Notiz FFmpeg 4.3: Freie Tool-Sammlung unterstützt Vulkan und AV1

latiose88

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2020
Beiträge
307
Ja nur das es halt bei mir Aufnahmen vom TV sind und nicht von der Kamera.Und ich genau nur 2 Sachen einstellen,die anderen hat sich die Software ja schon gemerkt.Ich habe somit also keine mehr an Zeitersparnisse beim einstellen mehr.Und wenn es nicht beim Umwandeln an sich schneller ist,dann habe ich halt null vorteile beim Kommandozeilen Umwandeln.
 

Chilliwalker

Lieutenant
Dabei seit
Feb. 2008
Beiträge
519
Was hier noch gar nicht genannt ist,
wir nutzen FFmpeg im Backend für ein eigenes CMS System um hochgeladene Videos zu konvertieren oder um aus PNG-Sequenzen Videos zu erstellen.
 

latiose88

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2020
Beiträge
307
Ja also ich sehe hier und da bei der Software von Xmdedia Recode FFmpeg updates.
Aber was würde passieren wenn man nun ein paar Version der Software niedriger nehmen würde.Würde es dann schneller werden oder sagt ihr eher wohl dann langsamer?
 
P

P220

Gast
Geil! Endlich, es geht vorwärts! Jetzt noch das ganze beschleunigt und ich verabschiede mich komplett von x265.
Das ist eben der größte Vorteil (für mich) an Kommandozeilenoberflächen, dass man sich vieles automatisieren kann. Ich erspare mir also eher Zeit in der ich die Software aktiv bedienen müsste/konfigurieren.
In der Zeit in der ich mir den ganzen Parameter-Salat erst zusammengesucht habe, bin ich mit der Maus schon 100 mal fertig.... Leider unterstützten viele GUIs nicht alle Modi, - vor allem vermisse ich sehr oft Source als Auswahl für irgendwas z.B. eben "die original Auflösung beibehalten".
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

caruniom

Cadet 1st Year
Dabei seit
Juni 2018
Beiträge
8
In der Zeit in der ich mir den ganzen Parameter-Salat erst zusammengesucht habe, bin ich mit der Maus schon 100 mal fertig.... Leider unterstützten viele GUIs nicht alle Modi, - vor allem vermisse ich sehr oft Source als Auswahl für irgendwas z.B. eben "die original Auflösung beibehalten".
Klar. Wenn es jetzt nur darum geht Codecs in einen neuen Container zu kopieren (zB AVIs in MP4s oder MKVs in AVIs) nehme ich meist auch Xmedia Recode.

Probleme mit GUIs bekomme ich eben erst wenn ich eben direkt aus 2 Dateien eine Enddatei haben will (wie vorher gesagt, Video aus dem Avisynth Script und Audio/Untertitel/etc. aus der Quelldatei). Da würde ich jetzt kein GUI Programm kennen, welches mir sowas erlaubt.

Da wäre dann die Alternative erst die Avisynthdatei in ein Video ohne Ton umzuwandeln und dann etwa mit MP4Box oder MKVToolNix mit den Tonspuren/Untertitel zu kombinieren.

Die Optionen, die ich mit ffmpeg nehme kenne ich mittlerweile auswendig und die Bashbefehle brauch ich so oder bei der Arbeit. Aber das Beispiel im letzten Kommentar ist ja auch nicht etwas, was ich jedes Mal schreiben würde, das steht dann in einer Datei "##Videos umwandeln.sh" oder so, da einen Doppelklick drauf und die Umwandlung beginnt.
 

