Externe Festplatte kopieren

Droitteur

Lt. Commander
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Mai 2013
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1.584
Guten Abend!

Zuerst ein Lob, ich stoße schon seit sehr langer Zeit immer wieder auf dieses Forum, es gefällt mir.

Nun gleich zur Sache:
Ich möchte den Inhalt einer externen Festplatte auf eine andere externe Festplatte kopieren. Beide stecken am Rechner und lassen sich über den Arbeitsplatz bearbeiten. Als Systemspeicher habe ich eine SSD und deshalb möchte ich gerne wissen:

Wenn ich bei beschriebener Konfiguration direkt von einer auf die andere extPlatte kopiere: Werden die Daten auf der SSD beim Kopiervorgang zwischengespeichert?
Das wäre natürlich eine Schreibbelastung, die ich der SSD ersparen möchte.

Vielen Dank für Eure Antwort :)

PS: Das OS ist natürlich Win7, deshalb in hiesigem Forum. Wusste nicht, wo das Thema besser aufgehoben wäre^^
 
Zuletzt bearbeitet: (Postscriptum nachgetragen)
Super, eine eindeutige Antwort^^
Dankebutton gibt es hier nicht, oder? Also danke schön jedenfalls!
Aus Interesse: Welchen (mehr oder weniger) genauen Weg gehen die Daten denn?
 
@Freak-X,

ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass bei einem Kopiervorgang keine Daten in der Auslagerungsdatei zwischengespeichert werden. Das BS liegt auf der SSD und ist daher Treiber im Prozess.

@Kossem,

ich kann Deine Bedenken nicht nachvollziehen. Eine SSD sollte ohne Probleme solche Aufgaben erledigen können.
 
Aus Interesse: Welchen (mehr oder weniger) genauen Weg gehen die Daten denn?
Aus der Platte raus über den USB Controller der externen Disk über das USB Kabel in den USB Port weiter durch das Mainboard über den CPU und den RAM. Dann wieder den ganzen weg zurück nur hat auf die andere Platte ;)

ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass bei einem Kopiervorgang keine Daten in der Auslagerungsdatei zwischengespeichert werden. Das BS liegt auf der SSD und ist daher Treiber im Prozess.
Nur wenn das RAM bereits voll ist würde die Disk als RAM Ersatz dienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
nobodo schrieb:
ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass bei einem Kopiervorgang keine Daten in der Auslagerungsdatei zwischengespeichert werden. Das BS liegt auf der SSD und ist daher Treiber im Prozess.
Warum sollte beim Kopiervorgang geswappt werden? Gibt keinen einzigen Grund dafür.

@ TE: HDD <-> RAM (Puffer) <-> HDD
 
@nobodo,

dein Zweifel an meinen Bedenken findet grundsätzlich meine Zustimmung, ich will nur sichergehen.
Was die Lebenserwartung der SSD angeht, habe ich noch nicht ganz verstanden, was genau sich Zahl "10.000 mal schreiben" bezieht.
Ich würde mehrere hundert GB kopieren und wüsste gern, ob dabei vllt die ein odere andere SSD-Speicherzelle (?) sich verabschiedet oder ggf bei gleichmäßiger Lastverteilung durch den Treiber die SSD-Speicherzellen sich "gleichmäßig" stark abnutzen.

@Yuuri, @Revolution

ja, das klingt für mich auch plausibel.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Yuuri,

sicher gäbe es dafür einen Grund. Der Kopiervorgang wird unter Win7 von der SSD ausgelöst. Folglich wird vom BS auf der SSD auch der Vorgang bis zum Abschluss kontrolliert.
 
@ nobodo:

Wieso wird der Kopiervorgang von der SSD ausgelöst? Alles liegt bereits im RAM. Wenn du nur 2 MB RAM hast, dann ja, wird geswappt. Alle Treiber sind geladen, der Explorer ist geladen - das einzige was passiert ist, dass der CPU gesagt wird, dass Daten von Port A geholt werden sollen, im RAM gepuffert und wiederum an Port B geschrieben werden sollen. Die SSD spielt da überhaupt nicht rein.
Kossem schrieb:
Was die Lebenserwartung der SSD angeht, habe ich noch nicht ganz verstanden, was genau sich Zahl "10.000 mal schreiben" bezieht.
Einfach, dass jede einzelne Zelle x Mal beschrieben werden kann. Oder dumm gesagt: Die Platte kann x mal komplett von vorn bis hinten beschrieben werden. Ist aber auch nur ein theoretischer Wert, denn die Fertigungsqualität hat da mehr Ausschlag. Manchmal geht der Controller einfach vorher hopps, da bringen dir die besten Flashzellen nichts.

