:
„Das Gefühl, während der Langzeittherapie mit Haldol® (später mit
Fluanxol®Depot) als seelenloser Fleischklumpen zu existieren, lässt sich folgendermaßen
beschreiben:
… Als sehr schwerwiegend erlebte ich die zunehmende Lethargie, Interesselosigkeit
und Gleichgültigkeit gegenüber mir selbst und dem Leben. … Mein
Wille und meine Entscheidungsfähigkeit waren größtenteils platt gewalzt …
Erschwerend waren außerdem die motorischen Störungen, die Langsamkeit,
die Steifheit, die Schwerfälligkeit, Lähmungsgefühle und die Empfindung, kein
wirklicher Mensch zu sein, sondern ein beliebig austauschbarer Automat, …
wodurch ich im Endeffekt auf reines physisches Überleben und Bedürfnisbefriedigung
reduziert war.“ (Eindrücke einer Patientin. Quelle: PPT 9, 50-52,
2002, nach einem Beitrag auf dem 2. Regensburger Symposion zur Klinischen
Pharmakologie.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Notebook schrieb:
Ich hab schon oft darüber nachgedacht, wie alles rein "zufällig" entstanden sein soll.
Kann sich im laufer der zeit auf grund des "urknalls" (da die bekannten physikalischen theorien unter den Bedingungen, die zum zeitpunkt des urknalls herrschten, nicht gültig sind, gibt es für den urknall selbst bislang keine akzeptierte theorie) eine ganze stadt wie New York einfach von selbst erbauen?
-einen PC zu bauen
-einen fahrstuhl zu entwerfen
-die bahn zu erfinden, wenn es nie jemand zuvor getan hätte.
Und dass dies, was man heute sieht, wenn man auf die straße geht aus "nichts" entstanden ist, hört sich doch irre an! Würdet ihr mir glauben, wenn ich sage, dass mein haus auf einmal vom himmel gefallen ist?Es war einfach mal so da?

Man sollte mal aufhören über Wahrscheinlichkeiten / große zufälle zu reden. Wenns nicht die Erde wäre, wärs halt einer der Trilliarden (untertreibe ich?) anderen Planeten, die sich über Leben freuen könnten. Und die würden dann wohl auch denken, dass das wohl kein Zufall gewesen sein konnte. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering ist, so wird das durch die gigantische Anzahl an vorhandenen Planeten wieder relativiert. Das erste was man in der Stochastik lernt, ist dass der Mensch einfach nicht mit Wahrscheinlichkeiten umgehen kann, schon gar nicht mit geringen :D

Bei vielen Kreationisten hört sich alles so an, als wäre die Evolution (im weitesten Sinne) in 1000 Jahren abgelaufen. Da stecken Milliarden Jahre lange Entwicklungen dahinter. Es muss irre lange gedauert haben, bis es überhaupt die nötigen Elemente gegeben hat, um Leben zu ermöglichen (Nukleosynthese). Dazu kam die Bildung von Molekülen, immer Schritt für Schritt. Wenn sich also schon aus einer "Suppe" aus Wasserstoff und Helium selbstständig größere Moleküle bilden können, warum sollte der Prozess an dieser Stelle aufhören? Gib dem System genug Zeit, dann wird das schon.


Notebook schrieb:
Stellt euch vor, ihr würdet versuchen, ein einfaches buch zu schreiben, indem ihr scrabble-buchstaben blind zieht und hintereinanderreiht, glaubt ihr dass ihr irgendwann innerhalb von jahrmillionen ein buch zustande bringt wie "hamlet"?

Klare Antwort: Ja! Verblüffend, aber es ist so. Solange die Scrabble-Buchstaben sehr gut durchgemischt sind. Wurde glaube ich auch in desem Thread schon behandelt.
Für nähere Informationen siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Infinite-Monkey-Theorem. Dabei sollte man sich allerdings nicht so sehr an den Affen stören (so wie ich :D), man kann stattdessen auch etwas nehmen, dass rein Zufällig Buchstaben auswählt.
Ergänzung ()

Lithium-Ion schrieb:
- Das sagst du, nachdem das Leben funktioniert. Aber was ist wenn du Moleküle und Atome hast und daraus Leben machen sollst? Erklärs mir!
- Information wird benötigt, damit jede Zelle, jedes Protein, jedes winzige fuziteil in deinem Körper weis was es zu tun hat.
- "...wenn man jemanden wiederbelebt" Genau du sagst es selber, nachdem er mal gelebt hat. Also hatte er davor schon Bewusstsein. Woher kam dieses?
- Ja wo gibt es denn Unlogik im Universum? Das frage ich mich auch, denn es gibt ja nur logische Zusammenhänge.

