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NewsExceria Pro G2: Kioxia bringt schnelle SDXC-Speicherkarten für 8K-Videos
Primär für 8K-Videoaufnahmen hat Kioxia zwei neue SDXC-Speicherkarten vorgesehen. Die Exceria Pro G2 V90 tritt in der höchsten Geschwindigkeitsklasse mit mindestens 90 MB/s bis zu 300 MB/s Schreibgeschwindigkeit an. Bei der Exceria Pro G2 V60 wird mit mindestens 60 MB/s und maximal 250 MB/s geschrieben.
Professionelle Filmemacher werden keine SD Karten nutzen, da hat sich CF-Express quasi durchgesetzt.
Ich habe davon mehrere für die Nikon Z9, die werden gut heiß.
Yes, bin selbst großer Fan von CFExpress. Die sind auch einfach robuster und gehen mechanisch nicht so schnell kaputt wie eine SD-Karte. Von der Geschwindigkeit mal abgesehen. Und SDXC kommt halt irgendwann auch an seine Grenzen. Wenn schnelle SD-Karte, warum nicht gleich SDexpress
Yes, bin selbst großer Fan von CFExpress. Die sind auch einfach robuster und gehen mechanisch nicht so schnell kaputt wie eine SD-Karte. Von der Geschwindigkeit mal abgesehen. Und SDXC kommt halt irgendwann auch an seine Grenzen. Wenn schnelle SD-Karte, warum nicht gleich SDexpress
Wer hochauflösende Videos dreht, nutzt tatsächlich keine SD Karten. Gleiches gilt für Highspeed Fotografie. Entsprechende Kameras unterstützen CFA oder CFB Karten. Kameras, die diese Karten nicht unterstützen, brauchen auch die Geschwindigkeiten nicht. Da reichen selbst gute UHS 1 SD Karten. Die schnellen v90 UHS 2 Karten könnten mich nur reizen, wenn sie bedeutend günstiger als CF Karten wären. Sind sie aber nicht. Eher im Gegenteil! Und die CF sind nochmal deutlich schneller als die V90! Und sie sind wesentlich robuster. SDs sind mir schon oft mechanisch kaputt gegangen. CF ist zuletzt auch günstiger geworden. Die V90 ergeben so für mich keinen Sinn.
Ergänzung ()
FabianX2 schrieb:
Wir nutzen unter anderem eine R5II da reichen die Geschwindigkeiten für 8k RAW nicht.
Bei professionellen Filmaufnahmen werden aus meiner Erfahrung ausnahmslos externe HDDs/SSDs verwendet. Vor allem welche von LaCie aus der Rugged Serie. Auf den letzten Drehs auf denen ich am Set mitgearbeitet habe, hatten die die Stapelweise rumliegen.
Eigentlich ein Witz wie langsam die Teile immernoch sind. Klar hat sich der Fokus geändert und man spricht hier von 4k und 8k Videografie aber 90MB/s sind halt für Serienbilder (Nicht Video !) in RAW (immernoch) zu wenig wenn man 7+ Bilder pro Sekunden machen kann. Und diese 150/300MB/s Angaben erweisen sich halt leider viel zu oft als nichtig. Klar gibt es einen Cache in der Kamera um das aufzufangen aber man sollte doch meinen das es in den ganzen Jahren in denen wir schon SD Karten etwas mehr Entwicklung gegeben hat als das was wir hier sehen.
8K-Videos. Wofür? Und was für einen Scheiß soll ich damit eigentlich filmen und für wen?
Ich bin nicht die BBC oder Arte und mache keine herausragenden Naturdokumentationen...
Der Kram geht komplett an mir vorbei.
Klar kann ich "irgendwas" in 8K filmen, macht heute ja gefühlt jeder... aber...
...ach lassen wir das.
Eine Datei ist dann viele Male so groß, wie eine in einer (etwas) niedrigeren Auflösung, was aber nicht verhindert, dass man nur hohlen Müll/Mist/Schrott gefilmt hat. [Meine Meinung, die sich aber niemand zu Herzen nehmen muss.]
Die Speicherhersteller wird es auf alle Fälle freuen.
2026 wird das "Jahr des Speichers" werden, das "fühle" ich nun schon...
PS: Ich meine damit keine Kornspeicher. Die sind ja eher unwichtig, da geht es nur um Essen und das filmt man heutzutage viel lieber, als es zu konsumieren... - hmm... was die Kornspeicher aber dann wiederum doch wichtig machen würde... ich liebe Quasi-Paradoxien.
Entwicklung gibt es ja. SD Express I erreicht praktisch 600–900 MB/s – und das nicht nur spitze, sondern über Minuten.
Braucht PC-seitig natürlich ein entsprechendes (USB 3.2 gen 2) Lesegerät. In einem ollen Dongle von Kingston oder Apple PC mit UHS-II Steckplatz gibt es dann nur nicht-express Geschwindigkeiten: 100 oder bis zu 190 MB/s, je nachdem ob Sandisk-proprietäre Erweiterungen umgesetzt werden.
Ostfriese schrieb:
8K-Videos. Wofür? Und was für einen Scheiß soll ich damit eigentlich filmen und für wen? […] Der Kram geht komplett an mir vorbei.
