Externe 3TB Intenso (Toshiba) wird intern nicht erkannt

wuselsurfer schrieb:
Tja, Intenso kauft halt alles, was extrem billig ist. ;)
Na ja, die Platte ist 12 Jahre alt. Da darf sie auch mal "hin" sein.
 
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T555 schrieb:
Moin meine Lieben,

nach langem muss ich wohl wieder ein Thread erstellen.
Habe hier noch eine externe 3,5" HDD von Intenso (Toshiba Festplatte) rumliegen und diese bereits aus dem Gehäuse ausgebaut.
Nun wollte ich die intern einbauen und verwenden.
Leider wird diese nicht erkannt, kennt jemand das Problem?

Ich habe bereits die Methoden von instructables mit Molex wie auch den dritten Pin mit Kaptonband abkleben ausprobiert, jedoch keine Besserung.
Sobald ich testweise meine SSD dort wieder anklemme, wird diese erkannt.
Also am SATA Kabel oder Strom kann es nicht liegen, die Kabel funktionieren.

Die Festplatte dreht sich auch, aber unter Windows wie auch direkt im BIOS wird nichts erkannt.
Hat der Hersteller die vllt. wirklich so blockiert das man die einfach mehr intern verwenden soll?

Die HDD hat übrigens noch 2 Pins neben dem SATA Anschluss, wozu auch immer diese da sind?!
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
2025.11.06 - exakt das selbe Problem mit dem gleichen Modell ( Intenso 3,5 Zoll Memory Point 3 TB, Toshiba gleiches Modell DT01ACA300, Oct 2013 ).

Die Platte ist als ganzes mit GPT und einer alles umfassenden ntfs-Partition eingerichtet ( großer Runken => GPT ). Zum Zwecke des Umorganiserens der Datenbestände hatte ich die Platte als interne Platte betreiben wollen, um die Schnarchnasigkeit von USB zu umgehen. Es wurde nüscht erkannt. Weder unter Windows ( Win7 Pro, aktuellste Patches ) noch unter Linux Mint 221.1 Xia xfce ( fliegt wg Macken eh bald in die Tonne ). Auch ein Rückbau halft erst nach mehreren Anläufen: Nach kurzem Anfassen der sg. Partitionsrettung ( textuelles Frontend in der Konsole ) in einem Notfallsystem ( Computer-Bild Notfall-DVD 16 ) gelange es, >>OHNE ausdrücklichem Zurücksreiben<<< an irgendeiner Stelle ( gParted, Partitionsrettung-Tool usw. ) die Platte USB-mäßig wieder sichtbar zu machen und Zugriff auf die ntfs-Partition zu erlangen.. Bei diesem Tool zur Partitionsrettung mußte angegeben werden, ob GPT oder nicht; ob dabei etwas zurückgeschrieben hat, kann ich nicht sicher ausschließen! Es war der übliche Weg der Techniker-Reparatur: Rütteln, Gegentreten, genialistisch gucken, hoffen ...

Die Platte kann intern verwendet werden, allerdings NUR unter dem Verlust aller Daten: Neu-Initialisierung mittels Windows-Verwaltung-SystemVerwaltung-Computer-Datenträger. Ggf. hilft zu diesem Zwecke die Mißhandlung mittels gParted ( neu-Partitionieren ) in einem Notfallsystem.

Die Elektronik, an welche im Intenso-Brikett die Toshiba an Strom und USB verbunden wird, enthält einen IC ( Unterseite der Platine, Göße ca 5 bis 7 mm im Quadrat ), der für eine Umkodierung der Daten zuständig dürfte. Es ist ein Trauerspiel!

Ggf. reiche Bilder nach ( Intenso-Brikett, Platte, Ober- und Unterseite der Platine ); z.Z. bin ich aber busy.
 
Norman Miller schrieb:
Die Platte kann intern verwendet werden, allerdings NUR unter dem Verlust aller Daten: Neu-Initialisierung mittels Windows-Verwaltung-SystemVerwaltung-Computer-Datenträger.
Zum Verständnis, du kaufst das Ding als externe Festplatte und erwartest, dass bei Zweckentfremdung als interne Platte alle Daten erhalten bleiben und sofort im Zugriff sind?
Das funktioniert so nicht, es gibt hier auch keine Vorgabe die Kompatibilität garantiert.
Bei solchen Dingen wie z.B. von einen NAS ins andere oder in den PC umbauen, im gleichen PC (ohne irgendein Umbau) umstellen des Modes (etwa AHCI zu RAID), extern nach intern usw. ist immer ein Datenverlust einzukalkulieren.
 
