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NewsFestivals: Verbraucherzentrale klagt wegen bargeldlosen Bezahlchips
Transaktionsgebühren können die aber auch. Da mußte dann sogar die EU die Gier limitieren ..
Trittbrettfahrer versuchen dann ob nicht mit Punkten und Bons was geht ..
Habe das damals nicht so eng gesehen, da ja auch Lichtspielhäuser u.a. eine System-Gebühr verlangen, wenn man Kinokarten online kauft und mit KK/PP bezahlt.
Der Gag uns ist, daß man an der Kasse Vorverkaufsgebühr zahlt. Sprich online die von Dir erwähnte unvermeidebare Onlinegebühr und live VVK-Gebühr. Läuft also auf dasselbe hinaus.
Andererseits denke ich mir aber auch, dass es zumindest der Band ja durchaus auch irgendwo zu gönnen ist. In unserem Fall geht es um Deftones. Die sind jetzt seid bald 40 Jahren unterwegs und haben durchaus etwas geschaffen, das man als künstlerisches Vermächtnis bezeichnen kann. Da haben also einige Leute über Jahrzehnte verdammt viel Energie und Herzblut (und sicher auch nicht wenig Geld) in dieses Vermächtnis investiert. Ist es da verwerflich, wenn man damit etwas mehr verdient als unbedingt zum Leben notwendig? So super reich sind die ja jetzt auch nicht.
Kommerzialisierung von Kreativität ist aber natürlich immer ein schwieriges Thema, aber so eng sehe ich das jetzt nicht grundsätzlich, wenn Künstler/Kreative wirtschaftlich erfolgreich sind.
Trotzdem stößt es natürlich sauer auf, wenn man so viel mehr bezahlen soll im Vergleich zu anderen...
Wobei ja zu bedenken ist, dass die 85€ schon so bepreist waren, dass jeder von venue über Security über catering bis hin zur Band ihren guten Schnitt gemacht haben. Wie gesagt Iron Maiden haben es auch für feste 90€ das Ticket geschafft. Klar, in größeren venues, aber auch das hat man sich ja hart erarbeitet.
Mir gefallen viele Sachen auch nicht, wie Bands behandelt werden, aber man muss es sich ja nicht von den treuen Fans zurück holen. Eine Sache zb ist Merch: früher eine feste Gebühr, heute verlangen manche venues bis zu 30% der Einnahmen. Von Merchständen, die die Bands selbst betreiben.....
Dafür läuft man selber Gefahr, den Überblick zu verlieren. Ja, kannst in der App alles nachschauen. Und trotzdem ist die Gefahr, dass man sein Budget überschreitet deutlich höher, als wenn man Anfang der Woche 100€ in Bar holt und sagt "Das muss bis Ende der Woche halten". Du hast beim Blick ins Portemonaie immer sofort Rückmeldung.
Nichts. Nach wie vor sind Festivals sind die günstigste Art, Musik live zu erleben, überhaupt. Unter anderem deswegen sind sie so beliebt. 4 Tage Campen + über 150 Bands mit Größen wie Guns 'n' Roses u.ä., dafür sind 333 Euro ein Witz, selbst wenn man nur 15 Gigs mitnimmt.
Ja, Infield Preise sind happig, ist halt eine Mischkalkulation aus Tickets, Gastro-/Mercheinnahmen und Sponsoring. Auf der anderen Seite kann man sich voll in seinem Camp versorgen, niemand muss Infield-Preise zahlen.
Nichts. Nach wie vor sind Festivals sind die günstigste Art, Musik live zu erleben, überhaupt. Unter anderem deswegen sind sie so beliebt. 4 Tage Campen + über 150 Bands mit Größen wie Guns 'n' Roses u.ä., dafür sind 333 Euro ein Witz, selbst wenn man nur 15 Gigs mitnimmt.
Dafür bekommst du auch ein persönliches Dankeschön! von mir, denn auf dem M'era Luna habe ich noch nie solche Monopoly-Ersatzgeldsysteme gesehen. Bisher konnte alles Bar oder mit Giro/Handy-Pay bezahlt werden. Hoffentlich bleibt das so.
Erfassung der Besucherzahlen (im Katastrophenfall sehr wichtig um Rettungskräfte zu koordinieren), Regelung vom Zugang zu verschiedenen Bereichen (VIP-Areas o.ä.), Reduzierung der Attraktivität des Festivals für Taschendiebe fallen mir spontan ein.
