Expo geladen -> DRAM leuchtet dauerhaft -> PC bootet nicht mehr

Joelero

Cadet 1st Year
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Sep. 2023
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10
1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7800x3d
  • Arbeitsspeicher (RAM): G.SKILL Trident Z5 Neo DDR 5-6000 16GB x 2 , CL 30-38-38-96
  • Mainboard: ASUS TUF B650 PLUS WIFI
  • Netzteil: be quiet! Pure Power 12 M 850 W
  • Gehäuse: altes Corsair
  • Grafikkarte: Zotac 4070 Trinity
  • HDD / SSD: M2 970 EVO Plus 500GB + 1TB
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat(Monitormodell, Kühlung usw.):

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Ich habe mir oben genannte Komponenten zusammen gebaut und hat auch funktioniert. Das System lief und ich habe das aktuelle BIOS (1654) geladen. Das hat funktioniert worauf hin ich das EXPO Profil laden wollte. Dabei habe ich das EXPO Profil 1 ausgewählt und eine weitere Einstellung beim RAM (bin mir leider nicht mehr 100% sicher was genau) von auto auf 6000Mhz gestellt.
Nach dem Neustart hat der PC nicht mehr gebootet (kein Bild) und die DRAM-Leuchte brennt dauerhaft. Habe ich mir möglicherweise den RAM zerschossen? Oder eher ein MB-Defekt?

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Ich habe versucht ein BIOS flashback durchzuführen (wahrscheinlich auch fehlerhaft).
Anschließend CMOS resettet gem. Anleitung vom Board. Stromlos schalten, Pins gebrückt, Batterie über längere Zeit entfernt+Power Knopf gespammt.
Scheint alles nicht geholfen zu haben. Kommt das BIOS so überhaupt in den Auslieferungszustand, als die RAM-Riegel noch erkannt wurden?
RAM-Riegel in allen Slots getestet (auch einzeln nacheinander) und ausreichend Zeit gelassen zum Anlernen (10-60min).
Die Lösungsvorschläge bzgl. der dauerhaft leuchtendem DRAM-Leuchte haben nicht geholfen.

Hallo Community,

ich bin am verzweifeln und hier noch ein paar Zusatzinfos/Fragen:
  • Teile online bestellt und zwischen 19. und 23. geliefert (also noch innerhalb der 14 Tage)
  • kann ich die Teile trotz Einbau wieder zurück schicken? Schutzfolien abgezogen, M2 SSD verbaut und auch hier die Folie vom Kühlpad abgezogen
  • leider keine Möglichkeit einzelne Bauteile zu testen

Vielen Dank schonmal für eure Tipps.
 
Ruhe bewahren, die Hardware erst einmal nicht anfassen.

Dein Board hat eine Bios-Flashback Taste, damit nach Anleitung im Handbuch das Bios zurück setzen. Dann noch ein CMOS Reset nach Anleitung durchführen und es dürfte dann wieder ein Bild kommen.

Geschrottet ist vermutlich noch nichts.
 
Fang mit der "Null-Methode" nochmal an, wenn es nicht funktioniert. Alles raus aus dem Gehäuse und den Aufbau auf dem Mainboardkarton starten.
 
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juwa schrieb:
Ruhe bewahren, die Hardware erst einmal nicht anfassen.

Dein Board hat eine Bios-Flashback Taste, damit nach Anleitung im Handbuch das Bios zurück setzen. Dann noch ein CMOS Reset nach Anleitung durchführen und es dürfte dann wieder ein Bild kommen.

Geschrottet ist vermutlich noch nichts.
Habe mittlerweile das System leider schon zerlegt - u.a. weil ich mein altes System wieder in Betrieb genommen und nur 1 Lüfter habe. Hatte zuvor alles nochmal außerhalb vom Gehäuse angeschlossen/getestet.
Deiner Einschätzung nach ist es unwahrscheinlich, dass ein hardwarefehler dadurch vorliegt?
 
Joelero schrieb:
Habe mittlerweile das System leider schon zerlegt

Warum so eilig!? Du hast doch hier gerade vor 27 Minuten deinen Thread eröffnet und wartest nicht mal ein paar Lösungsvorschläge ab um sie dann auch zu testen!?