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Norman Miller schrieb:
Die Elektronik, an welche im Intenso-Brikett die Toshiba an Strom und USB verbunden wird, enthält einen IC ( Unterseite der Platine, Göße ca 5 bis 7 mm im Quadrat ), der für eine Umkodierung der Daten zuständig dürfte. Es ist ein Trauerspiel!
Das nennt sich Sektormapping oder auch 4K Emulation um USB-Platten größer 2TB mit MBR an einem Stück nutzen zu können. Diesen Schrott hat man eigentlich XP zu verdanken. Da hilft nur Umkopieren und Gehäuse entsorgen, bzw. für Notfälle die Elektronik auf Halde legen. Für manche Chips gibt es Firmware ohne diese Emulation. Dann können Platten wieder "normal" benutzt werden ;)
Ja_Ge schrieb:
extern nach intern usw. ist immer ein Datenverlust einzukalkulieren.
Nein eben nicht, wenn man einen normal funktionierenden Bridge Chip im Gehäuse hat.
Ausnahmen sind verschlüsselnde Gehäuse und z.B. WD My-Book DUO oder irgendwelche externen RAID Geschichten.
 
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Ja_Ge schrieb:
Zum Verständnis, du kaufst das Ding als externe Festplatte und erwartest, dass bei Zweckentfremdung als interne Platte alle Daten erhalten bleiben und sofort im Zugriff sind?
Das funktioniert so nicht, es gibt hier auch keine Vorgabe die Kompatibilität garantiert.
Bei solchen Dingen wie z.B. von einen NAS ins andere oder in den PC umbauen, im gleichen PC (ohne irgendein Umbau) umstellen des Modes (etwa AHCI zu RAID), extern nach intern usw. ist immer ein Datenverlust einzukalkulieren.
Jepp, das erhoffe / erwarte ich. In der Vergangenheit hatte das mit Briketts anderer Hersteller auch funktioniert. Bloß bei Intenso-Briketts geht es nicht. Diese ärgerliche Eigenschaft kann als Sicherheits-Feature gemeint sein.
Von NAS, und RAID spreche ich natürlich nicht, sondern von der SOHO-Situation eines üblichen Stand-Alone-Desktop-PCs, wo NAS und RAID wohl eher unüblich sind.

Im Ergebnis mußte ich alle Daten über USB weg schaufeln, den Datenträger als internes Medium neu einrichten und die Daten wieder zurückschaufeln; nun kann ich Platte gar lustig intern betreiben oder extern in einem neutralen USB-Gehäuse ( z.B. Inatek ). Das Gehäuse von Intenso geht in eBay ab ( Ich habe da noch nicht recherchiert. ), landet auf dem Elektroschrott oder steht für ein Experiment zur Verfügung: an Stelle des ursprünglichen 3-TB-Medium ein 1-TB-Medium einsetzen und schauen, was passiert - Könnte übel grützen. Ich kann mir auch ein Loch ins Knie bohren und heiße Milch eingießen.

Bei der ganzen Bastelei fiel auf, daß die Elektronik der Intenso weitaus komplizierter ist als die des Inatek-Gehäuses. Ich frage mich nur: Warum macht man das?!

Und so ist es: Ein externes Daten-Brikett baut man sich am besten selbst, um etwaigen "Kompatibilitäts"-Problemen von vornherein aus dem Wege zu gehen.
 
Norman Miller schrieb:
Bei der ganzen Bastelei fiel auf, daß die Elektronik der Intenso weitaus komplizierter ist als die des Inatek-Gehäuses. Ich frage mich nur: Warum macht man das?!
Weil es keine Norm gibt die eine Kompatibilität garantiert.
 
@Norman Miller

Das Problem dürfte mit neueren Versionen nicht mehr auftreten. Ich habe auch eine 3TB WD Elements mit gleichem Gehäuse Verhalten. Die neuere 12TB Ausführung hingegen, verhält sich da "transparent" Gleiches gilt auch für die Seagate Expansion.

Meine Aussagen beziehen sich jetzt aber ausschließlich auf 3,5 Ausführungen.


Norman Miller schrieb:
landet auf dem Elektroschrott oder steht für ein Experiment zur Verfügung:
Mit einer 1TB Platte sollte kein Sektormapping greifen.
Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass man da eine andere Firmware auftreiben kann, welche kein Sektormapping macht.
Man müsste nur erstmal wissen welcher Chip da verbaut ist.
 
Ja_Ge schrieb:
Weil es keine Norm gibt die eine Kompatibilität garantiert.
Das beantwortet die Frage nach dem Warum nicht. Mehr Elektronik usw. bedeutet mehr Aufwand, mehr Kosten in Entwicklung und Herstellung. Der User hat davon eher keinen Nutzen. Also: Wem nutzt es?! Ich laufe doch auch nicht gegen die Wand, nur weil ich es kann.

I.Ü. unterliegst Du einen Denkfehler: Eine denkbare Norm nicht zu kennen, heißt nicht daß es sie nicht gibt. Überblickst / kennst Du wirklich alle Normen, des Bereichs HDDs, Särge für selbige, NAS, RAID usw.?

