Bergstraesser
Cadet 4th Year
- Registriert
- Feb. 2011
- Beiträge
- 127
Langsam gehen mir einige Daten-Phobiker gehörig auf den Senkel. Ich habe es schon immer gehasst, wenn selbsternannte Experten mir erklären wollen, was gut und schlecht für mich ist.
Facebook ist wie das richtige Leben. Ich muss mir vor dem entscheidenden Klick über die Konsequenzen im Klaren sein. Tue ich das nicht, bin ich hier wie dort angeschmiert. Ist wie das weiter oben genannte Beispiel Strassenverkehr. Wenn ich auf die andere Seite der Strasse will, kann ich blindlings loslaufen oder wohlüberlegt eine Fussgängerampel nutzen. Aber: es ist immer meine Entscheidung! Die kann eben auch mal falsch sein. Trotzdem will ich nicht von irgendwelchen "Durchblickern", ob ihrer Sorge um mich Ahnungslosen, auf die andere Strassenseite gezerrt werden. Schon gar nicht, wenn ich da überhaupt nicht hin will.
Bis jetzt kam als Gegenargument immer nur der Hinweis auf die personalisierte Werbung. Na und? Die ist mir allemal lieber, als mit nutzlosem Zeug bombardiert zu werden. Wenn Facebook mitbekommt, dass ich mich öfter auf Webseiten von Fahrzeugherstellern aufhalte, bekomme ich möglicherweise Werbung zum neuen Astra oder der aktuellen C-Klasse. So what? Ist für mich sinnvoller, als Promotion für Damenbinden oder das Iphone 5.
Bewegungsprofile werden mit dem Handy aufgezeichnet, und auf welchen Seiten ich im Netz unterwegs bin, weiss mein Provider besser als ich. Wieviel Geld ich monatlich verdiene, wissen meine Bank, die Schufa, das Finanzamt und die Krankenkasse. Und dank dem fröhlichen Datenaustausch (und -verkauf!!) zwischen den verschiedenen Behörden, wissen alle alles über mich.
Und da will mich jemand vor Facebook warnen?
Nun bleibt mal bitte etwas ernsthafter.
BTT: Die Idee ist nicht verkehrt. Ehemalige Schulkameraden kennen mich als blondgelockten Schönling. Im Laufe der Jahre mutierte ich aber zum glatzköpfigen Dicken. Da ist für manchen das aktuelle Foto nicht zur Beantwortung der Frage Issers oder issers nich? hilfreich.
Facebook ist wie das richtige Leben. Ich muss mir vor dem entscheidenden Klick über die Konsequenzen im Klaren sein. Tue ich das nicht, bin ich hier wie dort angeschmiert. Ist wie das weiter oben genannte Beispiel Strassenverkehr. Wenn ich auf die andere Seite der Strasse will, kann ich blindlings loslaufen oder wohlüberlegt eine Fussgängerampel nutzen. Aber: es ist immer meine Entscheidung! Die kann eben auch mal falsch sein. Trotzdem will ich nicht von irgendwelchen "Durchblickern", ob ihrer Sorge um mich Ahnungslosen, auf die andere Strassenseite gezerrt werden. Schon gar nicht, wenn ich da überhaupt nicht hin will.
Bis jetzt kam als Gegenargument immer nur der Hinweis auf die personalisierte Werbung. Na und? Die ist mir allemal lieber, als mit nutzlosem Zeug bombardiert zu werden. Wenn Facebook mitbekommt, dass ich mich öfter auf Webseiten von Fahrzeugherstellern aufhalte, bekomme ich möglicherweise Werbung zum neuen Astra oder der aktuellen C-Klasse. So what? Ist für mich sinnvoller, als Promotion für Damenbinden oder das Iphone 5.
Bewegungsprofile werden mit dem Handy aufgezeichnet, und auf welchen Seiten ich im Netz unterwegs bin, weiss mein Provider besser als ich. Wieviel Geld ich monatlich verdiene, wissen meine Bank, die Schufa, das Finanzamt und die Krankenkasse. Und dank dem fröhlichen Datenaustausch (und -verkauf!!) zwischen den verschiedenen Behörden, wissen alle alles über mich.
Und da will mich jemand vor Facebook warnen?
Nun bleibt mal bitte etwas ernsthafter.
BTT: Die Idee ist nicht verkehrt. Ehemalige Schulkameraden kennen mich als blondgelockten Schönling. Im Laufe der Jahre mutierte ich aber zum glatzköpfigen Dicken. Da ist für manchen das aktuelle Foto nicht zur Beantwortung der Frage Issers oder issers nich? hilfreich.
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(Meinung zum Topic vergessen :o()