Fahrzeugtechnik studieren - Erfahrungen

@frontier

Danke schön! Hast schon Recht, no pain no gain. Lernen muss man immer.
Wie viele Klausuren hat man denn in den Ferien? Hat man dann wirklich gar nicht frei? Und bestehen die Klausuren wie in der Schule aus normalen Aufgaben, wie Rechnungen, Zeichnungen usw?
Und sind die Klausuren wirklich so sauschwer, dass man Monate lernen muss (vom Umfang her zumindest)


@necrol

Es gibt 17-jährige Studenten?


Wie ist eigentlich der Frauenanteil in dem Studiengang? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie viele Klausuren hat man denn in den Ferien?
Zu erst: Vergiss das Wort "FErien" ;). Wie viele Klausuren du hast siehst du in dem Studienplan in meinem anderen Eintrag.. Aber in der Regel sind es 5 bis 7.

Hat man dann wirklich gar nicht frei?
Deine Entscheidung... Entweder du lernst im Semester und hast dann was von deinen "Ferien" oder du machst einfach mal Woche in der Vorlesungszeit blau. Anwesenheitspflicht gibt es bei uns in der REgel übrigens nicht.

Und bestehen die Klausuren wie in der Schule aus normalen Aufgaben, wie Rechnungen, Zeichnungen usw?
Bei den meisten Klausuren musst du Rechnen und Zeichnen, ja. Es gibt aber auch einige wo stupides Auswendiglernen verlangt wird...

Und sind die Klausuren wirklich so sauschwer, dass man Monate lernen muss (vom Umfang her zumindest)
Selbe Antwort wie immer: Jeder Mensch ist anders. Einige lernen das ganze Semester über, andere fangen erst ne Woche vor der Klausur an. Mein Tipp an dich: Versuch von Anfang an dran zu bleiben, desto entspannter ist es.

Es gibt 17-jährige Studenten?
Der Jüngste bei uns sieht aus als ob er 15 ist...

Wie ist eigentlich der Frauenanteil in dem Studiengang?
Frauen? Was sind Frauen? Faun? Meinst du Faun? Den Kranhersteller?;)

ca. 5% sind es. Aber es gibt hier ja noch das Klinikum voller Medizinstudentinnen ;)


die ganzen Infos von mir gelten natürlich nur für die RWTH. Jede Uni handhabt das alles anders...
 
Partizan schrieb:
Danke schön! Hast schon Recht, no pain no gain. Lernen muss man immer.
Wie viele Klausuren hat man denn in den Ferien? Hat man dann wirklich gar nicht frei?

Im Prinzip eine in jedem Fach das du in dem Semester gehört hast, dafür werden dann meistens 2 Klausurzeiträuzme gereicht, einer direkt anschließend an die Vorlesung, einer direkt vor Begin des neuen Semesters. Ist aber auch von Schule zu Schule verschieden, bei manchen liegen die Vorlesungen quer durch die vorlesungsfreie Zeit verteilt.
Ob man frei hat kommt halt immer auf jeden selber an, wie schnell kannst du lernen, was für Erwartungen stellst du selber an dich usw. Du hast im Regelfall aber deutlich weniger Tage wo du nichts machen wirst als du es aus der Schule gewohnt bist.

Partizan schrieb:
Und bestehen die Klausuren wie in der Schule aus normalen Aufgaben, wie Rechnungen, Zeichnungen usw?
Und sind die Klausuren wirklich so sauschwer, dass man Monate lernen muss (vom Umfang her zumindest)

Im Prinzip ist der Aufbau ähnlich, Aufgaben rechnen, bisschen skizzieren, zeigen das man Probleme versteht, auswendig gelerntes auf Papier "erbrechen" (besonders in Werkstoffkunde).
Das "sauschwer" kommt immer auf das Fach an, bei uns war Mathe schlimm, Durchfallquoten in der Zeit wo ich da war zwischen 70-95%. Hab Mathe 1 selber 3 mal geschrieben. Andere Fächer mit 3 oder 4 Tagen Lernaufwand mit ner 1,0 hinter mich gebracht, gibt hier keine pauschal richtige Antwort.