latiose88

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2020
Beiträge
307
Verstehe, dann sind die Kommandozeilen umwandeln also für spezielle Anwendung dazu da. Wer also so wie ich es einfach nur umwandeln will, ohne groß was an den Video ändern muss, für den wird es wohl keine Vorteile geben. Denn wenn ich erst mal hin und her tuen müsste, dann würde ich wohl nicht so viele Sachen umwandeln können. Ich muss also meist nur 1 oder 2 Sachen noch einstellen, was mir wohl pro Aufnahmen bis zu 30 Sekunden dauern wird, also je nach dem ob ich die Aufnahme croppen muss weil einer der TV Sender Murks bei der Ausstrahlung gemacht hatte oder auch das ein Sender gewisse Serien in ein falsches Format gebracht hatte weil es ja eigentlich ein 4:3 ist aber es in 16:9 ausgestrahlt wurde.
In solchen Fällen bringt mir leider ein Kommandozeilen Format nichts. Ich muss sehen ob die Aufnahme in Ordnung ist.
Ich kann mich also echt bei den tv Sendern bedanken, was die da so für ein Pfusch da so machen.
Oder das mit den halbbildern. Wenn sie wenigstens in 720x 576 mit 25 vollbildern ausstrahlen würden, dann würde ich nix sagen, aber so ja zurecht.
Denn wenn keines dieser Aufnahmen interlaced wäre, dann wäre ich an keinem umwandlungs Programm gebunden, denn handbrake schafft es einfach nie beim Thema DeInterlacing richtig gut abzuschneiden. Denn egal wie viele Male ich versucht hatte es einzustellen, Probleme gab es immer. Ich hatte auch alle DeInterlacing settings durchprobiert. Bis ich dann am Ende dann mit den Nerven am Ende gewesen war und es dann mit handbrake ganz aufgegeben hatte.

Was ich also ebenfalls krass finde das DeInterlacing satte 2 Kerne an Leistung kostet bzw alleine dieser Filter 2 Kerne braucht. Ohne dem DeInterlacing braucht es dann nur noch so 5 - 6 Kerne anstatt 7 - 8.

Ich starte immer zwei gleichzeitig um die CPU optimal auszulasten.
Sie sind nur minimal langsamer als eines. Also wenn dann halt nicht viel.

Und ich war früher auf dem Tripp gewesen das ich durch das ganze optimieren und so die Minute schaffen würde. Es allerdings selbst mit den niedrigsten settings nie geschafft hatte.
Was mir noch aufgefallen war, ich habe nicht die aktuellste xmedia recode version. Ich habe auch die aktuellste ausprobiert. Bild bei vlc gemacht mit der selben Stelle und dann mit einander verglichen. Das Bild sah mit der aktuellsten Version schlechter aus. Die Bitraten waren auch niedriger gewesen. Die Aufnahme war jedoch größer gewesen. Die Bildqualität jedoch unschäfer. Hier scheint xmedia recode was falsch gemacht zu haben.
Denn normalerweise sollte die neueste Version ja eigentlich nicht schlechter Sonden besser sein. Es scheint also die neueste Version Probleme mit so kleinen Aufnahmen zu haben.
Die Entwickler scheinen wohl den Fokus auf größere Aufnahmen gelegt zu haben oder ich habe zu falsche bzw zu hohe Erwartungen gehabt.
Wie auch immer, ich bleibe wohl leiber bei der älteren Version. Bei mir ist es die 3.4.3.0
Die aktuellste Version ist die 3.5.0.0
Und meine Software ist von 04/2018. Also im Grunde 2 Jahre alt.
Die Versionen dazwischen scheinen Fehler zu beseesen. Denn diese vergessen teilweise meine Einstellungen die ich eingestellt hatte. Darum muss ich diese immer wieder bei jeder Aufnahme die ich in der Liste drinnen und vorbereite, immer wieder das selbe neu einstellen. So habe ich mir das ja nicht vorgestellt. Die neueste Version scheint nen Rückschritt zu sein.
Nun ja, man könnte denen wohl zu recht, keine Lust zum richtig optimieren sagen oder weil es einfach zu aufwendig geworden ist.
Da haben dann welche zurecht keine Lust mehr drauf. H264 ist halt einfach zu Tode optimiert worden. Darum wird die Qualität ja auch wieder schlechter. Der Fokus wird wohl auf H265, also vp9 bzw av1 gelegt worden zu sein.
Damit bin ich so oder so der verlierer,weil ich halt dran fest halte.
Für mich wird es auch langfristig nichts mehr besseres geben. Meine Erwartungen sind somit ohnehin verschwunden. Somit werde ich mir auch da keine falschen Hoffnungen machen, so ist das halt.
 

caruniom

Cadet 1st Year
Dabei seit
Juni 2018
Beiträge
8
In Xmedia Recode kannst du ja Einstellungen für den Codec festlegen. Kann gut sein, dass da in neueren Versionen eben eine andere Standardwerte verwendet werden. Dahinter steckt soweit ich weiß eh nur x264.