Nachtragend zu meiner Überlegung, einen Datenkoffer selber zusammenzustellen: Es kann mir natürlich passieren, daß die Elektronik einer extra beschafften HDD-Gruft auch dergleichen veranstaltet. Das Blöde daran ist, daß in den typischen Angeboten darauf keinerlei Hinweise zu finden sind; weder daß, noch daß nicht. Die einzige Ausnahme ist, daß es Devices gibt, die behauptetermaßen und wie auch immer - verschlüsseln. Ein Ummappen allein wäre dafür unzureichend.

Eingedenkst der Erfahrung, daß Fake-Exemplare von Intenso-SSDs unterwegs sind, ist ob all dessen die Marke Intenso für mich töter als tot. So, nu' hat's Nutzen ...
Ergänzung ()

Fusionator schrieb:
@Norman Miller

Das Problem dürfte mit neueren Versionen nicht mehr auftreten. Ich habe auch eine 3TB WD Elements mit gleichem Gehäuse Verhalten. Die neuere 12TB Ausführung hingegen, verhält sich da "transparent" Gleiches gilt auch für die Seagate Expansion.

Meine Aussagen beziehen sich jetzt aber ausschließlich auf 3,5 Ausführungen.



Mit einer 1TB Platte sollte kein Sektormapping greifen.
Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass man da eine andere Firmware auftreiben kann, welche kein Sektormapping macht.
Man müsste nur erstmal wissen welcher Chip da verbaut ist.
O.k. Werde mich drum kümmern: Bilder machen, IC notieren. Dauert a bisserl.

Ist "WD-Elements" gleichbedeutend mit WD-Elements Portable"? Ich blicke bei dem üblichen Markgeschrei nicht durch.

Eine neue Firmware für die Intenso-Elektronik? Interessant! Ich nahm an. daß die Firmware hardcoded ist. Wo könnte man die ergattern? Bei Intenso? Muß ich erst recherchieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Norman Miller schrieb:
Ist "WD-Elements" gleichbedeutend mit WD-Elements Portable"?
Nope. Die Portable sind die 2.5"

Norman Miller schrieb:
Eine neue Firmware für die Intenso-Elektronik? Interessant! Ich nahm an. daß die Firmware hardcoded ist.
Was heißt hardcoded? Da ist ein kleiner Flash IC drauf und der enthält die Firmware. Mit dem passenden Tool kann man die neu programmieren.

Norman Miller schrieb:
Wo könnte man die ergattern?
Vermutlich ist es eh ein ASM105Xoder 115X, also dürfte hier eine passende Firmware zu finden sein:
https://www.station-drivers.com/ind...B-3.x-controllers/lang,en-gb/#google_vignette

Es gibt auch hier einen Thread dazu:
https://www.computerbase.de/forum/t...erne-gehaeuse-chip-firmware-fuer-8tb.1473501/

Alles ohne Gewähr, aber es funktioniert ja nicht erst seit gestern. Daten sollten aber logischerweise gesichert sein, denn an die ursprüngliche Struktur kommst du danach nicht mehr ran.
Vielleicht lässt sich die alte Firmware auch irgendwie sichern. Habe mich da jetzt nicht so intensiv damit befasst. Notfalls mit einem CH341a auslesen. Dann hast du für alle Fälle ein Backup der Original Firmware.
 
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Norman Miller schrieb:
Das beantwortet die Frage nach dem Warum nicht. Mehr Elektronik usw. bedeutet mehr Aufwand, mehr Kosten in Entwicklung und Herstellung. Der User hat davon eher keinen Nutzen. Also: Wem nutzt es?!
Fusionator hat es doch technisch schon richtig beschrieben.
Mehr Kosten und Aufwand ist eine reine Mutmaßung. Das Gegenteil wird er Fall sein, Intenso‚ WD, & co. werden es so günstig wie möglich halten. Wenn es da irgendwo Chips günstig gibt (Überproduktion, Überlagerung, prob. Firmware etc.) bauen die da sonst was ein was irgendwie funktioniert. Eine minimal – Firmware zu flaschen kann auch Geld sparen.
Es wird immer der Gewinnmaximierung nutzen.

Norman Miller schrieb:
I.Ü. unterliegst Du einen Denkfehler: Eine denkbare Norm nicht zu kennen, heißt nicht daß es sie nicht gibt.
Wenn es sie gäbe hättest du das Problem nicht.
Norman Miller schrieb:
Eingedenkst der Erfahrung, daß Fake-Exemplare von Intenso-SSDs unterwegs sind, ist ob all dessen die Marke Intenso für mich töter als tot. So, nu' hat's Nutzen ...
Fake SSDs gibt es auch von allen anderen bekannten Marken, irgendeine Marke muss man ja nehmen.
Intenso zu meiden oder zumindest keine ungesicherten, wichtigen Daten anzuvertrauen ist aber absolut richtig. Die sterben auch gerne wenn es keine Fake SSDs sind.
 
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