- Wenn man einen Sachverhalt nicht erklären kann, ist das nicht gleichbedeutend mit seiner Falsifikation. Lern das bitte endlich.
- Ja da wird Information benötigt, das war aber nicht die Fragestellung. Du hast behauptet im Chaos gäbe es keine Information. Dabei sagst aber nicht, wann es überhaupt mal ein Chaos gegeben haben soll. Nur weil mein Schreibtisch chaotisch aussieht für andere, heisst es nicht dass ich nicht weiss, wo ich jede einzelne Sache finden kann.
- Ich rede nicht von göttlicher Reinkarnation sondern von Wiederbelebugnsmaßnahmen, wie es Notärzte vornehmen. Mensch lebt (Bewusstsein)-> Herzstillstand -> praktisch tot (kein Bewusstsein)-> Wiederbelebung durch nen Notartzt -> Mensch lebt (Bewusstsein).
- Ja keine Ahnung woher du den Quatsch hast, du meinst doch aus Unlogik müsse Logik entstehen, siehe deinen vorherigen Post.

Lithium-Ion schrieb:
Ist diese Trotzreaktion jetzt auch ein Argument für den Darwinismus oder was?
Weder Trotzreaktion noch ein Argument für Evolution. Nur eine Entkräftigung deines Arguments.


Lithium-Ion schrieb:
Du argumentierst immer so, dass du etwas auseinandernimmst, was zusammen funktioniert, es aber dann nicht mehr richtig funktioniert. Aber woher kommt denn das zusammengesetzte "komplette" Gehirn mit Bewusstsein?
Wer nimmt hier Gehirne auseinander? Höchstens deine Argumentation :D Spaß beiseite.
Das ist die Funktion des Gehirns: elektrische Reize zu Interpretieren. Ein Teil davon ist für das Bewusstsein zuständig. Die Frage ist nicht woher das Bewusstsein kommt, sondern wie es codiert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
- Wenn man einen Sachverhalt nicht erklären kann, ist das nicht gleichbedeutend mit seiner Falsifikation. Lern das bitte endlich.
- Ja da wird Information benötigt, das war aber nicht die Fragestellung. Du hast behauptet im Chaos gäbe es keine Information. Dabei sagst aber nicht, wann es überhaupt mal ein Chaos gegeben haben soll. Nur weil mein Schreibtisch chaotisch aussieht für andere, heisst es nicht dass ich nicht weiss, wo ich jede einzelne Sache finden kann.
- Ich rede nicht von göttlicher Reinkarnation sondern von Wiederbelebugnsmaßnahmen, wie es Notärzte vornehmen. Mensch lebt (Bewusstsein)-> Herzstillstand -> praktisch tot (kein Bewusstsein)-> Wiederbelebung durch nen Notartzt -> Mensch lebt (Bewusstsein).
- Ja keine Ahnung woher du den Quatsch hast, du meinst doch aus Unlogik müsse Logik entstehen, siehe deinen vorherigen Post.

- Das ist eine billige Ausrede mMn. Was gibt dir den Anlass, dass in Zukunft jemand das Geheimnis lüften könnte, wie Leben nur durch Moleküle und Atome entsteht?
- Der Schreibtischvergleich hinkt ein wenig, wer weiß in der "Ursuppe" wo was hingehört?
- Wenn man sich viele Berichte anschaut über Leute, die einen Herzstillstand hatten und aussagen gedanklich also mit dem Bewusstsein weitergelebt zu haben, zum Beispiel, dass sie von oben auf den Operationstisch blicken konnten oder andere Storys. Das Bewusstsein ist also nicht ausgeschaltet.
- Wenn wir sagen mal alle Moleküle und Atome unlogisch herumliegen, wie sollen sie sich von selbst logisch ineinander zu einem logischen System zusammenfügen?

