Externe Festplatte als Netzlaufwerk

CBCrosser

Commander
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2.692
Hallo liebe Community,

ich würde gerne jetzt schon das Netzwerk für den Umzug im Sommer planen.

für die Fachwissenden hier direkt die Konfiguration:
Router
Kabel
Platte
evtl. Switch

Mein Unterfangen:
3 Rechner per Gbit-LAN an den Router
2 Konsolen per Mbit-LAN an den Router
1 HTPC per Mbit-LAN an den Router

Wahrscheinlich müssen PowerLAN Adapter hier eingesetzt werden, da man eventuell keine Kabel in der neuen Wohnung verelegen kann. Also am besten 1 Eingang am Router und 1 Ausgang in jedem der 3 Zimmer plus einen im Wohnzimmer.

Alle Computer (also 4) sollen das Netzlaufwerk mappen können und das mit der schnellstmöglichen Verbindung.
Es wird eine 50Mbit-Leitung benutzt.
Das Laufwerk soll hauptsächlich als Datengrab für alle 3 Rechner dienen, aber auch zum streamen auf dem HTPC.
Alle Endgeräte sollen die Leitung auch annähernd ausnutzen dürfen.

Wahrscheinlich stehe ich grade einfach auf dem Schlauch aber wie soll ich das alles hin krigen?
Alle an einen Gbit Switch halte ich nicht für sinnvoll, da ich dann wieder Ports verlegen muss. Und wenn ich das Kabel aus/zu dem Router per PowerLAN anschließe habe ich "nur" 500Mbit maximal (Bruttowerte möchte ich lieber garnicht wissen).

Hat das ganze Unterfangen überhaupt ansatzweiße einen Sinn oder muss ich Kabel verlegen und damit ggf. Wände aufreißen?

Vielen Dank schon einmal für die Antworten und ich hoffe man konnte mein Hirn-gewusel jetzt verstehen ;)
 
Ganz ganz ehrlich: Bevor du dich mit einem halben Dutzend DLAN-Adaptern eindeckst und dann doch von der Bandbreite enttäuscht wirst, solltest du großzügig Kabel & Dosen legen, jetzt wo du noch nicht eingezogen bist. Das muss auch nicht zwangsweise in die Wand, sondern kann auch Aufputz erfolgen. Wenn natürlich Leerrohre mit ein wenig Platz vorhanden sind, bietet sich eine "In der Wand"-Verlegung an.

edit: Davon mal unabhängig: Wie hattest du überhaupt vor die externe Platte anzubinden? An einen Rechner und dann Freigabe ins Netz, oder an den USB-Anschluss eines Routers?
 
Die Platte sollte direkt an den Router, damit man nicht auf das "An-sein" eines Rechners angewiesen ist.
Ich habe auch schon über ein Nas-System nachgedacht, allerdings warum nicht den Router nutzen wenn dies möglich ist?

Die eigentliche Frage ist hier: Ist High-Speed USB 2.0 für meine Zwecke schnel genug bzw. bringt die Platte die erwünschte Leistung?
 
USB 2.0 liegt bei ~20 - 30 Megabyte pro Sekunde. (Sprich eher bei 20 )
Das ist so langsam, dass du jede Festplatte nehmen kannst. Ob es schon Router mit USB 3.0 gibt weiß ich nicht.
 
Problem bei "USB Platte an Router" ist meistens der Router. Die Schreibraten sind mehr als bescheiden...
 
Ich habe auch schon über ein Nas-System nachgedacht, allerdings warum nicht den Router nutzen wenn dies möglich ist?
Weil ein Router nicht genügend Leistung hat um eine per USB angebundene Festplatte halbwegs schnell zu bedienen. Wir sprechen hier von einstelligen Megabyte/s-Werten.
Die Platte würde die Leistung erbringen (aber auch nur max. 32 oder 38 MB (weiß nicht genau welcher Wert das war), aber der Router wird massivst begrenzen.

Ein NAS würde Abhilfe bringen.

Machs vernünftig. NAS, Verkabelung.
 
Also lohnt sich mein Unterfangen eigentlich garnicht.
Als Datengrab kann ich die Platte doch nutzen wenn ich aufs streamen verzichte oder liege ich da jetzt falsch?
 
Am Router lassen sich nur externe HDDs mit einem LAN Anschluss vernünftig betreiben.

Auch wenn Dein Router einen *High Speed USB2.0* Support hat, dann wird deine HDD am Router nicht mehr als 5 MB/sec schaffen. Und je nach Routermodell auch noch weit drunter.
 
