Fatal wenn mehr Graka RAM

JackBauer@Tim

Ensign
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Aug. 2005
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Hi Leute,
Meine erste frage, hat die GeForce 4ti 4200 with AGP 8x wirklich nur 64 MB-RAM? Wenn ja, ich habe im BIOS die möglichkeit geshen, mehr einzustellen. Ist es schlimm, wenn ich das trotz den nur 64 mache?
 
Du kannst den AGP Aperture Size ruhig auf 128 mb machen. Dürfte nen geringen Schub bringen. Allerdings is Graka Ram natürlich wesentlich schneller als der abgezweigte Hauptspeicher.
 
Ich meine das das kein AGP Aperture Size is. Wäre es denn schlimm oder sogar gefährlich, wenn ich die eigentlichen speicher der Graka auf 128 oder sogar 256 setzte?
 
LOL,
der Grakaram wird niemals softwaremässig beschnitten.

Kan nich sein. Du hast einfach ne TI Version mit nur 64 MB, oda ??

Guck halt mal in Everest nach.

Ansonsten wie gesagt wenn genug Sys-Ram dann AGP Aperture Size hochstellen (~128)
aber die Karte is sowieso fast nur noch zum Arbeiten oder Spielen alter Titel gut, darum kannstes auch lassen ;)
 
Das was du möglicherweise meinst, ist unmöglich. Man kann im BIOS mit Ausnahme von Onboard-Grafiklösungen nie die echte Menge an Grafikkartenspeicher ändern. Bei der AGP Aperture Size wird ein Teil des Hauptspeichers mit Daten aus dem Grafikkartenspeicher gefüllt. Dieser ist jedoch deutlich langsamer (maximal 128bit Speicheranbindung mit vielen Recheninstanzen dazwischen verglichen mit 256bit Anbindung moderner Graka RAMs). Deine Ti 4200 hat allerdings auch nur 128bit Anbindung. Ergo: Nein, es kann nichts passieren.
 
Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe, aber ist das nicht das gleiche wie Turbo Cache (bei Nvidia)? Ich besitzte das BIOS von AMD.
 
bios von amd? :eek: . Nein es ist kein Turbo Cache oder sonst was. Wenn du im Bios den Graka Ram hochstellst wird auf den Hauptspeicher/Arbeitsspeicher/Ram zugegriffen, dieser ist aber wie meine Vorredner schon erwähnten langsamer als der eigentliche, physikalische Speicher der auf deiner Grafikkarte verbaut ist, darauß kann man schließen dass die Karte nicht allzuviel Performance durch diese Option gewinnt
 
nein! bzw Jein!
bei TC hat die karte selbst nur sehr wenig eigenen RAM und "leiht" sich das meiste vom echten RAM wie ne onboard-karte.
der AGP Aperture Size ist IMO so etwas wie die auslagerungsdatei ...
hoffe des stimmt jetzt auch :D
 
ja könnte man als auslagerungsdatei bezeichnen.
@JackBauer@Tim: Du kannst den Ram im Bios hochstellen,kaputt geht nichts dabei , obs was bringt ist die andere Frage.


mfg JaY
 
Zugegeben, ein gewisse Ähnlichkeit besteht. Bei TurboCache wird ebenfalls der Hauptspeicher als GrafikkartenSpeicher verwendet, allerdings ausschließlich Hauptspeicher. Darum sind diese Art Karte auch so langsam im Vergleich mit Karten mit eigenem Ram. AGP Aperture Size vergrößert lediglich den GrafikRAM um einen bestimmten Wert z.B. um 128MB um dort Texturwerte einzulagern. GrafikRAM ist fast direkt an die GPU angebunden. Bei AGP Aperture Size und TC liegen noch etliche Controller, die CPU und andere Dinge zwischen GPU und RAM. Das verlängert die Zugriffszeiten und verschlechter die Datentransferraten ungemein. AGP Aperture Size zu vergrößern auf Werte jenseits der 128 MB macht Sinn bei Spielen mit einer großen Menge an Texturen (d.h. bei Spielen mit hohem Detailgrad wie DOOM3 auf Ultra Quality, BF2 mit hoher Qualität & Auflsöung und AA, AF). Bei dir macht es auch früher schon Sinn, weil 64MB Grafik-RAM für heutige Verhältnisse sehr wenig sind (128MB sind fast Pflicht, 256 MB machen inzwischen auch schon wirklich Sinn, 512MB und mehr sind momentan noch übertrieben).
EDIT: Letzter...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ein BIOS vom AMD wäre mir neu... vielleicht hast du ja ein AMI BIOS...

Nenn uns doch mal bitte den exakten Laut der Option.
 
TermyLucky schrieb:
Das was du möglicherweise meinst, ist unmöglich. Man kann im BIOS mit Ausnahme von Onboard-Grafiklösungen nie die echte Menge an Grafikkartenspeicher ändern. Bei der AGP Aperture Size wird ein Teil des Hauptspeichers mit Daten aus dem Grafikkartenspeicher gefüllt. Dieser ist jedoch deutlich langsamer (maximal 128bit Speicheranbindung mit vielen Recheninstanzen dazwischen verglichen mit 256bit Anbindung moderner Graka RAMs). Deine Ti 4200 hat allerdings auch nur 128bit Anbindung. Ergo: Nein, es kann nichts passieren.