Zum späteren Zuschneiden oder Entwackeln am PC brauchst du etwas mehr Pixel an den Rändern um doch die Ziel-Auflösung (5K2K, 4K…) möglichst verlustfrei zu bedienen.
wie schon jemand zuvor schrieb, sind cfexpress karten im grunde nichts anderes als SSDs.
Die Schreibraten zu erreichen ist also grundsätzlich erstmal kein Problem.
Aber: Es ist notwendig, dass die hohe Datenrate bis zum letzten freien Byte beim Schreiben am Stück zur Verfügung steht (sustained write speed) - ohne dass irgendwo anders im System gecached werden kann.
Und darin unterscheiden sich die billigen Karten von den guten.
Die billigen Karten werden zu heiß oder brechen nach z.B. 50% genutzter Speicherkapazität in der Schreibrate ein.
Aktuell kann ich mir nicht vorstellen, dass microSDexpress irgendeine Relevanz in Bereichen mit hohen Schreibraten erlangen wird. Wie soll da Hitze abgeführt werden?
Und die guten CFexpress Karten haben angeblich intern die doppelte Kapazität, um die hohen Schreibraten aufrecht erhalten zu können.
Professionelle Filmemacher werden keine SD Karten nutzen, da hat sich CF-Express quasi durchgesetzt.
Ich habe davon mehrere für die Nikon Z9, die werden gut heiß.
🙄Nur weil Du das nicht brauchst... ach lassen wir das.
Dann blätter halt weiter. Geht auch nicht nur um Videos, Serienbilder in RAW sind bei den heuigen besseren Kameras ebenfalls eine Herausforderung wenn x Bilder pro Sek mit zig MB pro Bild geschrieben werden sollen. Aber was antworte ich überhaupt, der Kram geht ja komplett an dir vorbei.
Wir haben viel probiert und sind bei den Angelbird CFExpress Karten hängen geblieben (Glaube genau die: Angelbird AV PRO SE CFexpress v4 MK2 1TB Typ B -> bei dem eingänglichen Namen bin ich aber nicht ganz sicher wenn du es wirklich wissen willst schau ich morgen nach). Die sind mit die günstigsten im Segment mit ausreichend Leistung und bisher absolut zuverlässig. Wir nutzen Kapazitäten von 512GB bis 2TB. Kleiner = besser weil dann weniger weg ist falls doch was schief geht. Lieber ein paar 512 in der Tasche wenn es die Situation erlaubt und dann am Set direkt Backups fahren wenn getauscht wird. Bei langen durchgehenden Interviews kommen dann auch mal die großen zum Einsatz. Je nach spezifischen Settings sind in 8k RAW die 512GB in ca. 20 min voll.
Die SSD an Kameras Geschichte haben wir auch probiert. Vor allem an den 6k Black Magics. Selbst mit Cage der die USB Kabel fixiert ist die Buchse aber schneller durch als man bis 3 zählen kann. Außerdem machen die Dinger doch mehr Faxen als man denkt. Daher inzwischen dort CF.
Bei den wirklichen Profi Kameras wie Burano, Alexa, Raptor hat man dan eh proprietären Kram. Aber sowas haben wir eh nicht. Wenn sowas unbedingt sein muss kann mans ausleihen.
Wir haben früher auch viel mit Panasonik gemacht dann Blackmagic und aktuell sind wir mit Canon sehr zufrieden. Die R5II als Allrounder, die R8 wenns sehr klein und leicht sein muss (eher als GoPro erstaz nicht mit der R5II zu vergleichen) oder dann noch diverse Blackmagics meist dann iwas mit internem ND. Ich selbst feier die R5II sehr. Kann alles halbwegs gut, ist dabei nicht übertrieben groß oder schwer. Autofocus ist geil. Die Skin Tones sind ohne viel gebastel der Hammer. Ich würde noch XLR anschlüsse nehmen und vll noch ein paar andere Ton features wenn man keinen Recorder mitnehmen will. Aber im zweifel gehts notgedrungen auch mit 3,5mm. Ich würde behautpen dass das Objektiv, ggf. die Filter ne größere Differenz im Bild machen als der Unterschied zwischen R5II und den ganz großen. Aber klar ich würde sie sofort mit Handkuss gegen eine Alexa eintauschen und auf die tollen Fotos verzichten.
Für Geschwindikeit, Fehlertolleranz, Faulheit etc.. Kannst halt im Schnitt bei 4k Augabe gut rein. Bei FHD sowieso. Ich würde eher gegenfragen: Warum sollte man das nicht machen. Dazu Raw und den Ton auch noch in float und du hast dir 2 Arbeitskräfte gespart.
Ergänzung ()
Tsu schrieb:
Entwicklung gibt es ja. SD Express I erreicht praktisch 600–900 MB/s –
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei der Ankündigung bleibt und man sie gar nicht kaufen werden kann. Die Tage habe ich erfahren, dass Swissbit (deutscher Hersteller von Speicherprodukten) auf Zellen von Kioxia wartet und bestimmte Produkte daher aktuell nicht produzieren kann.