Die Frage ist nicht woher das Bewusstsein kommt, sondern wie es codiert wird.

Du willst den "Geist" also codieren?
 
Lithium-Ion schrieb:
Du willst den "Geist" also codieren?
Ja, in Genen. Die codieren Proteine, diese katalysieren wiederum Prozesse. Wie "chemisch" der Geist, das Bewusst sein oder wie man es auch immer nennen mag ist, habe ich ja jetzt schon mehrmals beschrieben...
- Wenn wir sagen mal alle Moleküle und Atome unlogisch herumliegen, wie sollen sie sich von selbst logisch ineinander zu einem logischen System zusammenfügen?
- Der Schreibtischvergleich hinkt ein wenig, wer weiß in der "Ursuppe" wo was hingehört?
Auch das habe ich versucht im Ansatz zu erklären, auch wenn du nicht darauf eingehst...
 
Lithium-Ion schrieb:
- Wenn man sich viele Berichte anschaut über Leute, die einen Herzstillstand hatten und aussagen gedanklich also mit dem Bewusstsein weitergelebt zu haben, zum Beispiel, dass sie von oben auf den Operationstisch blicken konnten oder andere Storys. Das Bewusstsein ist also nicht ausgeschaltet.
- Wenn wir sagen mal alle Moleküle und Atome unlogisch herumliegen, wie sollen sie sich von selbst logisch ineinander zu einem logischen System zusammenfügen?

- Im Gehirn kann beim Tod ein "elektrisches Feuerwerk" stattfinden, dass dann solche empfindungen auslösen kann. Außerdem wurde ja bereits eine Region im Gehirn entdeckt, bei der Personen spirituelle Wahrnehmungen hatten, sobald man diese Regionen stimuliert hat.

- Erklär mir mal was "unlogisch herumliegen" bedeutet. Die Position von Objekten hat rein gar nichts mit Logik zu tun. Soetwas wie "Unlogik" gibt es nicht.
Ergänzung ()

Seppuku schrieb:
Ja, in Genen. Die codieren Proteine, diese katalysieren wiederum Prozesse. Wie "chemisch" der Geist, das Bewusst sein oder wie man es auch immer nennen mag ist, habe ich ja jetzt schon mehrmals beschrieben...

Dem schließe ich mich an. Oder eben die Codierung der elektrischen Signale im Gehirn. Das ist erst der Anfang der "Dekodierung": http://www.youtube.com/watch?v=7-cpcoIJbOU
Hier ist es "nur" die Motorik. Irgendwann sind es vielleicht die bewussten Gedanken und damit das Bewusstsein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Notebook schrieb:
Stellt euch vor, ihr würdet versuchen, ein einfaches buch zu schreiben, indem ihr scrabble-buchstaben blind zieht und hintereinanderreiht, glaubt ihr dass ihr irgendwann innerhalb von jahrmillionen ein buch zustande bringt wie "hamlet"?

Und damit hast du dir selbst ein Bein gestellt, denn was du dort (vermutlich unwissentlich) zitierst ist das Infinite Monkey Theorem und ein Sinnbild für die Evolutionslehre bzw. dafür, dass auch Dinge mit geringster Wahrscheinlichkeit in genügend großen Räumen/Zeiten eintreten können oder eintreten müssen (Unendlichkeit) und spricht damit gegen einen Schöpfer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stellt euch vor, ihr würdet versuchen, ein einfaches buch zu schreiben, indem ihr scrabble-buchstaben blind zieht und hintereinanderreiht, glaubt ihr dass ihr irgendwann innerhalb von jahrmillionen ein buch zustande bringt wie "hamlet"?
das beispiel ist schlecht, das wichtigste daran hat nossi aber schon erwähnt :)

bei einer sprache macht nicht jede kombination von buchstaben sein, in der dna ergibt aber JEDE dreier abfolge von basenpaaren auch eine aminosäure. es ist also in jeder zufällig gezogenen abfolge eine information enthalten, wenn du wild buchstaben aneinander reihst, ist dort nicht unbedingt eine information enthalten!

