Festplatte lässt sich nicht formatieren

Quinci

Cadet 2nd Year
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Hi Leute,

ich habe eine Festplatte auf der eigentlich nichts drauf ist. Wenn ich sie öffne wird mir keine Datei oder Ordner angezeigt.
Dennoch befindet sich irgendwas auf der Festplatte, also wollte ich sie formatieren über Eigenschaften und Formation.
Dabei bekomme ich immer eine Meldung das die Festplatte nicht formatiert werden kann weil irgend ein Programm darauf zugreift und sie momentan benutzt wird. Habe es auch über cmd und diskpart versucht, bekomme aber auch hier eine Fehlermeldung.
Ich hatte diese Festplatte auch schon in einem anderen PC, auch hier kam diese Meldung.
FP3.PNG
FP1.PNG
FP2.PNG
FP4.PNG

Zudem bekomme ich auch in CrystallDeskInfo eine Meldung das mit dieser Festplatte irgendwas nicht stimmt:

FP5.PNG

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

LG
Quinci
 
Zuletzt bearbeitet:
Über Install-CD bzw Bootstick Partition löschen und dann unter Windows formatieren.
 
Da scheinen versteckte Partitionen drauf zu sein. Die dazu auch noch lebensnotwendig für Dein Windows sind. Der Hinweis von DiskPart ist da ja eindeutig.

Erstelle mal ein Bilder der Datenträgerverwaltung. Bitte das Fenster so aufziehen, dass man dort auch alles sehen kann.

@fellkater

keine gute Idee ohne zuvor zu schauen, was so auf der HDD an Partitionen drauf ist.
 
Fast 30.000 Betriebsstunden. Dieser Platte würde ich keine Daten mehr anvertrauen, so unwichtig sie auch seien...
 
@BlubbsDE:
Diese Festplatte habe ich erst eingebaut nachdem der Rechner bereits vollständig installiert war, es kann also eigentlich nichts für Windows drauf seien.
@fellkater: das habe ich auch schon ausprobiert, funktionierte leider auch nicht
 
einfach mit DISKPART plattmachen ... anschließend sollte sie wie eine frische Platte ohne Partitionen dastehen. vorher muß man selbstredend Pagefile hiberfil etc von der Platte auf andere Datenträger umlenken oder abschalten und einmal rebooten
 
Eine Platte mit dem Status Vorsicht (ganz zu schweigen von 30k BS) würde bei mir grundsätzlich rausfliegen.
 
Da steht es doch ganz klar. Du hast die Auslagerungsdatei auf dieser HDD eingerichtet. So kannst Du sie nicht formatieren. Richte sie wieder auf Laufwerk c: ein. Das ist eine SSD, oder? Hast Du da Profi Tipps zur Einrichtung einer SSD befolgt? Muss man nicht machen. Macht Windows alleine sehr gut.
 
Sorry, aber mit den Werten die CDI ausliest käme die mir nicht mehr in den Rechner.
 
Auf einem anderen PC (oder Notebook) sollte sich die Platte ohne Weiteres formatieren lassen, da es ja dann nicht mehr die _aktuelle_ Auslagerungsdatei des Betriebssystems ist.
Ob die aktuelle Installation dann aber noch wie gewohnt arbeitet ist eine andere Frage. :)
 
cbtestarossa schrieb:
Lol schon wieder eine dieser 1500er Seagate. Krepieren am laufenden Band. Meine ist schon tot.
Die Dinger sind uralt und haben ihre geplante Nutzungsdauer von 5 Jahren längst hinter sich. Samsung die geplante Nutzungsdauer früher auch immer recht offen in die Datenblätter geschrieben, so wie hier:
Bei aktuellen HDDs steht das nur noch sehr selten so offen im Datenblatt, aber indirekt findet man es auch immer noch, so steht bei der ST1000VX005 im Product Manual auch noch
Aus 50.000 insgesamt und 10.000 pro Jahr ergibt sich dann aber doch wieder der Hinweis auf die geplante Nutzungsdauer von 5 Jahren.