Ja, aber die Übertragungsraten sind dann immer noch mies.

Nimm ein NAS & gescheite Verkabelung. Jetzt hast du noch die Möglichkeit und musst nicht pfuschen.
 
Gut spart euch jegliche weitere Antwort, ich werde Kabel verlegen und ein Nas dazwischen hängen.
Dann werde ich auch definitiv den Switch dazwischen frachten.
Spricht alle Geräte an den Switch und vom Switch zum Router. Genehmigt?
 
Genehmigt. Mit "Verlegen" sind aber nicht Patchkabel gemeint, sondern halbwegs professionell mit Verlegekabel und Dosen bzw. am Kollokationspunkt ein Patchpanel. Darfst du jetzt alles nachschlagen ^^ Wir haben hier ein paar Threads wo es um das Thema geht...

Glaub mir, es lohnt sich.
 
t-6 schrieb:
Genehmigt. Mit "Verlegen" sind aber nicht Patchkabel gemeint, sondern halbwegs professionell mit Verlegekabel und Dosen bzw. am Kollokationspunkt ein Patchpanel. Darfst du jetzt alles nachschlagen ^^ Wir haben hier ein paar Threads wo es um das Thema geht...

Netzwerk-Azubi hier. Ich sitze mit Vollprofis im Büro die werden mit bei der Verkabelung schon helfen ;)
Und etwas in Richtung Patchfelder hätte ich eh montiert ^^
 
Sauber, dann steht dem ja nichts im Weg ;)
 
Ich frage lieber hier nochmal bevor ich im Büro auf die Finger bekomme:
In jedem Zimmer ein Patchfeld ala 100Mbit Switch,
die per RJ-45 an den Gbit Switch und von da auch über RJ-45 Cat 5 an den Router.

Oder doch lieber Gbit-Interfaces in die Zimmer?
 
...in Zimmern werden idR Dosen gesetzt, Patchfeld wäre etwas übertrieben ^^ Was anderes als Gbit (8 Adern) wäre eh nicht zu empfehlen.

Das Patchfeld kommt dahin, wo alle Kabel zusammenlaufen und der Switch steht. Vom Patchpanel gehts mit Patchkabeln auf den Switch.
Die Gbit-Fähigkeit des gesamten Netzwerks wird durch den Switch gegeben und sofern jede Buchse mit 8 Adern beschaltet ist.

Router mit einem Patchkabel an den Switch. Das NAS direkt an den Switch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt hats klick gemacht. Mein Hirn hat heute wieder Urlaub glaube ich.
THIS and THIS!?
Ergänzung ()

t-6 schrieb:
Das Patchfeld kommt dahin, wo alle Kabel zusammenlaufen und der Switch steht. Vom Patchpanel gehts mit Patchkabeln auf den Switch.

Patchfeld und Switch wollte ich in einer Wohnung mit 3 Bewohner eigentlich nicht einrichten.
Vor allem muss ich dann ja auch immer da sein wenn jemand ins Netz will weil dann arbeite ich direkt mit port-security und Co.
 
Die Verbindung Dose -> Patchpanel wird über ein Verlegekabel (nicht Patchkabel!) & idR LSA-Schneidklemmen gefertigt. Verlege-/Installationskabel hat keine Stecker, ist für feste Installation gedacht und "robuster" als Patchkabel, welches "außerhalb" der Wand eingesetzt wird. Bspw. sowas hier:

http://www.amazon.de/Verlegekabel-C...1_2?s=computers&ie=UTF8&qid=1358957045&sr=1-2

Also bspw.: Dose: http://www.amazon.de/LogiLink-Netzw...D1ZY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1358956712&sr=8-1
Verlegekabel: http://www.amazon.de/Verlegekabel-C...1_2?s=computers&ie=UTF8&qid=1358957045&sr=1-2
Auflegewerkzeug: http://www.amazon.de/LSA-Anlegewerk...1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1358957158&sr=1-1
Patchpanel: http://www.amazon.de/LogiLink-Patch...1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1358957181&sr=1-1

Wie gesagt, pro Buchse 8 Adern (1 Kabel) für Gbit. Heißt: Eine Doppeldose braucht zwei Kabel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut ich sehe schon wenn ich das wirklich Unterputz verlegen sollte, werden die Arbeitskollegen helfen dürfen ;)
Es wird aber wahrscheinlich Überputz werden.

So und damit herzlichen Dank für die Hilfe :)
 
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