Joelero schrieb:
hardwarefehler dadurch

Bei mißglückten BIOS- Einstellungen ist mir noch nie etwas an Hardware kaputt gegangen. Wenn das BIOS vorher funktioniert hat, dann solltest du mit einem CMOS clear nach Vorschrift auch wieder dort hinkommen.

Und ein CMOS clear ist in solchen und vielen anderen Fällen immer das erste, was man versucht, bevor man daran denkt wieder eine andere BIOS- Version aufzuspielen.
 
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Weil ich schon alles versucht hatte und auf dem Stand war alles zurück zu schicken / zu tauschen. Bin erst danach auf das Forum gestoßen und gehofft hier anhand von gleicher Erfahrungen Hilfe zu bekommen.

CMOS clear habe ich schon mehrfach versucht - ohne erfolgt. Vermutlich weil ich das BIOS Flashback falsch ausgeführt hatte? Sollte es tatsächlich "nur" ein BIOS problem sein, werde ich den Lachs nochmal zusammenbauen und ein ordentliches Flashback probieren.
Problem ist eben dass ich kein Alternativsystem habe zum Erstellen von Bootfähigen Sticks o.ä. da ich nur einen CPU-Kühler habe :rolleyes:
 
juwa schrieb:
Ruhe bewahren, die Hardware erst einmal nicht anfassen.

Dein Board hat eine Bios-Flashback Taste, damit nach Anleitung im Handbuch das Bios zurück setzen. Dann noch ein CMOS Reset nach Anleitung durchführen und es dürfte dann wieder ein Bild kommen.

Geschrottet ist vermutlich noch nichts.
Flashback ist in diesem Fall überhaupt nicht zielführend!

Clear CMOS und der Kasten bootet mit Default Einstellungen
 
Wenn du die BIOS Flashback- Funktion auch ohne verbaute CPU, Ram und Grafikkarte nutzen kannst, dann wäre das noch eine weitere Option, wie du deinen nächsten Flashback- Versuch angehen könntest.

Was vermutest du, hast du beim letzen Versuch falsch gemacht diese Funktion anzuwenden?
 
LuxSkywalker schrieb:
Flashback ist in diesem Fall überhaupt nicht zielführend!

Clear CMOS und der Kasten bootet mit Default Einstellungen
Jo bootet leider nicht. DRAM leuchtet dauerhaft. trotz mehrfachen resetts
 
Joelero schrieb:
1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • ...
  • Arbeitsspeicher (RAM): G.SKILL Trident Z5 Neo DDR 5-6000 16GB x 2 , CL 30-38-38-96
  • ...
wenn das wirklich ein Z5 Ram Set ist dann hast du keinen EXPO Ram gekauft sondern einen der XMP zertifiziert ist

XMP auf einem AMD System zu laden sollte mittlerweile kein Problem mehr darstellen aber anscheinend ist das kein Garant das es immer funktioniert wie wir bei dir sehen

Bei so wenig Ahnung wie es bei dir den Anschein macht solltest du den RAM auf in EXPO zertifizierten RAM tauschen ^^


/edit

meine o.g. Aussage war falsch ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
LuxSkywalker schrieb:
solltest du den RAM auf in EXPO zertifizierten RAM tauschen

Sein Speicher sollte in der Grundeinstellung auf jeden Fall wieder laufen und ich wüßte jetzt auch nicht, bei welchen Parametern sich EXPO- Ram und XMP- Ram unterscheiden würden.

Hier den Ram nur wegen der anderen Bezeichnung zu tauschen, halte ich für unnötig!

Nachtrag zum BIOS Flashback:

1695583577375.png


https://dlcdnets.asus.com/pub/ASUS/...UM_V3_WEB.pdf?model=TUF GAMING B650-PLUS WIFI
 
Zuletzt bearbeitet:
oh weh, da muss ich meine Aussage wohl revidieren - als ich vor gut 6 Monaten mein Ryzen System aufgebaut habe waren von GSKill nur X5 Kits EXPO zertifiziert 🫣

ganz davon ab garantiert AMD nur einen RAM Takt von 5600 (alles darüber ist OC, ja auch EXPO) - wenn die 6000 per EXPO nicht funktionieren musst du dich wohl oder übel langsam manuell rantasten und Spannungen anpassen

