Expo geladen -> DRAM leuchtet dauerhaft -> PC bootet nicht mehr

LuxSkywalker schrieb:
Flashback ist in diesem Fall überhaupt nicht zielführend!

Clear CMOS und der Kasten bootet mit Default Einstellungen
Er schrieb aber:

"Ich habe versucht ein BIOS flashback durchzuführen (wahrscheinlich auch fehlerhaft)."

Kann also gut sein, dass die Daten auf dem CMOS nun Müll sind, aber ansonsten klar, erst einmal einen Clear CMOS ausführen. Wenn der nicht reicht noch einmal das BIOS neu flashen, Board hat ja zum Glück eine Taste dafür.

GrumpyCat schrieb:
Ich würde tippen, dass beim BIOS Flashen was schiefgelaufen ist und im Moment das Problem gar nicht (mehr) beim RAM liegt.
Sagt er ja im Eingangsbeitrag selbst, dass er da einen Fehler gemacht haben könnte. Ist wohl das wahrscheinlichste. @Joelero hätte hier erst um Rat fragen sollen bevor irgendwas zu machen, aber Lehrgeld hat schon jeder mal gezahlt.

@Joelero
Ja, mach ein Flashback und sei froh, dass das Board einen Taster dafür hat, ansonsten wäre nun Spezialwerkzeug nötig.
 
die meisten Boards haben doch Dual Bios... habe jetzt nicht ins Manual von dem Brett hier geschaut aber vielleicht gibts da ja eins...

einfach mal gucken und umschalten 😁
einschalten, warten und Daumen drücken
 
Bin ja etwas beruhigt, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Hardware gekillt habe, sondern nur das BIOS "verpfuscht".

Werde morgen in Ruhe ein Flashback durchführen und hoffen dass wirklich "nur" am BIOS lag und ich keine Hardware gekillt habe.

Ein plötzlicher defekt vom RAM wäre zwar sehr unwahrscheinlich, aber würde zu den gleichen Symptomen führen?!
 
Joelero schrieb:
Werde morgen in Ruhe ein Flashback durchführen und hoffen dass wirklich "nur" am BIOS lag und ich keine Hardware gekillt habe.

Ein plötzlicher defekt vom RAM wäre zwar sehr unwahrscheinlich, aber würde zu den gleichen Symptomen führen?!
Ja, schlaf Dich aus und gehe die Sache morgen in Ruhe an, mache Dir keine großen Sorgen. Dass das RAM (oder MB) dadurch kaputt gegangen ist halte ich für sehr unwahrscheinlich. Eher belastet OC den Speichercontroller... aber das wäre dann ein Gewährleistungsanspruch an AMD, die sind bei solchen Schäden auch sehr kulant.

Intruder schrieb:
ich hab das Ding immer nur einfach Lötkolben genannt 🤣
Jetzt bringe die Leute nicht auf dumme Gedanken! :D
 
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Joelero schrieb:
Jo, CMOS Clear über Pin überbrücken war das erste was ich gemacht hatte - ohne Erfolg.
Im Ursprungsposting hast Du geschrieben, dass Du als erstes Flashback versucht hast. Naja.

Aber beim CMOS Clear dann auch schon vorher korrekt den PC vom Strom genommen und so?
 
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Ich habe auch ein Asus B650E-E ... hatte auch beim Rumspielen mit dem Ramsettings paar mal das Bios zum Absturz gebraucht.

Meins hat zwar einen Clear CMOS Knopf, sollte aber mit dem Pin-Reset aufs Gleiche kommen.

Aber auf was ich hinaus möchte, ich musste den Reset jeweils auch mehrmals machen, weil das auf Anhieb nicht immer funktioniert hat. Mag ein Anwendungsfehler gewesen sein, aber auf alle Fälle zeigt das, dass man es durchaus auch mal mehrfach versuchen kann, wenns nicht gleich funktioniert.
 
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juwa schrieb:
Jetzt bringe die Leute nicht auf dumme Gedanken! :D
wenn man mit dem Lötkolben umgehen kann, wäre das die Lösung wenns Bios komplett im Eimer wäre.