Grade wenn es um das Deinterlacing gibt, solltest du dir Avisynth mal anschauen. Da bekommst du mit NNEDI3 od. QTGMC ziemlich gute Ergebnisse.
Ich nehme meistens NNEDI3, da es davon eine Version gibt, die über OpenCL auf der GPU läuft und somit deutlich schneller ist. Bzw teste ich momentan gerade eine Version, die CUDA verwendet, ob es damit noch schneller geht.
 

latiose88

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2020
Beiträge
307
In Xmedia Recode kannst du ja Einstellungen für den Codec festlegen. Kann gut sein, dass da in neueren Versionen eben eine andere Standardwerte verwendet werden. Dahinter steckt soweit ich weiß eh nur x264.

Grade wenn es um das Deinterlacing gibt, solltest du dir Avisynth mal anschauen. Da bekommst du mit NNEDI3 od. QTGMC ziemlich gute Ergebnisse.
Ich nehme meistens NNEDI3, da es davon eine Version gibt, die über OpenCL auf der GPU läuft und somit deutlich schneller ist. Bzw teste ich momentan gerade eine Version, die CUDA verwendet, ob es damit noch schneller geht.
Also ich habe es genau angesehen und an den Standard Werten in der Software hat sich nichts verändert und auch an den Einstellungen so wie ich es sonst verwende, habe ich nichts geändert. Ich merke dennoch einen Bildqualität unterschied. Hier scheinen die Software Entwickler wohl was anderes geändert zu haben. Auf jedenfall sieht die Bildqualität schlechter mit der neuesten Version aus. Dann werde ich wohl bei der alten halt bleiben. Zwar werde ich dann bei den viel mehr Kerner weniger Vorteile bzw garkeine mehr haben aber dafür habe ich ja dann die bessere Bildqualität. Manchmal hat halt das besser so seinen Preis. Opfer muss man halt immer bringen. In dem Fall ja kein schlechtes opfern. Man gewinnt wohl also so oder so, nicht wahr?
 

TierParkToni

Cadet 4th Year
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
81
... Da haben dann welche zurecht keine Lust mehr drauf. H264 ist halt einfach zu Tode optimiert worden. Darum wird die Qualität ja auch wieder schlechter. Der Fokus wird wohl auf H265, also vp9 bzw av1 gelegt worden zu sein.
Damit bin ich so oder so der verlierer,weil ich halt dran fest halte.
Für mich wird es auch langfristig nichts mehr besseres geben. Meine Erwartungen sind somit ohnehin verschwunden. Somit werde ich mir auch da keine falschen Hoffnungen machen, so ist das halt.
Also, wenn Du Sender direkt über nen Webstream oder von einer DVB-Karte aufnimmst, sind das in der Regel direkt TS-Dateien (TransportStream-Container), in denen bereits ein MP4-h264-Container drin ist. Dafür habe ich eine klitzekleine Batch (_ts2mp4.bat), welche aber eine Installation von CLI-ffmpeg voraussetzt :
for %%a in ("*.ts") do ffmpeg -i %%a -vcodec copy -acodec copy %%~na.mp4

Das kopiert aus dem TS einfach die MP4-h264 incl Audio raus (-vcodec copy - acodec copy).
Das geht auf meiner SSD mit nem i7-4770 so affenartig schnell (x800), das kann man abwarten (5h Video in 1Minute).

Diese h264-Mp4-Datei lass ich dann mittels meiner NVIDIA 1050ti auf h265-Q17/Q18 im Modus "langsam/besser" via MOVAVI-Video-Konverter nochmals komprimieren.
Der MOVAVI nutzt an sich auch nur CLI-ffmpeg mit den NVIDIA-h265-Optimierung sowie einem echt sauberen Deinterlace, aber den eigentlichen CLI-Aufruf dafür hab ich selber noch nicht ganz rausgefunden
(will ich aber bzw. bin noch dabei, denn die Ordnerüberwachung zum Auto-Transcoden schmiert regelmäßig ab).
Wäre das eine Lösung für dich ?
Sobald ich da was genaueres habe, gibts ne PM an dich, versprochen !

PS: h265 in Q17/18 lässt an Qualitäts-Einbußen nahezu nichts erkennen, teilweise ist ab und an eine minimale Weichzeichnung zu erkennen - aber keine Artefakte, wie bei h264, und spart in der Regel nochmals ca 1/3-1/5 ein...
 

latiose88

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2020
Beiträge
307
Also, wenn Du Sender direkt über nen Webstream oder von einer DVB-Karte aufnimmst, sind das in der Regel direkt TS-Dateien (TransportStream-Container), in denen bereits ein MP4-h264-Container drin ist. Dafür habe ich eine klitzekleine Batch (_ts2mp4.bat), welche aber eine Installation von CLI-ffmpeg voraussetzt :
for %%a in ("*.ts") do ffmpeg -i %%a -vcodec copy -acodec copy %%~na.mp4

Das kopiert aus dem TS einfach die MP4-h264 incl Audio raus (-vcodec copy - acodec copy).
Das geht auf meiner SSD mit nem i7-4770 so affenartig schnell (x800), das kann man abwarten (5h Video in 1Minute).