VSOC und VDDIO wären da ein Anfang
 
Zuletzt bearbeitet:
Joelero schrieb:
Ich habe versucht ein BIOS flashback durchzuführen (wahrscheinlich auch fehlerhaft).
Wer mit einem instabilen System ein BIOS-Update durchführt, das System aber mit dem aktuellen BIOS bekannt grundsätzlich funktioniert, ist wirklich auf der Suche nach Ärger. Beim Flashen steht doch z.B. groß dabei "Beim Flashen nicht ausschalten" - wie will man das bei einem instabilen System oder gar ohne Bildschirmausgabe garantieren? Man bringt das System so nur in einen völlig unbekannten Zustand, und das auch noch sinnlos, denn die Kiste ging doch mal mit genau dem installierten BIOS.

Clear CMOS ist was ganz anderes und in diesem Fall so halbwegs sinnvoll - das Board sollte bei Problemen mit dem RAM ein CMOS Clear eigentlich von alleine ausführen.

Ich würde tippen, dass beim BIOS Flashen was schiefgelaufen ist und im Moment das Problem gar nicht (mehr) beim RAM liegt.

Richtige Reihenfolge wäre gewesen:
  • ERST CMOS Clear
  • Dann mit einzelnem RAM-Riegel versuchen (beide einzeln testen)
  • Mit anderem RAM versuchen bzw...
  • Falls man selber keine Ersatzkomponenten hat, zu PC-Händler gehen und vernünftige Fehlersuche machen lassen
Auseinanderbauen und Einschicken zum Umtausch "auf Garantie" ist eigentlich nicht angezeigt, denn hier liegt höchstwahrscheinlich kein Garantiefall vor. Die 14 Tage Rückgaberecht beziehen sich auch nicht auf Fälle wie hier: Die Idee ist, dass man sich die Ware ein paar Tage "wie im Laden" ansehen und testen können soll, aber bei so einem Testen wäre wohl kaum mal eben ein BIOS neu geflasht worden.
 
Mal am Rande…
Warum verstellst du überhaupt die Geschwindigkeit wenn du schon das Profil geladen hast?
 
bondki schrieb:
Mal am Rande…
Warum verstellst du überhaupt die Geschwindigkeit wenn du schon das Profil geladen hast?
das war wohl ein Fall von Unwissenheit/Dummheit
GrumpyCat schrieb:
Wer mit einem instabilen System ein BIOS-Update durchführt, das System aber mit dem aktuellen BIOS bekannt grundsätzlich funktioniert, ist wirklich auf der Suche nach Ärger. Beim Flashen steht doch z.B. groß dabei "Beim Flashen nicht ausschalten" - wie will man das bei einem instabilen System oder gar ohne Bildschirmausgabe garantieren? Man bringt das System so nur in einen völlig unbekannten Zustand, und das auch noch sinnlos, denn die Kiste ging doch mal mit genau dem installierten BIOS.

Clear CMOS ist was ganz anderes und in diesem Fall so halbwegs sinnvoll - das Board sollte bei Problemen mit dem RAM ein CMOS Clear eigentlich von alleine ausführen.

Ich würde tippen, dass beim BIOS Flashen was schiefgelaufen ist und im Moment das Problem gar nicht (mehr) beim RAM liegt.

Richtige Reihenfolge wäre gewesen:
  • ERST CMOS Clear
  • Dann mit einzelnem RAM-Riegel versuchen (beide einzeln testen)
  • Mit anderem RAM versuchen bzw...
  • Falls man selber keine Ersatzkomponenten hat, zu PC-Händler gehen und vernünftige Fehlersuche machen lassen
Auseinanderbauen und Einschicken zum Umtausch "auf Garantie" ist eigentlich nicht angezeigt, denn hier liegt höchstwahrscheinlich kein Garantiefall vor. Die 14 Tage Rückgaberecht beziehen sich auch nicht auf Fälle wie hier: Die Idee ist, dass man sich die Ware ein paar Tage "wie im Laden" ansehen und testen können soll, aber bei so einem Testen wäre wohl kaum mal eben ein BIOS neu geflasht worden.
Jo, CMOS Clear über Pin überbrücken war das erste was ich gemacht hatte - ohne Erfolg.

D.h. das Einizge was ich selbst noch tun könnte wäre ein ordentliches Bios-Flashback? Oder ist das eh hinfällig.

Übrigends danke für den ganzen Input/Hilfe
 
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