FI fliegt bei einer Mehrfachsteckdosenleiste

CioCio

Cadet 2nd Year
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Feb. 2025
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25
Hallo zusammen,

ich habe folgendes Verhalten bei meinem Neubau:

In der Nähe meines Schreibtisches habe ich eine Steckdose.
An dieser Steckdose hänge ich einen Mehrfachstecker (8 Fach mit Ein- und Ausschalter) wie diesen:
1759088893660.jpeg


An diesen habe ich nach folgender Reihenfolge angeschlossen (alles neue Geräte) :
1. Monitor 1
2. Monitor 2
3. Netzteil VOM PC

Beim Einstecken des PCs flog dann der FI.
Ich habe alles ausgesteckt, den FI wieder rein und in gleicher Reihenfolge noch mal eingesteckt. Wieder beim Einstecken des PCs sprang der FI, dieses Mal mit einem kleinen Puffen bzw. kleinen mini Flamme/Explosion in der Steckerleiste.

Wieder alles ausgesteckt. Einen anderen 3-fach Secker ohne Ein- und Ausschalter hergonnem. Und alles in gleicher Reihenfolge angeschlossen. Ohne Probleme. Und es läuft alles ganz normal.

Was könnte das sein. Muss ich mir Sorgen machen oder liegt das dann eher an der Leiste?

Vielen Dank im Voraus.
 
Würde behaupten, dass an der 3. Dose der leiste beim Einstecken ein Kurzschluss verursacht wurde.
 
Wenn alles klappt bei einer anderen Leiste, wird wohl das Plasteteil da im Bild hinueber sein.
 
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Stecker von der Leiste abschneiden und das Teil entsorgen.
 
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Die Leiste mit dem Problem ist vom Hersteller Heitech und kann laut Aufschrift max. 3680W.

Der andere ohne Probleme ist von BACHMANN und kann auch max. 3680W.
 
Ich kann dir aus Erfahrung sagen: Das ist die Steckdosenleiste - vermutlich irgendein Billigschund, der mehr draufschreibt, als er hält..

Ich hatte auch mal eine eigentlich ganz tauglich ausschauende Steckdosenleiste ausm Restpostenmarkt im Einsatz (Kabelquerschnitt und Leistungsrating =3680W hat gepasst), bei der gelegentlich beim Einschalten der Leiste der Leitungsschutzschalter flog.

Ne gute Leiste von Brennenstuhl gekauft, Problem erledigt. Nur weil die Leiste für 3680W gerated ist heißt es nicht, dass sie gut ist. Draufschreiben können die Hersteller was sie wollen, sowohl auf Kabel als auch Leiste, aber ob die Leiste das wirklich verträgt...? Und da nicht was draufgeschrieben wird, was in der Realität nicht gehalten wird...?

Meine (teure...!) Leiste von Brennenstuhl mit Blitz-Überspannungsschutz ist nur für 2300W gerated (hab zwei, die zweite ohne Blitzschutz hat 3680W...).

Wie ein Vorgänger schon meinte: Schmeiß das Teil weg. Und kauf was Gutes. Mit Strom sollte man nicht spaßen und dementsprechend auch nicht sparen. 20€ sparen sinds nicht wert, im Ernstfall schwere Verletzungen oder einen Brand zu riskieren!
 
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Leiste bei der es kracht wegschmeißen. Fertig.
 
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Ich habe mir schon eine neue von Brennenstuhl (Premium Line) bestellt.

Ich wusste nur nicht ob ich mir Sorgen machen müsste, ob das Problem schon vor der Leiste liegt. Ob vielleicht die 2. Leiste eher die schlechtere ist und das "Problem" nicht erkennt und deshalb nichts auslöst.
 
Wenn mit der Leiste der FI auslößt und mit einer anderen nicht, dann ist die Leiste mit der der FI ausgelößt wird das Problem. Da ist sowieso nicht viel drin. ein paar Kontakte, Schalter, Draht. und da ist was Defekt.
 
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Eine Frage von Unwissenden... Steckt man nicht erst die Stecker ein (alle), und betätigt dann den Kippschalter?
 
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Spielt für den FI keine Rolle, in die Steckdose in der Wand steckst du welchen Gerätestekcer auch immer auch direkt ohne Schalter ein.
 
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Warte einfach die neue Leiste ab, dann weist du ja welche wirklich defekt ist.
Lässt sich ja bei dir super reproduzieren.
 
Super. Danke für die vielen Antworten.
Jetzt bin ich etwas beruhigt, dass es wahrscheinlich "nur" an der Leiste liegt.