Und ja, wir hatten einen 17 Jährigen dabei, hat im Abi nen Jahr oder 2 Übersprungen, pfiffiges Kerlchen was wir fix "verdorben" haben :D

Der Frauenanteil in Fächern wie Maschinenbau ist meistens im einstelligen Prozentbereich.


@Frontier: Wenn das so weiter geht verleiden wir ihm das Studium noch :D
 
Großes Danke an euch beide! Ihr helft mir wirklich sehr, denn so bin ich wenigstens schon mal auf alles gefasst. :D

Musstet ihr auch ein Vorpraktikum absolvieren?
Lohnt sich der Mathekurs zu Beginn des Studiums, der angeboten wird?
Sitzt man immer nur da und hört zu bzw rechnet selbst, oder gibts auch Gruppenarbeiten, Projekte usw.?
 
Partizan schrieb:
Großes Danke an euch beide! Ihr helft mir wirklich sehr, denn so bin ich wenigstens schon mal auf alles gefasst. :D

1: Musstet ihr auch ein Vorpraktikum absolvieren?
2: Lohnt sich der Mathekurs zu Beginn des Studiums, der angeboten wird?
3: Sitzt man immer nur da und hört zu bzw rechnet selbst, oder gibts auch Gruppenarbeiten, Projekte usw.?

1: Brauchte kein Praktikum, bin gelernter Maschinenbaumechaniker.
2: Auf jeden Fall. Mathe ist eine Sprache die zum Verständnis der meisten anderen Fächer absolut zwingend nötig ist.
Ich zitiere auch mal meinen Matheprof:
"Guten Tag. Wir werden hier in den ersten 3 bis 4 Wochen das machen was der Mathe LK an einem Gymnasium in 3 Jahren macht, anschließend werden wir diese Richtungen vertiefen und einige neue Themen lernen."
Bei uns war, wie vorher schon erwähnt, Mathe DAS Siebfach. Gefolgt von Mechanik.
3: Meistens zuhören, evtl mitschreiben. Hängt davon ab ob der Prof nen brauchbares Script hat. Bei uns gab es Seminarstunden wo man selber Aufgaben bearbeiten musste, Gruppenarbeiten im Zuge der eigentlichen Vorlesungen aber eher selten. Dafür bestand zumindest für mich 80% der Klausurvorbereitung aus "Gruppenarbeiten". Alleine hätte ich das weder stofflich noch mental gepackt.
 
@Frontier: Wenn das so weiter geht verleiden wir ihm das Studium noch
Ich will nur vermeiden dass er mit falschen Vorstellungen ins Studium geht ;)

Musstet ihr auch ein Vorpraktikum absolvieren?
Ja, das wirst du wohl an fast jeder Uni müssen. Nur die Bedingungen die gestellt werden unterscheiden sich. Ich z.B. musste in ne Gießerei... Tolle Sache -.-

Lohnt sich der Mathekurs zu Beginn des Studiums, der angeboten wird?
Ja! Allerdings weniger weil du da was fachliches lernst (dafür wird das viel zu schnell durchgeackert), sondern eher um Leute kennen zu lernen und dich wieder ans Lernen zu gewöhnen (falls du beim Bund warst, etc.)

Sitzt man immer nur da und hört zu bzw rechnet selbst, oder gibts auch Gruppenarbeiten, Projekte usw.?
Bei uns sitzt du nach Regelplan nur rum, hörst zu und rechnest (Von 2 kleinen Ausnahmen abgesehen) . Aber es gibt 100te AGs an denen du dich beteiligen kannst und sich sehr gut bei Bewerbungen machen. Segelfliegen, Roboter, Rennwagen, usw...
Aber wie immer gilt: überall anders. Allgemein gilt: an der FH mehr Praxis, an der Uni mehr Theorie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frontier schrieb:
Aber wie immer gilt: überall anders. Allgemein gilt: an der FH mehr Praxis, an der Uni mehr Theorie.

In der Regel gilt hier auch: Um so größer der Fachbereich, um so größer ist auch die Auswahl der AGs. In meinem Fall kleiner Fachbereich, kaum AGs.
 
Wird das denn nicht etwas knapp, wenn man ein Praktikum und den Mathekurs machen will?

Kann man sich denn den Praktikumsplatz nicht aussuchen?