Diese h264-Mp4-Datei lass ich dann mittels meiner NVIDIA 1050ti auf h265-Q17/Q18 im Modus "langsam/besser" via MOVAVI-Video-Konverter nochmals komprimieren.
Der MOVAVI nutzt an sich auch nur CLI-ffmpeg mit den NVIDIA-h265-Optimierung sowie einem echt sauberen Deinterlace, aber den eigentlichen CLI-Aufruf dafür hab ich selber noch nicht ganz rausgefunden
(will ich aber bzw. bin noch dabei, denn die Ordnerüberwachung zum Auto-Transcoden schmiert regelmäßig ab).
Wäre das eine Lösung für dich ?
Sobald ich da was genaueres habe, gibts ne PM an dich, versprochen !

PS: h265 in Q17/18 lässt an Qualitäts-Einbußen nahezu nichts erkennen, teilweise ist ab und an eine minimale Weichzeichnung zu erkennen - aber keine Artefakte, wie bei h264, und spart in der Regel nochmals ca 1/3-1/5 ein...
Hm wusste nicht das das gehen würde. Da ja TV Karten usw ja eben die selbe Quelle sind wie beim Festplatten recode, wo ich mit einem Humax icord hd+ aufnehme. Diese Schneide ich mit videorede. Da es ja ein reines schneidprogramm ist, verliert ja das Ausgangs Datei ja nicht an das wo in der Datei drinnen ist, nämlich das H264. Wenn ich das einfach nur rauskopieren kann, warum nicht. Dann nur noch DeInterlacing drüber und fertig Wäre das umwandeln. Das würde ja am Ende weit weniger Zeit benötigen. Ich verwende als DeInterlacing libf oder heißt es livb oder wie heißt heißt mit linear blending. Kann man das denn auch ohne umzuwandeln DeInterlacing Filter drüber bügeln oder geht das etwa nicht?
 

LGTT1

Lieutenant
Dabei seit
Mai 2012
Beiträge
822
Sehr schön benutze es schon ewig und bin sehr zufrieden wenn man sich einmal mit der Kommandozeile auseinandergesetzt hat ist damit eigentlich beinahe jede Konvertierung möglich. z. B. braucht Handbrake was im im Kern ja jetzt auch FFMPEG nutzt wesentlich länger wenn ich ein Video von full hd auf 720p skalieren möchte als wenn ich es auf dem gleichen PC direkt in die CMD hacke bei eigentlich gleichen Rahmenbedingungen. Naja eine saubere cmdline ist halt meistens umiveseller als jede GUI, soviel Schweinerei bekommt man halt in ein Menü nicht rein was man in eine Kommandozeile einbauen kann.
 

Lan_Party94

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Jan. 2013
Beiträge
361
"FFmpeg ist eine freie Tool-Sammlung für die Audio- und Videobearbeitung auf der Kommandozeile..."
WOW! Was man nicht alles mit der Kommandozeile alles machen kann!
Hat es irgendeinen Vorteil sowas in der Kommandozeile zu machen? Ich meine, mit einer GUI wäre das ganze bestimmt angenehmer, auch wenn man nicht unbedingt mehr braucht.
BTW: Den Kommentar "Im Grunde kannst du "alles" in der Kommandozeile machen, weil die aller ersten PCs aus nichts anderen bestanden." darf man sich sparen. :D

EDIT
Die beiden Tools sind für versch. dinge da. Ich verwende die beiden meistens in Kombination.
…….
Ich habe absolut nichts verstanden, aber es klang super interessant!
Gibt's für die Begriffe eine Online Lexika bzw. wie kommt man zu sowas?
Würde mich da gerne etwas einlesen. =)
 
Zuletzt bearbeitet:

latiose88

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2020
Beiträge
307
Naja alles kann man nicht mit Kommandozeilen Umwandlung machen.Man sieht z.b das Video nicht und kann weder etwas wegschneiden bei den Rändern,wenn was nicht richtig passt,aber auch wenn das Seitenverhältnis nicht passt beim Video.Das kann man halt mit Kommandozeilen Umwandlung nicht machen.Das heißt in der hinsicht kommt man halt nicht um ein Programm mit einem Gui,um eins herum.Wenn man sowas auch noch hinkriegt,dann gerne.
Beim Deinterlacing heist der Deinterlace Filter : Libav Deinterlace und das verwende ich mit Linear Blending.Geht das echt auch mit dem Kommdozeilen Umwandeln auch oder wird das nicht genauso unterstüzt?
Bin auf ne antwort gespannt.
 

