Wer sich auf M. Behe bezieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Sein Argument mit dem Flagellum ist längst widerlegt worden. Siehe Kitzmiller vs. Dover Trial von 2005?.
CoolHandLuke du scheinst etwas vergessen zu haben:
Behe ist aber der Auffassung, dass dies nur für die Funktion des Systems der Fall sein müsse. Daher träfe Millers Argument (für Teile der Struktur kann eine Funktion in einem anderen Zusammenhang aufgezeigt werden) Behes Definition nicht. Behe machte klar, dass für ihn als Widerlegung nur die vollständige Entstehung der von ihm angegebenen Systeme unter Laborbedingungen in Frage kommt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtreduzierbare_Komplexit%C3%A4t
Es spielt aber nur so scheinbar präzise Zusammen, weil wir uns exakt DESHALB so entwickelt haben wie wir es getan haben, weil es uns die Physik ermöglich haben. Es sieht nur von unserem Standpunkt aus, als wäre alles perfekt, weil wir uns angepasst haben. Nicht die Physik hat sich dem Menschen angepasst, sondern der Mensch der Physik.
Und woher kommt die Physik? Warum ist die Physik so vielfältig und präzise?
Nach deinem Verständis müssten wir auch die Schwerkraft anzweifeln, weil auch diese noch nicht 100% exakt in wissenschaftlichen Modellen beschrieben wird, aber annähernd präzise genug um Brücken und Hochhäuser zu bauen oder Menschen auf den Mond zu schießen.
Du sagst es selber, warum die Schwerkraft so hypergenau eingestellt ist, kann man mit naturalistischen Methoden noch nicht beschreiben. Das ist ein klares Zeichen gegen "Zufall".
EDIT: Nossig hats nochmal klar gemacht und das ganze passt auch zu meinem oben genannten Beispiel mit den Büchern. Die DNA ist nicht so, weil wir auch ähnlich komplexe Systeme erdenken können. Sondern wir können diese erdenken, weil die DNA nunmal so ist. Genauso sehen wir so aus, wie wir aussehen, weil wir von den physikalischen Grundgesetzen bestimmt sind.

Willst du mir jetzt sagen, weil die DNA so ist wie sie ist, ist ein Argument für die Evolution oder was?
Historiker glauben, dass die sumerischen Zeugen direkt nach dem biblischen Ereignis zur Stadt Eridu zurückkehrten, eine geschäftige Metropole, die 1500 Jahre vor Gottes Erschaffung trockenen Landes gebaut wurde, um über die neue Entwicklung zu diskutieren. Aufzeichnungen zufolge waren sumerische Farmer, Priester und Beamte nicht nur verwirrt, sondern sie störten sich am Gesicht Gottes, welches über das Meer schwebte, weil Er den Sumerern zufolge jene verscheuchte, die nach Mesopotamien zogen, um an ihrem weitläufigen und weitverzweigten Handelssystem teilzunehmen.
Außerdem waren die Sumerer verblüfft über die Erschaffung der selben Tiere und Pflanzensamen, die sie schon seit hunderten von Generationen domestizierten und kultivierten.
"Das sumerische Volk muss Gottes Erschaffung von Himmel und Erde mitten in ihrer weit entwickelten Gesellschaft eher für ein Ärgernis gehalten haben, denn für irgendetwas anderes", sagte Paul Helund, Professor für Frühgeschichte an der Universität von Cornell. "Falls es wahr ist, was die Piktogramme besagen, dann unterbrach seine laute Stimme ihre uralten Gebetsrituale für eine ganze Woche."
Den Keiltafeln zufolge hielten die Sumerer die Erschaffung von zwei Menschen aus Staub für Gottes fragwürdigste Handlung.
"Diese zwei Menschen, die in seinem Ebenbild erschaffen wurden, wissen nicht, wie man kommuniziert, ihnen fehlen sowohl im mathematischen Bereich, wie in der Landwirtschaft, Fähigkeiten und sie haben die intellektuelle Kapazität eines Kleinkinds", schrieb ein sumerischer Philosoph. "Sie müssen das Werk eines völligen Idioten sein."
Quelle: theonion.com
Übersetzung: AM"
Könntest du mir bitte den genauen Link dafür geben, wo auf dieser website du das gefunden hast? Und was bedeutet die Übersetzung "AM"?