Völlig. Ich habe eine Kreditkarte, die hat ihr evollen glaub 5 Jahre lang funktioniert - außer ein einziges mal, als ich in einem Club Pfand abgeben wollte, da ging es 3 mal nacheinander nicht. Dieser Club hat mich nie wieder gesehen.
Und ich finde auch, es gehört gesetzlich verboten, Pfandsammeln durch Gäste zu verbieten. Ziel des Pfand ist es, dass die Behälter nicht kaputtgehen und zurückgebracht werden. WER die zurückbringt, das hat denen egal zu sein. Real laufen aber oft vom Veranstalter bezahlte Leute dann umher und sammeln den Pfand weg, den selbiger als Gewinn kassiert.
letztes WE Parookaville ... man muss sein Zutrittsarmband mit Geld aufladen. Anschließend kann man jede Buchung spätestens 60 Sekunden später in der App nachschauen. Es ist nicht alles intransparent.
Nunja, das ist mir einmal mit nem Diensthandy passiert, das ich erbte. Der Vorbesitzer hat eine Hülle gewählt, die stylisch sein sollte und nicht funktional
Ich selbst würde nie auf die Idee kommen, ein Handy ohne ordentliche Schutzhülle und Folie zu verwenden. Dafür sind die einfach zu teuer und zu anfällig. Vorlalem wenn man auch noch die grandiose Idee hat, eine Rückseite aus Glas zu fertigen, die rutschig UND zerbrechlich ist
Ich liebe meine Festivals - Defqon, Tomorrowland, Parookaville, Awakenings, Mayday, Decibel, usw. Aber diese Art und Weise wie zusätzlich Geld eingenommen wird ist mittlerweile einfach nur noch dreist.
Deine Beschreibung passt aber weder auf Awakenings (die arbeiten mit Plastik-Token), noch auf Parookaville (denn da gibt es mWn keine Auszahlungsgebühr ... muss meine Rückzahlung aber noch einleiten).
Scheinenummererkennung gehört schlicht verboten, bzw. wenn dann sollte es lokale Datenbanken geben. Blacklisten mit Lösegeld u.ä. finde ich ok - aber nicht die dokumentation aller Seriennummern. Klar, wenn man Seriennummern an Geldautomaten, bei Bankeinzahlung an Kassen usw. protokolliert und Daten zentralisiert, dann gehen viele Vorteile von Bargeld verloren - es bleibt eigentlich nur, dass nicht alles direkt in die USA geht.
@keldana Ja, stimmt! Und andere hatten mal so ein System und haben es wieder abgeschafft, z.B. die Mayday. Da bezahlt man jetzt ganz normal mit Karte. Andere sind jetzt gerade erst frisch darauf umgezogen (Defqon)...
Du siehst deine Abzocke (Aufladegebühr, Auszahlungsgebühr, Fehlbuchungen) schon 1 Minute später. Dann kämpfe Dich mal an der Theke zurück oder warte da die 1 Minute. Mal abgesehen davon, dass man Wechselgeld beim Wegstecken unmittelbar kontrollieren kann und dafür nicht das Hand zücken muss, was viele gar nciht tun werden.
Was ich gut finde ist, dass bei manchen Festivals Dir der Restbetrag vom Personal direkt gezeigt wird. Bei dem Beispiel, das mir da im Kopf ist, ist das aber relativ, weil die trotz umstellung auf digital weiter ihre eigene Token-Währung benutzen. das liegt mutmaßlich daran, dass euro-Guthaben rechtlich anders behandelt wird als fiktive Währung.
Das wäre möglich ... aber mal ehrlich ... dann lasse ich mir einen 50 Euro-Schein aus dem Automaten geben und bezahle damit beim Aldi das 39 Cent Brötchen. Und das Wechselgeld kann mir niemand zuordnen.
Ergänzung ()
CrustiCroc schrieb:
Ja ich weiß, und haben es gemerkt : Auf der Website gibt es verschachtelt diesen Hinweis.
Und wer ein Ticket gekauft hat, hat normalerweise auch 7 Mail bekommen mit dem Hinweis auf die Gebühr. Wurden vermutlich alle in Windeseile (ungelesen) in die Ablage P verfrachtet.
CrustiCroc schrieb:
Kann man Problemlos vorab recherchieren ( Speisen und Getränke ).
Das halte ich für ziemlichen Unsinn. Ja, wenn man im Jahr vorher dort war, kennt man die Preise bzw. hat einen Anhaltspunkt. Aber vorher rausfinden? Nö!