Festplatte macht komische Geräusche !

Dopeskillz

Cadet 1st Year
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Apr. 2004
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14
Folgendes :

Wenn ich ganz normal an meinem PC bin macht eine der Festplatten Geräusche,
wie wenn ich den PC anmache !
So ne art hochfahrgeräusch
is des normal ??? was könnte des sein !???? :confused_alt:
 
Diese Geräusche, sollten sie sich blechern zirpend anhören oder klackernd, entstehen wenn die Platte defekte Sektoren wiederherstellt. Meistens heißt das. dass sie sich eventuell bald verabschiedet. Also schnell mal ein Backup Deiner Daten machen.

Alles in allem, NICHT GUT !

Bensheim ? Ich wohne in Laudenbach :D cool
 
ouhhh ouhh ouhh
des is garnet gut
Also klackern oder so hab ich noch net festgestellt aber so ein art hochfahrgeräusch während der pc an is.
ich werde noch mal genau darauf achten welche platte des geräusch macht :(
 
Dopeskillz schrieb:
So ne art hochfahrgeräusch

Sehr viel vorstellen kann man sich darunter nicht. Um auf Nummer Sicher zu gehen solltest du die Festplatte mit der passenden Diagnose-Software des Herstellers auf Fehler/Defekte prüfen. Bei der Gelegenheit kannst du auch gleich mal den S.M.A.R.T.- Status abrufen.

Die Links dazu findest du hier.


Bye,
 
Danke für diese schnellen Antworten

ODENWÄLDER POWER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :D
 
Wenn deine Platte im Betrieb des Rechners hochfährt kannst auch in der Systemsteuerung unter Energieoptionen nachschauen, ob Windows deine Platten nach einigen Minuten Inaktivität herunterfährt. Wird dann auf die Platte zugriffen fährt sie wieder hoch was das Geräusch ebenfalls erklären könnte :D
 
hab gerade mal eben bei den energie optionen geschaut.
festplatten sind immer aktiv!
hab des aber nicht gewusst das man des einstellen kann.
trotzdem danke
 
Windows XP schreibt auch immer einen Zeitstempel auf die Platten, auch wenn kein zugriff besteht, evtl solltest Du das mal abstellen.
 
werkam schrieb:
Windows XP schreibt auch immer einen Zeitstempel auf die Platten, auch wenn kein zugriff besteht, evtl solltest Du das mal abstellen.
das ist mir ja was ganz neues. wie schaltet man das denn ab ?
 
Registereintrag:
HKEY_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Control\ FileSystem
NtfsDisableLastAccessUpdate

auf 1 setzen
 
HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Reliability
"TimeStampInterval" als Datentyp REG_DWORD erstellen und weise ihm den Wert 0 zu um die Funktion zu deaktivieren. Dieser Wert gibt die Zeit in Minuten ab wann ein erneuter Zeitstempel geschrieben werden soll, der Standardwert ist 5 Minuten.
@Phil99
Dieser Eintrag bewirkt nur, das der letzte Dateizugriff nicht protokoliert wird, beziehungsweise das Datum des letzen Zugriffs gespeichert wird.
 
Bei meiner Beschreibung steht:
Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird von Windows beim Zugriff auf Verzeichnisse das LastAccess (Time-Stamp) für das Verzeichnis nicht aktualisiert.
Das bringt bei großen Verzeichnissen einiges an Zeit und Performance.

Habe mich davon irritieren lassen. (Schäm, demnächst besser aufpassen! :lol:).
Schaden kann der Eintrag aber nicht, oder? ;)
 
Man sollte beide Einträge wählen; wenn man viele Dateien auf seinem Rechner hat, macht das Sinn, wegen der von Dir schon beschriebenen Geschwindigkeit.
Dafür eignet sich der Registry System Wizzard sehr gut, kann man bei www.winfaq.de runterladen, der macht die Einstellungen für Dich ohne in die Registry eingreifen zu müssen. Alle Änderungen sollte man sich aber reiflich überlegen, mit solchen Tools kann man sich auch schnell das System zerschießen.