Wenn die neue Leiste da ist, werde ich berichten.
 
kali-hi schrieb:
Eine Frage von Unwissenden... Steckt man nicht erst die Stecker ein (alle), und betätigt dann den Kippschalter?
Nein, weil dann alle Geräte gleichzeitig einen hohen Einschaltstrom haben (insbesonders Schaltnetzteile, weil der "Hochvolt-"Kondensator hinter dem Gleichrichter aufgeladen wird.) und somit die Gefahr besteht, dass der Leitungsschutzschalter ("Sicherungsautomat") auslöst.
 
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Sicher, dass es der FI ist der da auslöst und nicht der Leitungsschutzschalter? Der FI schützt dich davor, dass Teile des Stroms über dich zurückfließen, weil sie nicht den vorgesehenen Weg nehmen. Der Leitungsschutzschalter schützt die Leitung vor Überlast.

Letzteres kommt oft vor bei Schaltnetzteilen, weil die Kondensatoren geladen werden und nicht alle Geräte eine (ausreichend dimensionierte) Limitierung des Einschaltstroms haben. Das ist auch die Ursache für den Funken, den du gesehen hast. Das kann und wird dir unabhängig von der Qualität der Steckdosenleiste passieren. Es ist auch möglich, dass der Leitungsschutzschalter in vermeintlich ähnlichen oder identischen Einschaltsituationen mal auslöst und mal nicht. Das lässt dann keinen Rückschluss auf die Qualität oder auf einen eventuellen Defekt der Steckdosenleiste zu.
 
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Khorneflakes schrieb:
Sicher, dass es der FI ist der da auslöst und nicht der Leitungsschutzschalter? Der FI schützt dich davor, dass Teile des Stroms über dich zurückfließen, weil sie nicht den vorgesehenen Weg nehmen.
Der FI (oder offizieller: RCD) misst ob es einen Stromfluss gegen Erde gibt. Das passiert natürlich auch wenn eine Person spannungsführende Teile berührt, kann aber auch viele andere Ursachen haben. Häufig z.B. Feuchtigkeit, aber auch Erdungsfehler in Geräten.

@CioCio: Geht der PC denn, wenn er direkt in einer Wandsteckdose eingesteckt ist?
Meinst Du wirklich den FI, oder den Leitungschutzschalter („Sicherungsautomat“) Falls Du nicht sicher bist, poste mal ein Foto von dem Teil, dass rausfliegt.
 
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Vindoriel schrieb:
Nein, weil dann alle Geräte gleichzeitig einen hohen Einschaltstrom haben (insbesonders Schaltnetzteile, weil der "Hochvolt-"Kondensator hinter dem Gleichrichter aufgeladen wird.) und somit die Gefahr besteht, dass der Leitungsschutzschalter ("Sicherungsautomat") auslöst.
Ich finde im Internet/Web (bzw. von der KI) aber keine verlässlichen Angaben dazu (bzw. eine kanonische Antwort), dass dies tatsächlich immer die empfohlene Vorgehensweise beim Anschließen und Einschalten von Steckerleisten sei. Obendrein scheine ich dies bisher immer falsch gemacht zu haben - ohne dass dabei aber etwas schädliches passiert ist. Vielleicht bin ich ein Glückspilz?
 
TomH22 schrieb:
Der FI (oder offizieller: RCD) misst ob es einen Stromfluss gegen Erde gibt. Das passiert natürlich auch wenn eine Person spannungsführende Teile berührt, kann aber auch viele andere Ursachen haben. Häufig z.B. Feuchtigkeit, aber auch Erdungsfehler in Geräten.
Eben, aber bei einer Steckdosenleiste würde ich das jetzt nicht unbedingt erwarten. Dass der Leitungsschutzschalter auslöst hingegen schon, aber das hat dann nichts mit der Steckdosenleiste zu tun.

kali-hi schrieb:
Ich finde im Internet/Web (bzw. von der KI) aber keine verlässlichen Angaben dazu (bzw. eine kanonische Antwort), dass dies tatsächlich immer die empfohlene Vorgehensweise beim Anschließen und Einschalten von Steckerleisten sei.
Das ist einfach nur Physik. Der Schalter schaltet alle Ausgänge der Leiste gleichzeitig ein. Die Einschaltströme aller angeschlossenen Geräte fließen also gleichzeitig. Je nach dem wie viel das ist und wie die Charakteristik des Leitungsschutzschalters ist löst der dann halt aus oder aber auch nicht.
 
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