und du darfst nicht davon ausgehen, dass jedes protein sich völlig neu gebildet hat. in den allermeisten fällen sind einmal ein paar entstanden, diese wurden dann durch fehler in der zellteilung verdoppelt (oder sogar ganze chromosomensätze verdoppelt), so dass es dann zwei exemplare eines proteins gab. dadurch konnte sich dann eins irgendo hinentwickeln, während das andere die funktion in der zelle aufrecht erhalten hat. das wurde auch definitiv bei hefen bewiesen, ist faszinierend zu lesen, wie man das nachweisen konnte :)

- Wenn wir sagen mal alle Moleküle und Atome unlogisch herumliegen, wie sollen sie sich von selbst logisch ineinander zu einem logischen System zusammenfügen?
weil das einen energetischen vorteil hat. oder sich die teilchen anziehen? schmeiß fettsäuren in einer bestimmten konzentration in ein glas wasser, es werden sich kleine fettmizellen (kapseln) bilden.
 
Ein weiteres Indiz für die Evolution hat Craig Venter vor wenigen Tagen in seiner Publikation "Creation of a Bacterial Cell Controlled by a Chemically Synthesized Genome" gebracht.

Um Leben von Grund auf neu zu erfinden, ist man zwar noch weit weg (das synthetisierte Genom wurde ja im Grunde geklaut und auch die Empfängerzelle war ja auch schon fertig), aber man ist dem Ziel wieder ein Stück näher gekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nossi schrieb:
Und damit hast du dir selbst ein Bein gestellt, denn was du dort (vermutlich unwissentlich) zitierst ist das Infinite Monkey Theorem ... oder eintreten müssen (Unendlichkeit) und spricht damit gegen einen Schöpfer.
  • Hat er nicht, ich vermute sogar, dass er das Theorem kannte.
  • Es musste bisher nicht eintreten, da unser Universum noch sehr weit vom begriff der Unendlichkeit entfernt ist - sind nur ein paar Milliarden Jahre. Du kannst dir anhand des Theorems un der Komplexität der einzelnen Gensequenzen verschiedener Lebensformen ja mal ausrechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass es nun gemäß dem Theorem eine freundliche Umwelt (!) und heutiges Leben (!) entstanden ist
  • Selbst wenn das Theoerem JETZT Recht haben sollte (mangels Unendlichkeit eher nicht...), spricht es nicht gegen einen Schöpfer... einen Prozess zu erklären ist keine Widerlegung eines anderen Objekts

Edit: und ich hoffe im Sinner aller Wissenschaftler, dass das besagte Theorem nicht wie von dir gesagt ein "ein Sinnbild für die Evolutionslehre" darstellt...
 
Einhörnchen schrieb:
und ich hoffe im Sinner aller Wissenschaftler, dass das besagte Theorem nicht wie von dir gesagt ein "ein Sinnbild für die Evolutionslehre" darstellt...
Warum hoffst du das? Im Grunde wird doch alles an Hand von Wahrscheinlichkeiten betrachtet.
Wobei bei der Evolution nicht alles auf reinem Zufall basiert, sondern durch viele Dinge auch beeinflusst wird. Von daher braucht man nicht wirklich etwas Unendliches.
 
Die Evolutionstheorie ist nicht unbedingt die "richtige" Antwort, aber sie ist die logischere und kann belegt werden. Die Schöpfungstheorie ist heutzutage kompletter Quatsch. Sie kommt aus einer Zeit wo die Wissenschaft boykottiert wurde, die Menschen abergläubig und naiv waren und die Kirche mächtig war. Anders konnte man sich einfach nichts erklären. Woher kommt das Leben? Gott hat es geschaffen.

"Wenn ich mal nicht weiter weiß...sage ich einfach "Es war Gott." Gott: die letzte Bastion aller die keine Antworten und Argumente liefern können.

Als Atheist spreche ich mich klar für die Evolutionstheorie, bzw. die synthetische Evolutionstheorie, aus.
 
Was bringt er gut rüber?
Eigentlich nur, dass er alle geologischen Erkenntnisse absolut ignoriert und seine eigenen haltlosen Theorien aufstellt...
 
Früher wurden die menschen von der Kirche möglichst dumm gehalten, damit sie jeden Quatsch glauben.
Heutzutage dürfte eigentlich klar sein, dass die Evolution die einzig wahre Antwort ist, auch wenn man lieber was anderes glauben möchte.
 
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