Es geht nicht um die Bandbreite, sondern um die Latenzen!
Und ich Denke mal die 64MB Ram der GeForce4 TI werden nicht wesentlich schneller sein als der Speicher des Hauptspeichers.
 
oO ich meinte natürlich das BIOS von AMI^^. Also nochmal schnell zusammengefasst, würdet ihr mir empfelen, bzw. dazu zustimmen, dass ich das erhöhen sollte? Ach ja, eine frage noch, was genau bewirkt AGP Fast Write? Ich habe es mal auf Enable angestellt. Soll ich es auf Disable machen oder so belassen?
 
mit fast write gabs in der vergangenheit ein paar kleinere probs.
da es für die performance egal ist - aus machen!
und den AGP Aperture Size kannste ohne probs auf 128 stellen!
 
Jetzt mal konkret:
Die Aperture-Size gibt an, wieviel MByte die Grafikkarte in den lokalen Systemspeicher auslagern darf, wenn ihr eigener Speicher voll ist. Sollte letzterer Fall eintreten kann dieses Feature Leistung bringen. Vorausgesetzt, es geht nicht um 3 oder 4 Mbyte - da ist die Graka schneller, wenn sie im eigenen Speicher rumradiert.

Zu Geforce2-Zeiten brachte mein Rechner mit 128MByte oder mehr Aperture-Size mehr 3D-Mark-Punkte, die Spielbarkeit in anderen Anwendungen war jedoch oft optimaler mit weniger Aperture-Size. Ich denke, je mehr Auslagerungsspeicher zur Verfügung steht, desto eher neigt die Graka dazu, Sachen in den Systemram zu schieben. Allerdings sind das rein subjektive Erfahrungen, ob's überall so aussieht kann ich nicht sagen.

Doom3 oder Quake4 in Ultra-Texturqualität zeigen ganz gut, wie sich die Aperture-Size auswirken kann. Mein System mit 6800GT und T-Bred 2GHz neigte in o.g. Einstellung zu störenden Rucklern, vor allem bei bewegten Objekten wie Türen. Mit aktivierter Aperture-Size ab 128MByte war das Stocken passe. Was mich dennoch erstaunt hat, da dem Systemram zwar nicht unbedingt die Bandbreite fehlt, die Latenzzeit jedoch enorm sein muss.

Zu Fast Writes kann ich nur eingeschränkt Aussage treffen: Hierbei handelt es sich um eine Optimierung des Datentransfers, vergleichbar mit DMA - nur eben zwischen NB und AGP-Bus - denke ich. Bei AMD-Systemen geht seit T-Bird-Zeiten das Gerücht um, Fast Writes wäre Ursache verschiedener Fehler, von Grafikbugs bis hin zu kompletten Systemfreezes. Google ist voll davon. Aus Aberglaube hatte ich die Option meist auf disabled, der eine oder andere 3D-Mark-Vergleich beider Einstellungen brachte jedoch keinen Unterschied, wenn ich mich recht entsinne.

Zusammengefaßt: Stell die Aperture-Size ruhig auf 128MByte oder höher. Im Gegensatz zu z.B. TurboCache wird dieser Speicheranteil nicht vollständig reserviert, sondern nur im Bedarfsfall soweit nötig genutzt - d.h. du mußt dir keine Gedanken machen, im Fall von aktivierter Aperture-Size grobe Systemram-Einbußen zu haben. Was Fast Writes betrifft, das kannst du disabled lassen, um eventuellen darauf bezogenen nichtdeterministischen Fehlern vorzubeugen.
 
Aperture 128, Fast Writes aus

Ach ja: Kaputtgehen kann natürlich nichts, wenn du die Aperture-Size - egal in welcher Richtung - veränderst. Zudem kann es nicht schaden, die gleiche Szene im gleichen Spiel mehrmals mit verschiedenen Einstellungen zu testen. Also, einfach ausprobieren. ;-)

Übrigens: flatbrain auf 3DFusion erklärte Fast Writes wie folgt:
'Fast Writes ermöglicht es, Geometriedaten, die von der CPU berechnet wurden, direkt zur GPU (Graphic Processor Unit) zu schicken - da damit der Umweg über den Arbeitsspeicher entfällt, sollte daraus auch eine Performanceverbesserung verbunden sein, allerdings galt das nur für Intelchipsätze, da bei diesen die Fast Writes Funktion direkt integriert war, bei damaligen Viachipsätzen wurde diese Option mehr schlecht als recht funktionierend "reingebastelt". Aktuelle Radeon und Geforce-Grafikkarten unterstützen Fast Writes, auch alle aktuellen Chipsätze, allerdings bringt es weiterhin bei AMD-Plattformen keinen Vorteil, eher ist davon auszugehen, dass aktiviertes Fast Writes für Stabilitätsproblem mit sich bringt! Wer Fast Writes entwickelt hat, darüber streiten sich Intel und VIA, allerdings hatte Intel wie geschrieben dieses Feature zuerst vollständig implementiert! Aufgenommen wurde Fast Writes in die AGP Spezifikation 2.0. Persönlich konnte ich allerdings noch keine Stabilitätsprobleme verzeichnen, trotzdem empfehle ich, diese Option im Bios zu deaktivieren!'
(http://3dfusion.de/forum/showthread.php?p=107235)
 
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