News Fedora 27: 64-Bit-Beta mit Multimedia-Framework Pipewire

fethomm

Redakteur
Teammitglied
Dabei seit
Okt. 2012
Beiträge
912
#1
Fedora 27 Beta ist mit dem aktuellen GNOME 3.26 und dem neuen Multimedia-Framework Pipewire veröffentlicht worden. Während der sechsmonatigen Entwicklung musste das Projekt wegen kritischer Fehler dreimal um eine Woche verschoben werden. Somit wird die Veröffentlichung der stabilen Version derzeit am 7. November erwartet.

Zur News: Fedora 27: 64-Bit-Beta mit Multimedia-Framework Pipewire
 
Dabei seit
Okt. 2007
Beiträge
767
#4
Nutzt nicht Linux Torvalds Fedora?
 

fethomm

Redakteur
Ersteller dieses Themas
Teammitglied
Dabei seit
Okt. 2012
Beiträge
912
#5
Manchmal. Er wechselt öfter mal Distribution und Desktop. Aber das ist auch völlig irrelevant. Er ist Kernel-Entwickler. Er kann bestimmt Distributionen bedienen für seinen Bedarf, ist auf dem Gebiet aber kein Experte.
 

dopex

Cadet 3rd Year
Dabei seit
Juli 2003
Beiträge
48
#7
Den 32Bit UEFI Support könnten ruhig mehr Distributionen aufnehmen. Hab auf meinem Mac Mini von 2006 (CPU Upgrade von CD 1,66GHz auf C2D 2,16GHz, 3GB RAM, SSD, von macmini1,1 auf 2,1 geflasht) erst vor ein paar Tagen Arch mit Plasma 5 installiert. Arch unterstützt die Installation auf 32 Bit EFI zwar nicht von Haus aus, aber sie ist leicht zu realisieren, dank der guten Dokumentation.
 
Dabei seit
Juni 2004
Beiträge
12.365
#8
Ich finde gut, dass Fedora auch 32b UEFI unterstützt, weil ich persönlich mit Fedora die wenigsten Treiberprobleme mit alter Hardware hatte. Es gab auch schon Zeiten, in denen ich auf einem NForce2-Ultra-Chipsatz weder Suse, noch Ubuntu, noch Mandriva starten konnte (immer Kernel Panic beim Boot) und von den nicht allzu Nerd- aka. Vielselbsthandanlegen-Distros nur Fedora Images hatte, die selbst damit getestet waren. Auf 32b-Unterstützung beim gestarteten System kann man bei einer Workstation-Distro mittlerweile auf jeden Fall verziochten, seit Mozilla als letzter Browser-Engine-Hersteller den JavaScript-Just-In-Time-Compiler auf x86 mit unumgehbarer SSE2-Voraussetzung versehen hat. Das aktuelle WWW ist einfach mit einem klassischen JavaScript-Interpreter, der einspringt, wenn die CPU SSE2 nicht beherrscht, unbenutzbar - und zwar für absolute Basics wie Webmail und eBay. Aber die Macs der ersten und zweiten Intelgeneration haben alle SSE2 und x64-Hardware und sind auch für Mediatheken noch flott genug, deshalb ist Unterstützung für 32b-UEFI, was man bei denen ja niccht ändern kann, sinnvoll.

Das einzige, was ich bei Fedora alle paar Jahre aufs neue komisch finde, nachdem ichs mal wieder anders probiert habe, ist die Voraussetzung einer Boot-Partition in ext4. Zwar kann man Fedora auch mit /boot auf einer XFS-Partition installieren und starten, aber nach dem ersten Kernelupdate startet grub dann den Kernel nicht mehr automatisch und man lernt entweder den Umgang mit der Grub-Konsole oder installiert direkt neu mit /boot-Partition in ext4.
 
Dabei seit
Jan. 2008
Beiträge
3.370
#9
Existiert überhaupt Hardware mit 32-bit-UEFI ohne CSM? Mit CSM bekommt man doch sowieso jedes 0815-Linux installiert/gebootet.
 

Iapetos

Lt. Commander
Dabei seit
Mai 2007
Beiträge
1.550
#10
Ja, sehr viele kostengünstige Laptops mit Bay Trail und Cherry Trail, die mit eMMC ausgerüstet sind. Warum das billiger sein soll als ein 64-bit-UEFI, kann ich mir jedoch nicht ausmalen.
 
Dabei seit
Mai 2015
Beiträge
1.118
#11
das mit diesen ganzen boot-restrictions ist eh die letzte grütze. es gibt keinen sinnvollen grund, warum die initialisierung eine OS so sehr an ein anderes "mini"-OS gekoppelt sein soll. nix anderes is es doch.
 

Iapetos

Lt. Commander
Dabei seit
Mai 2007
Beiträge
1.550
#12
Das sehe ich genauso. Aber solange Windows nicht mit Coreboot startet, wird sich das auch nicht ändern. Ich hoffe derweil einfach, dass es bald bezahlbare, ausreichend leistungsfähige (auch im Sinne von Erweiterungsmöglichkeiten) offene Hardwareplattformen gibt.
 
Top