Externes Festplattengehäuse 3,5" ohne Zusatzstrom?

Demolition-Man

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Hi,
fragen kann man ja mal. Ich habe die Anfrage meines Kumpels gleich verneint, kenne mich aber nicht 100% mit dem Kram aus.
Soweit ich weiß kann man nur kleinere HDD/SDD (2,5") ohne extra Netzteil betreiben?

Da er eine gute alte 3,5" HDD hat, braucht er zwangsläufig ein zusätzliches Netzteil, stimmts?

Hintergrund ist irgendein Problem wegen zu wenigen Steckdosen, und zu vielen Mehrfachsteckdosen im Altbau.
Habe ich hier übrigens auch, nur ich gehe das Risiko mit einigen Steckdosenleisten hintereinander ein. ;)

Sorry falls zu langweilig!
Danke und Gruß!
 
Wie Soll das gehen
Dann ninmt man eben ein mehrfachhsteckdose
gibs als 6er alös 3er und seltener als 9er
 
für die großen Platten brauchst du ein externes Netzteil, es sei den, du hast einen eSATA-Anschluß
aber ob es dafür noch Gehäuse gibt - keine Ahnung
mit den Steckdosenleisten
da kann du so viele du willst hintereinander kloppen solange die Gesamtlast nicht 2000 Watt übersteigt
man muß ja nicht ans Maximum gehen
 
Soweit ich weiß, fordern die 3,5" HDDs die 12V, die ein Gehäusenetzteil intern bereitstellt. USB liefert aber nur 5V. Ohne weitere Stromversorgung irgendeiner Art wird er nicht weit kommen.
 
syfsyn schrieb:
Dann ninmt man eben ein mehrfachhsteckdose
Hat er ja! Also so eine riesige Leiste, da hängt echt schon genug dran.
Die Sicherung kommt im Altbau gerne auch viel früher...
Edit: Moment
da kann du so viele du willst hintereinander kloppen...
Das Problem ist aber, dass dann die Sicherung nicht mehr richtig funktioniert. Das Problem hatte ich mal mit mehreren Mehrfachsteckdosen hintereinander. Es kochte Wasser von einem Aquarium in der Steckdosenleiste, ohne das die Sicherung ging. Kann echt gefährlich werden.

Lesaia schrieb:
Ohne weitere Stromversorgung irgendeiner Art wird er nicht weit kommen.
Dann gehts halt nur so!
 
streuner32 schrieb:
es sei den, du hast einen eSATA-Anschluß
aber ob es dafür noch Gehäuse gibt - keine Ahnung

Stimt so nicht ganz. Mit einem normalen eSATA Anschluss wird nur ein SATA-Kabel bzw. Anschluß nach außen geführt. Was du meinst ist eSATAp. Das gibt es aber heute, leider, praktisch nicht mehr.
 
streuner32 schrieb:
für die großen Platten brauchst du ein externes Netzteil, es sei den, du hast einen eSATA-Anschluß
Nein, denn eSATA bietet gar keinen Strom.
Cool Master schrieb:
Was du meinst ist eSATAp. Das gibt es aber heute, leider, praktisch nicht mehr.
Wobei eSATAp auch nur die 5V eines USB (2.0) Ports hatten, denn das war auch nur die Kombination eines eSATA mit einem USB Port. Dies reicht aber eben auch nicht für eine 3.5" HDD die ja 12V für den Motor braucht und da auch gerne mal 1,5A zum Anlaufen. Es gab mal eine Insellösung, ich meine von DeLock, die auch 12V und 5V zusammen mit eSATA geliefert hat, aber dies ist wohl ausgestorben und ebenso exotisch wie die Innov8:
alxa schrieb:
es gab da mal Versuche von Seagate
Eben, die Kosten sind einfach zu hoch, daher hat sich sowas wohl nicht durchgesetzt. Es gibt meine ich auch irgendwo ein solches Gehäuse einzeln, aber das ist sehr teuer und nur um dafür ein Netzteil einzusparen, lohnt es sich sicher nicht.
 
Alternativ zum Netzteil könnte sich der Kumpel auch eine Autobatterie mit 12V hinstellen und die Festplatte damit antreiben. Die müsste dann halt nur ab und an aufgeladen werden.^^

In einem Altbau mit veralteter Hauselektrik zu wohnen, stelle ich mir echt nicht so schön vor.
 
Die Idee halte ich für ganz schlecht, denn beim Laden geht deren Spannung normalerweise bis etwa 14,4V hoch und dann hat die Schutzdiode schon lange ausgelöst und da so eine Batterie sehr viel Strom liefert, brennt dann der Vorwiderstand ab und man sieht oder riecht es zumindest, wenn mal jemand vergessen hat die HDD abzuklemmen bevor er das Ladegerät angeklemmt hat.

Mehrfachsteckdosen hintereinander zu schalten ist zwar nicht empfehlenswert, aber manchmal unvermeidbar und dann sollte man nur aufpassen das eben an denen die Stromstärken nicht zu hoch werden, also die großen Verbraucher an die Mehrfachsteckdosen packen die direkt in der Steckdose steckt. Rechen deren Steckdosen dann noch, so kann man aber durchaus noch eine weitere Mehrfachsteckdose für kleine Verbraucher wie die Netzteile von 3.5" HDDs nehmen, da hätte ich keine Bedenken, nur sollte dann da nicht jemand den Staubsauger oder Fön einstecken.
 
Danke, sind ja interessante Ansätze dabei. Praktisch bleibt es beim normalen externen Gehäuse.
Audi2000 schrieb:
In einem Altbau mit veralteter Hauselektrik zu wohnen, stelle ich mir echt nicht so schön vor.
Kommt drauf an wie sehr man auf eine Mikrowelle angewiesen ist. :D

Holt schrieb:
Mehrfachsteckdosen hintereinander zu schalten ist zwar nicht empfehlenswert, aber manchmal unvermeidbar und dann sollte man nur aufpassen das eben an denen die Stromstärken nicht zu hoch werden, also die großen Verbraucher an die Mehrfachsteckdosen packen die direkt in der Steckdose steckt
So muss er es halt machen. Gibt halt nicht immer die ganz spezielle Lösung.
 
Und immer dran denken das sich bei kaskadierten Mehrfachsteckdosen die Leiten der Geräte an der nachgeschalteten Mehrfachsteckdose eben auch auf die der Geräte an der Mehrfachsteckdose addiert in der diese eingesteckt ist und wenn es eben nur eine Wandsteckdose gibt, darf alles zusammen nicht deren Leistung (also schauen ob die 16A oder gar nur 10A verträgt) bzw. die der ersten Mehrfachsteckdose die da drin steckt (je nachdem was geringer ist) nicht überschreiten, wie generell eben die Leistung aller Geräte an einer Mehrfachsteckdose deren Leistung nie überschreiten darf. Und wenn diese Angabe auf der Mehrfachsteckdose fehlt, sollte man sie besser ausrangieren und generell auch immer auf die Qualität und nicht nur auf den Preis schauen.
 
Sorry, ich habe das p bei eSATA vergessen, klar meinte ich das
und einen Fronteinschub mit eSATAp von Delock mit 12 V hab ich noch rum zu liegen
 
Handelt es sich um einen Desktop-PC? Wenn ja, dann wäre das Einfachste ein Direktanschluss der 3,5" HDD intern über die SATA-Buchse und das Netzteil vom PC.
 
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