Ich bin ehr der Typ der sagt: Es gibt für alles eine Logische Erklärung.
Man kann die Schöpfung auch logisch erklären und wie ich finde, ist sie logischer als die Evolution.
Versteht ihr wie ich das meine. Ich aktzeptiere jeden der sagt, Ich glaube an Gott und an die Schöpfung! Ich finde sowas total o.k. nur sollten solche Leute nicht versuchen andere zu Ihrem glauben zuübereden. Genauso wenig umgekehrt. Das finde ich gerade das spannende..jeder glaubt an etwas aber keine kann es belegen.
Ich denke es sind hier ja wohl eher die Evolutionisten, die versuchen die Kreationisten zwanhaft zu überzeugen. Ich versuche lediglich nur mal ein wenig die Kehrseite dessen aufzuzeigen und Kritik am Darwinismus zu äußern, weil hier 87,96 % der Befragten scheinbar blind an die Evolution glauben. Deil es in den letzten hundert Jahren anscheinend Mode geworden ist, weil sie in den Schulbüchern als Tatsache angesehen wird und deswegen nicht mehr hinterfragt wird.
- Leben entsteht nicht nur aus Unbelebtem, es besteht sogar daraus: Moleküle/Atome.
- Was ist "Information"? Müsste das Chaos nicht auch Informationen liefern, damit man es überhaupt als solches erkennt?
- Ist man ein Gott, wenn man jemanden wiederbelebt und somit wieder zum Bewusstsein bringt?
- Unlogik? Wo gabs denn sowas?
- Das sagst du, nachdem das Leben funktioniert. Aber was ist wenn du Moleküle und Atome hast und daraus Leben machen sollst? Erklärs mir!
- Information wird benötigt, damit jede Zelle, jedes Protein, jedes winzige fuziteil in deinem Körper weis was es zu tun hat.
- "...wenn man jemanden wiederbelebt" Genau du sagst es selber, nachdem er mal gelebt hat. Also hatte er davor schon Bewusstsein. Woher kam dieses?
- Ja wo gibt es denn Unlogik im Universum? Das frage ich mich auch, denn es gibt ja nur logische Zusammenhänge.
Bis heute ist es den Anhängern des Darwinismus noch nicht gelungen anhand von naturalistischen Prozessen zu erklären, wie unbelebte Materie sich irgendwie zu den ersten lebenden Zellen zusammensetzn konnte.
[...]
Außerdem bestätigen die fossilen Funde bis jetzt noch nicht Darwins Theorie, dass es im Laufe von Jahrmillionen unzählige Übergangsformen gegeben hat.
Na und? Widerlegt wurde es auch nicht.
Ist diese Trotzreaktion jetzt auch ein Argument für den Darwinismus oder was?
Es gibt keine Indizien dafür, weil wir nicht hinter den Vorhang blicken können (s.o.). Das liegt in der Natur der Sache, dass man nicht aus einem eigenen System hinausschauen kann. Das wir uns in einem "günstigen" Universum befinden ist keinesfalls ein Indiz für eine Schöpfung, aber das wurde hier ja schon mehrfach richtig begründet.
Uns allen scheint aber nicht klar zu sein wie "günstig" der Umstand ist in dem wir uns befinden. Vom perfekten Beginn der Welt, zum perfekten Ort im Universum zum perfekten Planeten zur perfekten Natur und
meiner Ansicht nach perfekten Geschöpf, dem Mensch. Ich denke es spielen Billiarden, Trilliarden, Oktilliarden Faktoren ein, um so ein perfektes Leben zu ermöglichen. Wir können uns gar nicht vorstellen wie perfekt alles zusammenspielt. Das ist meine Meinung und das ist mMn ein starkes Indiz für einen Schöpfer.
Wie wärs mit... hmmm.. dem Gehirn?! Sind ein paar gewisse Regionen im Gehirn nicht mehr funktionsfähig, wars das mit dem Bewusstsein (wie auch immer man das definieren mag).
Du argumentierst immer so, dass du etwas auseinandernimmst, was zusammen funktioniert, es aber dann nicht mehr richtig funktioniert. Aber woher kommt denn das zusammengesetzte "komplette" Gehirn
mit Bewusstsein?