PS: Der Zeitstempel wird auch geschrieben, wenn man die Festplatten vermeintlich in den Ruhezustand versetzt hat, sie werden dann geweckt und der zeitstempel wird geschrieben, was ja immer wieder einen Zugrif auf die Platte erzeugt und manchmal störend ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sollte eigentlich nicht so tragisch sein, da Festplatten mit bis zu 50.000 Zugriffen / Minute ausgelegt sind, sollte also der Mechanik nicht weiter schaden. Trotzdem heißt es dann nicht, dass die Platte schneller defekt gehen kann.
 
Du meinst sicher Start/Stop-Zyklen, oder?

40.000 bzw. 50.000 Start/Stop-Zyklen sind bei ATA-Laufwerken üblich, die beiden Raptoren bilden mit 20.000 Zyklen eine Ausnahme.


Bye,
 
Hm, ich glaube ich hab das nicht vollständig begriffen. Wenn doch die Platte in den Stromsparbetrieb versetzt wird, hält der Spindelmotor an, die Platte ist praktisch vom Netz genommen. Wird sie angesprochen, verhält sie sich wie beim Kaltstart. Und eben diese sollte man doch möglichst gering halten - IBM hat z.B. für eine Serie grade mal 40 Kaltstarts/Monat empfohlen für die Einhaltung der MTBF :rolleyes: - oder hab ich da jetzt nen Denkfehler?
 
Dr.Death schrieb:
Hm, ich glaube ich hab das nicht vollständig begriffen. Wenn doch die Platte in den Stromsparbetrieb versetzt wird, hält der Spindelmotor an, die Platte ist praktisch vom Netz genommen. Wird sie angesprochen, verhält sie sich wie beim Kaltstart. Und eben diese sollte man doch möglichst gering halten - IBM hat z.B. für eine Serie grade mal 40 Kaltstarts/Monat empfohlen für die Einhaltung der MTBF :rolleyes: - oder hab ich da jetzt nen Denkfehler?
also ibm´s serien hatten früher sowieso probleme ohne ende. normal macht ein kaltstart wenig aus.
nen pc bootet man ja auch mehrmals täglich (oder lässt ihn 24h laufen). ist ja auch jedesmal ein kaltstart.
 
Die Rede war da von Power On/Off Zyklen. Meines Erachtens also, wie oft das Laufwerk vollständig vom Netz getrennt wird.

Selbst wenn das OS eine Festplatte wegen dem aktivierten Stromsparmodus runterfährt wird die Elektronik der Festplatte weiterhin mit Strom versorgt. Das ist nötig damit die Elektronik der Festplatte im Fall des Falles erkennen kann, daß das OS jetzt Daten von der Festplatte anfordert und die Platte so wieder anlaufen lassen kann.

Ein Start/Stop-Zyklus dagegen beschreibt das reine Anlaufen des Spindelmotors von Null bis zur Nenndrehzahl und das spätere Herunterfahren von Nenndrehzahl auf Null.

Im Übrigen ist die MTBF eine rein statistische Angabe deren Berechnung sich auf eine Vielzahl an Laufwerken stützt.


Bye,
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, dass die Elektronik noch mit Strom versorgt wird, ist eigentlich klar. Aber der Großteil der Defekte haben ja auch einen mechanischen Ursprung - und eben hier wird die Platte durch das dauernde Runter/Hoch fahren doch übermäßig belastet. Ich kann mich erinnern, vor ein paar Jahren gelesen zu haben, dass man diese Funktion (damals nur im BIOS) auf relativ hohe Werte setzen sollte, da das Ausschalten der Platte im Verhältnis eh nur wenig Strom spart, auf der anderen Seite den Verschleiß jedoch beschleunigt.
 
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