Sodality

Cadet 4th Year
Dabei seit
Apr. 2016
Beiträge
73
Hat es irgendeinen Vorteil sowas in der Kommandozeile zu machen? Ich meine, mit einer GUI wäre das ganze bestimmt angenehmer, auch wenn man nicht unbedingt mehr braucht
Mit der Kommandozeile kannst du halt viel genauer arbeiten.
Ne Gui als Vorschau kann man ja trotzdem benutzen.

Beim Deinterlacing heist der Deinterlace Filter : Libav Deinterlace und das verwende ich mit Linear Blending.Geht das echt auch mit dem Kommdozeilen Umwandeln auch oder wird das nicht genauso unterstüzt?
Du solltest dir wirklich mal QTGMC anschauen, gibt hier sogar nen kleinen Leserartikel.
https://www.computerbase.de/forum/threads/deinterlacing-mit-qtgmc.1916455/
 

TierParkToni

Cadet 4th Year
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
81
Kann man das denn auch ohne umzuwandeln DeInterlacing Filter drüber bügeln oder geht das etwa nicht?
Habe ich selber noch nicht vertiefend probiert, denn der MOVAVI-Konverter auf h265 macht bei mir (aus den zuvor aus dem ts-Format ja nur herauskopierten) mp4-Dateien aus den gelieferten 50/60i die 25/30p Vollbilder - und das wie beschrieben ohne Artefakte oder Tearing etc. ...

Meinem aktuellen kurzen Blick in die aktuelle ffmpeg-Befehlsreferenz lassen aber an sich die Einbindung von Filtern beim "vcodec copy"- und "acodec copy"-Befehl zu.

Wenn man dazu noch QTGMC mit im System eingebunden hat, und sich vorher einmal mittels MediaInfo das Quellmaterial GENAU angesehen hat (Welche Framerate hat man : 25p/30p/50i/60i/23,394i/p etc.?), dementsprechend QTGMC die passenden Parameter für die Ziel-Bildrate mitliefert, sollte das Ergebnis mit annähernd der besten Qualität rauskommen.

Sobald ich, wie gesagt, wieder mal an der Thematik sitze, dokumentiere ich mal die ganzen Kommandos und hau die hier rein....
 

jb_alvarado

Cadet 2nd Year
Dabei seit
Sep. 2015
Beiträge
20
Hat es irgendeinen Vorteil sowas in der Kommandozeile zu machen?
Da gibt es viele Vorteile:
  • mit Scripten kann man alles automatisieren
  • man kann auf alle Funktionen zugreifen, die GUIs schöpfen nicht das volle Potenzial aus
  • läuft auf allen Plattformen
  • es lassen sich Filterketten anlegen
  • lässt sich durch Pipes und Ähnlichem mit anderen Programmen kombinieren
ffmpeg ist auch nicht nur ein Kompressionstool. Im Grunde ist es ein nahezu vollwertiges Schnittprogramm. Man kann damit Clips kombinieren, Bauchbinden/Logos überblenden, Farbkorrektur anwenden. Auch ist es in Sachen Streaming hervorragend. Z.B. habe ich damit eine 24/7 Playout Lösung realisiert. Auch gibt es mittlerweile einige AI Funktionen. Ein Blick in die Filterliste zeigt, was alles möglich ist. ffmpeg kann auch ziemlich gut deinterlacen, denoisen und Frameraten konvertieren. Bei 24 > 25 FPS könnte man z.B. auch einfach nur die Geschwindigkeit anpassen. Mit Avisynth habe ich persönlich schon ewig nichts mehr gemacht, weil ffmpeg eigentlich alles konnte, was ich brauchte.

Man kann sich auch das Bild auf den Desktop ausgeben, dabei würde man auch sehen, wie die Filtereinstellungen aussehen, z.B. Cropping etc. Einfach am Ende statt der Ausgabedatei -f sdl "Test", und schon sieht man was Sache ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Top