yxcvb schrieb:
MTBF 750000h. Die ist gerade mal eingefahren, die 30000h sind gar nichts.
Auch wenn man den Mist immer wieder irgendwo liest, so ist die MBFT keine Lebenserwartung, denn die Lebenserwartung wird vom Hersteller festgelegt, entsprechend der Nutzung die er für ein Produkt vorsieht und den Einsatzbedingungen.
Das können bei SSDs auch mal 10 Jahre sein, bei HDD sind 5 Jahre typisch, die Garantiedauer ist i.d.R. kürzer, logisch.
Dann gibt man z.B. 2 Millionen Stunden MTBF/MTTF an, was eine statistische Ausfallwahrscheinlichkeit während der Lebensdauer bei Einhaltung der Einsatzbedingungen ist, abzüglich der Anfangsphase in der die Ausfallraten alle technischen Produkte immer besonders hoch sind.
Hat man 2 Millionen der Geräte in einem System, kann man jede Stunde einen Fehler / Ausfall erwarten.
Hat man nur 2000 Geräte, so wird etwa alle 1000 Stunden eine Fehler auftreten, also so alle 43 Tage.
Hat man nur eines, wär ein Fehler nach spätestens 2 Millionen Stunden oder 83 Jahren zu erwarten, nur ist dann die Lebensdauer schon lange überschritten und damit ist die MTBF/MTTF bei so wenigen Geräten nicht aussagekräftig und damit irrelevant.
Wieso das so ist? Nun ein durchschnittlicher Mitteleuropäer von 46 Jahren mit einem BMI von 27, Nichtraucher und mäßiger Konsument von Alkohol hat eine statistische Sterberate von 1,8 Todesfällen pro 1000 solcher Personen. Damit rechnen die Versicherungen und daraus ergibt sich eine MTTF von 1000(Personen) * 365 (Tage/Jahr) * 24 (Stunden/Tag) / 1,8 (Personen, die Ausfälle pro Jahr) = 4,867 Millionen Stunden, was 555 Jahren entspricht.
So alt wird aber offensichtlich keiner, die Versicherer rechnen mit 81 Jahren Lebenserwartung, also nur etwa 0,71 Millionen Stunden.
 
wenn das dingen also 5 jahre laufen darf und erst 30000h weg hat, dann sind nach Adam 8640h/a*5a=(43200-30000)h=13200h übrig, also noch gute anderthalb jahre. zwar nicht mehr unbedingt als Datenplatte für wichtige Daten (de können ja auf was neues umziehen), aber als Datengrab für kurzlebige Daten wie Filme oder ähnliches.

Ferdsch!
 
@BlubbDE: ich habe windows ganz normal installiert, dabei befand sich diese Festplatte auch nicht im pc, nachdem ich die festplatte eingebaut habe, habe ich auch keine änderungen am system selbst vorgenommen. Wie kann es dann seien das trotz dessen sich irgendwas vom system auf diese Festplatte geschlichen hat ?

@Q-Marine: diese idee hatte ich auch, habe es auch ausprobiert die festplatte an einem anderen PC zu formatieren, bekomme aber (habe es an 3 verschienen PC´s versucht) immer die gleiche Fehlermeldung

PS: wenn diese Festplatte nicht an meinem pc angeschlossen ist, funktioniert mein Betriebssystem (win10 64bit) problemlos.
Ergänzung ()

An die Anderen: ich bedanke mich sehr für eure Kommentare aber wieviele Betriebsstunden und welche lebenserwartung eine Festplatte hat bringt mich hier echt nicht weiter. Vllt. liegt es daran das sie etwas älter ist, will aber dennoch davor alles ausschließen.
Ergänzung ()

Habe das Problem erledigt bekommen, war ziemlich simple.
Danke trotzdem für eure hilfe
 
Zuletzt bearbeitet:
Mega-Bryte schrieb:
wenn das dingen also 5 jahre laufen darf und erst 30000h weg hat, dann sind nach Adam 8640h/a*5a=(43200-30000)h=13200h übrig
Nein, denn die ist nicht für den Dauerbetrieb zugelassen, sondern nur für 2400 Power-On-Hours pro Jahr vorgesehen, wie auch im Product Manual steht:
Auch hier der Hinweis auf die 5 Jahre geplanter Nutzungsdauer, denn insgesamt sind 50.000 tart-stop cycles vorgesehen:

HDDs altern auch wenn sie nicht benutzt werden, weshalb so eine Umrechnung auf Betriebsstunden nicht wirklich Sinn macht.Daher sind sie nur beschränkt lagerbar, schreibt Seagate dazu z.B. hier und auch in einigen anderen Product Manuals:
Wenn also die Lagerbedingungen nicht eingehalten werde, sind 90 Tage und zwar in der ungeöffneten Originalverpackung, sonst bestenfalls 1 Jahr. Nach dem Öffnen sollten HDD nicht länger als 30 Tage stromlos sein.

Bei der neuen Barracuda Pro 10TB mit Heliumfüllung schreibt Seagate:
Also hier nur ein halbes Jahr in der ungeöffneten originalen Versandverpackung von Seagate und sonst 2 Monate, nur bei optimalen Bedingungen bis zu einem Jahr.

HGST schreibt für die meisten HDDs wie z.B. hier für die Megascale:
 
Holt schrieb:
Nein, denn die ist nicht für den Dauerbetrieb zugelassen, sondern nur für 2400 Power-On-Hours pro Jahr vorgesehen, ...

dir ist entgangen, dass ich da allgemein geschrieben habe. Was für eine spezielle Platte von einem Makreting Heini angekreuzt wurde, ist mir doch egal. Die Platten waren damals doch der Marketingzug und technisch der Gag des Jahrhunderts. Kurz nach deren Verkaufsstart gings doch mit Ausfällen los.
 
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