Fernsteuerungssoftware für Linux-Host

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Hallo Experten,

ich nutze zur Zeit einen Intel NUC und habe darauf Kubuntu 20.04 installiert.

Ich suche nun nach einer Art Fernsteuerungssoftware die mir eine gute Bildübertragungsqualität- und Stabilität bietet. Ich möchte auf dem entfernten Kubuntu-System so arbeiten können, als hätte ich das System lokal als VM installiert.
Wichtig ist, dass sich auch Videos (YouTube/Twitch) ohne Qualitätseinbußen über die Fernsteuerungssoftware anschauen lassen können.
Der Kubuntu-Client soll von einer Windows10-Maschine ferngesteuert werden.

Das Kubuntu-System ist bereits so konfiguriert, dass sich lokal Videos in guter Qualität abspielen lassen können.

Ich habe schon xRDP als Fernsteuerungssoftware ausgetestet allerdings liefert diese keine guten Ergebnisse, da man bereits im Desktop-Betrieb Lags feststellen kann. Von Videos schauen möchte ich garnicht erst anfangen zu sprechen..

Hat jemand eine Empfehlung?
 
Normalerweise wird dort eher ein Streaming-server zb Mini-DLNA installiert oder zb Kodi. Dann hast du über IP: Port im Browser oder über extra "App" Zugriff auf die Dateien, die dann zu dir gestreamt werden.
 
nomachine

 
Zuletzt bearbeitet:
Flüssige Videos dürften schwierig bis unmöglich sein... Eventuell Stream Link zweckentfremden?
 
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Google sagt "RemoteFX" kompatible RDP Software. - oder selbst programmieren.

Grund: Videos, ohne Qualitätseinbußen

Warum gibt es keine Software aktuell: Desktop sharing / Remote Desktop wurde für begrenzte Bandbreiten und wenig veränderliche Inhalte entworfen.
Änderung mit 1FPS vs. 25-60FPS ... siehe hier zum Ausrechnen der benötigten Videobandbreite

Bei VNC / RDP werden normalerweise "Bilddaten" übertragen - Videoinhalten sind problematisch.

Hintergrund H264 4:4:4 Kompression bei RDP (bei Microsoft)
Parallels Ankündigung RDP für Linux Client mit RemoteFX - keine Ahnung ob es bei denen einen RDP Server mit dem Feature für Linux gibt

Die freien RDP-Server haben momentan keine Unterstützung für diese Feature - vermutlich: dieser Issue auf Github für xrdp

Hack-Lösung:
Eventuell würde ein hardwarebeschleunigter Desktop-Stream als festes Hintergrundbild/-eben und
davor eine 100% aktive transparente (d.h. Desktopeffekte aktiviert) RDP/VNC Instanz funktionieren - beide Fenster fest gruppiert über Windowsmanager/Desktop-Oberflächen Einstellungen.
Die 100% Transparenz würde Kompressionartefakte der RDP Session unsichtbar machen und der Desktop-Stream sollte so einstellbar sein, dass es keine/kaum Artefakte gibt mit entsprechendem Codec.

Für die Hack-Lösung hat der NUC vielleicht eine zu geringe Performance - lt wikipedia (hier) gibt es erst ab Ice Lake ein 4:4:4 Encoding in Hardware - also NUCs mit Frost Canyon (?)
 
remotefx überträgt videos auch nur lossy. wie bereits gesagt, kann man dann auch nomachine benutzen. qualität in den settings auf max setzen und schon passt mit der videoqualität. mit den standardsettings kann man ohne problem mit ein paat 100kb/s auch remote übers wan arbeiten, ohne dass das grossartig auffällt.
 
nomachine, chrome remote desktop, x-server unter Windows und dann SSH mit x-forwarding oder die genannte Steam Link Methode fallen mir da spontan ein.
 
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