Hatte vor einigen Jahrzehnten auch mal das nette Erlebnis bei einem Kumpel der seinem ASUS Board ein Bios Update spendieren wollte. Nachdem das Bios gelöscht wurde und der Schreibvorgang gerade beginnen konnte, flog die Zimmertür auf, der Rechner ging aus, der Staubsauger ging an... das Spiel war vorbei 😂

Der Blick... Göttlich!
Der Schrei danach = 🤬

Also rief ich beim ASUS Support an. Früher hatten wir in der Gruppe immer idenische Hardware gehabt, was uns am Ende das Board retten sollte. Lösung von ASUS:

  • Fahren sie einen funktionierenden Rechner hoch und gehen sie ins Bios
  • Ziehen sie im laufenden Betrieb den gesockelten Bios Chip vom Board
  • stecken sie den "defekten" (leeren) Bios Chip in den Sockel
  • und neu flashen...
Meine erste Rückfrage war nur WIE BITTE????
Tja dann fang mal an mit einer Zange aus Metall im laufenden Betrieb nen Chip vom Board zu popeln 😂
und beten das die Tür nicht aufgeht und jemand staubsaugen kommt...

oder Wasserkocher läuft und jemand Wäschetrockner einschaltet und es dunkel wird.

Es gibt immer eine Lösung - so ungewöhnlich sie sich oft anhören mag.
 
wuselsurfer schrieb:
Wie soll das gehen?
Gesockelte BIOSe gibt es doch seit Jahren nicht mehr.
Intruder schrieb:
Hatte vor einigen Jahrzehnten auch mal das nette Erlebnis
😁 Richtig. Heute gehts nicht mehr so einfach. Dann heißt Lötkolben schwingen oder einschicken.

Noch früher wurde sogar noch der RAM von GPUs oder Boards gesockelt. Da konnt man recht easy auch den Grafikkartenspeicher aufrüsten. Heute alles undenkbar dabei war es echt "Kundenfreundlich" gewesen.
 
Intruder schrieb:
Da konnt man recht easy auch den Grafikkartenspeicher aufrüsten.
Das ging aber nur bis 2000 oder so:
VGA RAM erweiterbar.jpg
.
Das ist eine alte ATI-Rage Pro mit 8GB VRAM.

Schon bei der nächsten Generation war das vorbei und bei meiner 128er Expression ging es auch nicht.
Die Mach 64 konnten es meist, aber da reden wir mal nicht drüber.
Die hießen nicht umsonst Fury ... .
 
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wuselsurfer schrieb:
Das ging aber nur bis 2000 oder so:
cool 👍 Du bist schon ein paar Jahre weiter als ich dachte. Da waren RAM-Bausteine noch genauso gesteckt wie Bios Chips.
Deine Karte kannte ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Auch keine schlechte Idee sowas. Weiß auch nicht warum die mir nie in die Finger kam.
Ich meinte eher 10Jahre+ früher diese Richtung als ISA:
1695652921232.png

oder Vesa Local Bus:
1695653469558.png

gab Karten, die waren nicht voll bestückt und identische Speicherbausteine konnte man auch auf Mainboards finden. Wenn man nun ältere nicht mehr benötigte Mainboards hatte, konnte man die RAM-Bausteine von Mainboard runter pflücken und auf die GPU aufstecken.
1695653172584.png

Da hatte man auf einmal eine GPU von 512KB VRAM auf 2MB VRAM aufgerüstet, war der König in der Truppe und wusste nicht, was er überhaupt mit dem überflüssigem RAM überhaupt anstellen konnte. Aber ein tolles Gefühl wenn beim hochfahren 2048KB angezeigt wurde und man sicher war, mehr VRAM zu haben als man je für die damalige Zeit als normaler User/Gamer gebrauchen würde.

Heute sind wir bei 24.576 MB (24GB) VRAM...
In 30 Jahren sind wir bei 25.165.824 MB (24TB) VRAM 😁👍 ultra realistische Grafik wo man noch nicht mal den Unterschied erkennt ob man aus einem Fenster guckt oder in einen Bildschirm
 
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Intruder schrieb:
In 30 Jahren sind wir bei 25.165.824 MB (24TB) VRAM 😁👍 ultra realistische Grafik wo man noch nicht mal den Unterschied erkennt ob man aus einem Fenster guckt oder in einen Bildschirm
Das sehe ich heute schon nicht mehr.
 
wuselsurfer schrieb:
Das sehe ich heute schon nicht mehr.
😂 oder doch eher 😭
ich weiß gerade echt nicht was ich schreiben soll... ist das gut, das du es heute schon nicht mehr siehst oder ist es schlecht?

War das ironisch, sarkastisch oder ernst gemeint?🤔
suche noch da Fettnäpfchen, wo ich mit Anlauf rein springen kann
 
Ich kann Euch mit Freuden berichten, dass das System läuft! :)

es lag tatsächlich am verpfuschten BIOS. Ja CMOS clear etc war richtig ausgeführt worden.

Nachdem ich mir ein gescheites Video zum Thema Flashback angeschaut habe und dies durchgeführt habe (die MB Beschreibung war nicht ganz eindeutig) hat es geklappt!

Vielen Dank für Eure Hilfe.
 
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