Gibt es evtl. irgendwo Beispielklausuren zum Anschauen? (oder habt ihr vielleicht eine und könntet sie einscannen und per PN an mich verschicken?)

Danke, ihr seid eine große Hilfe! :cool_alt:
 
Es gibt 17-jährige Studenten?


Wie ist eigentlich der Frauenanteil in dem Studiengang?
1)Franzosen machen oft ihr Abi mit 17. (Schuljahr fängt halt früh an )
bzw. kenn Einen, der war in meinem Jahrgang und ist dann für zwei Jahre in die USA gegangen und hat seinem Abschluss dort gemacht. Mit 1,0 (eigentlich eine Schweinerei, weil er ein recht mittelmäßiger Schüler ist )und ihn sich mit 1,6 anerkennen lassen. Als ich in der 12 dann war, hat er schon studiert.
2)Dürfte von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein.
Bei mir an der TU Darmstadt sind es in etwa 20%Frauen. Auf technische Studiengänge runtergebrochen(gab für alle Rasierer(keine Frauenrasierer) als Geschenk^^) sinds dann aber nur deutlich weniger, außer bei den Bauingenieuren udn WING BI. ^^


edit:
Der Mann hatte mit jedem Wort recht.
Gut dass er ehrlich ist. :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird das denn nicht etwas knapp, wenn man ein Praktikum und den Mathekurs machen will?
Das passt ;)

Kann man sich denn den Praktikumsplatz nicht aussuchen?
Doch den kannst du dir aussuchen. In der Regel musst du ihn dir auch selber suchen. Allerdings muss der Betrieb bestimmte Kriterien erfüllen. Wie immer hier das Beispiel der RWTH: http://www.maschinenbau.rwth-aachen...aktikum/MB_BSc_Praktikantenrichtlinien_DE.pdf

Auf technische Studiengänge runtergebrochen sinds dann aber nur deutlich weniger, außer bei dem Bauingenieuren udn WING BI. ^^
Module zusammen mit den Wirtings sind ne feine Sache^^
 
Bei den Soziologen bzw. denen die Soziale Arbeit studieren, ist der Frauenanteil auch exorbitant hoch. ^^
Haben glaube ich auch Module die der Rechtswissenschaftsfakultät stattfinden, aber nicht die Gleichen wie ich. :(
edit:
Grade nochmal nachgeguckt. Das Modul "Arbeitsrecht" könnte eventuell doch so ein Fall werden. :evillol:

edit2:
Shit 100% doch nicht nach dem ich in die Studienordnung der Soziologen geguckt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Partizan schrieb:
Hat man dann wirklich gar nicht frei?

Als bei mir war zwischen der letzten Prüfung und dem Vorlesungsbeginn des nächsten Semesters immer so 3 Wochen frei, also in Summe schonmal so viel wie ein normaler Arbeitnehmer. Und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr kam dann zumindest bei mir auch noch immer dazu.


Partizan schrieb:
Kann man sich denn den Praktikumsplatz nicht aussuchen?

Sogar im Gegenteil: es wird dir keiner hinterherlaufen, damit du einen bekommst.
 
@Frontier: Ich hab zusammen mit dir 2008 Maschbau angefangen, bin jetzt aber bei den bösen Etis ;)
Das mit den ARTE Moderatoren kann ich nur bestätigen, muss da besonders an Mechanik denken...

BTT: Das mit den Abbrechern ist so eine Sache.
Ich versuche es mal mit meinen gesammelten Erfahrungen auszudrücken:
Wer in der Schule 1+ mit Sternchen seinen Abschluss macht, kann durchaus eine absolute Niete im Leben sein.
Haben in unserer Abschlussklasse so einen Fall, wo jemand als Bestes des einen Geschlechts abgeschlossen hat und jetzt kurz vor der Exmatrikulation steht.
Gibt auch Leute, die in der Schule nie Motivation gefunden haben und im Studium abgehen wie ein Zäpfchen. Sind beides Ausnahmefälle.
Der springende Punkt ist in vielerlei Hinsicht einfach, dass mit dem Moment, wo du das Studium anfängst, du bereit sein musst sehr viel Langweiliges zu lernen (natürlich auch Interessantes, aber das Langweilige hat vom Gefühl her immer die Mehrheit ;) ), du musst vor Allem jeden Stolz ablegen, keine anderen Leute fragen zu wollen, weil das in der Schule auch immer so ging und gaaanz wichtig: Das Gelaber, dass Semester XY das schwerste von Allen ist, hörst du jedes Jahr aufs Neue.
Also: 1. Nicht verunsichern lassen, 2. Wenn etwas nicht klappt, zügig nachholen, es gibt nichts schlimmeres als den Anschluss zu verlieren, 3. Leute suchen, die man Fragen kann und mit denen man zusammen lernt. Niemand kann alles, jeder hat andere Begabungen.
Du wirst sicherlich auch feststellen, dass einige Leute erzählen, es sei alles ganz einfach, während du da sitzt und nur noch große Fragezeichen siehst. Da große Geheimnis dieser Schwätzer ist es im Skript die nächste Seite vorher zu lesen und den Papageien zu spielen, das regelt sich aber nach ein paar Semestern.