Zu deinem zweiten Teil siehe oben.
 
Im zweifel kannst du im Ressourcenmanager von Windows nachschauen was alles auf welche Platte geschrieben wird das wird bis zum Dateinamen aufgeschlüsselt.
 
@Yuuri,

der TE möchte den Inhalt einer externen Festplatte auf eine andere externe Festplatte kopieren. Glaubst Du wirklich, dass hierbei der Ram ausreicht?

Ich würde mehrere hundert GB kopieren
 
@nobodo,

ich schätze deine Aufmerksamkeit sehr.
Allerdings werden hier vermutlich wohl die Schreib-/Leseraten der Platten ein vollständiges Füllen des RAM überflüssig machen - sofern sich hier die RAM-Auffassung bzgl des Kopiervorgangs durchsetzt.

Edit: Aber vielleicht sammelt es sich ja an, weil schneller gelesen als geschrieben wird?
Edit2: Der Ressourcenmonitor ist ja klasse^^ Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
nobodo schrieb:
Glaubst Du wirklich, dass hierbei der Ram ausreicht?
Ja, denn es wird nur ein Puffer mit wenigen MB genutzt. Der typische Vorgang beim Kopieren (von egal wo, HDD auf HDD, HDD in RAM, Netzwerk auf HDD, ...): lesen von A, puffern im RAM, schreiben auf B, lesen von A, puffern im RAM, schreiben auf B und das so lange, wie noch Daten vorhanden sind auf A. Wie soll denn sonst bspw. eine BluRay wiedergegeben werden, ohne den PC zu verlangsamen? Die M2TS-Dateien sind gut und gern 20+ GB groß, das hält kein normaler PC, geschweige denn BD-Player aus. Von einem Raspberry Pi mal ganz abgesehen...
 
@Kossem,

weißt Du, was an Yuuri immer wieder faszinierend und auch anstrengend ist?!? Man muss immer wieder nachhaken, um die Erklärung zum Standpunkt zu bekommen. Ich habe allerdings auch selten eine Person wie Yuuri erlebt, die echt Ahnung von der Materie hat.

Viel Spaß bei ComputerBase

Gruß
nobodo
 
@azereus,

ich habe nicht an der Aussage von Yuuri gezweifelt. Ich wollte lediglich eine nähere Erklärung haben. Auch wenn in Deinem Link in einem anderen Kontext geschrieben wird, hat Yuuri in diesem Thread mehr Infos zu diesem Thema abgegeben.

Es gibt heutzutage viele Leute, die meinen, ein Buch schreiben zu müssen. Liegt die Wahrheit tatsächlich immer wieder in der gebundenen Schrift?
 
Du könntest ja einfach eine Knoppix/Ubuntu/Gparted/Acronis (WD oder Seagate Edition)/CloneZilla CD/USB Stick erstellen, die SSD abklemmen und den Kopiervorgang von CD starten, ohne das eine Platte im Rechner benutzt wird. Dann hast Du auf jeden Fall die Gewissheit das die SSD nicht beschrieben wird.
 
Ich habe allerdings auch selten eine Person wie Yuuri erlebt, die echt Ahnung von der Materie hat.
Das kann ich so unterschreiben. Yuuri ist mir hier auch schon oft genug durch (seine?) Kompetenz aufgefallen. Ahnung hat dieser Mensch jedenfalls wirklich :-)
 
Danke für die Blumen. ;)

Die Frage war ja nur "ob" und nicht "wie funktioniert ein Kopiervorgang". Man könnte hier auch noch weiter ins Detail gehen, aber wenn man in jedem Thread solche Ausführungen niederschreibt, hat man irgendwann keine Lust mehr zu, weil Frage X schon Y mal aufgetaucht ist und man keine Lust hat erneut Z Wörter zu schreiben. Irgendwann eignet man sich dann nun mal kurze Ausführungen an und kann die aber auch nur schlecht wieder ablegen. Scheiß Gewohnheiten eben... ;) Wenn einer dann natürlich doch mehr über die Technik dessen wissen will, kann man sicherlich immer Details eines Vorgangs aufschlüsseln.
 
Genau das ist es @ Yuuri.

Jeden Tag xx mal die selben Fragen. Keiner benutzt Google oder die Forensuche. Irgendwann ermüdet und nervt einen das einfach nur noch...
 
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