Festplatte auf dem Kopf betreiben ?

Willüüü schrieb:
Mit dem schrägen Einbau ist auch möglich, gibt es genügend Beispiele für. Eigentlich ist es völlig egal wie du sie einbaust. Wichtig ist nur das es vibrationsfrei geschieht.

Gruß

Willüüü


Dann haette ich jetzt gerne mal mindestens eines der genuegenden Beispiele.
 
phil. schrieb:
Dadurch wird ein ev. Unwucht verstärkt. -> Kreiseleffekt -> Physik!
Ferner empfehlen die meisten Festplattenhersteller einen horizontalen oder vertikalen Einbau.
Dei sollten es ja wissen, was am besten für Festplatten ist. ;)
Blödsinn, bei einer Vertikalen Positionierung würde eine Unwucht noch mehr Verstärkt werden. :rolleyes:
 
AW: Re: Festplatte auf dem Kopf betreiben ?

Ich hab jetzt ne ICY BOX für ne recht neue Samsung 200GB Hdd und da wäre es praktisch, wenn ich die HDD mal Horizontal und mal Vertikal betreiben könnte. Kann ich das also machen, ohne mir Sorgen machen zu müssen, oder soll ich mich jetzt lieber für eine Lage entscheiden, in der ich das Teil dann immer aufstelle? (was schon irgendwie sonderbar wäre :rolleyes:)
 
1. ich kenne einige Business-PC-Serien da sind/waren Festplatten prinzipiell im Kopfstand eingebaut. Also muss es wohl unschädlich sein.

2. Hochkant:
wie ist es in dem Fall mit dem Eigengewicht des Schreib/Lese-Arms? Unterschiedlicher Kraftaufwand um ihn nach innen oder nach aussen zu bewegen? Verursacht das keinen unregelmässigen Zugriff und Datenfehler?
Lager-Abnutzung?
 
ich habe jetzt auch "aus Versehen" eine Platte kopfüber im Tower drin.

denke mir eigentlich auch, das macht nix. ich werde sehen. und backups machen :evillol:
 
ja, ich weiß, dass es angeblich egal ist, wie die platten eingebaut sind -früher wars ja nicht egal.

ABER kann mir bitte wer erklären wie die lager aufgebaut sind? vorallem wenn sie ja auch aufgestellt usw. arbeiten dürfen muss es sich dabei ja um eine sehr gefinkelte konstruktion handeln, oder aber es wird damit gerechnet, dass die platte vor dem lager eingeht.
 
In allen modernen Festplatten kommen schon seit einigen Jahren hydrodynamische Lager (Fluid Dynamic Bearing) zum Einsatz. Wie diese Lager aufgebaut sind, kannst du hier nachschauen: klick! (PDF!)

Schau dir auch mal diesen Thread an: klick!
 
aus dem verlinkten thema:

Zur Kugellagerung ist zu sagen, dass eine Lageänderung eigentlich nicht problematisch
nach längerer Zeit sein dürfte. Voraussetzung dafür ist aber immer ein noch ordnungs-
gemäßes Schmiermittel, sowohl die Schmierfähigkeit, als auch die Schmiermenge betreffend.

Ist das grenzwertig, schätze ich eine Lageänderung auch als problematisch ein, da
dann im Mikrobereich der Lauffläche des stehenden Lagerringes mit Punktlast
im Punktlastbereich Oberflächenveränderungen stattgefunden haben.

Nur wer will das wie prüfen?

Andererseits sind seit Jahren die heutigen hochlegierten lithiumverseiften Fette
dermaßen walk- und temperaturbeständig, dass eigentlich nur eine erhöhte
Feuchtigkeitsaufnahme zur Abnahme der Schmierfähigkeit führt.
Da Festplatten mit Feuchtigkeit im allgemeinen wenig zu tun haben und diese Lager
entsprechend abgeschottet sein dürften, sehe ich hier eigentlich keine Probleme.

Bei hydrodynamischen Lagern sieht es vom Prinzip eigentlich genauso aus. Solange
das Schmiermittel (bei Hitachi Schmierstoff auf Esterbasis, sowas gibts hoch-
alterungsbeständig) in gutem Zustand ist und es keine (nennenswerten?) Verluste gibt,
sehe ich keine Probleme.
Allerdings ist so ein Lager auf das Aufschwimmen angewiesen, und das gibts ja erst
bei höheren Drehgeschwindigkeiten.

Wikipedia wies ja auch darauf hin, dass das Anlaufen die kritische Phase ist,
je häufiger so etwas stattgefunden hat, um so eher sehe ich das kritisch, weil
so ein Gleitlager sicherlich im µm-Bereich einlaufen könnte, zumal solche Spalte
zum Aufschwimmen wenige Mikrometer breit sind.
Ich gehe mal davon aus, dass die Hersteller das durch entsprechende Werkstoffe
berücksichtigt haben (in der Branche spricht sich so etwas schnell rum, ich erinnere
nur an die vielen aus welchem Grund auch immer verreckten IBM-Platten).
Und da Platten relativ schnell hochlaufen, schätze ich das Risiko eher als gering ein.


siehe auch:
http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Gleitlager
also sind hydrodynamische lager nicht unbedingt immer das otpimum aber anscheinend beim derzeigen stand mehr als ausreichend in jeder positionund lage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings ist so ein Lager auf das Aufschwimmen angewiesen, und das gibts ja erst
bei höheren Drehgeschwindigkeiten.
Was weniger mit der Einbaulage zu tun hat sondern mehr mit der Häufigkeit des Anlaufens des Spindelmotors.

In diesem Beitrag ging es übrigens um die Lageänderung der Festplatte nach einer längeren Betriebszeit und nicht um den generellen Betrieb der Festplatte in einer anderen Lage als der normalen horizontalen Lage mit der Elektronik nach unten.
 
in dem gings um vieles, auch das einlaufen (das lt. dem poster dort nicht vorhanden ist aufgrund der lagerung)
aber auch um die lage und scheinbar ist alles egal.

das mit dem aufschwimmen soll nur ein hinweis sein, dass es möglich wäre (!) nach einem großen alter/vielen anläufen/ausläufen lagerschäden zu haben. denn die dimensionierung der hersteller kennen hier wohl die wenigsten und da geiz ja geil ist ....
 
hallo Leute ich hab heute was interessantes zu dem Thema beobachtet: meine externe 2,5-Zoll-Festplatte startet nicht auf dem Kopf. Normallage läuft sie einwandfrei. Sie ist etwa 2 Jahre alt (war in meinem Laptop, das aber fast nie bewegt wird). Ob das normal ist? jedenfalls würde ich jetzt jedem misstrauen, der behauptet, es ist egal, wie rum die HD eingebaut wird...
 
Ich würde hingegen eher der Platte misstrauen. ;)
Manche Platten haben übrigens eine automatische Lese-Kopf-Park-Funktion im Falle eines freien Falles der Platte. So schützt sie sich selbst falls das Notebook herunterfällt. Vielleicht hat es auch was damit zu tun?
 
Ich habe heute 2x externe 2,5" Festplattengehäuse (Sharkoon Quickstore Portable) erhalten. Leider wie ich feststellen musste werden die Platten Kopfüber also um 180° gedreht eingebaut. Die Gehäuse sind eigentlich wirklich top. Aber mich beunruhigt die Sache etwas da die Platten bisher nur normal gelaufen sind, jetzt aber umgekehrt betrieben werden.

Oder hat sich etwas bei der Mechanik getan? Die Festplatten sind schon eingelaufen mit etlichen Stunden und ich möchte nicht unbedingt die Lebenslaufzeit verkürzen.
 
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