Ansonsten hat Frontier das mit der Machbarkeit sehr gut zusammengefasst:
es hängt von dir ab
Wenn du es wirklich willst, dann schaffst du es höchstwahrscheinlich auch.

EDIT: Frauenanteil 5%, Frauen, die auch als solche erkennbar sind ~1% :) Da lenkt dich nichts vom Lernen ab
 
1. Nicht verunsichern lassen, 2. Wenn etwas nicht klappt, zügig nachholen, es gibt nichts schlimmeres als den Anschluss zu verlieren, 3. Leute suchen, die man Fragen kann und mit denen man zusammen lernt. Niemand kann alles, jeder hat andere Begabungen.
Das wird man von jedem Prof gesagt bekommen. ^^
 
Naja, Punkt 1 wird gerne von den Professoren als Druckmittel verwendet.
Ansonsten hast du natürlich recht, auch wenn manche unter Nacharbeiten gleich ne halbe Promotion verstehen ;)

EDIT: Als Hinweis: Wenn man gar keine Zeit mehr hätte, könnten wir dir ja gar nicht hier Antworten :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Partizan: Ja, die Klausuren sehen erschreckend kompliziert aus. Allerdings wird dir das alles während der Vorlesungszeit erklärt (oder du lernst es halt selbst. Wie es dir lieber ist). Dir fehlt atm einfach das Wissen.

@Frontier: Ich hab zusammen mit dir 2008 Maschbau angefangen, bin jetzt aber bei den bösen Etis
grrrrrr böser Verräter du! ;) Man sieht sich im Dezember auf dem Eisfeld... ^^

Das mit den ARTE Moderatoren kann ich nur bestätigen, muss da besonders an Mechanik denken...
An den Mann dachte ich als ich das geschrieben habe. Ich weiß zwar nicht in welchem Semester du dann gewechselt hast, aber es wurde nicht besser...

EDIT: Frauenanteil 5%, Frauen, die auch als solche erkennbar sind ~1% Da lenkt dich nichts vom Lernen ab
Bei mir reicht leider schon das eine Prozent. :( Die sind einfach netter anzuschauen als 1,5h auf den Mechanikprof zu glotzen...
 
Da muss man aber auch erstmal eine finden :(
Vor allem in einem Pulk von MÄnner ist es äußerst schwierig.
Gestern in ner Mathevorlesung(für Informatiker ) 600 Leute gewesen auf 450 Sitzplätze(dürfte sitzen ... auf dem Boden vorm Tisch ) und habe vielleicht 8 Frauen gesehen. ^^
 
wo sind denn schulen für farzeugtechnik ? gibs welche in sachsen anhalt ?

hatte kfzler gelernt , aber will mehr draus machen . meister hab ich keine lust :D
 
Airbag schrieb:
Obwohl oft ein Meister +Bachelor sogar sehr gut ankommt, weil man halt eine gewissen Berufserfahrung mitbringt.

Ne Ausbildung die was mit dem studierten Fach zu tun hat kommt immer gut, noch besser danach nen paar Gesellenjahre.
Ich kenn aber keinen der Meister + Studium gemacht hat.

Was relativ häufig ist meiner Erfahrung nach ist Ausbildung + Studium/Techniker und dann neben dem Beruf noch nen Betriebswirt oder sowas nebenher machen.
 
Zurück
Oben